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  • Die 20 besten Sehenswürdigkeiten in Chicago

    Die 20 besten Sehenswürdigkeiten in Chicago

    Chicago ist eine wirklich beeindruckende Stadt: Eine riesige Skyline, Großstadtleben pur, aber auch viel Grün und lange Strände am Ufer des riesigen Lake Michigan. Ganz anders als in der großen Schwester New York sind die Menschen hier unglaublich aufgeschlossen und freundlich: Chicago ist bekannt für sein positives Lebensgefühl! Obwohl ich nie zu den ganz großen USA-Begeisterten gezählt habe, hat Chicago mich sofort geflasht. Ich verrate euch hier meine liebsten Chicago Sehenswürdigkeiten!

    Chicago City Pass Skydeck Aussicht Willis Tower

    Sehenswürdigkeiten in Chicago: Mein Budgettipp!

    Chicago ist nicht gerade günstig! Wie in allen amerikanischen Großstädten schlagen Unterkunft und Verpflegung schon ein großes Loch ins Portemonnaie. Aber an gutem Essen solltest du im Foodie-Mekka Chicago nicht sparen! Und einige kostenpflichtige Sehenswürdigkeiten wie den Willis Tower (wahlweise auch 360 Chicago) oder das Art Institute darfst du dir nicht entgehen lassen.

    Meine Tipps:
    ➜ Spare Geld bei vielen Sehenswürdigkeiten: Kaufe dir im voraus einen Chicago Pass!*
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    #1 The Bean & Millenium Park

    Die Skulptur von Sir Anish Kapoor im Millenium Park heißt eigentlich Cloud Gate, aber weil sie eben so aussieht wie eine Bohne, blieb der Spitzname hängen: The Bean. Hier ist der wohl beliebteste Fotospot in ganz Chicago, an dem man unbedingt gewesen sein muss. Nicht nur wegen der Menschenmassen, die täglich hierhin pilgern, sondern auch wegen The Bean selbst: Die Spiegelungen in der Edelstahl-Skulptur sind einfach faszinierend.

    Chicago Sehenswürdigkeiten The Bean Cloud Gate

    Aber The Bean ist hier nicht das einzige sehenswerte Kunstwerk: Nebenan befindet sich die Crown Fountain, eine wasserspeiende Video-Installation, die in den brütend heißen Sommern Chicagos besonders bei Kindern für Erfrischung sorgt.

    Chicago Sehenswürdigkeiten Crown Fountain Video Brunnen Millenium Park

    #2 Willis Tower

    Früher hieß der Willis Tower Sears Tower und war das höchste Gebäude der Welt. Das ist lange Geschichte, aber beeindruckend ist die Aussicht vom Skydeck Chicago immer noch. Besonderes Highlight sind die vier Glasbalkone („The Ledge“): Sogar der Fußboden ist aus Glas. Nichts für Höhenängstliche.

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    Chicago City Pass Skydeck Ledges

    Willst du auch in die USA reisen?
    In meinem USA Blog gibt es viele hilfreiche Tipps und Reiseberichte.

    #3 360 Chicago im John Hancock Center

    Wer Chicago mal aus einer anderen Perspektive als vom Willis Tower von oben sehen will, sollte auf das 360 Chicago. Bei der Extra-Attraktion Tilt kann man sich auf nach vorne kippende Glasscheiben legen.

    ➜ Preise & Tickets für 360 Chicago*

    Übrigens: In Attraktionen wie dem Skydeck oder 360 Chicago ist der Eintritt ziemlich teuer. Mit dem Chicago City Pass* kannst du bis zur Hälfte sparen, am besten du rechnest für dich vorher nach, ob du den Eintritt einzeln zahlen willst, oder lieber den Pass nimmst.

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    #4 Magnificent Mile / Michigan Avenue

    Auf der Michigan Avenue reiht sich im Zentrum Chicago eine riesige Filiale nach der anderen: Alle großen Läden sind hier vertreten. Ganz schön pompös – daher wird dieses Stück der Michigan Avenue auch „Magnificent Mile“ genannt.

    Stilecht übernachten kann man hier übrigens im Warwick Allerton, einem der geschichtsträchtigsten Hotel Chicagos. Kürzlich renoviert wohnt man hier in einem dieser alten Wolkenkratzer wie im Film: Große Zimmer, hohe Decken. Und alles vom Feinsten.

    ➜ Übernachten im Warwick Allerton Chicago*

    #5 Chicago Riverwalk

    Die ehemals brachliegenden Ufer des Chicago River wurden richtig aufgepimpt: Nun kann man hier entlang bummeln oder einfach nur eine kurze Mittagspause an einer der Beach Bars einlegen. Sportliche steigen ins Kajak, Bequemere nehmen eins der Wassertaxis und erkunden Chicago auf dem Wasser. Die Wassertaxis gehören übrigens zu den öffentlichen Verkehrsmitteln in Chicago!

    ➜ Fahrpläne & Tickets für die Wassertaxis findest du hier!

    Chicago Sehenswürdigkeiten Chicago River Kajak fahren

    #6 Navy Pier

    Das Freizeitareal direkt am See liegt fast mitten in der Stadt. Der fast hundert Jahre alte wurde in den Neunziger ziemlich aufgemöbelt, und jetzt gibt es hier alles Mögliche an Freizeitaktivitäten vom Riesenrad über einem Musical-Theater bis hin zu Kunstausstellungen.

    Vom Riesenrad hast du einen tollen Ausblick auf Chicago und den Lake Michigan:
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    Chicago Sehenswürdigkeiten Navy Pier

    In den zahlreichen Cafés und Restaurants kann man gut eine Pause vom Sightseeing eingelegen und die Aussicht auf den Lake Michigan geniessen – im Biergarten zum Beispiel bei einem Bier und einem traditionellen Chicago Hot Dog. Mittwochs und Samstag abends gibt es immer ein kostenloses Feuerwerk. Viele andere kostenlose Events wie Konzerte und Festivals findet man außerdem im Eventkalender.

    Chicago Sehenswürdigkeiten Chicago Hot Dog am Navy Pier

    #7 Chicago Elevated, Loop, „L“

    Eigentlich heißt sie Chicago Elevated, aber die Hochbahn von Chicago ist auch einfach nur unter dem Buchstaben „L“ bekannt. Besonders auffällig ist der Loop, der Ring, der sich mitten in Downtown durch die Straßenschluchten fräst.

    Chicago Sehenswürdigkeiten The Loop Hochbahn
    Chicago Sehenswürdigkeiten The Loop Kreuzung

    #8 Lake Michigan und Lakefront Trail mit dem Segway

    Die gesamte Stadt entlang zieht sich der Lakefront Trail, perfekt zum Joggen, Radfahren – und Segway fahren! Die Entfernungen sind riesig, daher ist ein fahrbarer Untersatz ziemlich praktisch.

    Mit einem Segway siehst du einiges mehr von Chicagos langer Uferpromenade. Das Seeufer macht definitiv Chicagos hohen Freizeitwert aus: Bei schönem Wetter absolutes Muss!

    ➜ Hier kannst du die Segway Tour entlang des Lakefront Trail buchen!*

    Chicago Sehenswüdigkeiten Lakefront Trail Segway fahren

    #9 Art Institute of Chicago

    Wenn man wirklich alle Ausstellungen sehen will, ist man garantiert einen Tag beschäftigt. Aber auch ein Besuch nur für die Highlights lohnt! Im Art Institute of Chicago hängen zahlreiche amerikanische Klassiker wie Edward Hoppers Nighthawks.

    Kaufe dein Ticket hier im voraus & spare Wartezeit*

    Der Eintritt ist mit 25 Dollar ziemlich happig, aber mit Citypässen wie dem Chicago City Pass* könnt ihr auch hier jede Menge Geld sparen, wenn ihr eh auf Sightseeing-Tour durch Chicago seid.

    Meinen Erfahrungsbericht über den Chicago City Pass könnt ihr hier nachlesen: Chicago City Pass – Lohnt er sich wirklich?

    Art Institute Chicago

    #10 Chicago Theatre

    Auch wenn man keine Vorstellung im Chicago Theatre besucht: Ein Foto vor der legendären Leuchtreklame muss sein! Mittags kann man sich das altehrwürdige Chicago Theatre mit einer geführten Tour von innen ansehen, abends treten hier absolute Superstars von Jerry Seinfeld bis Madonna auf. Oder du schaust dir das Chicago Theatre tagsüber mit einer geführten Tour* an!

    Chicago Sehenswürdigkeiten Chicago Theatre bei Nacht

    #11 Jazzclubs & Livemusik

    Jazz und Blues sind die führenden Musikrichtungen im musikalischen Chicago. Und wenn einem nach einem langen Sightseeing nicht mehr viel nach Tanzen ist, ist ein Jazzclub die perfekte Wahl, um einen Tag in Chicago ausklingen zu lassen. Bei guten Cocktails gibt es z.B. im Andy’s Jazz Club jeden Abend Livemusik durch alle Jazz-Genres.

