Kategorie: Städtereisen

  • 24 Stunden in Hongkong: Die 5 besten Tipps

    24 Stunden in Hongkong: Die 5 besten Tipps

    Hongkong sehen in zwei Tagen: extrem sportlich. Hongkong sehen in anderthalb Tagen: eigentlich unmöglich. Aber der Taifun meinte es nun mal nicht gut mit uns. Anderthalb Tage mussten reichen. Viel zu wenig für eine Stadt wie Hongkong.

    hongkong harbour view hotel

    Stopover in Hongkong – meine Tipps!

    Schon beim Blick aus dem Hotelfenster (Mega! – und netterweise mit Orientierungshilfe) war klar: ich werde nur einen Bruchteil der Stadt sehen. So groß, so faszinierend, so vielseitig, so tropisch. Ich komme wieder, da bin ich mir sicher.

    1. Temple Street Night Market – Essen in Hongkong

    Mitten in Kowloon gelegen, ist der Markt sehr gut mit Bus und Bahn zu erreichen. Ein typisch asiatischer Nachtmarkt, perfekt auf die Bedürfnisse von Touristen abgestimmt. Von Ladekabeln für’s neueste iPhone über chinesische Teeservices bis zu den üblichen Souvenirs gibt es alles, was das Touristenherz begehrt. Die Preise schienen zwar schon moderat, feilschen lohnt sich trotzdem.

    Restaurant at night market in Temple Street, Hongkong

    Aber das wirklich Interessante sind die Restaurants drumherum, zum Teil in kleinen dunklen Gassen gelegen und sehr einfach eingerichtet. Nichts für Sauberkeitsfanatiker und wohl auch nicht für sensible Tierliebhaber, denn artgerechte Haltung von Meeresgetier sieht anders aus. Vor den Restaurants stehen Bottiche mit lebenden Tieren – auf ihre Zubereitung wartend. Die Krebse sollen fantastisch sein.

    Hongkong
    water basin with seafood in chinese restaurant

    Ich bin kein Fan von Meeresfrüchten, weder tot noch lebendig. Die Tierchen durften also noch weiter in ihren Wannen schwimmen. Aber der Rest war köstlich. Und der ruppig-chinesische Service machen das Hongkong-Erlebnis perfekt.

    Mehr über über Hongkong und China kannst du auch hier nachlesen

    2. Egg Waffles probieren

    Zum Nachtisch dann noch – typisch für Hongkong – die fotogenen Egg Waffles:

    3. Mit der Fähre durch den Victoria Harbour

    Eine der wohl günstigsten Attraktionen Hongkongs. Man kann zwar auch eine der schönen Dschunken mit touristischem Programm nehmen, aber mit einer der Fähren schnell durch den Victoria Harbour übersetzen, ist beeindruckend. Vor allem bei Nacht, wenn die Skyline hell erleuchtet ist. Kostet nur wenige Cents, und geht immer.

    4. Mit der Hongkong Tram fahren

    Wohl einzigartig sind die Straßenbahnen Hongkongs: zwei Etagen, bunt bemalt und fast so kurz wie ein VW Golf.

    5. Shoppen und chillen in Stanley

    Etwas ausserhalb von der Innenstadt liegt Stanley, aber mit der Buslinie 6 vergeht auch die Fahrt dorthin wie im Flug. Vorbei am schönsten Stränden Hongkong wie Repulse Bay, die Serpetinen zwischen den tropischen Bergen entlang.

    repulse bay hongkong

    Stanley selbst ist ein hübscher kleiner Ort, mit Cafés und Restaurants an einer Strandpromenade und einer kleinen Mall. Perfekt, um mal der lauten Stadt zu entfliehen. Bekannt ist Stanley vor allem auch für seinen Markt – früher ein Geheimtipp für Schnäppchenjäger, jetzt eher Touristenmarkt wie überall auch. Egal, schön isses trotzdem.

    Den Tin Hau Tempel in Stanley kann man auch direkt mitnehmen – einer von vielen Tempeln in Hongkong, die der Schutzpatronin der Fischer und Seeleute Tin Hau gewidmet sind. Schön anzusehen.

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    Mehr über Hongkong:

    Hongkong: Ein Taifun, die Peak Tram und eine Skyline

  • Hongkong: Ein Taifun, die Peak Tram und eine Skyline

    Hongkong: Ein Taifun, die Peak Tram und eine Skyline

    Ich habe es im Moment mit Naturkatastrophen. Entweder sie reisen mir hinterher wie letztens in Charlotte oder sie eilen mir voraus. Letzteres passierte dann in Hongkong. Was zur Folge hatte, dass sich das Briefing wegen eines Taifuns um glatte 12 Stunden verschob – und somit meinen allerersten Aufenthalt in Hongkong dramatisch verkürzte. Egal. Besser hinter dem Taifun ankommen als währenddessen, oder? Dachte ich mir zumindest und straffte das Sightseeing-Programm für Hongkong noch ein wenig. Das Nachtleben in Hongkong fiel dann leider weg, keine Cocktails in Roof-Top-Bars oder durchtanzte Clubnächte. Dafür aber dann der spektakulärste Ausblick ever.

