Schlagwort: Städtereisen in Nordamerika

  • Günstig nach Seattle: Lohnt sich der Seattle CityPASS?

    Günstig nach Seattle: Lohnt sich der Seattle CityPASS?

    Werbung. | Seattle – eingebettet zwischen dem Pazifik und majestätischen Bergen – ist die große Metropole im Pazifischen Nordwesten. Klar, dass ich auf meiner Westküsten-Reise dort ein paar Tage verbringen musste. Aber wie viele Großstädte in den USA ist Seattle unglaublich teuer und eine Sightseeingtour kann schon zu einem kleinen Investment werden.

    Der Seattle CityPASS* verspricht dabei eine Reihe von Ersparnissen bei den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Ob das wirklich stimmt und für wen sich so ein Ticket wirklich lohnt, habe ich in Seattle für dich recherchiert.

    Space Needle in Seattle von unten an einem sonnigen Tag.
    Auch die berühmte Space Needle ist im Seattle CityPASS enthalten.

    Was ist der Seattle CityPass?

    Der Seattle CityPASS* ist im Grunde ein Sammelticket, mit dem Du Zugang zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt erhältst. Statt dir jedes einzelne Mal wieder neue Tickets kaufen zu müssen (und oft auch insgesamt mehr zu bezahlen), kannst Du Dir mit dem CityPASS ein individuelles Paket aus Eintrittstickets zusammenstellen, das viele Highlights auf einmal abdeckt.

    Du sparst also Zeit an den Kassen – und in den meisten Fällen auch Geld, da diese Kombi-Tickets insgesamt günstiger sind und/oder weitere Extras beinhalten, die in Einzeltickets nicht inkludiert sind.

    Menschen schauen auf den Puget Sound von der Aussichtsplattform der Space Needle in Seattle.
    Allein schon wegen der atemberaubenden Aussicht auf den Puget Sound lohnt sich ein Besuch der Space Needle in Seattle.

    Was ist im Seattle CityPass enthalten?

    Mit dem Seattle CityPASS kannst Du fünf Attraktionen besuchen. Standardmäßig dabei sind:

    • Space Needle – Wahrzeichen von Seattle und absolutes Must-See. Von der Aussichtsplattform hast du einen atemberaubenden Blick auf Seattles Skyline, den Puget Sound und die umliegenden Berge.
    • Seattle Aquarium – Direkt an der Waterfront gelegen, erlebst Du hier die faszinierende Unterwasserwelt des Pazifiks.

    Außerdem bekommst du Zutritt zu 3 weiteren Attraktionen deiner Wahl. Du musst dich übrigens nicht gleich beim Kauf festlegen, sondern kannst spontan vor Ort entscheiden, welche der drei folgenden Sehenswürdigkeiten du noch besuchen willst:

    • Chihuly Garden and Glass
    • Argosy Cruises Harbor Tour Eine Bootstour durch den Hafen von Seattle, bei der Du die Skyline vom Wasser aus siehst.
    • Museum of Pop Culture (MOPOP)
    • Woodland Park Zoo
    • Pacific Science Center

    Sobald du den Pass zum ersten Mal benutzt, ist er neun aufeinanderfolgende Tage gültig. Damit hast Du genug Zeit, um dir alle Sehenswürdigkeiten in Ruhe und stressfrei anzuschauen.

    Bestelle hier den Seattle CityPASS*

    Hängende Installation aus orange-gelben Glasblumen in Glashaus im Chihuly Garden, Seattle.
    Das Chihuly Garden and Glass mit den beeindruckenden Skulpturen des Glaskünstlers Dale Chihuly befindet sich direkt gegenüber der Space Needle.

    Vorteile des Seattle CityPASS

    • Preisersparnis: Kaufst Du jede Attraktion einzeln, kann das richtig ins Geld gehen. Der CityPASS bündelt alles zu einem günstigeren Gesamtpreis.
    • Planungskomfort: Wenn Du weißt, dass Du bestimmte Highlights sehen willst, hast Du mit dem CityPASS alles an einem Ort. Du brauchst nicht dauernd nach einzelnen Tickets zu suchen.
    • Bevorzugter Einlass und weniger Schlangestehen: An einigen Attraktionen ist der Einlass mit dem CityPASS etwas beschleunigt, sodass Du weniger Zeit in Warteschlangen verbringst.
    • Planungshilfe: Du sparst nicht nur beim Anstehen, sondern bekommst auch eine gute Übersicht, was Du in Deiner Zeit in Seattle sehen kannst. Ich persönlich finde das oft sehr praktisch, um die Tage vor Ort besser zu strukturieren.
    • Perfekt für Erstbesucher: Wenn Du neu in Seattle bist und möglichst viel sehen willst, deckt der Pass die absoluten Highlights ab.

    Nachteile des Seattle CityPASS

    • Zeitdruck: Auch wenn Du neun Tage hast, können diese schnell vergehen. Wenn Du zu viel anderes Programm planst (Restaurants ausprobieren, Tagesausflüge, Bummeln durch verschiedene Viertel), kann es passieren, dass Du nicht alle CityPASS-Attraktionen schaffst.
    • Eingeschränkte Auswahl: Vielleicht interessieren Dich gar nicht alle Attraktionen, oder Du möchtest etwas ganz anderes sehen. Wenn Du eher auf kleine Szene-Viertel oder andere Museen stehst, lohnt sich der Pass möglicherweise weniger.
    • Vorausplanung: Natürlich musst Du ein bisschen im Voraus wissen, wann Du welche Sehenswürdigkeit besuchst. Spontan nur einen Teil zu machen, lohnt sich oft nicht so sehr, weil der Ticketpreis dann vielleicht nicht voll ausgenutzt wird.
    • Alternative Rabatte: Manche Attraktionen bieten eigene Aktionen an, z. B. kombinierte Tickets für Familien oder reduzierte Eintrittskarten bei bestimmten Tageszeiten. Wenn Du gerne flexibel bist und verschiedenste Optionen mischst, könnte das im Einzelfall günstiger sein als der CityPASS.
    Aussichtsplattform auf der Space Needle in Seattle, USA.

    Für wen lohnt sich der Seattle CityPASS?

    • Erstbesucher: Grundsätzlich liebe ich Städte-Cards, wenn ich zum ersten Mal in einer Stadt bin. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind so schon einmal abgedeckt und ich muss mich nicht mit dem Kauf von einzelnen Eintrittstickets befassen.
    • Familien und Gruppen: Gerade wenn Du mit mehreren Leuten unterwegs bist, können die Kosten schnell ausarten. Mit dem CityPass ist die Ersparnis bei mehreren Personen noch größer, außerdem lassen sich Besuche in Gruppen bei viel frequentierten Sehenswürdigkeiten leichter organisieren, wenn jeder schon sein Eintrittsticket parat hat.
    • Kurzzeit-Reisende: Wenn Du nur wenige Tage in Seattle hast und sicher sein möchtest, dass Du die Hauptattraktionen mitnimmst, sind solche Kombi-Tickets Gold wert.
    Blick auf die Space Needle und Skyline von Seattle in der Dämmerung

    Suchst du Inspiration für deine nächste Reise in die USA?
    Hier findest du alle meine Artikel über US-Reiseziele

    Alternative zum Seattle CityPASS: Seattle C3

    Falls dich gar nicht so viele Sehenswürdigkeiten auf der Liste des Seattle CityPASS interessieren, oder du gar nicht so viel Zeit in der Stadt hast, gibt es eine super Alternative!

    Mit einem Seattle C3 Ticket kannst du dir einfach aus folgender Liste drei Sehenswürdigkeiten herauspicken:

    • Space Needle
    • Chihuly Garden and Glass
    • Seattle Aquarium
    • Argosy Cruises Harbor Tour
    • Museum of Pop Culture (MOPOP)
    • Woodland Park Zoo
    • The Museum of Flight
    • Sky View Observatory
    • Seattle Art Museum
    • Pacific Science Center

    Die Space Needle ist so oder so ein absolutes Must-See und auch das Museum of Flight und das Seattle Art Museum kann ich dir sehr empfehlen. Mit einem C3 Ticket hast du eine noch größere Auswahl und kannst dich aber auf wirklich ausgesuchte Spots konzentrieren. Außerdem ist das C3 Ticket noch einmal ganze 30 Euro günstiger.

    Vorteile von Seattle C3

    • mehr Auswahl
    • gut 30 Euro günstiger
    • keine Tierattraktionen (im Seattle CityPASS dagegen ist immer das Seattle Aquarium enthalten)
    Menschen in einer Kuppel vor einem Aquarium
    Das Seattle Aquarium kannst du mit einem C3 Ticket gegen eine andere Sehenswürdigkeit tauschen.

    Achtung: Das Seattle C3 Ticket bekommst du nur auf der Website von CityPASS. Hier kannst du das Seattle C3 Ticket kaufen*

    Lohnt sich der Seattle CityPASS?

    Meiner Meinung nach ja, wenn du sowieso vorhast, dir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Seattles anzuschauen. Vor allem bei deinem ersten Besuch in Seattle sparst du Geld und Zeit – und die Space Needle ist sowieso ein Muss. Außerdem fand ich es super angenehm, mich gar nicht mehr vor Ort mit dem Kauf von Eintrittstickets auseinandersetzen zu müssen.

    Möchtest du flexibler sein, würde ich dir zumindest den Seattle C3 empfehlen – die Space Needle und zwei weitere Sehenswürdigkeiten wirst du garantiert besuchen!

    Der CityPASS lohnt sich übrigens auch für andere Städte in den USA: Hier habe ich den Chicago CityPASS für dich getestet


    Seattle habe ich im Rahmen einer Recherchereise für Travellers Insight, den Reiseblog des Flughafen München, besucht. Meinen Artikel über Seattle kannst du hier lesen. Der Seattle CityPASS wurde mir von CityPASS zur Verfügung gestellt.

  • 36 Stunden in Halifax: Mein Guide mit allen Highlights & Tipps

    36 Stunden in Halifax: Mein Guide mit allen Highlights & Tipps

    Hätte ich vorher gewusst, was uns erwartet – ich hätte noch ein bisschen mehr Zeit für Halifax auf unserem Roadtrip durch Nova Scotia eingeplant. seiner relaxten Mischung aus maritimen Vibes und viel Street Art ziemlich überrascht.

    In meinem Guide zeige ich dir, was du auf einem Kurztrip in Halifax erleben kannst und welche Sehenswürdigkeiten und Hotspots in der Hauptstadt Nova Scotias du auf keinen Fall auslassen solltest.

    Halifax: Das Wichtigste in Kürze

    • liegt an der Ostküste Kanadas und ist bekannt für seinen natürlichen Hafen, der zu den größten der Welt gehört
    • ist mit rund 440.000 Einwohner die größte Stadt der Atlantikprovinzen Kanadas
    • verfügt über historische Sehenswürdigkeiten wie der Zitadelle von Halifax, interessante Museen und eine tollen Hafenpromenade, aber auch viel Street Art und eine spannende Gastro-Szene
    • Beste Reisezeit: zwischen Mai und Oktober

    Die besten Sehenswürdigkeiten in Halifax

    Für unsere Sightseeing-Tour durch Halifax hatten wir nur wenig Zeit. Trotzdem konnten wir uns einiges anschauen, denn Halifax lässt sich auch zu Fuß super erkunden.

    Waterfront Boardwalk

    Der Waterfront Boardwalk erstreckt sich über mehrere Kilometer entlang des Hafens von Halifax. Auf der Promenade kannst du flanieren, gastronomische Highlights erkunden oder einfach nur den Blick aufs Wasser genießen.

    Buntes Wandbild mit Meereselementen auf Hauswand.
    Historisches Dampfschiff am Pier im Hafen
    Kleines Geschäft mit Passanten.

    Von hier aus gelangst du außerdem schnell zu vielen weiteren Sehenswürdigkeiten von Halifax wie dem Maritime Museum of the Atlantic oder dem Pier 21 Museum of Immigration, die ebenfalls am Wasser liegen.

    Küste mit Leuchtturm am Meer

    Willst du dir die Skyline von Halifax aus der Entfernung ansehen, kannst du vom Hafen aus z.B. auch eine Bootstour zum Sonnenuntergang unternehmen oder gleich eine kleine Sightseeingtour durch die Stadt und auf dem Wasser mit einem der beliebten Amphibienfahrzeuge machen.

    Buche hier die Bootstour zum Sonnenuntergang mit Blick auf die Skyline von Halifax*

    Buche hier die Sightseeingtour mit Amphibienfahrzeug*

    Budget-Tipp, falls du : Für wenige Dollar kannst du auch die reguläre Fähre nach Dartmouth bzw. Alderney nehmen. Diese gehört zu den öffentlichen Verkehrsmitteln in Halifax und pendelt im 15- bis 30-Minuten-Takt zwischen den beiden Fährterminals.

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    Maritime Museum of the Atlantic

    Nicht nur, wenn du dich für Seefahrt interessierst, ist das Maritime Museum of the Atlantic einen Besuch wert. Der Hafen von Halifax gehört zu den größten Häfen Nordamerikas und ist nicht nur ziemlich geschäftig, sondern auch sehr historisch bedeutsam.

    1912 kamen die Überlebenden der gesunkenen Titanic in Halifax an Land, die von anderen Schiffen gerettet werden konnten. Ein Teil der Ausstellung beschäftigt sich daher auch mit dem Untergang der Titanic und zeigt unter anderem Originalgegenstände vom Schiff sowie Zeitzeugenberichte.

    Tischdecke mit Royal Mail Logo im Museum

    Ein weiterer Teil des Museums beschäftigt sich mit der großen Explosion im Jahr 1917 im Hafen von Halifax, die einen Teil der Stadt komplett zerstörte und tausende Menschen tötete oder verletzte. Diese Katastrophe ist bis heute tief in der Stadtgeschichte verwurzelt und zählt bis heute zu den tödlichsten Unglücken auf nordamerikanischem Boden.

    Modell des Schiffs Mauretania im Museum
    Modell eines historischen Ozeandampfers im Museum.
    Titanic-Modell im Museum ausgestellt
    Segelboote im Museum ausgestellt

    Pier 21 Museum of Immigration

    Das Pier 21 Museum of Immigration beschäftigt sich auf eine andere Art mit der maritimen Geschichte von Halifax und gehört zu meinen absoluten Lieblingsspots der Stadt. Wie das Maritime Museum of the Atlantic ist die Ausstellung detailreich aufbereitet, ist aber zudem noch sehr interaktiv gestaltet.