    Chicago Sehenswürdigkeiten Andys Jazz Club Livemusik

    #12 Chicago‘ s Deep Pan Pizza

    Chicago ist berühmt für seine Deep Dish Pizza oder Deep Pan Pizza, die hier in den vierziger Jahren erfunden wurde. Das Original soll in der Pizzeria Uno entstanden sein – aber auch Gino’s East und Lou Malnati’s können auf eine lange Deep Pan Pizza Tradition zurückblicken. Anders als die herkömmliche Pizza wird die Chicago Pizza in einer Pfanne serviert, der Käse liegt unter den anderen Belägen auf einem Maismehlteig. Mit einer originalen italienischen Pizza hat das zwar nicht mehr viel zu tun, aber lecker ist die Chicago Pizza trotzdem.

    Chicago Deep Dish Pizza Ginos East

    Bei Gino’s East lohnt sich allein schon wegen der Inneneinrichtung ein Besuch: Das komplette(!) Restaurant ist von oben bis unten bekritzelt. Jeder Gast darf sich hier mit einem Edding verewigen!

    Chicago Sehenswürdigkeiten Pizzeria Gino's East

    #13 Route 66

    Die legendäre Route 66 fängt tatsächlich hier in Chicago an! Die Route 66 gibt es zwar nicht mehr als offizielle Straße, aber das alte Schild auf dem Adams Boulevard, das den Anfang markiert gibt es immer noch. Übrigens: Sehr empfehlenswert ist auch ein Roadtrip über die Route 66 von Chicago aus, wie ich ihn unternommen habe! Mehr über meinen Roadtrip durch Illinois könnt ihr hier nachlesen:

    ➜ Roadtrip über die Route 66: Acht unvergessliche Stopps

    chicago route  illinois

    #14 West Loop, Randolph Street & Fulton Market Street

    Die neue Restaurantmeile im Gastro-Himmel Chicago: Für seine fantastischen Restaurants ist Chicago ja bekannt. In West Loop hat sich entlang der Randolph Street und des Fulton Market eine neue Generation von Lokalen etabliert. Abends ist hier immer was los.

    Einmal im Jahr, im Sommer, gibt es das „Taste of Randolph„, ein Straßenfest mit Events und Livemusik, an dem viele Restaurants des Viertels beteiligt sind und bei dem man alle Spezialitäten zum kleinen Preis probieren kann. Mein Tipp: Frühstück im Soho House.

    Chicago Sehenswürdigekeiten Soho House The Allis Frühstück mit Tee

    #15 Wicker Park

    In Berlin würde man sagen: Wicker Park ist richtig kiezig. In Großstädten schaue ich mir auch immer gerne die kleinen, kiezigen Stadtteile an, weil man hier einfach mehr vom richtigen Leben mitbekommt. Hätte ich mich nicht für eine Unterkunft mitten in der Stadt entschieden, wäre ich wohl alternativ in Wicker Park gelandet, einem der Hipster-Stadtteile von Chicago sozusagen. Street Art, coole Bars, individuelle Läden – mein kreatives Herz war glücklich!

    Chicago Sehenswürdigkeiten Wicker Park Street Art

    Meine Tipps für Wicker Park:

    Dove’s Luncheonette Richtig, richtig coole Location: Unter der Hochbahnbrücke wird hier im Retro-Luncheonette-Style Tex-Mex-Küche neu interpretiert. Hätte mich durch die gesamte Karte probieren können.

    Milwaukee Avenue Wem die Magnificent Mile zu sehr geprägt ist von riesigen Ketten, der wird sich in der Milwaukee Avenue zum Shoppen viel wohler fühlen. Hier findet man noch kleine Läden zwischen größeren Indie-Ketten wie Urban Outfitters, und man kann viel gemütlicher bummeln als auf der manchmal hektischen Mag Mile.

    #16 The 606 / Bloomingdale Trail and Park

    Relativ unbekannt, da etwas außerhalb der Innenstadt zwischen Logan Square und Humboldt Park: The 606 ist eine stillgelegte Hochbahntrasse, die nun zum Freizeitpark umfunktioniert wurde. Über den Dächern Chicagos kann man hier auf über 4 Kilometern Länge joggen, Radfahren und was einem sonst noch einfällt. Bietet sich als Abstecher bei einem Besuch in Wicker Park an!

    Chicago Sehenswürdigkeiten 606 Trail Bloomingdale Line

    #17 Humboldt Park

    Schmelztiegel der Kulturen – das ist auch immer eine abgedroschene Floskel, wenn man das Leben in Großstädten. In Chicago aber trifft es tatsächlich den Nagel auf den Kopf. Hier leben Menschen aus so vielen Nationen, dass man sich manchmal fühlt wie auf einer kleinen Reise um die Welt. Humboldt Park ist ein Stadtteil, in dem viele Puertoricaner wohnen: Im Sommer gibt es hier einen großen Straßenkarneval mit viel Salsa, Bachata, Reggaeton und Merengue und meine brasilianische Gene sprangen im Dreieck!

    Chicago Sehenswürdigkeiten Humboldt Park Puerto Rico

    #18 Buckingham Fountain

    Kinder der 90er werden ihn sofort wiedererkennen und in Fernseh-Erinnerungen schwelgen: Beim Buckingham Brunnen im Grant Park musste ich sofort an den Vorspann von „Eine schreckliche nette Familie“ denken. Alle anderen staunen am besten einfach über einen der größten Brunnen der Welt. Der Buckingham Brunnen ist nämlich wirklich riesig!

    Chicago Sehenswürdigkeiten Buckingham Fountain Brunnen Al Bundy Eine schreckliche nette Familie

    #19 Oak Street Beach & Co.

    Chicago hat einfach alles: Pulsierendes Großstadtleben, viel Grün, den großen Lake Michigan – und sogar tolle Stadtstrände! Der Oak Street Beach ist einer der populärsten, aber auch Strände wie den 12th Street Beach neben dem Adler Planetarium würde man so nicht in einer Großstadt wie Chicago vermuten.

    #20 Chicago für Feinschmecker und Foodies

    Chicago macht seinem Namen als Gourmet-Destination alle Ehre. Essen ist ja grundsätzlich in den USA ein heikles Thema – während man Burger und frittierte Convenience-Produkte an jeder Ecke findet, sieht es mit anderen Gerichten manchmal mau aus. In Chicago aber sollte wirklich jeder fündig werden.

    Mehr Restauranttipps für Chicago gibt es in meinem Restaurantguide für Chicago!

  • Illinois: 8 Stopps für einen Roadtrip auf der Route 66

    Illinois: 8 Stopps für einen Roadtrip auf der Route 66

    Route 66, das ist eine jener Straßen, deren Mythos niemanden kalt lässt. Freiheit, Weite, pures Amerika: Das kam auch mir als erstes in den Sinn, als wir in Chicago zu unserem Roadtrip auf der Route 66 durch Illinois aufbrachen. Route 66 und Illinois? Richtig, die berühmteste und älteste Ost-West-Verbindung der USA beginnt eben nicht an der Ostküste, wie ich fälschlicherweise immer dachte, sondern in Chicago, Illinois, und führt durch Bundesstaaten wie Missouri und Texas bis nach Kalifornien.

    In diesem Artikel nehme ich euch mit auf unseren USA Roadtrip auf der Route 66 in Illinois – und ich kann vorab verraten: Nach so vielen wunderbaren Begegnungen auf unserem Weg durch Illinois wäre ich am liebsten einfach endlos weitergefahren wie Bob Waldmire, mein heimlicher Held der Route 66!

    #1 Chicago: Der Beginn der Route 66 in Illinois

    Die Route 66 beginnt tatsächlich mitten in Chicago gegenüber dem Art Institute Chicago, unweit der berühmten Skulptur The Bean. Auf der East Adams Street zwischen der Wabash Avenue und der Michigan Avenue befindet sich der Anfang der Route 66.

    Wenn man es nicht weiß, läuft man an dem diskreten Straßenschild, in den Hochhausschluchten von Chicago glatt vorbei! In der Nähe ist übrigens schon der erste Pflichtsstopp auf der Route 66:

    lou mitchells chicago route 66 illinois

    Im legendären Lou Mitchell’s, dem ältesten Diner der Stadt, kann man sich in originaler Vintage-Diner Atmosphäre auf den Roadtrip einstimmen. Das Essen ist typisch amerikanisches Diner-Food: Schwer und viel. Geschmacklich hat es mich nicht vom Hocker gerissen, aber die rustikale Atmosphäre hat alles wett gemacht.

    Chicago ist übrigens eine der wenigen amerikanischen Städte, die mein Herz im Sturm erobert haben!

    Mehr über Chicago findest du in folgenden Beiträgen:

    Powered by GetYourGuide

    #2 Joliet: Blues Brothers & Old State Prison an der Route 66 in Illinois

    Echtes Roadtrip-Feeling schon wenige Autominuten später beim Verlassen der Stadt: die Weite des Mittleren Westen kommt schon ein wenig zum Vorschein. Die Route 66 in Illinois ist sowas von gespickt mit interessanten Sehenswürdigkeiten, dass der erste Halt nur 77km von Chicago entfernt ist. Joliet, Illinois, ist der Auftakt zu einer Reise voller Überraschungen und herzlicher Begegnungen: Die Route 66 lebt von ihren Geschichten!

