Werbung || Du suchst einen ultraleichten Koffer als Handgepäck, der trotzdem widerstandsfähig ist und dabei noch verdammt gut aussieht?
Sichere dir direkt mit dem Gutscheincode HSXHAPPYJETLAGGER 20% Rabatt auf den neuen Horizn Studios H5 Air* (und auf alle anderen regulären Artikel im Shop) und dein ewiges Problem mit zu schwerem Handgepäck ist sofort gelöst!
Thema Nachhaltigkeit: Koffer müssen langlebig sein
Wenn ich etwas in meinem Flugbegleiterleben ohne Ende verschlissen habe, dann sind es neben Hunderten Pumps und mehreren Tonnen Haarspray eins: Koffer. Seit einiger Zeit habe ich aber eine neue Lieblingsbrand gefunden.
Folgst du mir auf Instagram bei meinen Reisen, wird es dir nicht entgangen sein: Hauptsächlich reise ich mittlerweile mit Gepäck von Horizn Studios*. Ich mag den cleanen Look, den Sinn für praktische Details und die Tatsache, dass sie auch von Vielreisenden wie mir einfach nicht kaputt zu kriegen sind.
Horizn Studios: Minimalistisches Design & super praktisch
Vor allem den genialen Horizn Studios M5 Smart* (komplette Review gibt’s hier) nutze ich beim Fliegen quasi in der Heavy Rotation: Uniformblusen rein, Uniformblusen raus, schnell alles durchwaschen und weiter geht’s. Seit der Pandemie gehe ich eigentlich fast nur noch mit Handgepäck und ohne zusätzlichen großen Koffer auf Umläufe; und auf privaten Reisen passt mein Kameraequipment richtig gut in den M5, sodass er eigentlich immer irgendwie mit dabei ist.
Einziger Nachteil: Durch seine ganzen Features (Powerbank, Laptopfach mit fester Verschalung, zig gefütterte Innentaschen, geschütztes Griffgestänge) ist der M5 Smart etwas schwerer.
Die neue Horizn Air Serie: Federleicht & trotzdem stabil.
Jüngst hat Horizn Studios eine neue Serie auf den Markt gebracht: Die Air Serie sieht auf den Blick nicht viel anders aus als die klassische Produktlinie, soll aber ultraleicht und dennoch langlebig sein.
Was mir schon beim Auspacken auffällt, ist das Gewicht. Der H5 Air ist wirklich federleicht. Laut Spezifikationen soll er nur 2,1 Kilogramm wiegen und das ist schon bemerkenswert. Trotz seines geringen Gewichts wirkt er stabil.
Das Außenmaterial ist etwas dünner als bei den Standardmodellen, dafür aber viel flexibler. Von außen draufgeschaut, ist der Unterschied übrigens so gut wie gar nicht zu erkennen!
Ich habe mich wieder für ein Modell in schwarz entschieden, das passt einfach am besten zur Uniform und zu allen anderen Outfits.
Innen ist nur das Nötigste verbaut, dafür ist der Koffer immer noch komplett gefüttert.
Eine sperrige (und auch schwere) Packplatte fehlt. Beide Seiten aber sind mit einem Mesh-Trenner mit Reißverschluss abgeteilt, dass trotzdem nichts durcheinander rutschen kann. Perfekt, um z.B. benutzte Wäsche oder Schuhe separat zu packen.
Das Beste: Den neuen Horizn Studios H5 Air gibt es zu einem unschlagbaren Preis! So günstig gibt es sonst keinen Koffer bei Horizon Studios! (Und mit meinem Code bekommst du sogar noch 20% Rabatt on top!)
Den H5 Air gibt es in drei Farben: All Black, Night Blue & Light Quartz Grey
Übrigens, den schneeweißen Check-In Koffer gibt es leider (noch?) nicht als Air, aber die Farbe macht sich einfach so toll im Sommer! Hier kannst du ihn im Shop sehen:
Ich lese oft und gerne internationale Reiseblogs. Du auch? Wenn ja, dann ist dir bestimmt auch schon aufgefallen, dass es ganz schön schwierig ist, den Überblick zu behalten. Das Angebot an englischsprachigen Reiseblogs ist einfach riesig. Deswegen findest du hier eine Liste meiner liebsten Reiseblogs auf Englisch.
Übrigens: Auch The Happy Jetlagger gibt es mittlerweile auf Englisch. Klicke hier!
Die Reiseblogger-Liste 2026
Hier sind meine liebsten Reiseblogs 2026 auf Englisch. Anders als bei einem üblichen Reiseblogger-Ranking gibt es keine festen Kriterien; ich liste einfach die Blogs auf, die ich gerne lese.
Du fragst dich, wie man so vielen Blogs regelmäßig folgen kann? Ich nutze dafür Feedly. Feedly ist ein RSS-Reader, der die Feeds einer Website liest. Damit behältst du stets den Überblick über die neuesten Artikel und bleibst aktuell. Zudem kannst du deine Lieblingsblogs nach Themen ordnen. Feedly kannst du sowohl im Browser als auch als App auf Mobilgeräten nutzen.