    Hongkong: Mit der Peak Tram auf den Viktoria Peak

    Es ist Sonntag. Der erste sonnige Tag nach einem Taifun. Keine gute Idee, um mit der historischen Hongkong Peak Tram auf den Victoria Peak hinauf zu fahren – es sei denn, man lässt sich von anderthalb Stunden Wartezeit nicht abschrecken. An anderen Tagen soll es wohl besser sein, aber wir hatten ja leider keine Wahl. Tausende Touristen müssen wohl während des Taifuns in Hongkong ausgeharrt haben, nur um am nächstmöglichen Tag direkt mit ihrem Sightseeingprogramm weitermachen zu können und den Viktoria Peak gemeinschaftlich zu stürmen.

    Mehr Reiseberichte & Tipps für China und Hongkong

    Riding the Peak tram in Hongkong

    Trotzdem: es lohnt. Die Fahrt mit der Hongkong Peak Tram ist zwar recht kurz, aber stellenweise spektakulär, da es so steil wird, dass man auf den hölzernen Bänken eher liegt statt sitzt. Oben angekommen gibt es einen großes Einkaufs- und Vergnügungszentrum mit einer Aussichtsterrasse, der Sky Terrace 428. Die heißt so, weil sie 428 Meter hoch liegt. (Wer hätte das gedacht.) Kostet natürlich extra, aber unten an der Tramstation kann man sich ein Kombiticket kaufen, ein paar Dollar sparen und dafür den fantastischsten Ausblick über Hongkongs Skyline gewinnen!

    Atemberaubend: Aussicht vom Victoria Peak in Hongkong

    Die Aussicht vom Peak ist magisch. Wir verbrachten den Nachmittag oben, verfolgten den Sonnenuntergang und staunten über die bunten Lichter der Stadt bei Nacht. Wie in einem Film, wie auf einer Postkarte, wie eine Fototapete – so surreal fühlte sich dieser Blick an. Und alle Mühen und Wartezeit für den Aufstieg waren vergessen.

    view from victoria peak hongkong
    Hongkong by night
  • Shanghai Tipps: Das erste Mal in China

    Shanghai Tipps: Das erste Mal in China

    It’s Shanghai, Baby! Whooo-hooo! So skandalös wie der gleichnamige Roman war mein allererster China-Besuch überhaupt zwar nicht. Aber es gab eine Sache, auf die mich kein interkulturelles Kommunikationsseminar vorbereiten konnte. Denn live und in Farbe ist es eben gewöhnungsbedürftig, wenn einem ein wildfremder Chinese mitten auf dem Bürgersteig vor die Füße rotzt. Andere Länder, andere Sitten. Auf die Straße spucken sei normal, sagt jeder Reiseführer, und lautet der Inhalt jeder Kulturschock-Schulung.

    skyline in pudong shanghai china

    Ich wollte es nicht glauben, bis der erste neben mir in Shanghai auf der Straße tief Luft holte und mit so viel Getöse alles Störende aus seinem Rachen rausholte, dass ich Angst hatte, es käme noch Mageninhalt hinterher. Naja, vor chinesischem Mageninhalt hatte ich eh schon jegliche Scheu verloren – auf dem Hinflug ging es jemandem schlecht, ich führe das mal jetzt nicht weiter aus, und da man auf einem 10-Stunden-Flug nicht wie auf der Kurzstrecke mal eben feige bei der nächsten Landung die Putzkolonne rufen kann… hieß es dann: Gummihandschuhe an und durch. Hashtag #momenteindenenichdiekurzstreckevermisse.

    Ansonsten sollen Chinesen noch ganz andere schlimme Sachen machen, vor allem bei Tisch. Schlange stehen ist auch nicht so beliebt. Überhaupt würde Herr Knigge wohl ’nen Anfall kriegen bei so viel rüpelhaftem Verhalten. Übel, übel.

    Benimmregeln für China: Wie sind sie denn nun, die Chinesen?