    Wie viele Geschichten die Old State Prison in Joliet wohl erzählen könnte? Das über 150 Jahre alte Staatsgefängnis, das bis 2002 noch in Betrieb war, ist nicht zu übersehen. Lange Zeit war der Zutritt verboten, die riesige Anlage verfiel.

    Gefängnis Joliet Lost Place USA Illinois

    Facts über die Route 66

    • 1926 eröffnet
    • Länge: knapp 4000 km
    • Anfang: Chicago, Illinois – Ende: Santa Monica, Kalifornien
    • zieht sich durch Illinois, Missouri, Kansas, Oklahoma, Texas, New Mexico, Arizona, Kalifornien
    • heute komplett durch Interstate Highways ersetzt, die parallel zur alten Route 66 verlaufen
    • viele Teile sind heute verlassen
    • in Illinois wurde rund um die Route 66 viel restauriert
    Gefängnis Lost Place Joliet Illinois USA

    Heute finden dort Events und Führungen statt. Fun Fact: Das Gefängnis diente in vielen Serien (z.B. Prison Break) und Filmen (Blues Brothers) als Kulisse. Die Zelle aus dem Film Blues Brothers kann sogar besichtigt werden.

    Mehr über unseren Besuch in der Joliet Prison, kurz bevor das Gefängnis der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde:
    Lost Place an der Route 66

    Weitere Sehenswürdigkeiten in Joliet:

    Im Joliet Area Historical Museum and Route 66 Welcome Center mit vielen Informationen zur Route 66 kann man sich perfekt auf die Fahrt einstimmen

    Das Rialto Square Theatre von 1926 ist ein prachtvolles Theater, das auch tagsüber besichtigt werden kann.

    Essen & Trinken in Joliet

    Für einen Mittagsnack hielten wir in der MyGrain Brewery (man beachte das Wortspiel!), das sich im kürzlich restaurierten alten Bahnhof von Joliet befindet. Nicht-Fahrer und Bier-Liebhaber freuen sich über das im Haus gebraute Bier! Die kleine Brauanlage kann übrigens auf Nachfrage auch näher angeschaut werden, persönliche Führung inklusive: Wie überall in Illinois sind die Menschen unglaublich nett und aufgeschlossen!

    Planst du eine Reise in die USA?
    In meinem USA Blog findest du viele Tipps & Inspirationen

    #3 Wilmington: Gemini Giant & The Launching Pad

    Kurz nach Joliet, in Wilmington, befindet sich der berühmte Gemini Giant! Der Gemini Giant ist einer der sogenannten „Muffler Men“, riesige Statuen, die als Werbefiguren für Geschäfte, Tankstellen und Lokale entlang der Route 66 genutzt wurden. Nebenan befindet sich das Launching Pad, ein ehemaliges Route 66-Lokal.

    Nachdem es lange leer stand, haben die neuen Besitzer dort ein sehr charmantes Route 66 Welcome Center eingerichtet, in dem man mit Hilfen von vielen originalen Fotos und Exponaten in den Erinnerungen an die gute alte Route 66 schwelgen kann.

    Wie überall sind die Menschen hier stolz und erzählen gerne von ihrem Leben an der Route 66, so auch Launching-Pad-Besitzer Tully, der sofort mit seiner Begeisterung ansteckt. Für ein echtes Tourifoto tauchte dann zum Abschluss sogar noch der örtliche Sheriff auf, der sofort bereitwillig und fröhlich mit uns fotografieren ließ – die amerikanische Herzlichkeit ist einmalig.

    #4 Pontiac: Route 66 Sehenswürdigkeiten, Street Art & mein Held Bob Waldmire

    Pontiac hat zwar viel mit der Route 66 und Autos zu tun – dennoch leitet sich der Name nicht von der Automarke, sondern von einem Indianerhäuptling ab. Auf den ersten Blick eine etwas verschlafene Kleinstadt, dennoch gab es so viel zu sehen, dass wir hier fast einen kompletten Tag verbrachten! Was man sich in Pontiac anschauen sollte:

    Route 66 Hall of Fame Museum

    Im Route 66 Hall of Fame Museum machte ich Bekanntschaft mit der Geschichte um Bob Waldmire – den man in Instagram-Zeiten wohl am besten mit dem Hashtag #vanlife beschreiben könnte.

    bob waldmire van pontiac illinois route
    Der Van von Bob Waldmire: Ein absolutes Unikat!
    bob waldmire van pontiac illinois route
    Auch innen noch im Originalzustand: Kreatives Chaos voller Route 66 Andenken.
    bob waldmire van pontiac illinois route
    Der ältere VW Bulli von Bob Waldmire, der auch im Museum zu sehen ist, schaffte es sogar in einen Pixar Film.

    In seinem Van, der auf dem Hof des Museums besichtigt werden kann, fuhr er Zeit seines Lebens die komplette Route 66 von Illinois bis Kalifornien auf und ab. Er lebte einfach und im Einklang mit der Natur und verdiente Geld mit seiner Kunst. In mühevoller Kleinarbeit kritzelte er u.a. Route 66 Reiseführer, bis er im hohen Alter an Krebs verstarb. Sein Wahlspruch:

    I didn’t want to learn anything, so I became a traveling artist.

    Bob Waldmire

    International Walldog Mural & Sign Art Exhibit

    Die Murals der Walldogs, einer Gruppe von Street Art-Künstlen, sind in ganz Pontiac zu sehen. Eine interessante Ausstellung dazu ist im Route 66 Museum integriert. Das berühmteste Mural befindet sich an der Rückseite des Route 66 Museums: Nicht verpassen!

    pontiac illinois route

    Pontiac-Oakland Automobile Museum

    Hauptsächlich wunderschöne Oldtimer aus der goldenen Zeit der Route 66, aber auch jede Menge Vintage-Flair. Wer noch etwas Zeit hat, sollte auch noch einen Blick in das Pontiac Automobile Museum werfen!

    Dongbai International Airbrush Art School

    Vor einigen Jahren kam Dong Bai, ein chinesischer Künstler, aus Peking nach Pontiac – und blieb, weil es ihm so gut gefiel. Heute gibt er in seinem Atelier Airbrush-Kurse, verkauft seine Bilder, malt aber auch Porträts, wie das des Bürgermeisters, der uns voller Stolz ob so viel Internationalität nach Ladenschluss Dongs Atelier präsentierte – er hat ja auch den Schlüssel, die beiden sind befreundet. Ganz easy ist das hier. Amerikanische Kleinstadtidylle pur – da geht einem das Herz auf.

    Essen & Trinken in Pontiac

    Bei Bernardi’s, schräg vom Livingston County Courthouse, gibt es Italienische Küche – amerikanisch serviert: Die Gänge sind breit, nicht ohne Grund, denn zum Hauptgang für mehrere Personen wird ein riesiger Klapptisch herangetragen, auf dem die riesigen Teller drapiert und zwischengeparkt werden. Portionen gigantisch.

    Im The Cup and the Scone gibt es Kaffee mit Familienanschluss: Die Inhaber sind unglaublich herzlich, und wer mag, ist auch immer gern zu den regelmäßigen stattfindenden Spieleabenden eingeladen.

    #5 Springfield, Illinois: Abraham Lincoln & die originale Route 66

    Für Amerikaner ist Springfield sowas wie ein Wallfahrtsort der Moderne: Hier wirkte Abraham Lincoln, einer der beliebtesten US-Präsidenten überhaupt und Vater des modernen Amerika. Unter ihm wurde die Sklaverei abgeschafft! In Springfield gibt es aber nicht nur Abraham Lincoln Sehenswürdigkeiten zu sehen, sondern auch sonst hält die Haupstadt von Illinois (nein, es ist nicht Chicago!) viel Route 66- und Midwest-Flair bereit!

    Lincoln Sehenswürdigkeiten in Springfield

    Nicht verpassen sollte man Abraham Lincoln’s Haus und das Mausoleum (an der Nase der Lincoln-Statue davor zu reiben, soll Glück bringen!) Im Abraham Lincoln Presidential Museum erhält man einen sehr guten geschichtlichen Überblick (das Kino besuchen – sehr faszinierend!).

    Springfield Illinois State Capitol

    Original Route 66: Historic Brick Road bei Springfield

    Etwas außerhalb von Springfield (Snell Road and Curran Road, Auburn, IL) befindet sich zwischen Maisfeldern noch ein original erhaltenes Teilstück der Route 66! Unglaublich, dass die Route 66 ursprünglich nur mit dicken Backsteinen gepflastert war. Das Stück ist übrigens befahrbar. Unbedingt anschauen für echtes Route 66 Feeling!