    Kreuzfahrtschiff im Hafen bei Regenwetter
    Direkt hinter dem Museum legen heute Kreuzfahrtschiffe an.

    Einerseits wird hier die Historie Kanadas als klassisches Einwanderungsland gezeigt und anhand von Familiengeschichten aus den unterschiedlichsten Herkunftsländern näher beleuchtet. Durch seinen großen Hafen gehörte Halifax seit jeher zu den Orten, an denen unzählige Einwanderer auf der Suche nach dem großen Glück ins Land kamen. Andererseits laden interaktive Elemente zum Teilen der eigenen familiären Immigrationsgeschichte ein – und das ist so schön gestaltet, dass wirklich kein Auge trocken bleibt.

    Handgeschriebene Notizen an einer Wäscheleine.
    Handgeschriebene Nachrichten auf aufgehängten Papieretiketten
    Hand hält bemalte Karte vor Regal

    Ich hätte wirklich stundenlang durch die vielen bewegenden Momentaufnahmen und Andenken stöbern können, die einzelne Museumsbesucher hinterlassen haben. Gerade, wenn Migration – wie bei mir auch – deine Familiengeschichte geprägt hat, wirst du dich bestimmt hier wiederfinden und dich vielleicht auch an deine Wurzeln erinnern.

    Farbige Weltkarte mit verbundenen Anhängern

    Was mich außerdem sehr beeindruckt hat, ist, wie sehr Kanada seine Tradition als Ziel vieler Einwanderer schätzt und entgegen der in meinen Augen traurigen Entwicklung in vielen anderen westlichen Ländern seine offene Willkommenskultur sehr pflegt. Kein Wunder, dass Kanada für viele Menschen immer noch ein Sehnsuchtsort ist.

    Ticket für das Pier 21 Museum of Immigration hier buchen*

    Handgeschriebene Zitate über Einwanderung auf Schildern.

    Queen’s Marque

    Queen’s Marque ist das neueste Trendviertel an der Waterfront, und der große Gebäudekomplex mittendrin ist eine Sehenswürdigkeit für sich. Die Kombination aus zeitgenössischer Architektur, Kunst und Gastronomie ist wirklich sehr gelungen. Wir haben im Muir Hotel* übernachtet, das in den Komplex integriert ist, und konnten so hier den Vibe so richtig genießen.

    Tagsüber kannst du hier in den kleinen Boutiquen shoppen oder dich in ein Café setzen. Abends findest du hier gute Restaurants und Bars, die zu den besten der Stadt gehören, und im Sommer ist es draußen mit Straßenmusik richtig belebt.

    Mehr Lust auf Kanada?
    Hier findest du alle Kanada-Artikel

    Halifax Central Public Library

    Wenn du moderne Architektur magst, solltest du bei deiner Sightseeingtour durch das Stadtzentrum die Halifax Central Public Library nicht auslassen. Das moderne Gebäude mit seiner auffälligen Bauweise ist ein echter Blickfang und befindet sich direkt an einer der Haupteinkaufstraßen von Halifax, der Spring Garden Road.

    Moderne Innenarchitektur mit Treppen und Bürobereich

    Du kannst einfach hineingehen und durch die Bibliothek spazieren. Besonders die langen Aufgängen zwischen den Etagen im Inneren der Bibliothek sind ein toller Fotospot. Ganz oben in der letzten Etage befindet sich ein kleines Café mit einer Terrasse: Im Sommer ein schöner Tipp für einen kurzen Kaffee-Stopp mit Aussicht über die Dächer von Halifax!

    Moderne Bibliothek mit Treppe und Glaswänden.

    Halifax Public Gardens

    An der Spring Garden Road befindet sich noch ein weiterer, gar nicht mal so kleiner Schatz von Halifax. Die Halifax Public Gardens sind eine der ältesten viktorianischen Gartenanlagen Nordamerikas.

    In dieser grünen Oase kannst du Energie tanken, ein bisschen spazieren gehen oder einfach nur die idyllische Atmosphäre mitten in der geschäftigen Großstadt genießen.

    Verziertes schmiedeeisernes Tor mit Wappen in Park.
    Romantische Gartenbrücke umgeben von üppigem Grün.
    Garten mit Brunnen und Enten am Teich

    Street Art in Halifax

    Halifax ist ausgesprochen bunt: Immer wieder sind uns die schönsten Murals in der Stadt begegnet. Es sind wirklich so viele, dass du in Downtown einfach loslaufen kannst und irgendwo automatisch auf Street Art triffst. Vor allem rund um die Gottingen Street im North End findest du viel Street Art.

    Buntes Blumenwandgemälde neben weißer Haustür, Hausnummer 1547.

    Wenn du bestimmte Murals suchst, findest du hier eine Karte mit den bekanntesten Kunstwerken in Downtown Halifax.

    Bunte Wandmalereien mit Leuchtturm und Frau

    Weitere Highlights in Halifax & was du noch unternehmen kannst

    36 Stunden sind wirklich nicht viel, um Halifax zu erkunden, und selbst mit unserem Power-Programm haben wir nicht alles geschafft, was wir uns vorgenommen haben. Falls du aber mehr Zeit haben solltest, habe ich noch einen Vorschlag für dich, was du dir in Halifax anschauen solltest.

    Zitadelle von Halifax

    Die Zitadelle gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Halifax, aber leider machte das zuletzt regnerische Wetter unseren Besuch einen Strich durch die Rechnung und wir haben uns lieber in das nicht minder interessante Museum am Pier 21 verzogen.

    Bei gutem Wetter hast du aber von der höher gelegenen Zitadelle aus eine tolle Aussicht auf Halifax und die umliegende Landschaft. Die Festung stammt aus dem 18. Jahrhundert und wurde damals von den Engländern erbaut, um sich gegen die ebenfalls in Nova Scotia präsenten Franzosen zu behaupten.

    Powered by GetYourGuide

    Besonders wenn du dich für Geschichte interessierst, ist die sternförmige Anlage mit dem Army Museum und einem großen Angebot an themenspezifischen Führungen eigentlich ein Muss. Von Tourguides in historischen Kostümen kannst du dir hier die gesamten Hintergründe erklären lassen und mittags dem täglichen (!) Kanonenschuss zuschauen.

    Essen & Trinken in Halifax

    Meine persönlichen Tipps für Restaurants in Halifax

    The Bicycle Thief wurde uns immer wieder als Tipp genannt, und tatsächlich ist das an der Waterfront gelegene Restaurant wirklich beliebt. Sogar unter der Woche und in der Nebensaison war es so voll, dass es ohne vorherige Reservierung unmöglich war, einen Tisch zu bekommen. Hier gibt es italienische Küche mit kanadischem Einschlag (viel Fisch und Lobster) und es ist sicherlich auch sehr gut – trotzdem schien es mir nicht so spektakulär, dass es den Aufwand rechtfertigt.

    Rote Fahrradskulptur mit Schild im Freien

    Bar Sofia im Queen’s Marquee war letztendlich unsere Alternative, und es hätte uns nicht besser treffen können. Hier konnten wir uns durch die wildesten lateinamerikanischen Fusiongerichte probieren und wirklich gute Cocktails genießen. Das bunte Interieur und der super aufmerksame Service sorgten dazu für so gute Laune, dass ich dir einen Besuch hier echt ans Herz lege, wenn du in Halifax zu Besuch bist.

    Moderne Restaurantküche mit Pflanzen und Beleuchtung
    Gemischter Teller mit Gemüse und Fleischgericht.
    Graffiti und gelbe Struktur an Betonwand

    Für alle Tageszeiten ist das Drift geeignet. Eigentlich gehört es zum Muir Hotel, aber wie die Bar Sofia auch gehört es zum großen Komplex des Queen’s Marquee. Wir haben hier im Rahmen unseres Hotelaufenthalts gefrühstückt, und entgegen dem Angebot in vielen anderen (auch teureren) Hotels würde ich das Drift auch Nicht-Hotelgästen jederzeit empfehlen.

    Schickes Restaurantinterieur mit moderner Beleuchtung und Einrichtung.

    Das Frühstück ist ohnehin à la carte, sodass du hier kein uninspiriertes Hotelbüfett findest, sondern nur das, was du wirklich bestellst. Wenn du also eine Location für ein entspanntes Frühstück oder Brunch in tollem Ambiente suchst, bist du hier genau richtig!

    Modernes Restaurant mit gedeckten Tischen

    Typische Spezialitäten aus Halifax

    Aus Halifax nicht mehr wegzudenken ist der Donair, eine Imbiss-Spezialität, die mittlerweile über die Grenzen von Halifax hinaus bekannt ist. Mit dem in Deutschland erfundenen Döner hat der Donair allerdings nicht ganz so viel zu tun: Für einen echten Donair wird Pitabrot mit Fleisch, gewürfelten Tomaten, Zwiebeln und einer süßlichen Knoblauchsoße serviert.

    Gyros mit Zwiebeln und Tomaten in Pita-Brot

    Der authentischste Donair wird bei King of Donair auf der Quinpool Road serviert (es gibt aber auch weitere Filialen in Halifax), die sich damit rühmen, den Donair in den 1970er Jahren in Halifax eingeführt zu haben. Andere bevorzugen den Donair von Tony’s Famous Donairs auf der Robie Street.

    Döner Kebab in der Hand gehalten

    Wir sind für die fleischlose Variante zu Real Fake Meats gefahren, etwas außerhalb des Stadtzentrum. Der Fleischersatz schmeckt hier superlecker, allerdings fand ich die Kombination mit der süßlichen Soße ziemlich gewöhnungsbedürftig. Interessant ist der Laden allemal: Alle Fleischersatzprodukte werden vor Ort hergestellt und du kannst auch einen Blick in die Produktion werfen.

    Veganes Restaurant mit rotem Bistro-Set.
    Veganes Café mit handgeschriebener Speisekarte

    Übernachten in Halifax

    In Halifax findest du eine gute Auswahl an Hotels für jedes Budget, es lohnt sich aber, etwas mehr auszugeben! Das Muir* ist ein Fünf-Sterne-Hotel und liegt zentral im neu gestalteten Queen’s Marque District, direkt an der Promenade – besser könnte die Lage nicht sein! Von hier aus kannst du die wichtigsten Orte in Halifax zu Fuß erreichen.

    Modernes Hotelzimmer mit Doppelbett
    Modernes Hotelzimmer mit Ausblick auf Stadtlandschaft.

    Das Beste allerdings ist die herausragend angenehme Atmosphäre, angefangen von den durchgängig aufmerksamen und herzlichen Mitarbeitern bis hin zur detailreichen Zimmerausstattung: Hier wurde wirklich an alles gedacht, um einen Aufenthalt so entspannend wie möglich zu gestalten.

    Checke hier Preise & Verfügbarkeit im Muir Halifax*

    Person entspannt im Innenpool

    Solltest du ein bisschen Entspannung benötigen, verfügt das Muir auch über ein erstklassiges Spa mit Pool, Sauna und Dampfbad. Nach unserem ereignisreichen Roadtrip und der kleinen Sightseeingtour durch Halifax war das einfach der krönende Abschluss einer tollen Reise.

    Mehr Hotels in Halifax findest du hier*

    Hand mit Zimmerkarte im Hotelflur
    Vase mit Trockenblumen auf Marmortisch

    Fortbewegen in Halifax

    Obwohl Halifax eine Großstadt ist, war die Fahrt in die Stadt mit dem Mietwagen kein Problem. Zur Rush-Hour kann es schon mal zu Staus kommen, aber alles in allem ist das Fahren sehr entspannt, wie auch sonst in Kanada und den USA (jedenfalls meiner Erfahrung nach).

    Der Flughafen von Halifax ist relativ weit entfernt. Daher solltest du dir überlegen, ob du gleich einen Mietwagen nimmst, wenn du einen Roadtrip durch Nova Scotia planst. Auch wenn du den Mietwagen in der Stadt weniger nutzt, ist es so viel praktischer. Erkundige dich am besten vorher bei deiner Unterkunft, ob Parkmöglichkeiten zur Verfügung stehen, so kannst du den Mietwagen sicher abstellen.

    Hier kannst du Preise für einen Mietwagen ab Halifax (YHZ) vergleichen*

    Solltest du ohne Mietwagen unterwegs sein, und nach bzw. vor dem Flug einfach nur in die Stadt ins Hotel wollen, kannst du dir auch einen privaten Transfer organisieren.

    Transfer vom Flughafen in die Stadt hier buchen*

    Wenn du direkt im Zentrum übernachtest, kannst du viele Locations auch zu Fuß erreichen. Das öffentliche Transportnetz besteht in der Stadt eigentlich nur aus Bussen, ist aber einfach zu nutzen. Alternativ kannst du dich auch per Uber fortbewegen, was relativ günstig ist.

    Falls du keine Lust hast, dich mit Fahrplänen oder der Parkplatzsuche herumzuschlagen und etwas lauffaul bist, kannst du dich zum Sightseeing auch für eine Hop-On-Hop-Off-Tour* entscheiden.

    Karte mit allen Highlights

    Damit du dich in Halifax besser orientieren kannst, habe ich dir alle Locations aus dem Artikel auf einer Karte zusammengefasst. Diese kannst du dir auch abspeichern. So hast du alles auch unterwegs zur Hand.

    Ausflüge rund um Halifax

    Halifax eignet sich hervorragend als Startpunkt für eine Erkundungstour durch Nova Scotia. Solltest du allerdings nicht viel Zeit haben, stelle ich dir hier die schönsten Ausflugsziele vor, die du auch innerhalb eines Tages erreichen kannst.

    Peggy’s Cove

    Nur etwa 45 Minuten von Halifax entfernt liegt das malerische Fischerdorf Peggy’s Cove. Berühmt für seinen beeindruckenden Leuchtturm, ist es ein beliebtes Ziel für Tagesausflüge. Besonders bei Sonnenauf- und -untergang ergeben sich hier die schönsten Fotomotive. Aber auch tagsüber ist Peggy Cove’s einen Abstecher wert.

    Küstenhafen mit Booten und Häusern im Hintergrund

    Neben dem Leuchtturm gibt es im kleinen Fischerdorf nebenan kleine Galerien und Souvenirläden, in denen du dich mit handgefertigten Produkten und lokaler Kunst eindecken kannst. Wirklich sehr süß!