    Ich war sehr positiv überrascht. Manchmal ist es gar nicht verkehrt, sich eine fremde Kultur vor dem ersten Besuch in den schlimmsten Farben auszumalen! Bis auf die Spuckerei habe ich mich in Shanghai nämlich wohl gefühlt. Gut, servicetechnisch gibt es noch einiges an Luft nach oben, aber das habe ich mir mit der Hammer-und-Sichel-Sache erklärt. Es ist vielleicht nicht so vorgesehen. Aber sonst: echt nette Leute.

    shanghai pudong skyline

    Vor allem die chinesische Kollegin, die mir ungefragt auf dem Hinflug eine improvisierte englisch-chinesische Speisekarte zum Zeigen aufgeschrieben hat, damit ich beim Anpreisen der Mahlzeiten nicht völlig verzweifele. Auf dem Rückflug habe ich mich dann mit ihrer Hilfe sogar an die Aussprache gewagt: Es gab „njiuuu-rhooo“ oder „chuuu-rhooo“. Rind oder Schwein. Oder so ähnlich. Unsere Gäste haben jedenfalls sehr gelacht. Naja, was tut man nicht alles.

    shanghai world financial center china

    Sehenswürdigkeiten & Tipps in Shanghai

    Shanghai ist eine Stadt der Moderne. Wolkenkratzer, immer höher, immer größer, immer mehr – in Pudong sieht man das ganz besonders. Dort soll in den 80er Jahren noch kein einziger moderner Bau gestanden haben. Unvorstellbar. Shanghai wächst im Zeitraffer. Das gehört auch zu den Must-Sees in Shanghai: einmal auf einen der Riesen-Wolkenkratzer hinauf, wie hier auf das Shanghai World Financial Center. (Das ist das Gebäude, das so aussieht wie’n Flaschenöffner.)

    oriental pearl tower shanghai china

    Die Fahrt rauf bis in die 100.Etage auf den Skywalk kann man sich im Grunde auch sparen, die 94. oder ’n Kaffee im Hilton in der 91. sollten es eigentlich auch tun. So spektakulär ist der Glasboden in der 100.Etage nämlich nicht, denn man schaut im Prinzip nur auf einen anderen Gebäudeteil. (Aber ich musste ja unbedingt für 25€ nach ganz oben.)

    Mehr über das spannende Reiseland China erfährst du auch in meinem China-Blog

    Auf der Suche nach historischen Überbleibseln sind wir erst in der Altstadt rund um den Yu-Yuan-Garten hängengeblieben. Hat hier aber starken Disneyland-Charakter. Irgendwie unecht alles. Zumindest gab’s noch typische Teigtaschen (Xiao Long Bao) im bekannten Nan Xiang Restaurant. Kein überragendes Gourmeterlebnis, aber die Atmosphäre oben im Restaurant fühlte sich nach China an.

    yu yuan garden shanghai china

    Besonders gut gefallen hat mir Xintiandi, das alte französische Viertel mit ein paar gut erhaltenen schönen kleinen Häusern, den Shikumen. Ein paar Straßenzüge sind leider extrem mit westlichen Gourmet-Restaurants und Geschäften aufgerüstet; speziell dort fehlt es an Flair. Aber ansonsten lässt sich hier viel zu Fuß entdecken, es gibt viele kleine, ausgefallene Shops und tolle Cafés.

    xitiandi shanghai
    xitiandi shanghai
    xitiandi shanghai
    Historische Backsteinbögen in einer chinesischen Altstadtgasse

    Essen und Trinken in Shanghai: Meine Shanghai Tipps

    Meine persönliche kleine Auswahl, ausprobiert und für gut befunden:

    Hongdae Bear (Xintiandi) – koreanischer Coffee Shop mit Kaffeespezialitäten für 5€ (huch!), dafür aber extra nett und mit ausgefallenen Zutaten (schwarzer Pfeffer!)

    Xitiandi Shanghai
    xitiandi shanghai
    hongdae bear cafe shanghai

    Nan Xiang Restaurant (Yu Yuan Garten, Altstadt): hier gibt’s gefüllte Teigtaschen, die Xiao Long Bao – unten stehen die Leute Schlange, oben lässt sich gemütlich sitzen.

    xiao long bao at naniang restaurant

    1221 The Dining Room (Zhongshan Park) – Shanghai-Küche für Einsteiger, gemütliche Atmosphäre und alles ist so lecker!

    Coconut Paradise – gute Thai-Küche, lauschiger Garten, hervorragende Cocktails.

    Crystal Jade (Xintiandi) – eigentlich eine große Kette, chinesische Küche, tolle Auswahl, gediegen-schönes Ambiente.

    food crystal jade shanghai
  • Charlotte, North Carolina: Städtereise an die Ostküste der USA

    Charlotte, North Carolina: Städtereise an die Ostküste der USA

    In der Fliegerei kommt es grundsätzlich anders, als man denkt. Alles ist im Umbruch, alles ändert sich, unsere Fliegerwelt steht Kopf. Und so fliege ich nun ein paar Monate auf der Langstrecke durch die Welt – einfach so. Mit allem Drum und Dran, was zu einem neuen Flugbegleiter-Job dazu gehört: Der Aufregung vor dem ersten Flug, den wackeligen Knien, den staunenden Augen und großem Bauchweh vor lauter Nervosität. Und ich fühle mich wieder wie 21. Wie damals, als alles begann. Auf nach Charlotte, auf zu einer kleinen Städtereise nach North Carolina, an die Ostküste der USA.