    Essen & Trinken in Springfield

    Außerdem wichtig: Platz lassen im Magen für Springfield’s berühmte Spezialitäten: Cozy Dogs und Horseshoe Sandwiches sind typisches Route 66 Essen.

    Springfield Illinois Horseshoe Sandwich

    Einen umfangreichen Guide für Springfield habe ich euch hier zusammengetragen:
    Springfield: Zwischen Abraham Lincoln, Route 66 und Illinois Makern

    #6 Pink Elephant Antique Mall in Livingston, IL: Vintage Shopping an der Route 66

    Spätestens jetzt ist man wirklich im Route 66 Fieber – und da kommt ein Shoppingparadies wie die Pink Elephant Antique Mall gerade recht! Hier gibt es alles an Vintagezeug und Route 66 Memorabilia, was man sich nur erträumen kann. Alte Werbeschilder, Langspielplatten, Möbel… die Liste ist endlos. Ich habe dort eine funktionstüchtige, pastellfarbene Schreibmaschine zum Schnäppchenpreis erstanden und die verwunderten Blicke der Security-Mitarbeiter am Flughafen, als ich meine Schreibmaschine neben dem Macbook auf das Laufband packte, waren Gold wert.

    pink elephant antiques mall livingston illinois
    pink elephant antiques mall livingston illinois
    pink elephant antiques mall livingston illinois

    Tipp: Fasziniert dich das Route 66 Flair? Dann wird dir dieser Artikel über Amarillo, Texas, gut gefallen – denn auch dort verläuft die historische Route 66!

    #7 Cahokia Mounds: Ein präkolumbisches Rätsel

    Lange blieben die Cahokia Mounds unentdeckt. Man wunderte sich einfach nicht über die gleichmäßigen, hohen Hügel in der ansonsten flachen Landschaft – waren sie ja schon immer da. Bis Archäologen in den 1960er Jahren hier eine der größten präkolumbischen Städte nördlich von Mexiko fanden: Tausende Menschen lebten damals in Cahokia. Die Bedeutung der Hügel, der Cahokia Mounds, ist bis heute nicht vollständig geklärt. Zum Teil dienten die flachen Hügel als Baugrund für herrschaftlichere Behausungen, aber auch als Begräbnisstätten.

    cahokia mounds historic site illinois
    cahokia mounds historic site illinois
    cahokia mounds historic site illinois

    #8 Alton: Berühmte Männer & die größte Ketchup-Flasche der Welt

    Alton ist die letzte Station an der Route 66 in Illinois. Für seine Größe hat das kleine Alton am Mississippi (ja, hier fühlt es schon richtig nach Südstaaten und Mississippi-Flusskreuzfahrten auf Raddampfern an!) schon jede Menge berühmte Söhne: Der eine, Miles Davis, war zwar recht klein, aber einer der größten Jazz-Trompeter der Welt und der andere, Robert Wadlow, war mit 2,72m tatsächlich der größte je lebende Mensch der Welt. Noch größer allerdings ist die größte Ketchup-Flasche (oder wie man hier sagt: Catsup) der Welt! Die Wassertürme sind typisch für den Mittleren Westen der USA und eine damalige Ketchup-Fabrik in Collinsville baute ihren einfach in Form einer Ketchup-Flasche!

    Alton Illinois Route

    Übrigens: Alton wird von vielen als spritueller Ort angesehen. Mark Twain bezeichnete Alton einmal als düstere Kleinstadt am Mississippi! Hohe Kriminalität und die Wirren des Bürgerkrieges (in der Region verlief die Grenze zwischen Norden und Südstaaten) taten ihr übriges.

    Von düster ist heute nichts mehr zu sehen – aber man kann sich heute mittels einer geführten Tour auf die Spuren des „Haunted Alton“ begeben. In der McPike Mansion werden Führungen und Geisterbeschwörungen angeboten – hört sich skurril an, aber spätestens im atmosphärischen Gewölbekeller fand ich, dass man die besondere Energie des Hauses nicht abstreiten kann.

    Essen & Trinken in Alton

    Fast Eddie’s Bon Air Ob für feucht-fröhliche Junggesellenabschiede oder ein gemütliches Nachmittagsbier: Das Fast Eddie’s Bon Air ist eine Institution! Das Essen ist gut günstig und die Bierauswahl riesig.

    Fast Eddies Bon Air Alton Illinois

    Gentelin’s on Broadway Das Kontrastprogramm für den Abend: Das Gentelin’s on Broadway bietet feine Küche und die besten Cocktails, die in einem Mini-Shaker am Tisch serviert werden.

    Übernachten in Alton

    Für Alton habe ich einen ganz besonderen Tipp: In der Beall Mansion übernachtest du in einer eleganten Stadtvilla, liebevoll eingerichtet und bei bester Verpflegung. Ein indivuelles Spa-Programm mit Massage kann ebenfalls gebucht werden. Absolute Empfehlung für das romantische Flair und gelungener Abschluss eines aufregenden Roadtrips.

    Hier kannst du dein Zimmer in der Beall Mansion buchen

    Beall Mansion Alton Illinois
    Beall Mansion Alton Illinois
    Beall Mansion Alton Illinois
    Beall Mansion Alton Illinois
    Beall Mansion Alton Illinois

    Transparenz: Dieser Roadtrip wurde unterstützt von Enjoy Illinois.

  • Chicago CityPASS: Erfahrungen, Vergleich & Preise

    Chicago CityPASS: Erfahrungen, Vergleich & Preise

    Kann man mit dem Chicago City Pass wirklich Geld sparen? Chicago ist ein beliebtes Reiseziel für Städtereisen in den USA. Aber klappert man wirklich alle Sehenswürdigkeiten ab, kann das Sightseeing in Chicago schnell teuer werden. Als gute Möglichkeit Geld zu sparen, wird häufig der Chicago City Pass beworben. Nur: Lohnt es sich wirklich? Ich vergleiche hier in diesem Artikel für euch, bei welchen Sehenswürdigkeiten in Chicago ihr sparen könnt.

    Chicago City Pass online kaufen!*

    Mehr über Chicago:
    ➜ Top 20 Sehenswürdigkeiten in Chicago (+Karte!)
    ➜ Food Guide Chicago
    ➜ Architektur in Chicago
    ➜ Hilfreiche Infos für Chicago

    #1 Skydeck Chicago auf dem Willis Tower

    Mit dem Chicago City Pass ist der Eintritt auf beide Top-Aussichtspunkte in Chicago inklusive! Der Wilis Tower ist DIE Sehenswürdigkeit in Chicago! Vom Skydeck ganz oben hast du eine fantastische Sicht über Chicago und den Lake Michigan!

    Chicago City Pass Willis Tower

    Früher hieß der Willis Tower übrigens mal Sears Tower, nach dem Unternehmen, das das Gebäude bauen ließ, und war bei seiner Einweihung 1974 sogar der höchste Wolkenkratzer der Welt. Mittlerweile ist er nach dem One World Trade Center in New York „nur“ noch das zweithöchste Gebäude der USA, aber hey, ich kann euch sagen, das ist schon hoch genug!

    An guten Tagen kann man vier Bundesstaaten gleichzeitig sehen und Chicago mit seinen 2 Millionen Einwohner sieht absolut winzig aus.

    Chicago Skydeck Aussicht Fast Track

    Auf dem Skydeck Chicago sind übrigens vier Glasbalkone, die Ledges, angebracht – komplett aus Glas: Wände, Decke, Boden! Die Fläche ist ca. 2×3 Meter groß. Wenn man also einen Schritt vortritt, steht man komplett auf Glas. Unter einem: Über 90 Stockwerke! Ich dachte übrigens, ich würde mich nicht trauen – aber die Vorstellung, Hunderte Meter über der Straße nur auf einem Glasboden zu stehen, ist so skurril und unglaublich, dass meine Bedenken sofort verflogen.

    Allein schon wegen der Glasbalkone lohnt sich ein Besuch!

    Regulärer Preis für das Day/Night Paket 48$

    Mit dem Chicago City Pass auf das Skydeck Chicago!*

    Vorteil mit dem Chicago CityPass: Der CityPass berechtigt nicht nur zu einem, sondern gleich zu ZWEI Eintritten auf das Skydeck am gleichen Tag. Zusätzlich zum regulären Eintritt tagsüber bekommt man noch einen Eintritt für abends ab 18 on top, damit sich auch Chicago bei Nacht anschauen kann! Besonders zum Fotografieren empfehlenswert.

    Chicago City Pass Skydeck Ledges

    #2 Art Institute Chicago / Adler Planetarium

    Mit dem Chicago City Pass musst Du Dich entscheiden: Kunst oder Wissenschaft? Der Chicago City Pass berechtigt zum Eintritt ins Art Institute Chicago oder ins Adler Planetarium.