    Buche hier eine Tour nach Peggy’s Cove*

    Leuchtturm bei Sonnenuntergang auf Felsen

    Lunenburg

    Die historische Stadt Lunenburg ist etwa eine Stunde Fahrt von Halifax entfernt und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Lunenburg ist zwar sehr touristisch, aber mit seinen bunten Holzhäusern, süßen Cafés und hübschen Läden ist das kein Wunder. Falls du Lunenburg nicht ohnehin als Stopp auf einem Roadtrip durch Nova Scotia eingeplant hast, kannst du ab Halifax auch Tagestouren nach Lunenburg buchen.

    Buche hier eine Tagestour nach Lunenburg*

    Hier findest du meinen kompletten Guide für Lunenburg

    Frau sitzt auf Pier vor roten Gebäuden.
    Historisches Segelschiff am Dock im Hafen

    Mahone Bay

    Ein weiterer lohnenswerter Abstecher ist Mahone Bay, eigentlich bekannt für seine drei Kirchen, die malerisch am Ufer stehen. Viel schöner fand ich persönlich aber das besondere Flair dieser Kleinstadt mit ihren hübschen Cafés, Antiquitätengeschäften und kleinen Läden mit Kunsthandwerk.

    Herbstliche Straße mit bunten Bäumen und Häusern

    Weingüter im Annapolis Valley

    Wenn du gerne Wein trinkst, solltest du das Annapolis Valley nicht verpassen. Diese Region ist bekannt für ihre Weingüter und ihren großflächigen Obstanbau.

    Ich kann dir zum Beispiel Luckett Vineyards sehr empfehlen: Nicht nur das Weingut an sich ist einen Besuch wert (wo sieht man schon mal eine original britische rote Telefonzelle mitten zwischen den Weinreben?), sondern auch das anliegende Restaurant mit tollem Blick auf die Landschaft: Hier habe ich bei einem Glas kühlen Rosé den wohl göttlichsten Chicken Pie meines Lebens verputzt! Sehr zu empfehlen!

    Hier kannst du eine Tagestour mit Weinprobe ins Annapolis Valley buchen*

    Rote Äpfel in einer Holzkiste auf dem Feld

    Besonders schön ist es im Annapolis Valley im Herbst, wenn sich die Blätter an den Bäumen langsam in den buntesten Farben zeigen und die Erntezeit beginnt. An vielen Stellen findest du dann Stände mit frischen Äpfeln, Kürbissen und allem, was die Natur sonst noch zu bieten hat.

    Bist du auf den Geschmack gekommen und willst die Region länger erkunden?
    Hier findest du meine komplette Route für einen Roadtrip durch Nova Scotia

    Meine Reise nach Halifax und Nova Scotia fand in Zusammenarbeit mit Tourism Nova Scotia statt.

  • Die 20 besten Sehenswürdigkeiten in Chicago

    Die 20 besten Sehenswürdigkeiten in Chicago

    Chicago ist eine wirklich beeindruckende Stadt: Eine riesige Skyline, Großstadtleben pur, aber auch viel Grün und lange Strände am Ufer des riesigen Lake Michigan. Ganz anders als in der großen Schwester New York sind die Menschen hier unglaublich aufgeschlossen und freundlich: Chicago ist bekannt für sein positives Lebensgefühl! Obwohl ich nie zu den ganz großen USA-Begeisterten gezählt habe, hat Chicago mich sofort geflasht. Ich verrate euch hier meine liebsten Chicago Sehenswürdigkeiten!

    Chicago City Pass Skydeck Aussicht Willis Tower

    Sehenswürdigkeiten in Chicago: Mein Budgettipp!

    Chicago ist nicht gerade günstig! Wie in allen amerikanischen Großstädten schlagen Unterkunft und Verpflegung schon ein großes Loch ins Portemonnaie. Aber an gutem Essen solltest du im Foodie-Mekka Chicago nicht sparen! Und einige kostenpflichtige Sehenswürdigkeiten wie den Willis Tower (wahlweise auch 360 Chicago) oder das Art Institute darfst du dir nicht entgehen lassen.

    Meine Tipps:
    ➜ Spare Geld bei vielen Sehenswürdigkeiten: Kaufe dir im voraus einen Chicago Pass!*
    ➜ Vergleiche Preise & buche rechtzeitig deine Unterkunft hier!*

    #1 The Bean & Millenium Park

    Die Skulptur von Sir Anish Kapoor im Millenium Park heißt eigentlich Cloud Gate, aber weil sie eben so aussieht wie eine Bohne, blieb der Spitzname hängen: The Bean. Hier ist der wohl beliebteste Fotospot in ganz Chicago, an dem man unbedingt gewesen sein muss. Nicht nur wegen der Menschenmassen, die täglich hierhin pilgern, sondern auch wegen The Bean selbst: Die Spiegelungen in der Edelstahl-Skulptur sind einfach faszinierend.

    Chicago Sehenswürdigkeiten The Bean Cloud Gate

    Aber The Bean ist hier nicht das einzige sehenswerte Kunstwerk: Nebenan befindet sich die Crown Fountain, eine wasserspeiende Video-Installation, die in den brütend heißen Sommern Chicagos besonders bei Kindern für Erfrischung sorgt.

    Chicago Sehenswürdigkeiten Crown Fountain Video Brunnen Millenium Park

    #2 Willis Tower

    Früher hieß der Willis Tower Sears Tower und war das höchste Gebäude der Welt. Das ist lange Geschichte, aber beeindruckend ist die Aussicht vom Skydeck Chicago immer noch. Besonderes Highlight sind die vier Glasbalkone („The Ledge“): Sogar der Fußboden ist aus Glas. Nichts für Höhenängstliche.

    ➜ Spare dir Wartezeit & kaufe dein Ticket hier im voraus*

    Chicago City Pass Skydeck Ledges

    Willst du auch in die USA reisen?
    In meinem USA Blog gibt es viele hilfreiche Tipps und Reiseberichte.

    #3 360 Chicago im John Hancock Center

    Wer Chicago mal aus einer anderen Perspektive als vom Willis Tower von oben sehen will, sollte auf das 360 Chicago. Bei der Extra-Attraktion Tilt kann man sich auf nach vorne kippende Glasscheiben legen.

    ➜ Preise & Tickets für 360 Chicago*

    Übrigens: In Attraktionen wie dem Skydeck oder 360 Chicago ist der Eintritt ziemlich teuer. Mit dem Chicago City Pass* kannst du bis zur Hälfte sparen, am besten du rechnest für dich vorher nach, ob du den Eintritt einzeln zahlen willst, oder lieber den Pass nimmst.

    ➜ Hier kannst du den Chicago City Pass kaufen!*

    #4 Magnificent Mile / Michigan Avenue

    Auf der Michigan Avenue reiht sich im Zentrum Chicago eine riesige Filiale nach der anderen: Alle großen Läden sind hier vertreten. Ganz schön pompös – daher wird dieses Stück der Michigan Avenue auch „Magnificent Mile“ genannt.

    Stilecht übernachten kann man hier übrigens im Warwick Allerton, einem der geschichtsträchtigsten Hotel Chicagos. Kürzlich renoviert wohnt man hier in einem dieser alten Wolkenkratzer wie im Film: Große Zimmer, hohe Decken. Und alles vom Feinsten.

    ➜ Übernachten im Warwick Allerton Chicago*

    #5 Chicago Riverwalk

    Die ehemals brachliegenden Ufer des Chicago River wurden richtig aufgepimpt: Nun kann man hier entlang bummeln oder einfach nur eine kurze Mittagspause an einer der Beach Bars einlegen. Sportliche steigen ins Kajak, Bequemere nehmen eins der Wassertaxis und erkunden Chicago auf dem Wasser. Die Wassertaxis gehören übrigens zu den öffentlichen Verkehrsmitteln in Chicago!

    ➜ Fahrpläne & Tickets für die Wassertaxis findest du hier!

    Chicago Sehenswürdigkeiten Chicago River Kajak fahren

    #6 Navy Pier

    Das Freizeitareal direkt am See liegt fast mitten in der Stadt. Der fast hundert Jahre alte wurde in den Neunziger ziemlich aufgemöbelt, und jetzt gibt es hier alles Mögliche an Freizeitaktivitäten vom Riesenrad über einem Musical-Theater bis hin zu Kunstausstellungen.

    Vom Riesenrad hast du einen tollen Ausblick auf Chicago und den Lake Michigan:
    ➜ Kaufe hier dein Ticket für das „Centennial Wheel“ auf dem Navy Pier*

    Chicago Sehenswürdigkeiten Navy Pier

    In den zahlreichen Cafés und Restaurants kann man gut eine Pause vom Sightseeing eingelegen und die Aussicht auf den Lake Michigan geniessen – im Biergarten zum Beispiel bei einem Bier und einem traditionellen Chicago Hot Dog. Mittwochs und Samstag abends gibt es immer ein kostenloses Feuerwerk. Viele andere kostenlose Events wie Konzerte und Festivals findet man außerdem im Eventkalender.

    Chicago Sehenswürdigkeiten Chicago Hot Dog am Navy Pier

    #7 Chicago Elevated, Loop, „L“

    Eigentlich heißt sie Chicago Elevated, aber die Hochbahn von Chicago ist auch einfach nur unter dem Buchstaben „L“ bekannt. Besonders auffällig ist der Loop, der Ring, der sich mitten in Downtown durch die Straßenschluchten fräst.

    Chicago Sehenswürdigkeiten The Loop Hochbahn
    Chicago Sehenswürdigkeiten The Loop Kreuzung

    #8 Lake Michigan und Lakefront Trail mit dem Segway

    Die gesamte Stadt entlang zieht sich der Lakefront Trail, perfekt zum Joggen, Radfahren – und Segway fahren! Die Entfernungen sind riesig, daher ist ein fahrbarer Untersatz ziemlich praktisch.

    Mit einem Segway siehst du einiges mehr von Chicagos langer Uferpromenade. Das Seeufer macht definitiv Chicagos hohen Freizeitwert aus: Bei schönem Wetter absolutes Muss!

    ➜ Hier kannst du die Segway Tour entlang des Lakefront Trail buchen!*

    Chicago Sehenswüdigkeiten Lakefront Trail Segway fahren

    #9 Art Institute of Chicago

    Wenn man wirklich alle Ausstellungen sehen will, ist man garantiert einen Tag beschäftigt. Aber auch ein Besuch nur für die Highlights lohnt! Im Art Institute of Chicago hängen zahlreiche amerikanische Klassiker wie Edward Hoppers Nighthawks.

    Kaufe dein Ticket hier im voraus & spare Wartezeit*

    Der Eintritt ist mit 25 Dollar ziemlich happig, aber mit Citypässen wie dem Chicago City Pass* könnt ihr auch hier jede Menge Geld sparen, wenn ihr eh auf Sightseeing-Tour durch Chicago seid.

    Meinen Erfahrungsbericht über den Chicago City Pass könnt ihr hier nachlesen: Chicago City Pass – Lohnt er sich wirklich?

    Art Institute Chicago

    #10 Chicago Theatre

    Auch wenn man keine Vorstellung im Chicago Theatre besucht: Ein Foto vor der legendären Leuchtreklame muss sein! Mittags kann man sich das altehrwürdige Chicago Theatre mit einer geführten Tour von innen ansehen, abends treten hier absolute Superstars von Jerry Seinfeld bis Madonna auf. Oder du schaust dir das Chicago Theatre tagsüber mit einer geführten Tour* an!

    Chicago Sehenswürdigkeiten Chicago Theatre bei Nacht

    #11 Jazzclubs & Livemusik

    Jazz und Blues sind die führenden Musikrichtungen im musikalischen Chicago. Und wenn einem nach einem langen Sightseeing nicht mehr viel nach Tanzen ist, ist ein Jazzclub die perfekte Wahl, um einen Tag in Chicago ausklingen zu lassen. Bei guten Cocktails gibt es z.B. im Andy’s Jazz Club jeden Abend Livemusik durch alle Jazz-Genres.

    Chicago Sehenswürdigkeiten Andys Jazz Club Livemusik

    #12 Chicago‘ s Deep Pan Pizza

    Chicago ist berühmt für seine Deep Dish Pizza oder Deep Pan Pizza, die hier in den vierziger Jahren erfunden wurde. Das Original soll in der Pizzeria Uno entstanden sein – aber auch Gino’s East und Lou Malnati’s können auf eine lange Deep Pan Pizza Tradition zurückblicken. Anders als die herkömmliche Pizza wird die Chicago Pizza in einer Pfanne serviert, der Käse liegt unter den anderen Belägen auf einem Maismehlteig. Mit einer originalen italienischen Pizza hat das zwar nicht mehr viel zu tun, aber lecker ist die Chicago Pizza trotzdem.

    Chicago Deep Dish Pizza Ginos East

    Bei Gino’s East lohnt sich allein schon wegen der Inneneinrichtung ein Besuch: Das komplette(!) Restaurant ist von oben bis unten bekritzelt. Jeder Gast darf sich hier mit einem Edding verewigen!

    Chicago Sehenswürdigkeiten Pizzeria Gino's East

    #13 Route 66

    Die legendäre Route 66 fängt tatsächlich hier in Chicago an! Die Route 66 gibt es zwar nicht mehr als offizielle Straße, aber das alte Schild auf dem Adams Boulevard, das den Anfang markiert gibt es immer noch. Übrigens: Sehr empfehlenswert ist auch ein Roadtrip über die Route 66 von Chicago aus, wie ich ihn unternommen habe! Mehr über meinen Roadtrip durch Illinois könnt ihr hier nachlesen:

    ➜ Roadtrip über die Route 66: Acht unvergessliche Stopps

    chicago route  illinois

    #14 West Loop, Randolph Street & Fulton Market Street

    Die neue Restaurantmeile im Gastro-Himmel Chicago: Für seine fantastischen Restaurants ist Chicago ja bekannt. In West Loop hat sich entlang der Randolph Street und des Fulton Market eine neue Generation von Lokalen etabliert. Abends ist hier immer was los.

    Einmal im Jahr, im Sommer, gibt es das „Taste of Randolph„, ein Straßenfest mit Events und Livemusik, an dem viele Restaurants des Viertels beteiligt sind und bei dem man alle Spezialitäten zum kleinen Preis probieren kann. Mein Tipp: Frühstück im Soho House.

    Chicago Sehenswürdigekeiten Soho House The Allis Frühstück mit Tee

    #15 Wicker Park

    In Berlin würde man sagen: Wicker Park ist richtig kiezig. In Großstädten schaue ich mir auch immer gerne die kleinen, kiezigen Stadtteile an, weil man hier einfach mehr vom richtigen Leben mitbekommt. Hätte ich mich nicht für eine Unterkunft mitten in der Stadt entschieden, wäre ich wohl alternativ in Wicker Park gelandet, einem der Hipster-Stadtteile von Chicago sozusagen. Street Art, coole Bars, individuelle Läden – mein kreatives Herz war glücklich!