    Approach Charlotte CLT

    Charlotte: Wo ist das denn?

    Eigentlich war ich dankbar, dass der erste Flug nach Charlotte ging. Weil’s gerade nicht so spektakulär ist wie New York oder Chicago. (Charlotte liegt übrigens in North Carolina/USA und beherbergt den Hauptsitz der Bank of America. Aha. Wieder was gelernt.) Aufgeregt war ich ja schon genug.

    Charlotte, NC, by night

    Leider tobten kleine Ausläufer des Hurricanes Matthew durch die Stadt, und so war die Stimmung: speziell.

    Victorian quarter in Charlotte, North Carolina, USA

    Was du sonst noch in und um Charlotte unternehmen kannst

    Hier findest du ein paar Ideen für einen Aufenthalt in Charlotte, falls du mehr Glück hast mit dem Wetter als ich!

  • Zagreb an einem Tag: Die besten Tipps

    Zagreb an einem Tag: Die besten Tipps

    Es geht nach Zagreb und ich bin auf der Suche nach Tipps für einen Tag in Zagreb. „Und? Ihr habt doch bestimmt immer viel Aufenthalt?“ Hm. Eher nein. Die Zeiten der tagelangen Layover auf der Kurzstrecke sind wohl vorbei. Die Aufenthalte werden kürzer, die Arbeitstage länger. Macht aber nichts; denn muss ich mich zwischen Schlafen, Essen oder Sightseeing entscheiden, nehme ich trotz allem die Sightseeingtour. Manchmal bleiben mir nur wenige Stunden, aber bei neuen Zielen ist dafür der Ansporn umso größer, innerhalb dieser kurzen Zeit vielleicht nicht die gesamte Stadt, aber zumindest doch einen Hauch derselbigen kennenzulernen und ein paar wenige Sehenswürdigkeiten mitzunehmen. Das klappt eigentlich ganz gut. So gut, dass ich manchmal überfordert bin, wenn ich an einem Ort doch mal mehr Zeit habe!

    Zagreb TIpps Pop up Beach Bar im Park

    Zagreb Tipps: Kathedrale in Zagreb

    Rauf zur Kathedrale. Steht prominent mitten auf einem Berg in der Altstadt. Nicht zu übersehen – wer hätte gedacht, dass Zagreb eine solch riesige Kathedrale hat?

    Zagreb Tipps Kathedrale
    Zagreb Tipps Kathedrale

    Zagreb Tipps: Dolac Markt – Bauernmarkt

    Ganz in der Nähe: der Marktplatz. Und der ist echt ein Erlebnis. Authentischer geht nicht. Säckeweise habe ich dort Obst und Gemüse eingekauft, zu Preisen, die fast schon unverschämt günstig sind und so frisch, als wären die sonnengereiften Kirschen gerade vom Baum gepflückt worden. War auch wahrscheinlich so, denn vieles scheint von den Erzeugern selbst zu kommen und wirklich alles schmeckt nach Sommer – und nicht nach holländischem Treibhaus.

    Zagreb Tipps Bauernmarkt Dolac Markt
    Zagreb Tipps Dolac Markt

    Essen und Trinken in Zagreb

    Vom Marktplatz aus ist die Bar- und Restaurantmeile Zagrebs nicht weit entfernt, neben den üblichen Lokalen mit rustikalem Balkan-Ambiente finden sich auch jede Menge neue Cafés und Bars – Zagreb ist jung, aufgeschlossen und wartet nur darauf, entdeckt zu werden.

    Cookie Factory Zagreb - City Guide für Zagreb auf thehappyjetlagger.com
    Hausgemachtes Eis in der Cookie Factory

    Kunst in Zagreb

    Im Art Pavilion in Zagreb gibt’s immer schöne Ausstellungen zu zeitgenössischer Kunst – gute Option für Schlechtwetter- Tage! Und wer auf Außergewöhnliches Lust hast, der besucht das Museum der zerbrochenen Beziehungen, eine Ausstellung mit Überbleibsel vergangener Lieben aus aller Welt.

    Art Pavilion in Zagreb, Kroatien - City Guide Zagreb auf thehappyjetlagger.com

    * * *

    Mehr Tipps für Kroatien:

  • Vientiane: Das Patuxai Monument

    Vientiane: Das Patuxai Monument

    Das Patuxai Monument in Vientiane ist einer der zentralen Punkte in der Hauptstadt von Laos. In den 50er bis 60er Jahren gebaut, soll es an den Pariser Arc de Triomphe erinnern. Aber wenn man genau hinschaut, sieht man laotische Einflüsse – ein einmaliges Gebäude, was du in Vientiane unbedingt gesehen haben solltest.