    Art Institute Chicago

    Das Art Institute Chicago ist im Umfang seiner Sammlung außergewöhnlich: Von Byzantinischer Kunst bis zeitgenössischer Fotografie findet man hier alles. Um die gesamte Ausstellung zu sehen, braucht es garantiert einen Tag. Es macht also Sinn, sich vorher zu überlegen, was man sich gerne anschauen möchte, bevor man von soviel Kunst erschlagen wird. Ich wollte unbedingt „Nighthawks“ von Edward Hopper sehen, und auch wenn einem der Name nichts sagt – das Bild kennt jeder. Und es gibt wohl kaum ein Bild, das als so ur-amerikanisch wahrgenommen wird.

    Chicago City Pass Art Institute Museum

    Der Eintritt ist mit 25$ sehr teuer, aber auch gerechtfertigt – die Sammlung ist fantastisch, und auch laufende Ausstellungen sind immer wieder interessant und abwechslungsreich. Der hilfreiche Audio-Guide kostet nochmal ebenfalls extra!

    Regulärer Preis 25$ + 7$ Audio-Guide = 32 $

    Adler Planetarium

    Das Adler Planetarium ist die Sightseeingattraktion in Chicago für alle Weltall-Begeistertern. Hier kann man sich eine alte Weltraumkapsel sowie viele andere interessante Exponate zum Thema Raumfahrt ansehen.

    Chicago City Pass Adler Planetarium

    Empfehlenswert sind auch die Filmvorführungen (Sky Shows)! Ohne diese ist das Planetarium nur halb so spannend!

    Regulärer Preis Eintritt + 2 Sky Shows 35$

    #3 Field Museum

    Das Field Museum of Natural History ist eines der best besuchtesten Museen der USA! Als Naturkundemuseum ist es weltweit bekannt und hat eine der größten naturwissenschaftlichen und anthropologischen Sammlungen. Hier kannst Du den besterhaltensten Tyrannosaurus Rex bestaunen, der je gefunden wurde!

    Regulärer Preis All-Access Pass 40$

    Chicago City Pass Field Museum

    #4 Shedd Aquarium

    Das Shedd Aquarium ist das größte überdachte Aquarium der Welt und existiert schon seit 1929! Hier kannst Du wahrlich in die Unterwasserwelt eintauchen und alle Meerestiere, Amphibien und Insekten von Seepferdchen bis Belugawalen live erleben!

    Regulärer Preis 39,95 $

    Hier geht’s zum Chicago City Pass!*

    #5 360 Chicago Observation Deck / Museum of Science and Industry

    Wer nicht nochmal auf eine Aussichtsplattform möchte, hat hier die Wahl: Alternativ zum 360 Chicago kann man auch das Museum of Science and Industry besuchen!

    360 Chicago Observation Deck

    Das 360 Chicago Observation Deck befindet sich im John Hancock Center mitten auf der Magnificent Mile, also direkt mittendrin!

    Besonders neben der natürlich fantastischen Aussicht ist TILT: Bodentiefe Panoramafenster, an die man sich lehnt und gemeinsam mit dem Fenster nach vorne kippt!

    TILT kostet zusätzlich 8$, für Chicago City Pass Inhaber auch noch 7$. Außerdem gibt es auch hier ein Day/Night Paket, das ist aber nicht im Chicago City Pass inkludiert.

    Regulärer Preis 360 Chicago 25 $

    Museum of Science and Industry

    Das Museum of Science and Industry ist das größte Wissenschaftsmuseum in den USA. Hier gibt es spannende und interaktive Ausstellungen zum Thema Wissenschaft. Nicht nur Kinder und Nerds kommen in diesem aufwendig gestalteten Museum auf ihre Kosten!Nachteil: Das Museum of Science and Industry liegt ziemlich weit entfernt von allen anderen Sehenswürdigkeiten südlich der Innenstadt. Wer also nicht viel Zeit hat, wählt besser das 360 Chicago.

    Regulärer Preis 19,95 $

    Vor- und Nachteile des Chicago City Pass:

    Vorteile:

    • Lange Gültigkeit Der Chicago City Pass kann bis zu einem Jahr nach Kauf verwendet werden. Du kannst also weit im voraus planen, bist aber trotzdem flexibel.
    • Lange Nutzungsdauer Ab dem ersten Verwendungstag ist der Chicago City Pass 9 Tage gültig, das ist mehr, als die meisten überhaupt in der Stadt bleiben! So kannst du dir in Ruhe alles anschauen, ohne Hektik!
    • Sofort ausdruckbar bzw. Handy-Tickets Du brauchst nicht unbedingt das Couponheft – du kannst dir den Chicago City Pass gleich nach dem Kauf ausdrucken oder auf dem Handy abspeichern. In den Attraktionen zeigst du nur dann dein Smartphone vor.
    • Alle wichtige Sehenswürdigkeiten Der Chicago City Pass deckt die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Chicago ab, also alles, was du dir wahrscheinlich eh anschauen willst!
    • Schneller Einlass An manchen Attraktionen kommst Du mit dem Chicago City Pass schneller rein

    Nachteile:

    • Überflüssige Optionen Der Chicago City Pass enthält einige Optionen, die man vielleicht nicht unbedingt beim Einzelkauf dazubuchen würde, wie z.B. die Sky Shows im Adler Planetarium oder den Audio-Guide im Art Institute
    • Nicht überall Fast Track Da, wo es wirklich interessant wäre, nämlich bei der Fahrt rauf auf das Skydeck, hat man mit dem Chicago City Pass keinen schnellen Zugang über den Fast Track Eingang. Der Fast Pass kostet mit Chicago City Pass 30 $ (normal: 75 $). Wer es eilig hat, sollte diesen Betrag noch zusätzlich einkakulieren.

    Fazit: Lohnt sich der Chicago City Pass?

    Ich empfehle den Chicago City Pass allen, die zum ersten Mal und für mehrere Tage in Chicago sind! Auf meiner Bucket List für Chicago standen zum Beispiel eh das Skydeck, das Art Institute und das 360 Chicago! Allein dafür hätte ich ohne Pass 105 $ bezahlt – der Chicago City Pass kostet 108 $.

    Der Chicago City Pass lohnt sich für Erstbesucher und mehrtägige Reisen!

    Mit 3 von 5 Attraktionen hat man den Preis also raus (bis auf 3 $). Da man ganze 9 Tage Zeit hat, die anderen beiden Gutscheine einzulösen und zwei weitere tolle (und sonst teure!) Sehenswürdigkeiten zu erkunden, lohnt sich der Chicago City Pass!

    HIER kannst du den Chicago City Pass online kaufen!*

    Du solltest du dir auch meine Tipps für Chicago ansehen!
    Was du alles noch in Chicago erleben kannst, erfährst du hier:

  • Chicago Food Guide: 6 richtig gute Restaurant-Tipps

    Chicago Food Guide: 6 richtig gute Restaurant-Tipps

    Chicago ist das absolute Foodie-Paradies! Restauraunts, Bars, Cafés ohne Ende! In den USA bekommt man nur schlechtes Essen? Nicht in Chicago… die Recherche für diesen Food Guide Chicago war wirklich nicht schwer. Ich muss ja zugeben, dass ich in den USA oft Schwierigkeiten habe, was die Essensbeschaffung angeht. Burger&Co. sind sicherlich ab und zu okay, aber immer wieder Frittiertes, übersalzenes Essen, wenig frisches Obst und Gemüse und keine geschmackliche Abwechslung ist auf Dauer langweilig. In Großstädten findet man dann doch noch Alternativen, wie gewohnt teuer, aber wenig spektakulär bzw. den Preis auch wert. Chicago dagegen ist ein Paradies für alle, die gerne lecker essen und trinken: Hier reiht sich ein gutes Restaurant an das nächste, genauso wie tolle Bars mit sehr guten Bartendern. Eine kleine Auswahl habe ich euch hier mitgebracht: Meine besten Restaurants aus Chicago – Klassiker und neue Trends!

    ginos

    1) Gino’s East: Originale Chicago Deep Dish Pizza

    Die Deep Dish Pizza ist wohl das berühmteste Chicagoer Gericht. Von italienischen Einwanderern erfunden, gehört die Deep Dish Pizza zu Chicago wie der Willis Tower. Ohne einmal eine Deep Dish Pizza probiert zu haben, sollte man Chicago eigentlich nicht verlassen. Dabei ist die Deep Dish Pizza so ganz anders als die herkömmliche italienische Pizza.

    Sie ist erstens kleiner und viel höher, ähnlich einer Quiche, und zweitens in anderer Reihenfolge belegt, nämlich fast genau andersherum. Der Teig ist durch das enthaltene Maismehl gelblich und ist eher eine Mischung aus Blätter- und Mürbeteig. Der Käse kommt ganz unten auf die Pizza, Tomatensoße und andere Beläge obenauf. Geschnitten wird die Pizza in Viertel, und beim Anschneiden zieht der reichlich vorhandene Käse Unmengen an Fäden, wenn man das Pizzastück anhebt.