So folgst du meinem Blog: Feedly öffnen und unter „Follow New Sources“ einfach die Adresse meines Blogs https://thehappyjetlagger.com eingeben und auf „Follow“ klicken. Fertig!
Hat dir dieser Artikel gefallen? Konntest du viele neue Blogs entdecken? Dann freue ich mich, wenn du diesen Artikel weiterleitest oder auf Social Media teilst!
Liest du auch so gerne Reiseblogs? Aber du findest nie wirklich neue, schöne Blogs? Ich habe euch daher eine Liste mit meinen liebsten und besten deutschen bzw. deutschsprachigen Reiseblogs zusammengestellt! Und ich habe noch einen Profi-Tipp für dich, wie man in der großen Welt der Blogs den Überblick behält!
Übrigens: Falls du hier durch Zufall gelandet bist… Auch The Happy Jetlagger ist ein deutschsprachiger Reiseblog 🙂
Diese Liste wurde 2026 aktualisiert. Ich habe ein paar neue Blogs hinzufügt und einige entfernt, weil es sie nicht mehr gibt oder nicht mehr wirklich betrieben werden.
Meine Liste der besten deutschsprachigen Reiseblogs 2026
Hier kommen meine liebsten Reiseblogs für 2026. Im Gegensatz zu einem klassischen Reiseblogger-Ranking halte ich mich bei meiner Liste nicht an festgelegte Auswahlkriterien. Du findest hier einfach nur die Blogs, die ich selbst mag und lese – und vielleicht ist ja auch der ein oder andere Reiseblog dabei, der dich ebenso inspiriert.
Ich finde es super schade, dass diese Liste mit jedem Jahr eher kürzer als länger wird 🙁 Dass sich Interessen ändern oder die Zeit fehlt, ist ja ganz normal und daher gibt es immer wieder Blogs, die nicht mehr aktiv betreut werden oder ganz verschwinden. Aber: Einen Blog zu betreiben, ist mit viel Aufwand verbunden und die letzten Google-Updates haben viele Blogger demotiviert. Umso schöner finde ich es, wenn trotzdem immer noch neue Reiseblogs entdecke.
Falls du noch einen Tipp hast, schicke mir eine Mail an hello at thehappyjetlagger.com.
Tipp: Wie du am besten Reiseblogs folgst
Wie ich so viele Blogs lese? Bei so vielen Blogs kann man schwer den Überblick behalten, denkst du? Dafür gibt es eine sehr gute Möglichkeit: feedly.
Feedly ist ein RSS-Reader. Den Älteren (ähem) unter euch wird das bekannt vorkommen; früher war z.B. der Google Reader aus der Bloggerwelt nicht wegzudenken. In Zeiten von algorithmus-basierten Feeds wie auf Instagram und TikTok ist man es gar nicht mehr gewöhnt, neue Artikel einfach chronologisch serviert zu bekommen – aber ich liebe es!
Feedly bietet dir außerdem die Möglichkeit, deine Lieblingsblogs nach Themen zu sortieren. Außerdem kannst du Feedly auf dem Desktop, aber auch mobil als App nutzen. Probier’s mal aus!
➜ So folgst du meinem Blog mit feedly: Feedly öffnen und unter „Follow New Sources“ einfach die Adresse meines Blogs https://thehappyjetlagger.com eingeben und auf „Follow“ klicken. Fertig!
Hat dir dieser Artikel gefallen? Konntest du viele neue Blogs entdecken? Dann freue ich mich, wenn du diesen Artikel weiterleitest oder auf Social Media teilst!
Möchtest du mit deinem Blog Geld verdienen? Vielleicht hast du schon von Ezoic gehört, aber du hast dich nie wirklich damit beschäftigt? Oder bist du dir unsicher, ob du deinen Blog damit monetarisieren kannst?
In diesem Artikel werde ich dir meine persönlichen Erfahrungen als Reisebloggerin mit Ezoic schildern, dir von meiner Geschichte mit Ezoic erzählen und Vor- und Nachteile erklären, damit du für dich selbst entscheiden kannst, ob Ezoic etwas für dich und deinen Blog ist.
Update: Ich nutze Ezoic nun seit Ende 2023 nicht mehr. Die Einnahmen wurden weniger statt wie versprochen mehr, der Pagespeed war mit Ezoic nicht besonders. Und die ständigen technischen Probleme vermisse ich auch nicht 🙂
Was ist Ezoic?
Ezoic sieht zwar aus wie ein Werbenetzwerk, ist aber in Wahrheit eine Software, die dir hilft, Werbung auf deinem Blog zu schalten und damit Einnahmen zu generieren. Ezoic nutzt dazu künstliche Intelligenz, um herauszufinden, welche und wie viel Werbung genau deine Leser interessieren könnte und sorgt so laut eigenen Angaben dafür, dass
a) die User Experience besser wird und b) du die bestmöglichen Einnahmen erzielst.