    Chicago Sehenswürdigkeiten Wicker Park Street Art

    Meine Tipps für Wicker Park:

    Dove’s Luncheonette Richtig, richtig coole Location: Unter der Hochbahnbrücke wird hier im Retro-Luncheonette-Style Tex-Mex-Küche neu interpretiert. Hätte mich durch die gesamte Karte probieren können.

    Milwaukee Avenue Wem die Magnificent Mile zu sehr geprägt ist von riesigen Ketten, der wird sich in der Milwaukee Avenue zum Shoppen viel wohler fühlen. Hier findet man noch kleine Läden zwischen größeren Indie-Ketten wie Urban Outfitters, und man kann viel gemütlicher bummeln als auf der manchmal hektischen Mag Mile.

    #16 The 606 / Bloomingdale Trail and Park

    Relativ unbekannt, da etwas außerhalb der Innenstadt zwischen Logan Square und Humboldt Park: The 606 ist eine stillgelegte Hochbahntrasse, die nun zum Freizeitpark umfunktioniert wurde. Über den Dächern Chicagos kann man hier auf über 4 Kilometern Länge joggen, Radfahren und was einem sonst noch einfällt. Bietet sich als Abstecher bei einem Besuch in Wicker Park an!

    Chicago Sehenswürdigkeiten 606 Trail Bloomingdale Line

    #17 Humboldt Park

    Schmelztiegel der Kulturen – das ist auch immer eine abgedroschene Floskel, wenn man das Leben in Großstädten. In Chicago aber trifft es tatsächlich den Nagel auf den Kopf. Hier leben Menschen aus so vielen Nationen, dass man sich manchmal fühlt wie auf einer kleinen Reise um die Welt. Humboldt Park ist ein Stadtteil, in dem viele Puertoricaner wohnen: Im Sommer gibt es hier einen großen Straßenkarneval mit viel Salsa, Bachata, Reggaeton und Merengue und meine brasilianische Gene sprangen im Dreieck!

    Chicago Sehenswürdigkeiten Humboldt Park Puerto Rico

    #18 Buckingham Fountain

    Kinder der 90er werden ihn sofort wiedererkennen und in Fernseh-Erinnerungen schwelgen: Beim Buckingham Brunnen im Grant Park musste ich sofort an den Vorspann von „Eine schreckliche nette Familie“ denken. Alle anderen staunen am besten einfach über einen der größten Brunnen der Welt. Der Buckingham Brunnen ist nämlich wirklich riesig!

    Chicago Sehenswürdigkeiten Buckingham Fountain Brunnen Al Bundy Eine schreckliche nette Familie

    #19 Oak Street Beach & Co.

    Chicago hat einfach alles: Pulsierendes Großstadtleben, viel Grün, den großen Lake Michigan – und sogar tolle Stadtstrände! Der Oak Street Beach ist einer der populärsten, aber auch Strände wie den 12th Street Beach neben dem Adler Planetarium würde man so nicht in einer Großstadt wie Chicago vermuten.

    #20 Chicago für Feinschmecker und Foodies

    Chicago macht seinem Namen als Gourmet-Destination alle Ehre. Essen ist ja grundsätzlich in den USA ein heikles Thema – während man Burger und frittierte Convenience-Produkte an jeder Ecke findet, sieht es mit anderen Gerichten manchmal mau aus. In Chicago aber sollte wirklich jeder fündig werden.

    Mehr Restauranttipps für Chicago gibt es in meinem Restaurantguide für Chicago!

  • Chicago CityPASS: Erfahrungen, Vergleich & Preise

    Chicago CityPASS: Erfahrungen, Vergleich & Preise

    Kann man mit dem Chicago City Pass wirklich Geld sparen? Chicago ist ein beliebtes Reiseziel für Städtereisen in den USA. Aber klappert man wirklich alle Sehenswürdigkeiten ab, kann das Sightseeing in Chicago schnell teuer werden. Als gute Möglichkeit Geld zu sparen, wird häufig der Chicago City Pass beworben. Nur: Lohnt es sich wirklich? Ich vergleiche hier in diesem Artikel für euch, bei welchen Sehenswürdigkeiten in Chicago ihr sparen könnt.

    Chicago City Pass online kaufen!*

    Mehr über Chicago:
    ➜ Top 20 Sehenswürdigkeiten in Chicago (+Karte!)
    ➜ Food Guide Chicago
    ➜ Architektur in Chicago
    ➜ Hilfreiche Infos für Chicago

    #1 Skydeck Chicago auf dem Willis Tower

    Mit dem Chicago City Pass ist der Eintritt auf beide Top-Aussichtspunkte in Chicago inklusive! Der Wilis Tower ist DIE Sehenswürdigkeit in Chicago! Vom Skydeck ganz oben hast du eine fantastische Sicht über Chicago und den Lake Michigan!

    Chicago City Pass Willis Tower

    Früher hieß der Willis Tower übrigens mal Sears Tower, nach dem Unternehmen, das das Gebäude bauen ließ, und war bei seiner Einweihung 1974 sogar der höchste Wolkenkratzer der Welt. Mittlerweile ist er nach dem One World Trade Center in New York „nur“ noch das zweithöchste Gebäude der USA, aber hey, ich kann euch sagen, das ist schon hoch genug!

    An guten Tagen kann man vier Bundesstaaten gleichzeitig sehen und Chicago mit seinen 2 Millionen Einwohner sieht absolut winzig aus.

    Chicago Skydeck Aussicht Fast Track

    Auf dem Skydeck Chicago sind übrigens vier Glasbalkone, die Ledges, angebracht – komplett aus Glas: Wände, Decke, Boden! Die Fläche ist ca. 2×3 Meter groß. Wenn man also einen Schritt vortritt, steht man komplett auf Glas. Unter einem: Über 90 Stockwerke! Ich dachte übrigens, ich würde mich nicht trauen – aber die Vorstellung, Hunderte Meter über der Straße nur auf einem Glasboden zu stehen, ist so skurril und unglaublich, dass meine Bedenken sofort verflogen.

    Allein schon wegen der Glasbalkone lohnt sich ein Besuch!

    Regulärer Preis für das Day/Night Paket 48$

    Mit dem Chicago City Pass auf das Skydeck Chicago!*

    Vorteil mit dem Chicago CityPass: Der CityPass berechtigt nicht nur zu einem, sondern gleich zu ZWEI Eintritten auf das Skydeck am gleichen Tag. Zusätzlich zum regulären Eintritt tagsüber bekommt man noch einen Eintritt für abends ab 18 on top, damit sich auch Chicago bei Nacht anschauen kann! Besonders zum Fotografieren empfehlenswert.

    Chicago City Pass Skydeck Ledges

    #2 Art Institute Chicago / Adler Planetarium

    Mit dem Chicago City Pass musst Du Dich entscheiden: Kunst oder Wissenschaft? Der Chicago City Pass berechtigt zum Eintritt ins Art Institute Chicago oder ins Adler Planetarium.

    Art Institute Chicago

    Das Art Institute Chicago ist im Umfang seiner Sammlung außergewöhnlich: Von Byzantinischer Kunst bis zeitgenössischer Fotografie findet man hier alles. Um die gesamte Ausstellung zu sehen, braucht es garantiert einen Tag. Es macht also Sinn, sich vorher zu überlegen, was man sich gerne anschauen möchte, bevor man von soviel Kunst erschlagen wird. Ich wollte unbedingt „Nighthawks“ von Edward Hopper sehen, und auch wenn einem der Name nichts sagt – das Bild kennt jeder. Und es gibt wohl kaum ein Bild, das als so ur-amerikanisch wahrgenommen wird.

    Chicago City Pass Art Institute Museum

    Der Eintritt ist mit 25$ sehr teuer, aber auch gerechtfertigt – die Sammlung ist fantastisch, und auch laufende Ausstellungen sind immer wieder interessant und abwechslungsreich. Der hilfreiche Audio-Guide kostet nochmal ebenfalls extra!

    Regulärer Preis 25$ + 7$ Audio-Guide = 32 $

    Adler Planetarium

    Das Adler Planetarium ist die Sightseeingattraktion in Chicago für alle Weltall-Begeistertern. Hier kann man sich eine alte Weltraumkapsel sowie viele andere interessante Exponate zum Thema Raumfahrt ansehen.

    Chicago City Pass Adler Planetarium

    Empfehlenswert sind auch die Filmvorführungen (Sky Shows)! Ohne diese ist das Planetarium nur halb so spannend!

    Regulärer Preis Eintritt + 2 Sky Shows 35$

    #3 Field Museum

    Das Field Museum of Natural History ist eines der best besuchtesten Museen der USA! Als Naturkundemuseum ist es weltweit bekannt und hat eine der größten naturwissenschaftlichen und anthropologischen Sammlungen. Hier kannst Du den besterhaltensten Tyrannosaurus Rex bestaunen, der je gefunden wurde!

    Regulärer Preis All-Access Pass 40$

    Chicago City Pass Field Museum

    #4 Shedd Aquarium

    Das Shedd Aquarium ist das größte überdachte Aquarium der Welt und existiert schon seit 1929! Hier kannst Du wahrlich in die Unterwasserwelt eintauchen und alle Meerestiere, Amphibien und Insekten von Seepferdchen bis Belugawalen live erleben!

    Regulärer Preis 39,95 $

    Hier geht’s zum Chicago City Pass!*

    #5 360 Chicago Observation Deck / Museum of Science and Industry

    Wer nicht nochmal auf eine Aussichtsplattform möchte, hat hier die Wahl: Alternativ zum 360 Chicago kann man auch das Museum of Science and Industry besuchen!

    360 Chicago Observation Deck

    Das 360 Chicago Observation Deck befindet sich im John Hancock Center mitten auf der Magnificent Mile, also direkt mittendrin!

    Besonders neben der natürlich fantastischen Aussicht ist TILT: Bodentiefe Panoramafenster, an die man sich lehnt und gemeinsam mit dem Fenster nach vorne kippt!

    TILT kostet zusätzlich 8$, für Chicago City Pass Inhaber auch noch 7$. Außerdem gibt es auch hier ein Day/Night Paket, das ist aber nicht im Chicago City Pass inkludiert.

    Regulärer Preis 360 Chicago 25 $

    Museum of Science and Industry

    Das Museum of Science and Industry ist das größte Wissenschaftsmuseum in den USA. Hier gibt es spannende und interaktive Ausstellungen zum Thema Wissenschaft. Nicht nur Kinder und Nerds kommen in diesem aufwendig gestalteten Museum auf ihre Kosten!Nachteil: Das Museum of Science and Industry liegt ziemlich weit entfernt von allen anderen Sehenswürdigkeiten südlich der Innenstadt. Wer also nicht viel Zeit hat, wählt besser das 360 Chicago.

    Regulärer Preis 19,95 $

    Vor- und Nachteile des Chicago City Pass:

    Vorteile:

    • Lange Gültigkeit Der Chicago City Pass kann bis zu einem Jahr nach Kauf verwendet werden. Du kannst also weit im voraus planen, bist aber trotzdem flexibel.
    • Lange Nutzungsdauer Ab dem ersten Verwendungstag ist der Chicago City Pass 9 Tage gültig, das ist mehr, als die meisten überhaupt in der Stadt bleiben! So kannst du dir in Ruhe alles anschauen, ohne Hektik!
    • Sofort ausdruckbar bzw. Handy-Tickets Du brauchst nicht unbedingt das Couponheft – du kannst dir den Chicago City Pass gleich nach dem Kauf ausdrucken oder auf dem Handy abspeichern. In den Attraktionen zeigst du nur dann dein Smartphone vor.
    • Alle wichtige Sehenswürdigkeiten Der Chicago City Pass deckt die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Chicago ab, also alles, was du dir wahrscheinlich eh anschauen willst!
    • Schneller Einlass An manchen Attraktionen kommst Du mit dem Chicago City Pass schneller rein

    Nachteile:

    • Überflüssige Optionen Der Chicago City Pass enthält einige Optionen, die man vielleicht nicht unbedingt beim Einzelkauf dazubuchen würde, wie z.B. die Sky Shows im Adler Planetarium oder den Audio-Guide im Art Institute
    • Nicht überall Fast Track Da, wo es wirklich interessant wäre, nämlich bei der Fahrt rauf auf das Skydeck, hat man mit dem Chicago City Pass keinen schnellen Zugang über den Fast Track Eingang. Der Fast Pass kostet mit Chicago City Pass 30 $ (normal: 75 $). Wer es eilig hat, sollte diesen Betrag noch zusätzlich einkakulieren.

    Fazit: Lohnt sich der Chicago City Pass?

    Ich empfehle den Chicago City Pass allen, die zum ersten Mal und für mehrere Tage in Chicago sind! Auf meiner Bucket List für Chicago standen zum Beispiel eh das Skydeck, das Art Institute und das 360 Chicago! Allein dafür hätte ich ohne Pass 105 $ bezahlt – der Chicago City Pass kostet 108 $.

    Der Chicago City Pass lohnt sich für Erstbesucher und mehrtägige Reisen!

    Mit 3 von 5 Attraktionen hat man den Preis also raus (bis auf 3 $). Da man ganze 9 Tage Zeit hat, die anderen beiden Gutscheine einzulösen und zwei weitere tolle (und sonst teure!) Sehenswürdigkeiten zu erkunden, lohnt sich der Chicago City Pass!

    HIER kannst du den Chicago City Pass online kaufen!*

    Du solltest du dir auch meine Tipps für Chicago ansehen!
    Was du alles noch in Chicago erleben kannst, erfährst du hier:

  • Top of the Rock in New York: Tipps zum Sonnenuntergang

    Top of the Rock in New York: Tipps zum Sonnenuntergang

    Ein New-York-Sonnenuntergang musste es einfach sein. Und vom Top of the Rock im Rockefeller Center erst recht. Mit der Fotografie haben sich auch meine Reisegewohnheiten vor Ort immer mehr verändert. Auf der Suche nach dem perfekten Licht ist mir keine Uhrzeit zu skurril. Wie zum Beispiel damals, als ich um halb fünf noch im Dunkeln das Hotel verließ, um den perfekten Sonnenaufgang auf der Brooklyn Bridge in New York zu erleben. Sonnenaufgänge, aber auch Sonnenuntergänge sind ja sowieso immer großartig!