    Tipp für Pizzafans
    Auf dieser Foodtour lernst du alles über die berühmte Deep Dish Pizza und kannst verschiedene Sorten probieren:
    Buche hier deine Pizza-Tour*

    ginos

    Gino’s East ist seit 1966 einer der Institutionen in Chicago, was Deep Dish Pizza angeht! Das Besondere an dieser Location ist allerdings nicht nur die Pizza, sondern die Tatsache, dass jeder Gast zur Pizza einen Edding ausgeliehen bekommt, mit dem er sich irgendwo an einem der Wände in diesem sich über mehrere Etagen erstreckende Lokal verewigen kann! Und nichts wird von den Betreibern überstrichen! Die Wahrscheinlichkeit ist also sehr groß, dass man sein Kunstwerk beim nächsten Besuch auch wiederfindet, vorausgesetzt, man hat sich in dem ganzen Kritzel-Wirrwarr noch einigermaßen die Stelle gemerkt: das komplette Lokal ist nämlich von oben bis unten bekritzelt!

    www.ginoseast.com

    Powered by GetYourGuide

    2) Lou Mitchell’s: American Diner an der Route 66

    Richtig amerikanisch gibt’s in Chicago auch – und zwar wirklich richtig! Das Lou Mitchell’s liegt genau am Ende der berühmten Route 66 (der Anfang liegt in der Parallelstraße, da beide Straßen Einbahnstraßen sind) und ist ein klassisches amerikanisches Diner. Das Essen ist authentisch, wie gewohnt amerikanisch schwer, und vielleicht daher auch nicht jedermanns Sache. Was mich allerdings viel mehr beeindruckt hat als das Essen (und deswegen habe ich es auch hier in die Liste aufgenommen) ist die absolut authentische American-Diner-Atmosphäre mit einer echten Retro-Einrichtung und Kaffee bis zum Abwinken. Einen besseren Ort, um einen Roadtrip entlang der Route 66 zu starten, gibt es eigentlich nicht!

    www.loumitchells.com

    Städtereise in den USA geplant?
    ➜ Hier erfährst Du mehr über Chicago und viele andere US-Großstädte!

    3) Chicago Hot Dogs am Navy Pier

    Wie auch schon bei der Pizza, war mir vorher gar nicht bewusst, dass es einen Hot Dog im Chicago-Style gibt, der in Chicago an jeder Ecke zu bekommen ist und viel beliebter ist als die herkömmlichen Varianten mit Röstzwiebeln oder Sauerkraut.

    Im Biergarten am Navy Pier gibt es einen besonders leckeren Hot Dog – meint man gar nicht! Da gibt’s nämlich noch die fantastische Aussicht auf den Lake Michigan und die Skyline von Chicago gratis dazu. Auf den Chicago Hot Dog kommt übrigens allerlei Frisches: weiße Zwiebelwürfel, viele Tomatenstückchen, Gewürzgurken, Senf und eingelegtes Gemüse. Das Brötchen ist mit Mohn bestreut, das Würstchen nur aus Rindfleisch. Bunt und lecker! Und: Ketchup ist ein absolutes No-Go beim Chicago-Style Hot Dog!

    Biergarten auf dem Navy Pier

    4) Hugo’s Frog Bar & Fish House: Froschschenkel, Steaks und Seafood

    Ja, ich hab’s echt getan: Ich habe Froschschenkel gegessen. Und was soll ich sagen? Schmeckt wie Hühnchen! Natürlich! 🙂 Hugo’s Frog Bar ist die Institution in Chicago für Froschschenkel, der französische Einfluss halt, irgendwie haben alle Küchen dieser Welt ihre Spuren in Chicago hinterlassen. Hugo’s ist etwas hochpreisiger, dafür aber auch unschlagbar, was die Qualität angeht. Fisch esse ich sowieso liebend gerne, Meeresfrüchte wie Krabben und Muscheln eher weniger, aber bei Hugo’s habe ich sogar Königskrabben mit Freuden gegessen.

    Hugo’s Frog Bar & Fish House gehört übrigens zum besten Steakhaus der Stadt, Gibson’s (gleich nebenan), und serviert für Nicht-Fisch-Fans auch bestes Black-Angus-Rind. Mein Filet war göttlich! Das Ambiente ist ebenfalls klassisch amerikanisch, aber halt in schön… Große Bar, viel dunkles Holz, Tische mit karierten Tischdecken und aufmerksamer Service. Vorsicht bei den Desserts: Eine Portion reicht locker für fünf – oder man nimmt den Rest in der Doggy Bag mit und kann am nächsten Tag noch Gäste zum Kaffee einladen.

    www.hugosfrogbar.com

    5) The Allis: Afternoon Tea im Soho House

    Ein Soho House ist immer auch eine Garantie für ein schönes Café. In Chicago findet sich im Erdgeschoss des Soho House The Allis, schön zum Kaffeetrinken, Frühstück oder Afternoon Tea. Die Einrichtung ist irgendwas zwischen englischer Bibliothek und amerikanischem Clubhaus, gemütlich aber null angestaubt. Kaffee trinken und staunen.

    www.theallis.com

    allis

    6) Dove’s Luncheonette: Chicago Blues & Soul aus den 70ern

    Noch ein Diner. Diesmal aber eine gelungene Symbiose aus Retrolook und moderner Tex-Mex-Küche. Die Einrichtung mit Holzvertäfelungen und Jukebox versetzen einen umgehend in die 70er Jahre. Dazu ist die Küche modern: Keine überladenen Teller, wie man es vielleicht sonst von mexikanischer Küche in den USA gewohnt ist, viele frische Zutaten und ungewöhnliche Kombinationen.

    Dove’s Luncheonette liegt in Wicker Park gleich unter der CTA Station Damen. In der Gegend gibt es übrigens jede Menge spannende Lokale, und direkt um die Ecke ist die Milwaukee Avenue, eine richtig nette Einkaufsstraße, in der man kleinere Boutiquen, aber auch größere Filialen wie Urban Outfitters findet. Perfekt, wenn man keine Lust auf Shopping Malls oder das geschäftige Treiben rund um die Michigan Avenue in Downtown hat.

    www.doveschicago.com

    In welcher Gegend gibt es die besten Locations?

    Chicago hat natürlich noch viel mehr zu bieten, aber ich denke, das ist eine schöne Auswahl, die gut die Bandbreite der Möglichkeiten repräsentiert. Selber entdecken macht auch Spaß – hier noch ein paar Gegenden, in denen man tolle Lokale findet:

    • West Loop: ein ehemaliges Industriegebiet, rund um den Fulton Market und entlang der Randolph Street finden sich jede Menge tolle Lokale, auch abends eine nette Ausgehmeile. Einmal im Jahr findet das Food Festival „Taste of Randolph“ mit viel Musik und Essen der umliegenden Lokale statt.
    • Wicker Park: rund um die Station „Damen“, entlang der Milwaukee Avenue und der Division Street
    • rund um den Logan Square
    • und natürlich Downtown

    Mehr Artikel über Chicago und Illinois auf einen Blick:

    Die besten Sehenswürdigkeiten in Chicago
    Von Chicago aus die Route 66 entlang durch Illinois
    Springfield: Illinois‘ bedeutende Hauptstadt
    Budget-Tipp: So kannst du im teuren Chicago dein Portemonnaie schonen!

    Auf die Reise nach Chicago und Illinois wurde ich von Enjoy Illinois eingeladen.

  • Chicago im Sommer: Tipps für deine Städtereise in die USA

    Chicago im Sommer: Tipps für deine Städtereise in die USA

    Willst du im Sommer nach Chicago? Städtereisen in die USA gehen eigentlich das ganze Jahr über, aber hier in diesem Artikel habe ich dir speziell ein paar sommerliche Ideen zusammengetragen! Und keine Sorge, auch im Sommer ist Chicago richtig spannend!

    Tipps:
    ➜ Die 20 besten Sehenswürdigkeiten in Chicago
    ➜ Mein Foodguide für Chicago
    ➜ Architektur in Chicago
    ➜ Günstige Unterkünfte für Chicago

    Chicago im Sommer Blick auf den Chicago River und die Skyline

    Beim Abschied letztes Mal von Chicago wurde ich tatsächlich sehr sentimental: Nur 24 Stunden hatten gereicht, mich von dieser Stadt faszinieren zu lassen. Vielleicht auch, weil ich ohne große Erwartungen dort landete.

    Chicago: Der Geheimtipp unter amerikanischen Großstädten

    Wer hat schon Chicago als coole Stadt auf’m Schirm? Während dieser Zeit, in der ich ausnahmsweise Lang- statt Kurzstrecke geflogen bin, war ich oft in den USA. Das nie wirklich gerne: die Flüge waren sowieso anstrengend, die Ruhezeit kurz und wenn man schon als eigentlicher Berlin-Langschläfer ungewohnterweise schon um vier Uhr morgens jetlagbedingt senkrecht im Hotelbett steht, dann nimmt der folgende halbe freie Tag schon keinen guten Anfang.