    Für ein paar Kip (wirklich nicht viel), kannst du das Patuxai Monument hochlaufen – bis zur Spitze.

    ceiling of patuxai monument in vientiane lao

    Sightseeing in Vientiane: Das Patuxai Monument

    Während du hoch läufst, kannst du auf zwei Etagen Halt machen. Dort haben Souvenirverkäufer ihre Stände aufgebaut und du bekommst alles Mögliche an Schnickschnack.

    Buying souvenirs at Patuxai monument in Vientiane, Lao

    Ein Stockwerk erinnerte mich sehr an alte russische Kaufhäuser mit hohen Decken und ihren Verkäuferinnen hinter Vitrinentresen. Einer der wenigen Male in Laos, wo ich mich daran erinnert fühlte, dass ich mich tatsächlich in einem kommunistischen Land befand.

    Shopping at Patuxai monument in Vientiane, Lao

    Ganz oben angelangt, kommst du zu dieser romantischen Wendeltreppe – ist das nicht hübsch? Und diese kunstvollen Fenstergitter erst!

    Laos ist für mich eines der schönsten Reiseländer in Südostasien!
    Finde hier noch mehr Reiseinspirationen

    Blick auf Vientiane

    Einige der befahrensten Hauptstrassen Vientianes führen zum Kreisverkehr um das Patuxai Monument. Einer der zentralsten Verkehrsknotenpunkte also. Und hier fällt schon auf: Vientiane ist so ganz anders als die meisten südostasiatischen Hauptstädte: Kein Verkehrskollaps, kein ständiges Gehupe – alles sehr ruhig.

    top view from patuxai monument in vientiane lao

    Patuxai Monument: Am besten zum Sonnenuntergang

    Am schönsten ist es hier oben zum Sonnenuntergang. Keine Menschenmassen mehr, und die untergehende Sonne taucht alles in ein ganz besonderes Licht. Die Architektur ist wirklich sehr ungewöhnlich, alles ist detailreich verziert.

    sellers inside patuxai monument in vientiane lao

    Wie kommst du hin?

    Das Patuxai Monument befindet sich etwas außerhalb des Stadtzentrums. Von der Altstadt aus (wo sich die meisten Unterkünfte befinden), sind es mit dem Rad ca. 20 Minuten. Räder kann man überall in der Altstadt ausleihen. Oder man nimmt sich einfach ein Tuktuk.

    Hier kannst du noch mehr tolle Spots in Vientiane sehen: Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Vientiane
    Und wenn du in Laos bist, solltest du diese Stadt auf keinen Fall verpassen: Alle Artikel über Luang Prabang

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  • Vientiane Sehenswürdigkeiten: Die gechillteste Hauptstadt Asiens

    Vientiane Sehenswürdigkeiten: Die gechillteste Hauptstadt Asiens

    Hast Du jemals von Vientiane gehört? Ich auch nicht wirklich, bis ich meine Reise nach Laos geplant habe. Wahrscheinlich auch aus gutem Grund: Vientiane ist einfach viel weniger spektakulär als andere Großstädte in Südostasien wie Bangkok oder Hanoi. Andererseits ist es genau das, was Vientiane so besonders macht: Man fühlt sich einfach wie in einem groß geratenen Dorf.

    Die Skyline von Vientiane: Der Don Chan Palace

    Es gibt tatsächlich keine wirklichen Wolkenkratzer in Vientiane. Für asiatische Verhältnisse  ganz schön ungewöhnlich. Bis auf eine einzige Ausnahme: Der Don Chan Palace – ein 14-stöckiges Hotel und Architektur-Desaster, das so gar nicht in diese beschauliche Stadt passt. Übrigens ist der Don Chan Palast mit 14 Etagen auch das höchste Gebäude in ganz Laos. Kaum zu glauben, oder? Eigentlich darf nämlich auch kein Gebäude in Vientiane höher sein als das Patuxai Monument, eines der wenigen markanten Gebäude der Stadt.

    The only skyscraper in Vientiane, Lao

    Sehenswürdigkeiten in Vientiane

    Vientiane ist wirklich sehr überschaubar. Das hat aber auch Vorteile: Alles Sehenswerte ist relativ nah beieinander, und man kann sich in kurzer Zeit alles in Ruhe ansehen, ohne sich wirklich abzusetzen – und dabei bleibt immer noch genug Zeit, um einen fantastischen Laos-Kaffee in einem der vielen netten Cafés in der Altstadt von Vientiane zu geniessen oder sich durch die vielen Essensstände auf dem Nachtmarkt am Flussufer durchzuprobieren.