    ➜ Ticket für Top of the Rock im voraus kaufen*

    Top of the Rock: Beste Aussicht auf New York

    Erst recht bei einem Motiv, das so faszinierend und gleichzeitig surreal ist, hat man es von der Aussichtsplattform des Top of the Rock endlich live vor Augen. Tausende Male habe ich diese Skyline gesehen, in amerikanischen Serien, auf Postern, in Kinofilmen, auf Instagram. Jedes Kind kennt die Skyline von Manhattan und ohne Nachdenken weiß man sofort: Das ist New York.

    Top of the Rock Sonnenuntergang New York Empire State Building
    Vom Top of the Rock hat man die perfekte Postkartenaussicht auf das Empire State Building und den Süden Manhattans.

    Top of the Rock: Der schönste Sonnenuntergang in New York

    Und wenn’s am Ende einfach nur eine Ansammlung von riesigen Hochhäusern einer noch viel riesigeren Stadt ist, voller Menschen, voller Verkehr: Der Sonnenuntergang in New York auf dem Top of the Rock gehört zu den magischsten Momenten in meiner gesamten Reisekarriere.

    Top of the Rock New York Sonnenuntergang Empire State Building

    Abends auf dem Top of the Rock: Gänsehaut beim Anblick des Empire State Buildings.

    Top of the Rock Sonnenuntergang New York Empire State Building
    Sonnenuntergang über Manhattan: Magisch.

    Übrigens: In meinem New York Blog findest Du noch viel mehr Tipps.

    Infos & Tickets für Top of the Rock im Rockefeller Center

    Das Top of the Rock ist die Aussichtsterrasse des Rockefeller Centers. Auf der Fifth Avenue gelegen ist es mit der Statue des Altlas, der schwer an seiner Weltkugel schleppt, nicht zu übersehen.

    Der Eingang zum Top of the Rock ist allerdings in einer Seitenstraße (50th Street) zwischen der Fifth und Sixth Avenue versteckt. Die Tickets sind mit einem Zeitstempel versehen, d.h. man kann nur zu einer vorher festgelegten Uhrzeit hinauf.

    Im Januar war wenig los und da ich eigentlich nur zufällig vorbeikam, habe ich direkt ein Ticket gekauft und musste auch nicht lange warten. In beliebteren Monaten (in New York also so ziemlich alles außer Januar und Februar) bietet sich ein Kauf im Voraus an.

    Powered by GetYourGuide

    Top of the Rock: Tipps zum Geld sparen!

    Achtung: Vor Ort und auf der Website des Rockefeller Centers sind Tickets zum Sonnenuntergang nochmal 10 Dollar teurer! Bei Get Your Guide gibt es dafür flexible Tickets, die man dann vor Ort gegen ein Zeitticket eintauscht.

    ➜ Flexi-Ticket für Top of the Rock*

    Bei GetYourGuide gibt es nämlich nur einen einzigen Preis, beim Top of the Rock selbst kommt bei Terminen am späten Nachmittag noch ein Sonnenuntergangszuschlag von ganzen 10 US-Dollar dazu (die wissen, warum die Leute gerne spätnachmittags kommen).

    Top of the Rock New York Sonnenuntergang Manhattan

    Wieviel Zeit muss man für den Top of the Rock einplanen?

    Man bekommt zwar eine Zeit zugewiesen, dennoch kann es etwas dauern, bis man letztendlich oben angekommen ist. Ich war ungefähr eine Stunde vor Sonnenuntergang unten am Schalter und es passte genau. Also am besten genug Zeit einplanen, wenn man unbedingt den Sonnenuntergang von Anfang an erwischen will (Es lohnt sich!). Ist man einmal oben, kann man aber so lange bleiben, wie man will.

    Praktisch für mich, denn eigentlich wollte ich nur kurz ein Foto machen – und am Ende waren es knapp vier Stunden, bis ich mich von der spektakulären Aussicht trennen konnte. Nach dem perfekten Sonnenuntergang die Lichter Manhattans in der Dunkelheit funkeln zu sehen, war einfach zu schön. New York bei Nacht: Unbeschreiblich.

    Top of the Rock New York bei Nacht Empire State Building Manhattan
  • Chicago Food Guide: 6 richtig gute Restaurant-Tipps

    Chicago Food Guide: 6 richtig gute Restaurant-Tipps

    Chicago ist das absolute Foodie-Paradies! Restauraunts, Bars, Cafés ohne Ende! In den USA bekommt man nur schlechtes Essen? Nicht in Chicago… die Recherche für diesen Food Guide Chicago war wirklich nicht schwer. Ich muss ja zugeben, dass ich in den USA oft Schwierigkeiten habe, was die Essensbeschaffung angeht. Burger&Co. sind sicherlich ab und zu okay, aber immer wieder Frittiertes, übersalzenes Essen, wenig frisches Obst und Gemüse und keine geschmackliche Abwechslung ist auf Dauer langweilig. In Großstädten findet man dann doch noch Alternativen, wie gewohnt teuer, aber wenig spektakulär bzw. den Preis auch wert. Chicago dagegen ist ein Paradies für alle, die gerne lecker essen und trinken: Hier reiht sich ein gutes Restaurant an das nächste, genauso wie tolle Bars mit sehr guten Bartendern. Eine kleine Auswahl habe ich euch hier mitgebracht: Meine besten Restaurants aus Chicago – Klassiker und neue Trends!

    ginos

    1) Gino’s East: Originale Chicago Deep Dish Pizza

    Die Deep Dish Pizza ist wohl das berühmteste Chicagoer Gericht. Von italienischen Einwanderern erfunden, gehört die Deep Dish Pizza zu Chicago wie der Willis Tower. Ohne einmal eine Deep Dish Pizza probiert zu haben, sollte man Chicago eigentlich nicht verlassen. Dabei ist die Deep Dish Pizza so ganz anders als die herkömmliche italienische Pizza.

    Sie ist erstens kleiner und viel höher, ähnlich einer Quiche, und zweitens in anderer Reihenfolge belegt, nämlich fast genau andersherum. Der Teig ist durch das enthaltene Maismehl gelblich und ist eher eine Mischung aus Blätter- und Mürbeteig. Der Käse kommt ganz unten auf die Pizza, Tomatensoße und andere Beläge obenauf. Geschnitten wird die Pizza in Viertel, und beim Anschneiden zieht der reichlich vorhandene Käse Unmengen an Fäden, wenn man das Pizzastück anhebt.

    Tipp für Pizzafans
    Auf dieser Foodtour lernst du alles über die berühmte Deep Dish Pizza und kannst verschiedene Sorten probieren:
    Buche hier deine Pizza-Tour*

    ginos

    Gino’s East ist seit 1966 einer der Institutionen in Chicago, was Deep Dish Pizza angeht! Das Besondere an dieser Location ist allerdings nicht nur die Pizza, sondern die Tatsache, dass jeder Gast zur Pizza einen Edding ausgeliehen bekommt, mit dem er sich irgendwo an einem der Wände in diesem sich über mehrere Etagen erstreckende Lokal verewigen kann! Und nichts wird von den Betreibern überstrichen! Die Wahrscheinlichkeit ist also sehr groß, dass man sein Kunstwerk beim nächsten Besuch auch wiederfindet, vorausgesetzt, man hat sich in dem ganzen Kritzel-Wirrwarr noch einigermaßen die Stelle gemerkt: das komplette Lokal ist nämlich von oben bis unten bekritzelt!

    www.ginoseast.com

    Powered by GetYourGuide

    2) Lou Mitchell’s: American Diner an der Route 66

    Richtig amerikanisch gibt’s in Chicago auch – und zwar wirklich richtig! Das Lou Mitchell’s liegt genau am Ende der berühmten Route 66 (der Anfang liegt in der Parallelstraße, da beide Straßen Einbahnstraßen sind) und ist ein klassisches amerikanisches Diner. Das Essen ist authentisch, wie gewohnt amerikanisch schwer, und vielleicht daher auch nicht jedermanns Sache. Was mich allerdings viel mehr beeindruckt hat als das Essen (und deswegen habe ich es auch hier in die Liste aufgenommen) ist die absolut authentische American-Diner-Atmosphäre mit einer echten Retro-Einrichtung und Kaffee bis zum Abwinken. Einen besseren Ort, um einen Roadtrip entlang der Route 66 zu starten, gibt es eigentlich nicht!

    www.loumitchells.com

    Städtereise in den USA geplant?
    ➜ Hier erfährst Du mehr über Chicago und viele andere US-Großstädte!

    3) Chicago Hot Dogs am Navy Pier

    Wie auch schon bei der Pizza, war mir vorher gar nicht bewusst, dass es einen Hot Dog im Chicago-Style gibt, der in Chicago an jeder Ecke zu bekommen ist und viel beliebter ist als die herkömmlichen Varianten mit Röstzwiebeln oder Sauerkraut.

    Im Biergarten am Navy Pier gibt es einen besonders leckeren Hot Dog – meint man gar nicht! Da gibt’s nämlich noch die fantastische Aussicht auf den Lake Michigan und die Skyline von Chicago gratis dazu. Auf den Chicago Hot Dog kommt übrigens allerlei Frisches: weiße Zwiebelwürfel, viele Tomatenstückchen, Gewürzgurken, Senf und eingelegtes Gemüse. Das Brötchen ist mit Mohn bestreut, das Würstchen nur aus Rindfleisch. Bunt und lecker! Und: Ketchup ist ein absolutes No-Go beim Chicago-Style Hot Dog!

    Biergarten auf dem Navy Pier

    4) Hugo’s Frog Bar & Fish House: Froschschenkel, Steaks und Seafood

    Ja, ich hab’s echt getan: Ich habe Froschschenkel gegessen. Und was soll ich sagen? Schmeckt wie Hühnchen! Natürlich! 🙂 Hugo’s Frog Bar ist die Institution in Chicago für Froschschenkel, der französische Einfluss halt, irgendwie haben alle Küchen dieser Welt ihre Spuren in Chicago hinterlassen. Hugo’s ist etwas hochpreisiger, dafür aber auch unschlagbar, was die Qualität angeht. Fisch esse ich sowieso liebend gerne, Meeresfrüchte wie Krabben und Muscheln eher weniger, aber bei Hugo’s habe ich sogar Königskrabben mit Freuden gegessen.

    Hugo’s Frog Bar & Fish House gehört übrigens zum besten Steakhaus der Stadt, Gibson’s (gleich nebenan), und serviert für Nicht-Fisch-Fans auch bestes Black-Angus-Rind. Mein Filet war göttlich! Das Ambiente ist ebenfalls klassisch amerikanisch, aber halt in schön… Große Bar, viel dunkles Holz, Tische mit karierten Tischdecken und aufmerksamer Service. Vorsicht bei den Desserts: Eine Portion reicht locker für fünf – oder man nimmt den Rest in der Doggy Bag mit und kann am nächsten Tag noch Gäste zum Kaffee einladen.

    www.hugosfrogbar.com

    5) The Allis: Afternoon Tea im Soho House

    Ein Soho House ist immer auch eine Garantie für ein schönes Café. In Chicago findet sich im Erdgeschoss des Soho House The Allis, schön zum Kaffeetrinken, Frühstück oder Afternoon Tea. Die Einrichtung ist irgendwas zwischen englischer Bibliothek und amerikanischem Clubhaus, gemütlich aber null angestaubt. Kaffee trinken und staunen.

    www.theallis.com

    allis

    6) Dove’s Luncheonette: Chicago Blues & Soul aus den 70ern

    Noch ein Diner. Diesmal aber eine gelungene Symbiose aus Retrolook und moderner Tex-Mex-Küche. Die Einrichtung mit Holzvertäfelungen und Jukebox versetzen einen umgehend in die 70er Jahre. Dazu ist die Küche modern: Keine überladenen Teller, wie man es vielleicht sonst von mexikanischer Küche in den USA gewohnt ist, viele frische Zutaten und ungewöhnliche Kombinationen.

    Dove’s Luncheonette liegt in Wicker Park gleich unter der CTA Station Damen. In der Gegend gibt es übrigens jede Menge spannende Lokale, und direkt um die Ecke ist die Milwaukee Avenue, eine richtig nette Einkaufsstraße, in der man kleinere Boutiquen, aber auch größere Filialen wie Urban Outfitters findet. Perfekt, wenn man keine Lust auf Shopping Malls oder das geschäftige Treiben rund um die Michigan Avenue in Downtown hat.

    www.doveschicago.com

    In welcher Gegend gibt es die besten Locations?

    Chicago hat natürlich noch viel mehr zu bieten, aber ich denke, das ist eine schöne Auswahl, die gut die Bandbreite der Möglichkeiten repräsentiert. Selber entdecken macht auch Spaß – hier noch ein paar Gegenden, in denen man tolle Lokale findet:

    • West Loop: ein ehemaliges Industriegebiet, rund um den Fulton Market und entlang der Randolph Street finden sich jede Menge tolle Lokale, auch abends eine nette Ausgehmeile. Einmal im Jahr findet das Food Festival „Taste of Randolph“ mit viel Musik und Essen der umliegenden Lokale statt.
    • Wicker Park: rund um die Station „Damen“, entlang der Milwaukee Avenue und der Division Street
    • rund um den Logan Square
    • und natürlich Downtown

    Mehr Artikel über Chicago und Illinois auf einen Blick:

    Die besten Sehenswürdigkeiten in Chicago
    Von Chicago aus die Route 66 entlang durch Illinois
    Springfield: Illinois‘ bedeutende Hauptstadt
    Budget-Tipp: So kannst du im teuren Chicago dein Portemonnaie schonen!

    Auf die Reise nach Chicago und Illinois wurde ich von Enjoy Illinois eingeladen.

  • Chicago im Sommer: Tipps für deine Städtereise in die USA

    Chicago im Sommer: Tipps für deine Städtereise in die USA

    Willst du im Sommer nach Chicago? Städtereisen in die USA gehen eigentlich das ganze Jahr über, aber hier in diesem Artikel habe ich dir speziell ein paar sommerliche Ideen zusammengetragen! Und keine Sorge, auch im Sommer ist Chicago richtig spannend!

    Tipps:
    ➜ Die 20 besten Sehenswürdigkeiten in Chicago
    ➜ Mein Foodguide für Chicago
    ➜ Architektur in Chicago
    ➜ Günstige Unterkünfte für Chicago

    Chicago im Sommer Blick auf den Chicago River und die Skyline

    Beim Abschied letztes Mal von Chicago wurde ich tatsächlich sehr sentimental: Nur 24 Stunden hatten gereicht, mich von dieser Stadt faszinieren zu lassen. Vielleicht auch, weil ich ohne große Erwartungen dort landete.