    Chicago im Sommer Vorbeifahrende Hochbahn Chicago Loop

    Und überhaupt gab es nicht viel, was mich an den Zielen in den USA reizte: Sicherlich – es war toll, mal Boston, Washington oder Denver kennenzulernen, von New York (das ich zwar schon kannte, doch von New York kriegt man/ich einfach nie genug) und Miami ganz zu schweigen. Aber New York ist nun mal New York, und Miami – naja, das war mit meinen südamerikanischen Wurzeln eher wie ein Heimatbesuch als das große Amerika.

    Alle Berichte zu Chicago und Umgebung findest du hier

    Chicago Theatre bei Nacht Städtereise in die USA

    Nur Chicago hatte mich zum Ende meines Langstreckengastspiels gepackt und das irgendwie ganz unerwartet. Auf meiner persönlichen Muss-ich-mal-gesehen-haben-Landkarte war Chicago nie existent – doch dann entpuppte es sich als eine so tolle Stadt, dass ich gar nicht mehr weg wollte: Großartige Architektur, eine Skyline und Großstadtflair fast wie in New York, tolle Museen, riesige Shoppingtempel und trotzdem eine freundliche, nahezu herzliche Atmosphäre, überall wo man hinkommt. Der miesepetrige Berliner in mir war irritiert und begeistert zugleich. Der Abschied war wie zu erwarten schwer, ich wäre zu gerne noch 1-2 Tage länger geblieben, aber im Dienst fragt einen ja keiner. Der Pick-Up wartet, los, los, ab zum Flughafen, zurück nach Deutschland. Und ich wusste: Ich war bestimmt nicht zum letzten Mal hier. Wie der Zufall es so wollte, landete ich fast ein Jahr später wieder in Chicago – und diesmal musste ich nicht wieder nach 24 Stunden zurück. Eins vorweg: An meiner Begeisterung für die Stadt hat sich nichts geändert.

    Chicago als Sommer-Destination: Städtereise in die USA

    Chicago kann im Winter eiskalt und mehr als ungemütlich werden – der Sommer ist dafür umso schöner. Grundsätzlich muss man in Chicago für sämtliche Wetterkapriolen gerüstet sein. Innerhalb weniger Tage änderte sich das Wetter von windig und regnerisch zur schlimmsten Hitzewelle mit offizieller Wetterwarnung. Aber die ständigen extremen Wetterwechsel schienen niemandem die gute Laune zu rauben und mehr als einmal hörte ich den allgemeinen Standardspruch zum Wetter:

    Wenn du dir in Chicago anderes Wetter wünschst, wechsele einfach die Straßenseite!

    Und so genießen alle den Sommer in Chicago: Mit freien Konzerten und Events überall, Straßenfesten, Strandleben (ja, kleine Strandabschnitte am Lake Michigan gibt’s auch fast mitten in der Stadt) oder einfach nur Grillen im Vorgarten.

    Buckingham Fountain in Chicago Städtereise USA

    Was kann man im Sommer in Chicago unternehmen? Einige Tipps.

    Die Liste an Sehenswürdigkeiten und „Things to do“ in Chicago ist lang. Speziell im Sommer gibt es noch viel mehr Outdoor-Möglichkeiten, daher sind dies nur ein paar Vorschläge, um den Aufenthalt in Chicago zu gestalten.

    Millenium Park – Konzerte für lau und ein Foto vor „The Bean“

    The Bean heißt eigentlich Cloud Gate und ist eine Skulptur von Sir Anish Kapoor. Schnell wurde The Bean nach seiner Fertigstellung 2006 zum Wahrzeichen der Stadt und heute kloppen sich Scharen von Touristen tagtäglich davor, um das beste Foto zusammen mit The Bean zu ergattern. Ich natürlich auch, denn The Bean hat mich schon beim letzten Mal Chicago beeindruckt. Die Spiegelungen von Menschen, Skyline und Himmel auf der blank polierten Oberfläche sind einfach faszinierend.

    Chicago Städtereise USA im Sommer The Bean

    Nebenan, im Jay Pritzker Pavilion, einem Open-Air-Gelände, und den angrenzenden Parks gibt es den gesamten Sommer hindurch kostenlose(!) Konzerte und Musikfestivals von Jazz über House bis Reggae, dazu noch allerlei Events wie morgendlichem Yoga oder Urban Gardening Projekten. Ein Blick in das jährliche Sommer-Programm des Millennium Parks lohnt sich!

    Straßenfeste ohne Ende: Raus in die Kieze von Chicago!

    Nicht nur mitten in der Stadt wird der Sommer gefeiert, auch in den einzelnen Stadtteilen und Bezirken von Chicago finden immer wieder Outdoor-Events statt. Chicago ist wahrlich ein Schmelztiegel vieler verschiedener Kulturen und jede einzelne feiert sich mit einem eigenen Event, so bekommt man den Eindruck. Bemerkenswert daran fand ich, das viele Einwandererfamilien in Chicago bereits seit mehreren Generationen in Chicago leben und immer noch ihre eigene Kultur pflegen – ohne sich dabei abzukapseln. Im Herzen sind alle auch Chicagoer – und diese Gemeinsamkeit spürt man. Auch in Bezug auf das multikulterelle Miteinander ist die Atmosphäre in Chicago wirklich einzigartig.

    Stadtteil Humboldt Park in Chicago

    In Humboldt Park fand zum Beispiel das Puerto Rican Festival statt – Paraden, Autokorsos, ein Park voller Kirmesbuden und Salsa und Reggaeton an jeder Ecke. Einladend und offen für alle.

    Puerto Rican Festival in Humboldt Park in Chicago USA

    Oder es gibt Foodfestivals wie das „Taste of Randolph“ in West Loop. Dieser Stadtteil war früher Gewerbegebiet, mit Lagerhallen und Fabriken, ist aber in den letzten Jahren zum absoluten Food-Mekka (die Chicagoer lieben gutes Essen sowas von) und Hipster-Stadtteil mutiert.

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    Rund um den Fulton Market und entlang der Randolph Street gibt es die tollsten Restaurants und Bars; so viele, dass man garantiert einige Wochen bräuchte, um sich da durchzuprobieren. Das „Taste of Randolph“ ist daher die beste Gelegenheit. Alle dieser Restaurants sind mit einem Essensstand vertreten und bieten ihre besten Gerichte zum kleinen Preis an. Dazu gibt’s Bühnen mit richtiger guter Musik – und wieder mal: einer absolut einladenden und entspannten Atmosphäre. Die sind einfach herzlich, diese Chicagoer.

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    Mit dem Segway durch die Parks von Chicago

    Wenn man die ganzen Skyline-Fotos von Chicago sieht, scheint es unglaublich, dass es mitten in dieser Stadt große Grünflächen gibt. Aber so wie beim Central Park in New York hat man auch in Chicago wert darauf gelegt, mitten in der Stadt große Parks wie den Grant Park, der den Millennium Park beherbergt, oder den Lincoln Park mit seinem kostenlosen (!) Zoo zu unterhalten.

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    Den Grant Park und die folgenden Grünflächen entlang des Ufer des Lake Michigan habe ich mit dem Segway erkundet – was rückblickend gesehen trotz der hohen Temperaturen echt eine gute Idee war. Zum einen kühlt der Fahrtwind ein bisschen, zum anderen ist die ganze Anlage so riesig, dass man zu Fuss lange unterwegs wäre. Außerdem ist die gesamte Strecke relativ flach und gut asphaltiert. Segway fahren ist innerhalb weniger Minuten gelernt und macht jede Menge Spaß!

    Zur Segway-Tour entlang des Lake Michigan*

    Chicago von oben – die zwei besten Möglichkeiten

    Eine Stadt wie Chicago schaut man sich am besten von oben an – dafür gibt es zwei besondere Spots: den Willis Tower (früher Sears Tower und mal das höchste Gebäude der Welt) oder das 360 Chicago Observation Deck auf dem John Hancock Tower mitten auf der Michigan Avenue, der Haupteinkaufsstraße Magnificent Mile. Beide bieten bei gutem Wetter tolle Aussichten auf ganz Chicago und den Lake Michigan – und beide Locations haben noch ein extra Gimmick! Auf dem Skydeck des Willis Tower gibt es vier vollverglaste Austritte und im 360 Chicago kann man sich auf schräge Panoramafenster legen, die nach vorne kippen.

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    Früh kommen lohnt sich, die Aussicht ist besser und man erspart sich lange Warteschlangen, vor allem im Sommer. Auch der Sonnenuntergang von einer der Aussichtsplattformen ist sehenswert. Der Eintritt ist leider relativ happig, aber mit einem Chicago City Pass kannst du die Reisekasse schonen. Am besten du vergleichst einfach: Lohnt sich der Chicago City Pass? (Erfahrung & Preise)

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    Willst Du noch mehr über Chicago lesen? Hier findest du mehr:

    The 606 – Outdoor-Geheimtipp in Wicker Park

    Die Stadtteile in Chicago sind definitiv eine Erkundungstour wert. Gegenden wie Wicker Park, Bucktown, Logan Square oder Boystown haben alle ihren eigenen Charme und man kann durchaus einen ganzen Tag damit verbringen, sich einzelne Stadtteile näher anzusehen. Wicker Park hat zum Beispiel jede Menge toller Cafés und Restaurants, bei denen man bei sommerlichen Temperaturen auch draußen sitzen kann (kommt mir als Klimaanlagenvermeider immer sehr entgegen!). Und kleine, feine Läden. Und zwischendurch Street Art. Die perfekte Umgebung also für einen chilligen Tag in Chicago!