Mit Ezoic starten
Um Ezoic auf deiner Webseite einzubinden, musst du dich hier registrieren. Im Gegensatz zu anderen Netzwerken wie Mediavine oder SheMedia gibt es kein kompliziertes Bewerbungsverfahren oder eine Mindestanforderung an deinen Traffic, so dass du theoretisch sofort starten kannst.
Was aber allerdings nicht explizit erwähnt wird: Erst ab einem Traffic von 10.000 Pageviews/Monat bekommst du einen persönlichen Kundenberater zugeteilt, der dir bei der Einrichtung von Ezoic auf deinem Blog hilft, davor bist du ziemlich auf dich allein gestellt.
So installierst du Ezoic auf deinem Blog
Die Registrierung bei Ezoic ist ruckzuck erledigt und du erhältst sofort Zugang zu deinem Ezoic Dashboard, wo du eine To-Do-Liste bestehend aus vier Punkten siehst. Wenn du dich durch diese vier Punkte durchgearbeitet hast, ist Ezoic fertig installiert und voilà, die Kasse kann klingeln!
Klingt easy? Naja, ganz so einfach ist es dann doch nicht immer. Ich gehe mit dir Punkt für Punkt durch:
1. Konto vollständig einrichten
Hier gibst du alle Details zu dir und deiner Seite ein. Dieser Punkt ist relativ selbst erklärend und schnell ausgefüllt.
2. Integrieren Sie Ihre Webseite mit Ezoic
Jetzt wird es schon kniffliger: Hier wirst du aufgefordert, die Nameserver deiner Seite zu ändern, um das CDN (Content Delivery Network) von Ezoic zu nutzen. Dazu kontaktierst du am besten deinen Hoster. Ich bin mit The Happy Jetlagger bei Hostpress*, dort kann man die Nameserver selbst im Backend ändern, aber bei all-inkl z.B. geht das nur über den Kundensupport.
Es gibt noch eine zweite Möglichkeit, die mir damals angezeigt wurde: Die Verbindung über ein zu installierendes WordPress-Plugin. Ich weiß nicht, ob es die Möglichkeit immer noch gibt, allerdings musste ich selbst das Plugin im Laufe der Einrichtung noch zusätzlich installieren, weil irgendetwas (mal wieder) nicht rund lief.
3. Ad Testing einrichten
In Schritt 3 geht es ans Eingemachte: Hier musst du dein Ezoic-Konto mit dem Google Ads Manager verbinden, damit Ezoic die Ads.txt einrichten kann. Mit etwas Hilfe der Support-Seiten von Ezoic ist das aber in der Regel auch machbar.
Bei den Placeholdern wird es aber schwierig: Dort musst du die Plätze festlegen, auf denen die Anzeigen später erscheinen. Hört sich einfacher an, als es ist! Ich war jedenfalls sehr froh, dass dieser Punkt vollständig vom mir zugewiesenen Support-Mitarbeiter von Ezoic übernommen und mir alle Anzeigenplätze eingerichtet wurden. Auch er musste wohl jeden einzelnen Platz definieren; dafür gibt es wohl keine automatische Einstellung, wie man es bei der ganzen Technologie mit KI etc. meinen könnte. Schon verrückt.
4. Leap einrichten
Im letzten Punkt sollst du Leap einrichten. Leap verspricht im Prinzip genau das, was auch Caching-Plugins versprechen: Die Seite wird so optimiert, dass sie die Core Web Vitals besteht.
Probleme bei der Einrichtung von Ezoic
Ezoic funktioniert aber auch ohne Leap. Vielleicht benutzt du auf deinem Blog schon ein Caching-Plugin. Aber hier kommt der Twist: Caching-Plugins führen im Zusammenhang mit Ezoic gerne mal zu Konflikten.
Ich z.B. habe vorher die kostenpflichtige Version von WP Rocket genutzt, da diese in meinem (ziemlich teuren, aber guten) Hosting-Paket bei Hostpress* inklusive ist und der Seite signifikant bessere Ladezeiten beschert hat. Leider musste ich gezwungenermaßen dann doch auf Leap umsteigen, um die Ladezeiten, die ganz ohne Caching-Plugin schlecht waren, wieder zu verbessern – für mich ein Nachteil von Ezoic.
Alles in allem ist die Einrichtung bei Ezoic nicht so kinderleicht, wie es suggeriert wird. Du solltest dir jedenfalls genug Zeit einplanen, um dich um eventuelle Stolpersteine kümmern zu können und den Zeitpunkt so wählen, dass du eventuelle Ladezeitenprobleme oder Layoutfehler verschmerzen kannst.
Wie ist der Support bei Ezoic?