    Chicago: Der Geheimtipp unter amerikanischen Großstädten

    Wer hat schon Chicago als coole Stadt auf’m Schirm? Während dieser Zeit, in der ich ausnahmsweise Lang- statt Kurzstrecke geflogen bin, war ich oft in den USA. Das nie wirklich gerne: die Flüge waren sowieso anstrengend, die Ruhezeit kurz und wenn man schon als eigentlicher Berlin-Langschläfer ungewohnterweise schon um vier Uhr morgens jetlagbedingt senkrecht im Hotelbett steht, dann nimmt der folgende halbe freie Tag schon keinen guten Anfang.

    Chicago im Sommer Vorbeifahrende Hochbahn Chicago Loop

    Und überhaupt gab es nicht viel, was mich an den Zielen in den USA reizte: Sicherlich – es war toll, mal Boston, Washington oder Denver kennenzulernen, von New York (das ich zwar schon kannte, doch von New York kriegt man/ich einfach nie genug) und Miami ganz zu schweigen. Aber New York ist nun mal New York, und Miami – naja, das war mit meinen südamerikanischen Wurzeln eher wie ein Heimatbesuch als das große Amerika.

    Alle Berichte zu Chicago und Umgebung findest du hier

    Chicago Theatre bei Nacht Städtereise in die USA

    Nur Chicago hatte mich zum Ende meines Langstreckengastspiels gepackt und das irgendwie ganz unerwartet. Auf meiner persönlichen Muss-ich-mal-gesehen-haben-Landkarte war Chicago nie existent – doch dann entpuppte es sich als eine so tolle Stadt, dass ich gar nicht mehr weg wollte: Großartige Architektur, eine Skyline und Großstadtflair fast wie in New York, tolle Museen, riesige Shoppingtempel und trotzdem eine freundliche, nahezu herzliche Atmosphäre, überall wo man hinkommt. Der miesepetrige Berliner in mir war irritiert und begeistert zugleich. Der Abschied war wie zu erwarten schwer, ich wäre zu gerne noch 1-2 Tage länger geblieben, aber im Dienst fragt einen ja keiner. Der Pick-Up wartet, los, los, ab zum Flughafen, zurück nach Deutschland. Und ich wusste: Ich war bestimmt nicht zum letzten Mal hier. Wie der Zufall es so wollte, landete ich fast ein Jahr später wieder in Chicago – und diesmal musste ich nicht wieder nach 24 Stunden zurück. Eins vorweg: An meiner Begeisterung für die Stadt hat sich nichts geändert.

    Chicago als Sommer-Destination: Städtereise in die USA

    Chicago kann im Winter eiskalt und mehr als ungemütlich werden – der Sommer ist dafür umso schöner. Grundsätzlich muss man in Chicago für sämtliche Wetterkapriolen gerüstet sein. Innerhalb weniger Tage änderte sich das Wetter von windig und regnerisch zur schlimmsten Hitzewelle mit offizieller Wetterwarnung. Aber die ständigen extremen Wetterwechsel schienen niemandem die gute Laune zu rauben und mehr als einmal hörte ich den allgemeinen Standardspruch zum Wetter:

    Wenn du dir in Chicago anderes Wetter wünschst, wechsele einfach die Straßenseite!

    Und so genießen alle den Sommer in Chicago: Mit freien Konzerten und Events überall, Straßenfesten, Strandleben (ja, kleine Strandabschnitte am Lake Michigan gibt’s auch fast mitten in der Stadt) oder einfach nur Grillen im Vorgarten.

    Buckingham Fountain in Chicago Städtereise USA

    Was kann man im Sommer in Chicago unternehmen? Einige Tipps.

    Die Liste an Sehenswürdigkeiten und „Things to do“ in Chicago ist lang. Speziell im Sommer gibt es noch viel mehr Outdoor-Möglichkeiten, daher sind dies nur ein paar Vorschläge, um den Aufenthalt in Chicago zu gestalten.

    Millenium Park – Konzerte für lau und ein Foto vor „The Bean“

    The Bean heißt eigentlich Cloud Gate und ist eine Skulptur von Sir Anish Kapoor. Schnell wurde The Bean nach seiner Fertigstellung 2006 zum Wahrzeichen der Stadt und heute kloppen sich Scharen von Touristen tagtäglich davor, um das beste Foto zusammen mit The Bean zu ergattern. Ich natürlich auch, denn The Bean hat mich schon beim letzten Mal Chicago beeindruckt. Die Spiegelungen von Menschen, Skyline und Himmel auf der blank polierten Oberfläche sind einfach faszinierend.

    Chicago Städtereise USA im Sommer The Bean

    Nebenan, im Jay Pritzker Pavilion, einem Open-Air-Gelände, und den angrenzenden Parks gibt es den gesamten Sommer hindurch kostenlose(!) Konzerte und Musikfestivals von Jazz über House bis Reggae, dazu noch allerlei Events wie morgendlichem Yoga oder Urban Gardening Projekten. Ein Blick in das jährliche Sommer-Programm des Millennium Parks lohnt sich!

    Straßenfeste ohne Ende: Raus in die Kieze von Chicago!

    Nicht nur mitten in der Stadt wird der Sommer gefeiert, auch in den einzelnen Stadtteilen und Bezirken von Chicago finden immer wieder Outdoor-Events statt. Chicago ist wahrlich ein Schmelztiegel vieler verschiedener Kulturen und jede einzelne feiert sich mit einem eigenen Event, so bekommt man den Eindruck. Bemerkenswert daran fand ich, das viele Einwandererfamilien in Chicago bereits seit mehreren Generationen in Chicago leben und immer noch ihre eigene Kultur pflegen – ohne sich dabei abzukapseln. Im Herzen sind alle auch Chicagoer – und diese Gemeinsamkeit spürt man. Auch in Bezug auf das multikulterelle Miteinander ist die Atmosphäre in Chicago wirklich einzigartig.

    Stadtteil Humboldt Park in Chicago

    In Humboldt Park fand zum Beispiel das Puerto Rican Festival statt – Paraden, Autokorsos, ein Park voller Kirmesbuden und Salsa und Reggaeton an jeder Ecke. Einladend und offen für alle.

    Puerto Rican Festival in Humboldt Park in Chicago USA

    Oder es gibt Foodfestivals wie das „Taste of Randolph“ in West Loop. Dieser Stadtteil war früher Gewerbegebiet, mit Lagerhallen und Fabriken, ist aber in den letzten Jahren zum absoluten Food-Mekka (die Chicagoer lieben gutes Essen sowas von) und Hipster-Stadtteil mutiert.

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    Rund um den Fulton Market und entlang der Randolph Street gibt es die tollsten Restaurants und Bars; so viele, dass man garantiert einige Wochen bräuchte, um sich da durchzuprobieren. Das „Taste of Randolph“ ist daher die beste Gelegenheit. Alle dieser Restaurants sind mit einem Essensstand vertreten und bieten ihre besten Gerichte zum kleinen Preis an. Dazu gibt’s Bühnen mit richtiger guter Musik – und wieder mal: einer absolut einladenden und entspannten Atmosphäre. Die sind einfach herzlich, diese Chicagoer.

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    Mit dem Segway durch die Parks von Chicago

    Wenn man die ganzen Skyline-Fotos von Chicago sieht, scheint es unglaublich, dass es mitten in dieser Stadt große Grünflächen gibt. Aber so wie beim Central Park in New York hat man auch in Chicago wert darauf gelegt, mitten in der Stadt große Parks wie den Grant Park, der den Millennium Park beherbergt, oder den Lincoln Park mit seinem kostenlosen (!) Zoo zu unterhalten.

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    Den Grant Park und die folgenden Grünflächen entlang des Ufer des Lake Michigan habe ich mit dem Segway erkundet – was rückblickend gesehen trotz der hohen Temperaturen echt eine gute Idee war. Zum einen kühlt der Fahrtwind ein bisschen, zum anderen ist die ganze Anlage so riesig, dass man zu Fuss lange unterwegs wäre. Außerdem ist die gesamte Strecke relativ flach und gut asphaltiert. Segway fahren ist innerhalb weniger Minuten gelernt und macht jede Menge Spaß!

    Zur Segway-Tour entlang des Lake Michigan*

    Chicago von oben – die zwei besten Möglichkeiten

    Eine Stadt wie Chicago schaut man sich am besten von oben an – dafür gibt es zwei besondere Spots: den Willis Tower (früher Sears Tower und mal das höchste Gebäude der Welt) oder das 360 Chicago Observation Deck auf dem John Hancock Tower mitten auf der Michigan Avenue, der Haupteinkaufsstraße Magnificent Mile. Beide bieten bei gutem Wetter tolle Aussichten auf ganz Chicago und den Lake Michigan – und beide Locations haben noch ein extra Gimmick! Auf dem Skydeck des Willis Tower gibt es vier vollverglaste Austritte und im 360 Chicago kann man sich auf schräge Panoramafenster legen, die nach vorne kippen.

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    Früh kommen lohnt sich, die Aussicht ist besser und man erspart sich lange Warteschlangen, vor allem im Sommer. Auch der Sonnenuntergang von einer der Aussichtsplattformen ist sehenswert. Der Eintritt ist leider relativ happig, aber mit einem Chicago City Pass kannst du die Reisekasse schonen. Am besten du vergleichst einfach: Lohnt sich der Chicago City Pass? (Erfahrung & Preise)

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    Willst Du noch mehr über Chicago lesen? Hier findest du mehr:

    The 606 – Outdoor-Geheimtipp in Wicker Park

    Die Stadtteile in Chicago sind definitiv eine Erkundungstour wert. Gegenden wie Wicker Park, Bucktown, Logan Square oder Boystown haben alle ihren eigenen Charme und man kann durchaus einen ganzen Tag damit verbringen, sich einzelne Stadtteile näher anzusehen. Wicker Park hat zum Beispiel jede Menge toller Cafés und Restaurants, bei denen man bei sommerlichen Temperaturen auch draußen sitzen kann (kommt mir als Klimaanlagenvermeider immer sehr entgegen!). Und kleine, feine Läden. Und zwischendurch Street Art. Die perfekte Umgebung also für einen chilligen Tag in Chicago!

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    Wer nach den Parks in Downtown noch mehr Lust hat auf Outdoor, der sollte sich in Wicker Park den 606 Trail ansehen – eine relative gut versteckte alte Hochbahntrasse, die ähnlich der Highline in New York zum Naherholungsgebiet umfunktioniert wurde. Die Zugänge sind auf Anhieb schwer zu finden und Touristen zieht es weniger her, aber ist man einmal oben, sieht man Chicagos Wohngebiete mal von einer anderen Perspektive. Schöner Kontrast zum geschäftigen Zentrum! Wie man am besten hinkommt: Webseite des 606 Trails.

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    Mit dem Boot, Bus und Bahn durch Chicago

    Weil’s letztes Mal so schön war, und um mich an diesen tollen Tag nochmal zu erinnern, habe ich dieses Mal wieder eine Bootstour gemacht. Die Möglichkeit durch die Wolkenkratzer fast hindurchfahren zu können, ist einmalig.

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    Die Architektur-Bootstour* ist wirklich sehr gut und hebt sich sehr von üblichen Touristentouren ab. Die Guides haben wirklich ein breites Architekturwissen – und ich wäre vor meinem ersten Besuch niemals auf die Idee gekommen, dass Chicago architektonisch so interessant ist! Wer sich doch nicht so für Architektur interessiert, dem empfehle ich wenigstens eine klassische Bootstour durch Chicago, um wenigstens einmal Chicago vom Lake Michigan aus zu sehen – der Blick auf die Skyline vom Wasser aus ist einmalig.

    Für das Fortkommen innerhalb der Stadt kann man einfach eines der Water Taxis nehmen. Die sind kleiner, meist nie überlaufen, und mit einem Tagespass für nur 10 Dollar kann man die Stadt erkunden wie mit einem Hop-On-Hop-Off-Bus! Die Water Taxis halten nämlich an allen wichtigen Punkten des Chicago River. Zusammen mit einem CTA Tagesticket für ebenfalls nur 10 Dollar, mit dem man alle öffentlichen Busse, U- und Hoch-Bahnen (inklusive der, die rundherum ums Zentrum fährt, The Loop, und tolle Aussichten bereithält!) nutzen kann, ist das die perfekte Kombination.

    ➜ Buche hier die Architektur-Bootstour auf dem Chicago River*

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    Unterkünfte in Chicago

    Ein Hotel oder eine Übernachtungsmöglichkeit ist in einer Stadt wie Chicago kein Problem – nur leider eben sehr teuer. Was sich aber auch bei dieser fantastischen Stadt wirklich lohnt.

    Hier ein paar selbst getestete Hotel-Vorschläge:

    Low Budget mit authentischem Charme: Freehand Chicago, mittendrin und mit einer sensationell guten Bar nicht nur für Hotelgäste ausgestattet
    Riesiger Hotelklassiker mit beeindruckendem Ballsaal als Eingangshalle: Hilton Chicago an der Michigan Avenue
    Direkt auf der Magnificent Mile: das Warwick Allerton Chicago verbindet Großstadtflair mit klassischem Luxus

    Auf die Reise nach Chicago und Illinois wurde ich von Enjoy Illinois eingeladen. Meine Meinung bleibt davon natürlich unberührt – ich war ohnehin schon vorher von Chicago begeistert 🙂

  • New York: Ausflug nach Coney Island & Brighton Beach

    New York: Ausflug nach Coney Island & Brighton Beach

    Ach, New York. Dieser Stadt werde ich wohl nie überdrüssig, sogar die frische Brise am Brighton Beach in Coney Island konnte mir nichts anhaben. Im Januar bin ich nochmal privat nach New York geflogen, wahrscheinlich auch ein bisschen aus Gründen der Aufarbeitung. In neun Monaten auf der Langstrecke war ich nämlich drei oder vier Mal dort, glaube ich. Ein besonderer Umstand, denn eigentlich habe ich immer dafür gesorgt, dass sich die Destinations in meinem Dienstplan nicht allzu sehr wiederholen. Ich wollte ja in der kurzen Zeit möglichst alles sehen, was der Flugplan hergibt.

    coney island

    Aber für New York habe ich von meinem Vorsatz eine Ausnahme gemacht. New York ist nie zuviel. Wobei die Aufenthalte immer kurz waren und ich mit meiner Mischung aus Erschöpfung und Jetlag zu kämpfen hatte, so dass am Ende von gut 24 Stunden vor Ort abzüglich langen Busfahrten zum Hotel und einer Mütze Schlaf nie viel Zeit blieb. Also war klar: Irgendwann müsste ich nochmal zurück nach New York, mit mehr Zeit. Um zu sehen, ob ich es nicht vielleicht doch vermisse, dienstlich nicht mehr regelmässig dort aufzuschlagen.