    Mehr Inspirationen für deine Laos Reise findest Du hier

    Patuxai Monument

    Das Patuxai Monument sieht aus wie die laotische Version des Triumphbogens in Paris, wurde aber erst viel später in den Sechzigern gebaut. Von oben hat man den absolut besten Blick über die Stadt und insgesamt ist das Gebäude mit seinen vielen kleinen Details ganz hübsch anzusehen. Eine gute Zeit für einen Besuch ist am Nachmittag, da das Licht bei gutem Wetter besonders schön ist. Zeitig da zu sein bietet sich aber an, denn das Denkmal schließt schon um 17 Uhr.

    Patuxai Monument, Vientiane, Lao

    That Luang – das goldene Wahrzeichen

    Die riesige Stupa von That Luang ist das wichtigste religiöse Wahrzeichen in Laos. Groß und golden – wirklich beeindruckend. Ganz nah kommt man zwar nicht heran, aber That Luang sollte man wirklich gesehen haben – der Komplex ist riesig und bietet außerdem noch einige schöne Tempel und Gebäude. Am besten man kommt mit dem Rad, das man sich überall in der Stadt ausleihen kann, so kann man sich am besten auf dem ganzen Gelände bewegen.

    Pha That Luang, Vientiane, Lao

    That Dam – die vergessene Stupa

    That Dam ist eine große, alte Stupa – ganz verlassen mitten in einem Wohngebiet. Um den Platz sind einige Lokale – auch ein netter Ort für eine kleine Sightseeingpause.

    That Dam in Vientiane, Lao

    Wie kommst du am besten nach Vientiane?

    Mit dem Bus

    Überlandbusse enden je nach Fahrtrichtung am nördlichen oder am südlichen Busbahnhof, beide liegen ein gutes Stück außerhalb. Je nach Verkehrslage sitzt du danach noch eine Dreiviertelstunde im Tuk-Tuk, bis du im Zentrum ankommst. Angenehmer sind die privaten Touristenbusse, die dich meist direkt in die Altstadt bringen – dorthin, wo ohnehin fast alle Hotels der Stadt liegen. Innerstädtische Busse starten und enden am zentralen Busbahnhof beim Talat Sao, mitten im Zentrum.

    Richtung Norden hat der Bus seit der Eröffnung der Bahnstrecke deutlich an Bedeutung verloren, nach Vang Vieng oder Luang Prabang nimmt kaum noch jemand freiwillig die kurvige Straße. Für den Süden Richtung Thakhek und Pakse sowie für die langen Verbindungen nach Hanoi oder Hue bleibt er dagegen die Hauptoption. Verbindungen und Preise findest du bei 12Go Asia.

    Mit dem Zug

    Hier hat sich seit meinem Besuch am meisten getan. Vientiane hat inzwischen zwei Bahnhöfe, die zu zwei unterschiedlichen Bahnnetzen gehören.

    Die China-Laos-Bahn verkehrt seit Dezember 2021 und startet am Bahnhof Vientiane in Don Noun, etwa 15 Kilometer nordöstlich des Zentrums. Von dort erreichst du Vang Vieng in gut einer Stunde und Luang Prabang in rund zwei Stunden. Mit dem Bus hat man früher für diese Strecke rund acht bis zehn Stunden gebraucht. Weiter im Norden liegt der Grenzbahnhof Boten, und einmal täglich verkehrt ein durchgehender Zug bis nach Kunming in China. Die Tickets sind schnell ausverkauft, besonders an Wochenenden und Feiertagen. Kaufen kannst du sie am Bahnhof, über die LCR-Ticket-App oder in einem der vielen Reisebüros; Fahrten ab Laos werden nur innerhalb von Laos verkauft, nicht vorab in China.

    Seit Juli 2024 gibt es außerdem einen direkten Nachtzug ab Bangkok. Er fährt abends am Bahnhof Krung Thep Aphiwat ab und erreicht Vientiane am nächsten Morgen, dazwischen liegen rund elf Stunden und die Grenzkontrollen, die direkt an den Bahnhöfen erledigt werden – umsteigen musst du nicht. Der Zug endet am Bahnhof Khamsavath, etwa sieben bis neun Kilometer südöstlich des Zentrums.

    Für den Schlafwagen zahlst du je nach Klasse ungefähr 30 Euro, ein einfacher Sitzplatz kostet deutlich weniger. Zusätzlich pendeln mehrmals täglich Züge zwischen Udon Thani beziehungsweise Nong Khai und Khamsavath, was sich besonders anbietet, wenn du mit einem der modernen thailändischen Nachtzüge bis zur Grenze fährst.