Ezoic ist ursprünglich ein US-amerikanisches Unternehmen, hat jedoch eine deutsche Dependance und bietet auch deutschsprachigen Kundensupport. So sehr ich auch mit Ezoic selbst immer noch hadere, war ich von meiner Onboarding-Erfahrung mit Ezoic mehr als begeistert. Von Tag 1 an hat mich ein engagierter Berater begleitet und mir in unzähligen Mails und mehreren Videocalls immer zur Seite gestanden, wenn es mal wieder gehakt hat und ich beinahe schon die Geduld verloren hätte.
Nach der Onboarding-Phase von mehreren Wochen bzw. 2-3 Monaten, je nachdem, wird man dann sozusagen an den regulären Kundensupport abgegeben, der ebenfalls auf Wunsch deutschsprachig ist.
Vor- und Nachteile von Ezoic auf einen Blick
Vorteile
regelmäßige Einnahmen
Unabhängigkeit durch weitere Einnahmequelle
Passives Einkommen: einmal richtig eingerichtet, läuft es (fast) wie von selbst
guter Support
Nachteile
Verändertes Layout bzw. großer Einfluss auf das Blogdesign
Möglichkeit der Kannibalisierung von Affiliate-Einnahmen (man kann Advertiser zwar ausschließen, dennoch bleibt die Frage, ob die eigenen Affiliate-Links nicht doch vielleicht untergehen)
Inkompatibilität mit vielen Plugins
Einfluss auf den Pagespeed: Obwohl Ezoic damit wirbt, mit seiner Lösung automatisch für einen besseren Pagespeed zu sorgen, kann ich das nicht bestätigen. In Pagespeed-Tools wie Google Pagespeed Insights und GTMetrix werden von Ezoic stammende Scripts immer moniert. Ich möchte aber an dieser Stelle darauf hinweisen, dass ich dafür keine empirische Beweise liefern kann und außerdem keine wirkliche Expertin auf dem Gebiet bin.
Geld verdienen mit Ezoic: Das sind die Einnahmen
Ezoic verwendet eine recht praktische Kennzahl, um Einnahmen miteinander vergleichbar zu machen. EPMV steht für „Earnings per Thousand Visitors“, also die Einnahmen pro 1000 Besucher. Bei mir stieg im August/September 2022 der EPMV zwar kontinuierlich an, kommt aber mittlerweile nicht über 5$ hinaus.
Das mag aber auch daran liegen, dass ich viele Möglichkeiten, die für mehr Einnahmen sorgen, für ein angenehmeres Nutzererlebnis ausgeschaltet habe: Ich nutze keine Vignetten-Ads (das sind bildschirmfüllende Pop-Ups, die bei Klicks auf dem Blog vorgeschaltet werden), habe bestimmte Themen blockiert (z.B. Werbung für Online-Casinos) und die Ads-Testing-Funktion ausgeschaltet, bei dem das KI immer wieder neue Plätze durchtestet und Anzeigen unkontrolliert an den unmöglichsten Orten erscheinen. Das sieht dann zwar besser aus, reduziert aber leider auch die Einnahmen.
Beim Thema Reisen übrigens ist der EPMV wohl generell niedriger; Branchen wie Finanzen etc. erreichen wohl in der Regel einen besseren EPMV.
Hier siehst du die Entwicklung des EPMV für meinen Blog seit August 2022:
Lohnt sich Ezoic für meinen Blog?
Jeder Fall ist individuell, und ich kann nur aus meiner Erfahrung mit Ezoic für diesen Blog berichten. Ich werde aber oft gefragt, ob sich Ezoic lohnt. Aus meiner Sicht macht Ezoic nur Sinn, wenn du folgende Voraussetzungen erfüllst:
mind. 10.000 Pageviews/Monat Dann bekommst du in der Einführungsphase einen persönlichen Supportmitarbeiter zur Seite gestellt. Außerdem: Zumindest beim Thema Reisen (vielleicht ist es bei lukrativeren Themen wie Finanzen anders, keine Ahnung) stehen die Einnahmen in keinem Verhältnis zum veränderten Bloglayout und zur Arbeit an der Einrichtung. Sorge dann lieber erst für mehr Traffic!
sehr gute technische Kenntnisse in Blogthemen Bei der Einrichtung von Ezoic tauchen immer wieder Probleme auf. Bekommst du persönlichen Support, ist er wirklich superengagiert, aber es hilft ungemein, wenn du dich selbst ein bisschen mit der Technik hinter deinem Blog auskennst!
kein Elementor Ich habe anfangs noch Elementor Pro* mit dem Hello Theme genutzt und eigentlich alle Seiten mit individuellen Templates gestaltet. Das sah toll aus, führte aber immer wieder zu Problemen mit Ezoic: Anzeigen erschienen an falschen Stellen, das Layout war zerschossen, der Pagespeed war einfach nicht zu verbessern etc. Auch seitens Ezoic wurde mir mitgeteilt, dass richtig gute Ladezeiten mit Elementor schwierig sind (sind sie ja auch ohne Ezoic schon schwierig). Ich habe andere Pagebuilder wie z.B. Beaver Builder zwar nicht ausprobiert, könnte mir aber vorstellen, dass sie ähnliche Probleme verursachen. Im Allgemeinen funktioniert Ezoic am besten mit sauber programmierten, weit verbreiteten WordPress-Themes von der Stange.