    Hier findest du übrigens noch mehr Inspirationen für deinen Trip nach New York

    Fakten zu Coney Island

    • Coney Island befindet sich im südlichen Teil vom New Yorker Stadtteil Brooklyn
    • Anfang des 20. Jahrhunderts war Coney Island für seine Vergnügungsmeile weltweit berühmt
    • Fahrgeschäfte wie das 1920 erbaute Riesenrad „Wonder Wheel“ oder die 1927 eröffnete Holzachterbahn „The Cyclone“ waren revolutionär
    • Jährlich findet die Mermaid Parade statt, ein großer Straßenumzug, der den Beginn der Sommersaison markiert

    Coney Island im Winter

    Drei Faktoren kamen dann Anfang des Jahres zusammen: Ich hatte jede Menge frei, ich hatte noch einen Urlaubsflug aus dem letzten Jahr übrig und das Beste: es gab einen Direktflug von Berlin nach New York, der immer unterirdisch leer war. Direktflüge auf der Langstrecke sind von Berlin aus ja immer eine Rarität, und viele Routen überleben auch nicht mehr als eine Saison. (Den Flug nach New York gibt’s jetzt im Sommerflugplan auch schon wieder nicht mehr.) Umsteigen ist mir nämlich immer ein Gräuel, vor allem an großen Flughäfen. Die Wege sind lang, das Drumherum stressig und laut; das macht Reisen einfach nur doof und anstrengend. Da ist ein menschenleerer Direktflug ohne viel Schnickschnack und Gerenne von einem kleineren Flughafen direkt vor der Haustür ein wahres Geschenk.

    Wonder Wheel Schild
    Das berühmte Riesenrad Wonder Wheel ist das Wahrzeichen von Coney Island

    Brighton Beach: Der Strand von Coney Island

    Ziemlich schnell stellte sich während meiner Zeit auf der Langstrecke heraus: Ich mag New York, ich mag weit weg reisen – aber dann lieber privat als dienstlich. Zum ersten Mal wieder in Amerika mehr Zeit zu haben, nicht von totaler Erschöpfung und diversen emotionalen Nebenschauplätzen geplagt zu sein, war so entspannend und angenehm. Und die viele Zeit vor Ort! Fast einen ganzen Tag habe ich damit verbracht, nach Coney Island bis nach Brighton Beach zu fahren und einen sonnigen Tag am Meer zu genießen. Wettermäßig ein echtes Geschenk.

    coney island
    Im Sommer perfekt zum Baden: Die weiten Strände von Coney Island

    Und alles ist so nostalgisch schön. Die Strandpromenade, die Essensbuden, das bekannte Riesenrad Wonder Wheel, das zu den beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten von Coney Island zählt. Über den Winter hat alles geschlossen; kein Wunder, denn die Winter in New York sind manchmal so hart, dass man wochenlang nicht das Haus verlassen möchte. Trotzdem: An einem klaren Wintertag ist Coney Island aber die totale Abwechslung vom Großstadtdschungel Manhattans und man kann sich vom frischen Atlantikwind den Kopf frei pusten lassen.

    Bist du USA-Fan?
    Hier findest Du noch mehr Inspirationen zu Städtereisen in den USA

    Vergnügungsparks in Coney Island

    Wer Coney Island mit seinen ganzen Buden und Fahrgeschäften in Aktion erleben will, sollte von Frühjahr bis Herbst vorbeikommen: Die Saison ist in Coney Island von Ende März bis Ende Oktober. Für eine Fahrt mit dem legendären Wonder Wheel muss man in Deno’s Wonder Wheel Amusement Park, für die nostalgische Achterbahn Cyclone in den Luna Park.

    Coney Island ist irgendwie wie ein Kuriositätenkabinett aus vergangenen Zeiten: Jährlich finden vom Coney Island Art Center organisierte skurrile Veranstaltungen wie die Mermaid Parade statt. Hauptsächlich natürlich in der Saison – alle Termine gibt’s hier.

    Freak Show Plakate Coney Island New York

    Die berühmten Hot Dogs von Coney Island

    Bei Nathan’s Famous soll es die besten Hot Dogs der Stadt geben, in jeden Fall aber die bekanntesten. 1916 von polnisch-jüdischen Einwanderern gegründet, avancierte der anfangs kleine Hot-Dog-Stand zum beliebten Fast-Food-Restaurant in Coney Island.

    In den 70er Jahren wurde dann das jährliche Hot-Dog-Wettessen erfunden, das Nathan’s Famous noch mehr Popularität verschaffte. Das gut besuchte und sehr populäre Event findet jedes Jahr am 4. Juli statt, dem Unabhängigkeitstag und großen Nationalfeiertag der USA. Es wird in der großen Hauptfiliale an der Ecke von Surf und Stillwell Avenue ausgetragen.

    Aber auch wenn du es nicht zum großen Wettessen schaffst (und Fleisch magst, denn für Vegetarier gibt es leider nicht allzu viele Optionen), solltest du in jedem Fall in der Hauptfiliale vorbeischauen und einen der legendären Hot Dogs in stilechtem Ambiente probieren.

    Nathan's Famous, Coney Island
    Seit 1916 beliebt: Die Hot Dogs von Nathan’s Famous in Coney Island.

    Gleich um die Ecke befinden sich übrigens auch die Coney Art Walls. Die frei zugängliche Open-Air-Galerie besteht aus mehreren bunten Murals und hat mich ein bisschen an die Wynwood Walls in Miami erinnert. Sehr sehenswert und ein weiterer schöner Fotospot in Coney Island.

    Häufige Fragen zu Coney Island

    Planst du einen Trip nach New York? Coney Island ist bei einem Besuch in New York nicht unbedingt der allererste Anlaufpunkt, aber dennoch sehr sehenswert. Außerdem ist Coney Island relativ schnell zu erreichen. Ich beantworte dir hier die wichtigsten Fragen, damit du einen guten Überblick hast.

  • Chicago: Bootsfahrt, Architektur und der beste Blick auf die Skyline Chicagos

    Chicago: Bootsfahrt, Architektur und der beste Blick auf die Skyline Chicagos

    Chicagos Architektur ist einfach bemerkenswert: Die unterschiedlichsten Stile der Moderne mischen sich hier wild untereinander. Das fällt auch Nicht-Architekturinteressierten schnell auf. Am besten kann man die kunstvollen Wolkenkratzer vom Boot aus beobachten: Ich verrate dir, welche Bootstour du bei deiner Reise nach Chicago nicht auslassen solltest!

    chicago

    Bootstour in Chicago: Architektur im Schnelldurchlauf

    Auf dem Chicago River, der mitten durch die Stadt fließt, fahren reguläre Wassertaxis – aber es gibt auch Bootstouren verschiedener Anbieter, bei denen man sich in Ruhe Chicago vom Wasser aus anschauen kann. Besonders empfehlenswert ist die Architektur-Bootstour durch Chicago, dort erhält man auch von Chicago-Insidern jede Menge interessante Infos über Chicagos Architektur!

    Mein Talent fürs Speed-Sightseeing habe ich zwar fast zur Perfektion gebracht, aber ein halber Tag in Chicago mit Jetlag im Kopf war eine echte Herausforderung. Ich erkunde Städte ja gerne zu Fuß oder mit dem Rad (wenn es denn geht). In Layovern nach Langstreckenflügen hat mich dann immer mehr nach faulem Herumgefahrenwerden gelüstet – so dass ich oft in irgendwelchen roten Hop-On-Hop-Off-Touristenbussen endete. Aber in Chicago empfahl mir eine Kollegin die Architektur-Bootstour – und das klang auch sehr entspannt.

    Chicago: Architektur in der Second City

    Von Chicago selbst wusste ich wenig. Dass Chicago so unterbewertet wird, ist aber wohl nix Neues. Sagt auch Chicagos Spitzname: „The Second City“. Second, weil immer im Schatten von New York. Irgendwie schlagen Chicago und New York ja auch in dieselbe Bresche: große Stadt, geschichtsträchtig (für amerikanische Verhältnisse), riesige Wolkenkratzer. Aber irgendwie eben nix Markantes, was wirklich jeder auf der Welt kennt: kein Empire State Building, keine Freiheitsstatue, kein Big Apple. Oder fällt dir spontan was zu Chicago ein?

    Planst du einen Trip in die USA?
    Mehr Tipps für Chicago findest Du hier

    Und dabei hat Chicago so viel zu bieten! Der Lake Michigan, der eigentlich eher Meer als See ist. Die berühmte Pan Pizza (von der ich kein Stück probiert habe, eine Schande!). Gangsterstories aus alten Zeiten. Kunst! Kunst! Kunst! Und: Architektur. Und die guckt man sich am besten auf einer Bootstour an.

    Chicagos Architektur vom Schiff aus

    Ich hatte es ja schon angedeutet: Die Langstrecke macht sightseeingfaul. Wie soll man sich auch noch fortbewegen, wenn man in zweieinhalb Tagen einmal um die halbe Welt fliegt, und den Großteil mit Arbeit verbringt. Für Chicago kann ich daher wärmstens eine Bootstour empfehlen. Bei gutem Wetter natürlich. Das in Chicago zugegebenermaßen auch etwas übel werden kann – denn Chicago hat noch einen anderen Spitznamen: The Windy City. Und der Wind dort kann einen ganz schön umhauen. In unserem Fall hat der Chicago-Wind nur die letzten Wölkchen weggefegt und uns mit wirklich absolut fantastischem megablauem Himmel belohnt! Kein Wunder, dass meine Begeisterung für Chicago sofort entflammte.

    Hier kannst du die Architektur Bootsfahrt durch Chicago buchen*

    Die Bootsfahrt lockte. Und enttäuschte nicht. Wir wählten die besagte Architekturbootstour durch die Hochhäuserschluchten Chicagos. Ich bin mir nicht sicher, ob ich mich so mit den einzelnen riesigen Wolkenkratzern befasst hätte, wenn ich einfach nur mit Nackenstarre vom Hochgucken durch die Straßen getigert wäre. Viele der Gebäude sind einfach imposant, war Chicago doch vor über hundert Jahren die Wiege der Wolkenkratzer. Von wegen New York! Ha!

    chicago

    Buckingham Fountain: Der berühmte Brunnen

    Kleine Anekdote zum Schluss: Auf der Rückfahrt zum Hotel schwärmte uns unser Fahrer von seiner Heimatstadt Chicago vor, und uns wurde klar, wie viel wir trotz des tollen Tages nicht von der Stadt gesehen haben. Mit Hingabe zählte er alle Attraktionen von Chicago auf. Nix von alledem kam uns bekannt vor. Bis wir am Buckingham-Brunnen vorbeifuhren, einem riesigen freistehenden Brunnen, sofort sangen wir als Kinder der 90er die Titelmusik von „Eine schrecklich nette Familie“ – und unser Fahrer konnte es nicht fassen, dass sich von seinem Chicago bei uns in Deutschland nur Al Bundy ins Gedächtnis gebrannt hat.

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    Tipp: 

    Die Architektur-Bootstour kann man vor Ort oder auch online buchen:
    Chicago Architektur Bootstour hier buchen*

  • New York: Sonnenaufgang auf der Brooklyn Bridge

    New York: Sonnenaufgang auf der Brooklyn Bridge

    Richtig früh aufstehen, pünktlich zum Sonnenaufgang auf der Brooklyn Bridge sein und dann die ultimative New-York-Hymne von Frank Sinatra oder wahlweise „Empire State of Mind“ von Alicia Keys auf den Ohren zu haben: das war der Plan. Für das absolut bombastische, ultimative New-York-Feeling.

    Von der Brooklyn Bridge hat man übrigens einen fantastischen Blick auf die Südspitze von Manhattan und man sieht die berühmtesten Wolkenkratzer New Yorks wie das Empire State Building oder das One World Trade Center. Für mich gehört die Aussicht neben dem Panorama vom Top of the Rock aus zu den schönsten in New York.

    Sonnenaufgang New York Brooklyn Bridge
    Die Brooklyn Bridge bei Sonnenaufgang: Eines der Highlights in New York!

    Sonnenaufgang New York: Von Brooklyn nach Manhattan

    Warum man auf der Brooklyn Bridge in New York keine Kopfhörer tragen darf, weiß ich auch nicht. Musik auf den Ohren lenkt wahrscheinlich zu sehr ab – der Fußgängerweg ist zu schmal für die ganzen Besucher- und Joggermassen, die täglich nach Sonnenaufgang die Brooklyn Bridge bevölkern. Und auf der Radwegseite schiessen Radfahrer nur so hin und her. Da kann Musik auf den Ohren so sehr ablenken, dass Zusammenstösse vorprogrammiert sind. Aber eigentlich hilft diese Vorschrift auch nicht viel – denn die wahre Ablenkung liefert die Aussicht von der Brooklyn Bridge selbst.

    Auf der Suche nach mehr New York Inspiration?
    ➜ Stöbere durch meinen New York Blog

    Mit der Musik war’s dann wohl nix, zu viele Polizisten schwirrten um und auf der Brücke herum. Und da ich in den USA immer irritiert bin, was als schwerwiegendes Verbrechen gilt und was nicht, blieben die Kopfhörer in der Tasche. Beim Rückflug nicht erscheinen, weil man in New York gerade wegen eines Verstoßes gegen das Ohrstöpsel-Verbot auf der Brooklyn Bridge im Knast sitzt, ist in einem hochseriösen Unternehmen nur semi-lustig.

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    Die Aussicht von der Brooklyn Bridge auf Manhattan

    Aber wer braucht bei diesem Anblick auf die Skyline von Manhattan schon musikalische Untermalung? Mehr New York geht nicht. Erst die spektakulären, bekannten Brückenpfeiler an sich. Die atemberaubende Konstruktion aus Stahlseilen. Unter einem, auf der zweiten Etage der Brücke der donnernde Verkehr einer Millionenstadt. In der Ferne die Freiheitsstatue auf Ellis Island.