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    Wer nach den Parks in Downtown noch mehr Lust hat auf Outdoor, der sollte sich in Wicker Park den 606 Trail ansehen – eine relative gut versteckte alte Hochbahntrasse, die ähnlich der Highline in New York zum Naherholungsgebiet umfunktioniert wurde. Die Zugänge sind auf Anhieb schwer zu finden und Touristen zieht es weniger her, aber ist man einmal oben, sieht man Chicagos Wohngebiete mal von einer anderen Perspektive. Schöner Kontrast zum geschäftigen Zentrum! Wie man am besten hinkommt: Webseite des 606 Trails.

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    Mit dem Boot, Bus und Bahn durch Chicago

    Weil’s letztes Mal so schön war, und um mich an diesen tollen Tag nochmal zu erinnern, habe ich dieses Mal wieder eine Bootstour gemacht. Die Möglichkeit durch die Wolkenkratzer fast hindurchfahren zu können, ist einmalig.

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    Die Architektur-Bootstour* ist wirklich sehr gut und hebt sich sehr von üblichen Touristentouren ab. Die Guides haben wirklich ein breites Architekturwissen – und ich wäre vor meinem ersten Besuch niemals auf die Idee gekommen, dass Chicago architektonisch so interessant ist! Wer sich doch nicht so für Architektur interessiert, dem empfehle ich wenigstens eine klassische Bootstour durch Chicago, um wenigstens einmal Chicago vom Lake Michigan aus zu sehen – der Blick auf die Skyline vom Wasser aus ist einmalig.

    Für das Fortkommen innerhalb der Stadt kann man einfach eines der Water Taxis nehmen. Die sind kleiner, meist nie überlaufen, und mit einem Tagespass für nur 10 Dollar kann man die Stadt erkunden wie mit einem Hop-On-Hop-Off-Bus! Die Water Taxis halten nämlich an allen wichtigen Punkten des Chicago River. Zusammen mit einem CTA Tagesticket für ebenfalls nur 10 Dollar, mit dem man alle öffentlichen Busse, U- und Hoch-Bahnen (inklusive der, die rundherum ums Zentrum fährt, The Loop, und tolle Aussichten bereithält!) nutzen kann, ist das die perfekte Kombination.

    ➜ Buche hier die Architektur-Bootstour auf dem Chicago River*

    ➜ Buche hier die klassische Bootstour durch Chicago und auf den Lake Michigan*

    Unterkünfte in Chicago

    Ein Hotel oder eine Übernachtungsmöglichkeit ist in einer Stadt wie Chicago kein Problem – nur leider eben sehr teuer. Was sich aber auch bei dieser fantastischen Stadt wirklich lohnt.

    Hier ein paar selbst getestete Hotel-Vorschläge:

    Low Budget mit authentischem Charme: Freehand Chicago, mittendrin und mit einer sensationell guten Bar nicht nur für Hotelgäste ausgestattet
    Riesiger Hotelklassiker mit beeindruckendem Ballsaal als Eingangshalle: Hilton Chicago an der Michigan Avenue
    Direkt auf der Magnificent Mile: das Warwick Allerton Chicago verbindet Großstadtflair mit klassischem Luxus

    Auf die Reise nach Chicago und Illinois wurde ich von Enjoy Illinois eingeladen. Meine Meinung bleibt davon natürlich unberührt – ich war ohnehin schon vorher von Chicago begeistert 🙂

  • Chicago: Bootsfahrt, Architektur und der beste Blick auf die Skyline Chicagos

    Chicago: Bootsfahrt, Architektur und der beste Blick auf die Skyline Chicagos

    Chicagos Architektur ist einfach bemerkenswert: Die unterschiedlichsten Stile der Moderne mischen sich hier wild untereinander. Das fällt auch Nicht-Architekturinteressierten schnell auf. Am besten kann man die kunstvollen Wolkenkratzer vom Boot aus beobachten: Ich verrate dir, welche Bootstour du bei deiner Reise nach Chicago nicht auslassen solltest!

    chicago

    Bootstour in Chicago: Architektur im Schnelldurchlauf

    Auf dem Chicago River, der mitten durch die Stadt fließt, fahren reguläre Wassertaxis – aber es gibt auch Bootstouren verschiedener Anbieter, bei denen man sich in Ruhe Chicago vom Wasser aus anschauen kann. Besonders empfehlenswert ist die Architektur-Bootstour durch Chicago, dort erhält man auch von Chicago-Insidern jede Menge interessante Infos über Chicagos Architektur!

    Mein Talent fürs Speed-Sightseeing habe ich zwar fast zur Perfektion gebracht, aber ein halber Tag in Chicago mit Jetlag im Kopf war eine echte Herausforderung. Ich erkunde Städte ja gerne zu Fuß oder mit dem Rad (wenn es denn geht). In Layovern nach Langstreckenflügen hat mich dann immer mehr nach faulem Herumgefahrenwerden gelüstet – so dass ich oft in irgendwelchen roten Hop-On-Hop-Off-Touristenbussen endete. Aber in Chicago empfahl mir eine Kollegin die Architektur-Bootstour – und das klang auch sehr entspannt.

    Chicago: Architektur in der Second City

    Von Chicago selbst wusste ich wenig. Dass Chicago so unterbewertet wird, ist aber wohl nix Neues. Sagt auch Chicagos Spitzname: „The Second City“. Second, weil immer im Schatten von New York. Irgendwie schlagen Chicago und New York ja auch in dieselbe Bresche: große Stadt, geschichtsträchtig (für amerikanische Verhältnisse), riesige Wolkenkratzer. Aber irgendwie eben nix Markantes, was wirklich jeder auf der Welt kennt: kein Empire State Building, keine Freiheitsstatue, kein Big Apple. Oder fällt dir spontan was zu Chicago ein?

    Planst du einen Trip in die USA?
    Mehr Tipps für Chicago findest Du hier

    Und dabei hat Chicago so viel zu bieten! Der Lake Michigan, der eigentlich eher Meer als See ist. Die berühmte Pan Pizza (von der ich kein Stück probiert habe, eine Schande!). Gangsterstories aus alten Zeiten. Kunst! Kunst! Kunst! Und: Architektur. Und die guckt man sich am besten auf einer Bootstour an.

    Chicagos Architektur vom Schiff aus

    Ich hatte es ja schon angedeutet: Die Langstrecke macht sightseeingfaul. Wie soll man sich auch noch fortbewegen, wenn man in zweieinhalb Tagen einmal um die halbe Welt fliegt, und den Großteil mit Arbeit verbringt. Für Chicago kann ich daher wärmstens eine Bootstour empfehlen. Bei gutem Wetter natürlich. Das in Chicago zugegebenermaßen auch etwas übel werden kann – denn Chicago hat noch einen anderen Spitznamen: The Windy City. Und der Wind dort kann einen ganz schön umhauen. In unserem Fall hat der Chicago-Wind nur die letzten Wölkchen weggefegt und uns mit wirklich absolut fantastischem megablauem Himmel belohnt! Kein Wunder, dass meine Begeisterung für Chicago sofort entflammte.

    Hier kannst du die Architektur Bootsfahrt durch Chicago buchen*

    Die Bootsfahrt lockte. Und enttäuschte nicht. Wir wählten die besagte Architekturbootstour durch die Hochhäuserschluchten Chicagos. Ich bin mir nicht sicher, ob ich mich so mit den einzelnen riesigen Wolkenkratzern befasst hätte, wenn ich einfach nur mit Nackenstarre vom Hochgucken durch die Straßen getigert wäre. Viele der Gebäude sind einfach imposant, war Chicago doch vor über hundert Jahren die Wiege der Wolkenkratzer. Von wegen New York! Ha!

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    Buckingham Fountain: Der berühmte Brunnen

    Kleine Anekdote zum Schluss: Auf der Rückfahrt zum Hotel schwärmte uns unser Fahrer von seiner Heimatstadt Chicago vor, und uns wurde klar, wie viel wir trotz des tollen Tages nicht von der Stadt gesehen haben. Mit Hingabe zählte er alle Attraktionen von Chicago auf. Nix von alledem kam uns bekannt vor. Bis wir am Buckingham-Brunnen vorbeifuhren, einem riesigen freistehenden Brunnen, sofort sangen wir als Kinder der 90er die Titelmusik von „Eine schrecklich nette Familie“ – und unser Fahrer konnte es nicht fassen, dass sich von seinem Chicago bei uns in Deutschland nur Al Bundy ins Gedächtnis gebrannt hat.

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    Tipp: 

    Die Architektur-Bootstour kann man vor Ort oder auch online buchen:
    Chicago Architektur Bootstour hier buchen*

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