FAQ zu Ezoic
Im Folgenden findest du einige Fragen, die ich mir ebenfalls bei meinen ersten Schritten mit Ezoic gestellt habe.
Wie ich zu Ezoic gekommen bin
Lange habe ich diesen Blog eher hobbymäßig betrieben, bis ich ab ca. 2019 wirklich sehr, sehr viel Zeit und Geld in diverse Plugins, einen Pagebuilder und einen sehr guten Hoster investiert habe. Das schlug sich auch irgendwann in guten Google-Rankings (das braucht halt seine Zeit) und in steigenden Besucherzahlen nieder. Aber dann kam eben mit dem bösen C eine Zeit, die für mein Thema Reisen (am besten noch weit weg) ziemlich kontraproduktiv war.
Und da ich in meinem Job als Flugbegleiterin auch Sorgen hatte, stand der Blog erstmal still. Ich wollte mich weder auf Bananenbrotrezepte noch auf eine Verlagerung auf Reisen in der näheren Umgebung spezialisieren; das ist einfach nicht meins. Also waren 2020 und 2021 relativ magere Jahre, obwohl ich mit dem Blog schon eine gute Basis hatte.
Ich glaube, es ging vielen Reisebloggern so, jedenfalls tauchten 2022 immer mehr Blogs auf, die Ezoic nutzten. Ich kannte Ezoic schon vorher, hatte Gutes und Schlechtes gehört – aber vor allem hatte ich eins: Keine Lust auf Werbung, die meinen Blog verschandelt!
Allerdings fand ich die Aussichten auf regelmäßige Einnahmen ohne besonderen eigenen Einsatz wirklich verlockend, besonders nach den für mich insgesamt mageren Jahren.
Mein persönliches Fazit nach 9 Monaten mit Ezoic
Ich würde gerne hier zur absoluten Lobhudelei ansetzen, aber leider gibt es einige Punkte, die mich an der Nutzung von Ezoic nach wie vor stören. Ich habe es nach wie vor nicht geschafft, die Ladezeiten auf ein Maß zu bringen, das optimale oder zumindest sehr gute Core Web Vitals hervorbringt, und ich glaube, Ezoic trägt einen guten Anteil dazu bei.
Der Test komplett ohne Ezoic im Vergleich steht zwar noch aus, aber ich denke, nach dem Wechsel von Elementor Pro und Hello auf ein sehr schnelles Block-Theme und diversen Optimierungsmaßnahmen sollte der Blog hier ohne Ezoic wirklich schneller laden. Erst recht, wenn ich dann wieder WP Rocket nutzen kann, das mit Ezoic immer zu Konflikten geführt hat.
Andererseits ist eine konstante Einnahmequelle immer verlockend und bietet auch einen gewissen Grad an Unabhängigkeit. Und grundsätzlich habe ich meine Meinung bezüglich Werbung geändert und habe nun weniger Vorbehalte – man gewöhnt sich wirklich daran.
Werbung. Gerade für Vielreisende und Crews ist die Wahl eines guten Koffers essentiell. Und mittlerweile wird das Reisen nur mit Handgepäck immer mehr zum Standard. Durch die kleine Größe ist es allerdings umso wichtiger, das richtige Modell zu wählen, um den wenigen Platz perfekt zu nutzen. Ich habe mir den Horizn Studios M5 Smart* angeschaut!
In mehr als 20 Jahren als Flugbegleiterin habe ich nämlich schon so einige Koffer von günstigen Disounter-Modellen bis hochpreisigen Luxusbrands verschlissen und kann sagen: Einfach ist es nicht, den perfekten Koffer als Handgepäck zu finden! Den M5 Smart von Horizn Studios habe ich daher auch auf seine Tauglichkeit für Flugbegleiter und Vielflieger getestet.
Horizon Studios M5 Smart: Ein Handgepäck für alle Fälle?
Nicht nur auf den ersten Blick hat der M5 von Horizon Studios alles, was ein VielfliegerInnen- und FlugbegleiterInnen-Herz begehrt. Allein schon optisch bekommt der M5 von mir 10 von 10 Punkte: Clean, minimalistisch und trotzdem praktisch.
Praktisch zur Aufbewahrung: Alle Koffer von Horizn Studios kommen im praktischen Schutzbeutel
Außentaschen: Praktisch, aber oft nicht schön
Grundsätzlich gebe ich bei Koffern, egal, ob groß oder klein, immer Hartschalen den Vortritt. Das Innenleben bleibt so im Gegensatz zu Textil vor Wind und Wetter geschützt. Dafür gibt es in Handgepäcksgröße wenige Modelle, die zusätzlich noch über textile Außentaschen verfügen – und wenn, dann wird es oft ziemlich hässlich.