    Je näher man sich der anderen Seite der Brücke nähert, baut sich vor einem das allerbeste Manhattan-Panorama überhaupt auf. Mit dem One World Trade Center, dem Empire State Building, dem Chrysler Building und allem, was New York zu bieten hat. Bis einem vor lauter Ehrfurcht und Faszination fast das Herz stehenbleibt. Ach ja, und alles beleuchtet vom allerschönsten Sonnenaufgang ever.

    Brooklyn Bridge New York Sonnenaufgang New York
    Bei Sonnenaufgang hat man die Brooklyn Bridge noch für sich allein.

    Tipps für den Sonnenaufgang auf der Brooklyn Bridge in New York

    So einen Sonnenaufgang in New York zu erleben, ist ein Highlight jeder New York Reise. Ist man kürzlich erst aus Deutschland oder Europa angereist, macht einem der Jetlag das frühe Aufstehen leichter. Der Zeitunterschied zwischen Deutschland und New York beträgt sechs Stunden. Während 5 Uhr Ortszeit in New York früh klingt, ist es in Deutschland bereits 11 Uhr. Verbringt ihr also längere Zeit in New York, empfehle ich euch, Aktionen wie diese zum Sonnenaufgang in New York an den Anfang eurer Reise zu legen.

    Geschichte der Brooklyn Bridge

    Die Brooklyn Bridge wurde doch tatsächlich vor über 150 Jahren von einem Deutschen erbaut, überschattet von vielen Schwierigkeiten und tragischen Zwischenfällen – und ist ein Meisterstück der Ingenieurskunst der damaligen Zeit.

    Übernachten in Brooklyn: Der Budget-Tipp für New York

    Vielleicht übernachtet ihr auch wie ich in Brooklyn, dann ist das ein perfekter Beginn für einen Sightseeing-Tag in Manhattan. In Brooklyn findest du nämlich günstigere Unterkünfte als in Manhattan. Zudem ist Brooklyn in den letzten Jahren richtig hip geworden. Die Brooklyn Bridge endet im Süden Manhattans.

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    Von dort aus kannst du dir Sehenswürdigkeiten wie das One World Trade Center, die Wall Street oder den Battery Park anschauen. Du kannst aber auch in die U-Bahn steigen und andere Teile Manhattans erkunden. Die New Yorker Subway wird sowieso dein praktischster Helfer beim Sightseeing in New York sein. Das Netz ist sehr gut, einfach zu durchschauen und die beste Möglichkeit, sich in New York fortzubewegen.

    ➜ Finde hier deine Unterkunft in Brooklyn

  • USA: Der Freedom Trail in Boston

    USA: Der Freedom Trail in Boston

    Hm. So ganz durchdacht habe ich das nicht, als ich mich für die Langstrecke gemeldet habe. Wettertechnisch gesehen. Ab meiner neuen Homebase gibt es gar nicht so viele Schönwetterziele, und die wenigen, die es gibt, wie z.B. Kapstadt oder Hongkong, sind auch bei anderen beliebt, sprich: wegrequestet. Also jagte die letzten Monate ein winterliches Ziel das nächste – und das mir, wo alles unter 20 Grad schon zu unangenehmen Temperaturen zählt und ich versuche, die meiste Zeit im Winter in der Sonne zu verbringen.

    boston im winter

    Ich landete also mal wieder im Schneechaos. Wortwörtlich. (Kurz nach unserem Abflug zurück versank die Region wieder so im Schnee, dass sogar der Flughafen schliessen musste – Glück gehabt.) Diesmal: Boston. Und Boston hat es mir echt schwer gemacht, denn bei andauerndem Schneefall und Minustemperaturen ist Sightseeing eine wirkliche Herausforderung. Zum Glück ist das Stadtzentrum ganz unamerikanisch sehr übersichtlich und alles ist fussläufig zu erreichen.

    Boston für Faule: Immer dem Freedom Trail nach

    emblem boston freedom trail

    Für ganz Faule hat sich Boston aber was Tolles ausgedacht: Den Boston Freedom Trail. Das ist ein markierter Weg durch die Stadt, der an allen wichtigen und geschichtsträchtigen Orten vorbeiführt. Dumm nur, wenn es so doll schneit, dass man unter der dicken Schneedecke die Markierung des Boston Freedom Trail nicht mehr sehen kann. Egal. Boston ist trotzdem schön – und noch ein Ort mehr, den ich gerne noch besser bei schönem Wetter kennenlernen würde.

    Boston Freedom Trail – die Highlights in der City

    Im Vergleich zu anderen amerikanischen Städten ist Boston als Wiege der USA einfach ur-ur-alt. Merkt man auch an der Architektur, an der Straßenführung, überhaupt. Alles wirkt ein wenig europäischer, geschichtsträchtiger und nicht so amerikanisch-riesig wie vielleicht anderswo. Der Freedom Trail führt dich an die sehenswertesten Orte – und das hier sind ein paar davon:

    The Frog Pond im Boston Common Park

    Manchmal ist es doch nicht schlecht, Destinationen im Winter kennenzulernen. Im Boston Common, dem zentralen Stadtpark in Boston, lässt sich nicht nur wunderbar im Schnee rumtoben – sondern auch Schlittschuhlaufen auf dem Frog Pond. Im übrigen startet bzw. endet im Boston Common auch der Boston Freedom Trail.

    der frog pond im boston common park usa

    Wer keine Lust auf Eislaufen hat – im Boston Common Park lässt sich (bei besserem Wetter 😉 ) super joggen, spazieren gehen oder einfach nur abhängen und entspannen. Und im Winter staunt man einfach nur über die Schneemassen.

    winter im boston common park
    boston

    Sehenswerte Architektur wie die Old City Hall

    Unterwegs auf dem Boston Freedom Trail kommt man an vielen markanten und wichtigen Sehenswürdigkeiten vorbei – sich alle im Detail anzuschauen, war bei meinem kurzen Layover leider nicht drin. Aber immerhin – Schönes fürs Auge wie die Old City Hall in Boston gab’s dann halt im Vorbeigehen!

    boston old city hall

    Reiseinspirationen für die USA gesucht?
    Hier findest du alle Reiseberichte & Infos für deine USA-Reise

    Rund um die Faneuil Hall

    Die Faneuil Hall ist eines der ältesten Gebäude Bostons und dient als Marktplatz und Versammlungsort. Rund um die Faneuil Hall entstanden drei große Gebäude, die als Indoor-Markt genutzt werden (Faneuil Hall Marketplace) – und neben Geschäften prall gefüllt sind mit allerlei Essensständen voller köstlichster Leckereien. Bietet sich daher an für einen kleinen kulinarischen Zwischenstopp, wenn man auf dem Freedom Trail unterwegs ist.

    food court im quincy market boston

    Übrigens befindet sich im Quincy Market ein Nachbau des Cheers, der Bar aus der gleichnamigen Sitcom aus den 80ern – lang, lang ist’s her. Wusste ich bis dahin auch nicht: Die Fassade der Bar, die man immer im Vorspann sieht, steht tatsächlich im Bostoner Stadtteil Beacon Hill. In der Faneuil Hall kann man dafür im Originalnachbau des Serieninterieurs sitzen und sich mit Merchandise-Produkten eindecken. Wer’s braucht.

    Nach der Faneuil Hall geht’s auf dem Freedom Trail noch weiter bis zum Bunker Hill Monument und zur USS Constitution, einem Uralt-Kriegsschiff aus dem 18.Jahrhundert und dem ganzen Stolz Bostons. Blöd nur, wenn dann plötzlich wilder Schneeregen einsetzt – den Teil des Boston Freedom Trails muss ich dann wohl ’n anderes Mal abarbeiten. Aber Boston im Schnee – hat auch was:

    boston im winter

    Mehr Infos über den Boston Freedom Trail gibt’s auch hier:

    http://thefreedomtrail.org

  • Miami: Wynwood Walls & Street Art im Wynwood Art District

    Miami: Wynwood Walls & Street Art im Wynwood Art District

    Wynwood und seine Wynwood Walls in Miami standen ja schon lange auf meiner Wunschliste. Und das Positive an Nordamerika-Flügen ist, dass ich endlich mal richtig früh aufstehen kann. Sogar den Sonnenaufgang kann ich komplett beobachten, der bei einem Hotel direkt am Strand in Miami South Beach nochmal um Längen wirkungsvoller ist als sonstwo. Aber was ist in Miami eigentlich nicht schön? Schöne Menschen, schöne Strände, schönes Licht – alles schön. Und dann ist Miami noch voller Kunst und Street Art! So wie bei den Wynwood Walls.

    Hinweis:
    Bei meinem Besuch war der Eintritt zu den Wynwood Walls noch kostenlos. Das hat sich inzwischen geändert. Aktuelle Preise und Infos habe ich neu recherchiert; diese findest du weiter unten im Artikel.
    Hier kannst du dein Ticket im Voraus kaufen & sparst Wartezeit vor Ort

    Wynwood Walls: Der Street-Art-Hotspot in Wynwood, Miami

    Die Wynwood Walls findet man ein bisschen abgelegen vom Strandklimbim in Miami Beach – Überraschung! – Wynwood. Und eigentlich sind es nicht nur ein paar bemalte, bunte Wände, sondern ein in sich geschlossenes Open-Air-Museum mit angeschlossenen Galerien, einem Café und einem Shop. Früh kommen lohnt sich, bevor die Touristenhorden einfallen – besonders für denjenigen, der gerne ein Foto vor einer der Wände ohne hundert andere Statisten auf dem Bild hätte.

    Wynwood Walls Street Art Mural Turban

    Auch wer sich nicht so für Kunst interessiert, wird die Wynwood Walls lieben: Sie sind wie ein großer Spielplatz für Erwachsene. Alles bunt, groß, zum Anfassen. Im Park selbst kann man die Wände berühren, bestaunen, und einige Skulpturen sind so aufgestellt, dass man um sie herumlaufen und sie aus jedem Winkel fotografieren kann. (Hinaufklettern ist verboten.)

    Wynwood Walls Miami bunter Eingang Galerie
    In der großen Galerie der Wynwood Walls kann man seine Lieblingsbilder gleich kaufen.

    Und die Bilder sind allesamt so ausdrucksstark und farbenfroh, besonders in der strahlend-hellen Florida-Sonne, dass mein Jetlag auf der Stelle verschwunden ist. Die Wynwood Walls machen einfach gute Laune.

    Street Art zum Mitnehmen

    Wer noch das nötige Kleingeld in der Tasche hat, kann sich ein Stück Wynwood Walls mit einem der Bilder aus den parkeigenen Galerien mit nach Hause nehmen. Sollte dir das Budget fehlen, findest du im Shop aber auch Prints, Bücher und anderen Kleinkram für den kleinen Geldbeutel.

    Galerie in den Wynwood Walls Miami

    Übrigens: Auf meinem Blog findest du noch viel mehr spannende Reiseberichte aus den USA. Klicke hier!

    Wynwood Walls: Mitten im Wynwood Art District in Miami

    Überhaupt ist Wynwood DAS Kunstzentrum Miamis. Viele Galerien sind in der Nähe, und in den weitläufigen Strassen dieses ehemaligen Gewerbegebiets findet man immer wieder tolle Street-Art-Werke. Ein guter Startpunkt für deinen Spaziergang durch Wynwood ist die NW 2nd Avenue zwischen 23rd und 29th Street; von dort aus biegst du am besten in die Seitenstraßen ab und lässt dich durch das Viertel treiben.

    Mural in Wynwood, Miami

    In einschlägigen Shops findet man immer wieder Karten mit den besten Street-Art-Spots und den schönsten Werken, aber da sich das laufend ändert und immer neue, spannende Sachen dazukommen, läuft man am besten los und hält die Augen offen. Ich kam jedenfalls aus dem Staunen nicht heraus; so viel Tolles an Farben, Ideen, Inspiration – für Wynwood sollte man echt einen ganzen Tag einplanen. Ganz um die Ecke findest du dieses mittlerweile ziemlich bekannte Mural vom brasilianischen Künstler Kobra.

    Mural von Eduardo Kobra in Wynwood, Miami

    Wenn du wissen willst, welche Arbeit von wem stammt und warum sie genau dort platziert wurde, lohnt sich eine geführte Tour aber mehr als jede Karte.

    Touren durch den Wynwood Art District

    Buggy-Tour inkl. Eintritt in die Wynwood Walls Hier fährst du eine Stunden im offenen Buggy durch die Straßen von Wynwood & ein Guide erklärt dir die schönsten Murals. Top: Das Eintrittsticket in die Wynwood Walls ist im Tourpreis enthalten!
    Walking Tour durch den Art District Laufen ist dir lieber? Hier kannst du mit einem Guide zu Fuß Wynwoods beste Murals erkunden.
    Wynwood Foodie Tour Wynwood ist auch abseits der ganzen Kunst ein spannender Teil Miamis. Auf dieser Tour lernst du auch ein paar ausgewählte Foodie-Hotspots & neue Aromen kennen: ein super Mix aus Foodtrends und Street Art.

    Mann auf Leiter arbeitet an einem Street Art Mural in Wynwood, Miami

    Neue Preise & Infos: Die Wynwood Walls kosten inzwischen Eintritt

    Früher war ein Besuch der Wynwood Walls kostenlos. Mittlerweile wird Eintritt erhoben – mit den Erlösen werden die Künstlerhonorare sowie zur Anlage gehörende Wynwood Walls Foundation finanziert.

    Das sind in etwa die Preise:
    Erwachsene: ca. 12 USD
    Senioren ab 65: 10 USD
    Kinder und Jugendliche von 6 bis 17: 5 USD
    Kinder bis 5 Jahre: frei, brauchen aber trotzdem ein Ticket

    Tickets kannst du im voraus online erwerben und so Wartezeit vor Ort sparen:
    Kaufe hier dein Ticket für die Wynwood Walls

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    Die Öffnungszeiten haben sich ebenfalls geändert und sind jetzt viel kürzer:
    täglich 10.30-18.30 (letzter Einlass 18.00)

    Mural Frau mit schwarzer Katze in Wynwood, Miami

    Tipp: Wynwood Art Walk

    Solltest du zufälligerweise am 2. Samstag des Monats in Miami sein, würde ich den Besuch in Wynwood auf diesen Tag legen. Dann findet nämlich der Wynwood Art Walk statt, an dem nicht nur die Wynwood Walls, sondern auch viele weitere Galerien und Museen in der Gegend teilnehmen. Bis abends finden spezielle Events und Führungen statt; in den Straßen gibt es Street Food und Livemusik.

    Infos und aktuelle Termine des Wynwood Art Walks findest du hier

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