    Tipp: Wenn du aus Bangkok mit dem Zug kommst und weiter nach Luang Prabang willst, musst du vom Bahnhof Khamsavath zum Bahnhof der China-Laos-Eisenbahn noch eine Taxi- oder Busfahrt einplanen. Rechne dafür mit mindestens einer Stunde Fahrzeit. Außerdem kannst du kein durchgehendes Ticket buchen.

    Mit dem Flugzeug

    Der kleine Flughafen Wattay (VTE) liegt nur rund drei Kilometer vom Zentrum entfernt, mit dem Taxi bist du in zehn bis fünfzehn Minuten in der Altstadt.

    Aus Bangkok fliegen Thai Airways und Thai AirAsia, aus Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt Vietnam Airlines und VietJet, aus Singapur Scoot den Flughafen in Vientiane an, dazu kommen zahlreiche Verbindungen nach China mit China Eastern, China Southern und anderen. Innerhalb von Laos sind Lao Airlines, Lao Skyway und Lanexang Airways unterwegs. Direktflüge aus Europa gibt es nicht.

  • Danzig: Tipps im Winter

    Danzig: Tipps im Winter

    Die Altstadt von Danzig ist wohl einer der schönsten mittelalterlich anmutenden Stadtkerne Polens – dazu wurde sie in den letzten Jahren noch aufwändig saniert. Die schmalen Patrizierhäuser, die die Hauptstraße der Altstadt, die Langgasse oder Lange Gasse (Ulica Dluga), säumen, zeugen vom früheren Glanz Danzigs.

    Lohnt sich Danzig im Winter?

    Im Winter ist die Altstadt von Danzig oft wie ausgestorben. Ganz im Gegensatz zum Sommer, wenn sich Touristenmassen durch die Straßen schieben. Dazu kommt meist klirrende Kälte – nichts für empfindliche Gemüter. Aber die Stimmung ist einmalig. Du solltest nur gut einpacken.

    Bunte historische Bürgerhäuser in der Danziger Altstadt

    Winter in Danzig: Auch bei kalten Temperaturen schön

    Alles dämmert im Winterschlaf vor sich hin, überall fröstelt es – eine ganz besondere Atmosphäre breitet sich aus. Immerhin liegt Danzig fast an der Ostsee, ganz im Norden Polens; der kalte Wind pfeift einem überall um die Ohren. Etwas aus der Altstadt herausspaziert, wird die Umgebung noch rauher, aber auch interessanter. Von alten Kriegsschiffen im Hafenbecken bis hin zu grauen Mietskasernen – Danzig hat auch im Winter schöne Seiten.

    Historische Altstadt Danzig mit bunten Häusern und Fußgängern

    Hier findest Du mehr über Polen:
    Reiseberichte & Tipps für Polen

    Anreise nach Danzig

    Nach Danzig gibt es zahlreiche Flugverbindungen. Der Flughafen ist außerdem nah an der Innenstadt und gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln angebunden.

    Je nachdem, aus welcher Ecke Deutschlands du anreist, kann sich aber auch eine Anreise mit einem Fernbus wie Flixbus (finde ich persönlich auf so langen Strecken allerdings zu anstrengend) oder mit dem Zug anbieten. Von Berlin aus gibt es z.B. eine direkte Zugverbindung nach Danzig, mit der du nur 6 Stunden brauchst.

    ➜ Flüge nach Danzig gibt es z.B. bei Eurowings, Lufthansa, Lot, Wizz Air, Ryanair

    Blaues Tor mit bunten Graffiti zwischen alten Backsteinmauern im Winter

    Unterkünfte in Danzig

    Das Zentrum von Danzig ist recht übersichtlich, und das meiste Leben spielt sich in der Rechtsstadt oder auf der naheliegenden Speicherinsel statt. Dort findest du auch Unterkünfte für jeden Geldbeutel.

    ➜ Unterkünfte in Danzig findest du hier

    Historisches Backsteingebäude in Danzig mit Ausstellungsplakat


  • Bangkok: Der Goldene Buddha im Wat Traimit

    Bangkok: Der Goldene Buddha im Wat Traimit

    Bestimmt hast du sie schon einmal gesehen: prunkvoll und detailreich geschmückte Tempel, für die Bangkok so berühmt ist. Die thailändische Hauptstadt beherbergt über 400 buddhistische Tempel, von denen viele absolute architektonische Meisterwerke sind. Ob prächtige Königstempel mit goldenen Türmen oder kleine versteckte Heiligtümer in ruhigen Seitenstraßen: Jeder Tempel gewährt dir faszinierende Einblicke in die buddhistische Kultur und die lange Geschichte Thailands.