Easy an elektronische Geräte: In der Außentasche haben Laptop und Tablet Platz
Außentaschen sind vor allem dann praktisch, wenn man nur mit Handgepäck reist, aber auch Tablet und/oder Laptop irgendwo verstauen muss. An der Security seine elektronischen Geräte zwischen Schlüppis und Schuhen herauszufummeln ist nämlich nur bedingt spaßig.
Leider fiel mir nie ein Modell in die Hände, was Hartschale und textile Vordertasche optisch ansprechend vereint, ohne zu maskulin zu wirken. Viele Modelle werden einfach immer noch mit einem Augenmerk auf eine männliche Zielgruppe designed.
Neutrales Design
Nicht so der M5. Das Design ist genderneutral und die Außentasche ist so raffiniert im Koffer selbst versenkt, dass bei normaler Befüllung auch nichts klobig hervor steht. Innen ist Platz für einen Laptop bis 15” und diverse Taschen bieten Aufbewahrung für Kleinteile, z.B. Ladekabel, Speicherkarten, aber auch Make-Up und Drogerieartikel, dass nun wirklich nichts in den Untiefen des Koffers verloren gehen kann.
TSA- und Zahlenschloss
Gadgets für moderne Reisende
Apropos Ladekabel: Ein USB-C-Kabel mit Kombi-Stecker für USB-C und Lightning-Anschlüsse wird sogar mit dem Koffer mitgeliefert. Ein nettes Detail, das perfekt zu einem weiteren netten Detail des M5 Smart passt: Unter dem Teleskopgriff verbirgt sich gut versteckt eine mit einem Fingerdruck herausnehmbare Powerbank.
An vielen Flughäfen sucht man ja Lademöglichkeiten immer noch vergebens, da ist eine eigene Stromversorgung Gold wert. Mit der eingebauten Powerbank bist du autark, und solltest du den Koffer doch einmal spontan aufgeben müssen, hast du die Powerbank (die in der Regel im aufgegebenen Gepäck nicht erlaubt ist) im Handumdrehen rausgeholt.
Gamechanger Innenausstattung
Vollends überzeugt hat mich aber das Innenleben: Der M5 Smart hat auf der einen Seite einen Trenner aus Mesh und auf der anderen Seite eine Packplatte namens Compression Pad. Wer schon mal einen Koffer mit so einer Packplatte hatte, weiß: Das Ding ist der absolute Gamechanger.
Eine Seite verfügt über eine Trenner aus MeshDie andere Seite enthält das Compression Pad, das zusätzlich noch über eine Mesh-Tasche verfügbar (perfekt z.B. für Dokumente)
Nicht nur bietet das Compression Pad eine nochmalige Aufteilung der Innenausstattung und Komprimierung von Volumen; knitteranfällige Kleidung wird so nochmal besser geschützt. Ich zurre hier z.b. gerne meine gebügelten Uniformblusen fest – perfekt!
Ausführung: Unterschied Smart und Essential
Den M5 gibt es in zwei Varianten: Smart oder Essential. Äußerlich unterscheiden sich beide Modelle nicht, in der Ausstattung nur um ein paar Details. Allerdings verfügt nur der Smart über die herausnehmbare Powerbank und das Compression Pad, was definitiv den geringen Aufpreis mehr als wett macht. Also definitiv Smart!
Dank der guten Aufteilung passt auch das größte Chaos hinein!
Farben & individuelle Wünsche
Alle Gepäcklinien bei Horizon Studios sind in zahlreichen Farben erhältlich. Ich bevorzuge meist schwarz (hier All Black), da wir als Crews dazu verpflichtet sind, diskrete Farben für unser Gepäck zu wählen (Night Blue oder Graphite wäre aber auch z.B. als Crewgepäck bei uns möglich.)
Aber auch das helle Light Quartz Grey oder Blue Vega sind wirklich gelungene Farbtöne und machen dein Reisegepäck zu einem stylischen Begleiter.
Perfektes Duo: M5 und der große Bruder H7.
Zusätzlich kannst du deinen Koffer auch customizen und z.B. verschiedene Farben für Räder, Radkappen, die Vordertasche oder die Teleskopstange wählen. Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Das mag sich teuer anhören, aber gerade bei Reisegepäck lohnt es sich, mehr auszugeben. Allein die leichtläufigen Rollen ersparen dir jede Menge Rückenschmerzen! Glaub mir, wenn der Koffer wie Butter auf einem warmen Toast durchs Terminal gleitet, wirst du nie wieder über lange Wege an Flughäfen schimpfen.
Vor allem bei Reisegepäck gilt: Wer billig kauft, kauft zwei Mal. Und wenn schon bei der zweiten oder dritten Reise der Koffer langsam den Geist aufgibt oder die ein oder andere unsanfte Behandlung beim Beladen nicht ganz so gut verkraftet, dann wirst du dich ärgern, nicht gleich ein wenig mehr investiert zu haben.
In punkto Funktionalität, Design und Preis-Leistungsverhältnis ist der M5 Smart für mich auf dem Markt zur Zeit DER Handgepäckskoffer der Wahl.
Insgesamt macht der M5 auf mich einen sehr robusten Eindruck und die vielen Details sind so durchdacht, dass es mit so einem Koffer einfach Spaß macht, zu verreisen.
Adresslabel, Beutel für Flüssigkeiten und Ladekabel für die Powerbank werden mitgeliefert
Die Brand: Horizn Studios
Horizn Studios ist ein Berliner Designerlabel, das 2015 mit dem Anspruch, das perfekte Reisegepäck herzustellen, gegründet wurde. Im Flagshipstore in Berlin-Mitte kannst du dir alle Produkte nach Herzenslust anschauen. Alle Produkte zeichnen sich durch ihre Liebe zum Detail aus. Reisegepäck von Horizn Studios ist außerdem nicht nur höchst funktional, sondern auch langlebig.
Neu im Programm ist die Linie “Circle One”, deren Hartschale nicht nur langlebig, sondern auch zu 100% aus regenerativen Rohstoffen besteht und damit komplett biologisch abbaubar ist.
Werbung | Planst du schon die nächste Reise? Ich finde, langsam wird es mal wieder Zeit für mich, aufzubrechen und noch mehr Ecken dieser Welt zu erkunden! Vielleicht brauchst du ja auch noch etwas Inspiration? Ich habe dir hier 5 richtig hammertolle Reiseziele für 2022 mitgebracht und verrate dir, was du neben dem üblichen Sightseeingkram dort unbedingt mal gemacht haben solltest! Bevor du dich aber gleich ans Planen machst, zeige ich dir mit Opodo Prime noch einen raffinierten Tipp, der dir bares Geld spart – mehr am Ende des Artikels!
1. New York
Ich liebe Großstädte einfach! Und ein Ort wie New York ist einfach ein Klassiker, den man unbedingt mal live gesehen haben sollte. New York haut mich jedes Mal wieder um! Ob beim Herumstreunen durch die beeindruckenden Hochhausschluchten Manhattans, beim Sonnenaufgang auf der Brooklyn Bridge oder beim Blick von oben von einer der berühmten Aussichtspunkte der Stadt wie dem Empire State Building oder dem Top of the Rock: Die Energie New Yorks ist intensiv, rauh und faszinierend zugleich.
Was du in New York machen solltest: in Williamsburg unterkommen und sich jeden Morgen in der Subway nach Manhattan vorkommen wie ein hipper New Yorker, einen halben Tag im MOMA verbummeln, die neuesten Food-Hypes und -Klassiker wie die Cronuts von Dominique Ansel, die Cupcakes der Magnolia Bakery oder Eggs Benedict im The Egg Shop stalken.
Dass hier Mallorca auftaucht, wundert dich bestimmt nicht, wenn du öfter hier auf meinem Blog bist. Schließlich bezeichne ich Palma de Mallorca immer als meinen Zweitwohnsitz. Aber Mallorca geht eben einfach auch immer! Egal zu welcher Jahreszeit, egal welche Freizeitvorlieben du hast, egal, ob als Single, als Paar, mit Familie oder Freunden – auf Mallorca findet jeder seinen Lieblingsurlaub. Wenn du noch nie auf Mallorca warst, empfehle ich immer eine Unterkunft irgendwo in Strandnähe, und in jedem Fall einen Mietwagen und etwas Zeit, um auch den Rest der Insel zu erkunden.
Was du auf Mallorca machen solltest: Sonntags todesmutig die schmale, steinige Straße zum Restaurant Es Verger in Alaró hochfahren (wirklich nur für ganz Unerschütterliche!) und die beste Lammschulter der Insel probieren, wie ein echter Palmesaner (so heißen die Einwohner Palmas tatsächlich!) an der Strandpromenade in Molinar entlang flanieren (und den Paseo Marítimo in der Stadt den Touristen überlassen), über der Inselmitte mit dem Heißluftballon in den Sonnenaufgang schweben.
Die Stadt der Liebe und nicht ohne Grund eine der beliebtesten Touristenmagneten unter den europäischen Großstädten: Paris ist wie Zuckerguss fürs Herz. Gespickt mit weltberühmten Sehenswürdigkeiten wie dem Louvre oder dem Arc de Triomphe, einladenden Cafés und französischer Lebensart wird mir in Paris nie langweilig. Im Gegenteil: Heimlich überlege ich mir jedes Mal, in welchem Arrondissement ich wohl lieber wohnen würde, träume von weitläufigen Altbauwohnungen mit knarzenden Dielen und romantischen Abendspaziergängen mit Blick auf den glitzernden Eiffelturm.