    Bangkok und seine eindrucksvollen Tempel

    Die berühmtesten Tempel wie der Wat Phra Kaew mit dem Smaragd-Buddha, der Wat Pho mit dem riesigen liegenden Buddha oder der Wat Arun am Chao Phraya sollten auf keiner Bangkok-Reise fehlen. Doch auch unbekanntere Tempel haben ihren ganz eigenen Charme und sind oft weniger überlaufen.

    Tipp: Hier findest du alle Artikel über Bangkok

    Ein besonderes Highlight ist der Wat Traimit mit seinem legendären Golden Buddha. Dieser Tempel mag von außen unscheinbarer wirken als die großen Prachtbauten, birgt aber im Inneren einen absolut einzigartigen Schatz – die weltweit größte massive Goldstatue eines sitzenden Buddhas.

    Wo du den Goldenen Buddha in Bangkok findest

    Der Golden Buddha in Bangkok befindet sich im Tempel Wat Traimit und lässt sich optimal mit einem Besuch im nahegelegenen Chinatown verbinden – und ein paar steile Stufen sorgen sogar für einen kleinen Fitnessfaktor (wenn du noch nicht genug beim Sightseeing gelaufen bist). Sportlich geht es also die Stufen zum Wat Traimit hinauf, und innen wartet tatsächlich ein goldener Buddha, pures Gold, schimmernd und glänzend.

    Goldene Buddha-Statue in einem thailändischen Tempel
    Der Golden Buddha in Bangkok: Komplett aus Gold!

    Fakten zum Golden Buddha im Wat Traimit in Bangkok

    Der Buddha heißt nicht nur „Goldener Buddha“ – er besteht tatsächlich fast komplett aus Gold! Über 5 Tonnen schwer und rund 250 Millionen US-Dollar wert steht er ganz offen da, ohne besondere Sicherheitsvorkehrungen im kleinen Tempel auf der Spitze des Tempelbaus. Faszinierend. Und wieder bestätigt sich der Eindruck: Erstens haben Thais enormen Respekt vor ihrer Religion, und zweitens ist Diebstahl absolut verpönt – man fühlt sich hier in dieser Hinsicht viel sicherer als in manchem anderen Land.

    Wichtige Regeln für den Besuch im Tempel

    Wie in allen Tempeln gilt auch im Wat Traimit, wenn du den Goldenen Buddha aus der Nähe sehen willst: Schuhe ausziehen und Schultern sowie Knie bedecken. Schließlich sind Tempel religiöse Stätten, die respektiert werden sollten. Auch wenn das Wetter in Thailand oft nach leichter Kleidung verlangt, solltest du bei einem Tempelbesuch auf kurze Shorts und Tanktops verzichten.

    Mehr Inspiration für deine Reise findest du in meinem
    Thailand Blog

    Im Wat Traimit gibt es aber – wie in den meisten touristisch beliebten Tempeln – einen kleinen Kleiderfundus mit Schals und Tüchern, an dem du dich gegen eine kleine Spende bedienen kannst. Der Stand befindet sich direkt oben am Tempel.

    Goldener buddhistischer Tempel in Bangkok mit weißen Säulen

    Chinatown in Bangkok

    Vom Wat Traimit hat man übrigens auch eine tolle Aussicht auf den Toreingang zu Bangkoks Chinatown, einem spannenden Stadtteil, den man gleich in Verbindung mit dem Goldenen Buddha anschauen sollte.

    Chinatown ist eines der ältesten und lebendigsten Viertel Bangkoks. Die Straßen sind gesäumt von traditionellen Geschäften, Garküchen und Goldläden, die abends besonders lebendig und hell erleuchtet sind. Hier kannst du authentisches Street Food probieren und das Leben der chinesischstämmigen Community Bangkoks kennenlernen.

    Chinesisches Tor in Bangkoks Chinatown mit roten Säulen

    Weitere sehenswerte Tempel in Bangkok

    Falls ein Goldener Buddha nicht reicht, ist vielleicht eine private Tempeltour durch Bangkok etwas für Dich! Dort besuchst Du nicht die Tempel, sondern bekommst auch jede Menge Hintergrundinfos:

    Hier kannst du eine Tour durch Bangkoks schönste Tempel buchen*

    Neben dem Wat Traimit gibt es in Bangkok noch viele weitere beeindruckende Tempel, die du dir nicht entgehen lassen solltest. Der Wat Pho beherbergt den berühmten liegenden Buddha, der mit seinen 46 Metern Länge und den mit Perlmutt verzierten Fußsohlen zu den beeindruckendsten Buddha-Statuen der Welt zählt.

    Der Wat Arun, auch bekannt als Tempel der Morgenröte, besticht durch seinen markanten Prang (Turm) am Ufer des Chao Phraya Flusses und ist besonders bei Sonnenuntergang ein magischer Anblick.

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