Was du in Paris machen solltest: beim Café au Lait und einem knusprig frischen Croissant im Straßencafé sitzen und Leute beobachten, auf der Terrasse des Printemps die Rundumaussicht auf Paris vom Eiffelturm bis zum Montmartre genießen, sich im Marais verlieren und die schönsten kleinen Läden entdecken
Was habe ich nur für eine Sehnsucht nach richtig exotischen Reisezielen, du auch? Wehmütig denke ich an meine Reisen durch Südostasien, aber eigentlich ist das ja gar nicht nötig – denn langsam fange ich nämlich schon an, über die nächsten Trips nachzudenken. Die berühmte Tempelanlage Angkor Wat in Kambodscha hat mich jedenfalls so begeistert, dass ich jedem nur empfehlen kann, sich die vielen verwunschenen alten Bauten in der Region Angkor mal selbst anzuschauen. Das nahegelegene Siem Reap dient dabei als Homebase für die täglichen Ausflüge mit einem örtlichen Tuktuk durch den weitläufigen Landstrich, in dem es nur so von Tempeln wimmelt!
Was du in Siem Reap gemacht haben musst: einmal Amok probiert haben (ein in Bananenblättern serviertes Curry), sich nach Tagen der Tempelbesichtigung in tropischer Hitze in einem richtig guten Spa verwöhnen lassen und abends auf der Pub Street bei einem Angkor Bier einfach mal das Hier und Jetzt genießen.
Eine Stadt, verteilt inmitten einer Lagune über mehrere Inseln, geplagt von Hochwasser und Kreuzfahrtschiffen, und doch eines der berühmtesten Reiseziele der Welt: Der Zauber von Venedig verblasst nie. Überhaupt, du brauchst nur lange genug durch die kleinen Gassen und die Kanäle entlang zu streunen und schon fühlst du dich inmitten all der historischen Bauten wie auf einer Zeitreise durch die letzten Jahrhunderte.
Was du in Venedig gemacht haben musst: auf der Terrasse des Naranzaria am Aperol Spritz nippen und den Gondeln hinterherschauen, wie sie unter der Rialtobrücke hindurch gleiten; auf Giudecca (und nicht auf dem Festland) wohnen und mit dem Vaporetto morgens in nur wenigen Minuten zum Sightseeing rüber in die Altstadt düsen; sich bis zum Sonnenuntergang auf der Dachterrasse des Kaufhauses Fondaco dei Tedeschi herumdrücken und staunen, wie sich das goldene Sonnenlicht über ganz Venedig legt.
Verwirkliche 2022 deine Reiseträume mit Opodo Prime
Na, ist deine Reiselust jetzt geweckt? Faszinierend finde ich alle Reiseziele gleichermaßen, aber einige sind doch sehr kostspielig. Wenn du schon einmal nach einer bezahlbaren Unterkunft in New York oder Paris geschaut hast, wirst du wissen, was ich meine! Oder nach einem Mietwagen auf Mallorca mitten in der Hauptsaison! Da kann einem bei der Suche schon mal ganz blümerant werden.
Aber: Ich habe einen ziemlich guten Tipp! Mit Opodo Prime sparst du bei Flügen, Hotels und Mietwagen – und kannst so die Reisekasse entlasten!
Was ist Opodo Prime?
Opodo Prime ist das größte Reise-Abo-Programm der Welt. Es funktioniert ganz ähnlich wie ein Mitgliederprogramm eines großen internationalen Versandhändlers. Für einen kleinen Jahresbeitrag erhältst du Zugang zu folgenden Vorteilen:
Rabatt bei jeder Flugbuchung
bis zu 50% Rabatt auf Hotels
bis zu 55 € Rabatt bei Mietwagen
VIP-Hotline mit 24/7-Erreichbarkeit
Alle Vorteile gelten nicht nur für dich, sondern für bis zu 9 Personen pro Buchung! Mit einer einzigen Mitgliedschaft also kannst nicht nur du jede Menge Geld sparen, sondern auch Familienmitglieder oder Freunde! Wie wär’s zum Beispiel mit einem Wochenendtrip mit Freundinnen nach Paris? Oder mit der ganzen Familie und Freunden eine große Finca auf Mallorca mieten und einen unvergesslichen Sommer erleben?
Tipp: Nutze die 30-tägige Testphase bei Opodo Prime!
Du weißt nicht, ob sich so eine Mitgliedschaft überhaupt für dich lohnt? Kein Problem! Die ersten 30 Tage sind kostenlos. In dieser Testphase kannst du so viele Vorteile abstauben wie du magst und dich dann immer noch entscheiden, ob du weiter Prime-Mitglied bleiben möchtest.
Zweimal im Jahr veranstaltet Opodo einen Prime Day! Zusätzlich zu den regulären Prime-Vorteilen gibt es exklusiv für alle Opodo-Prime-Mitglieder in diesem Zeitraum nochmals extra Sonderangebote und Rabatte!
Ich hoffe, ich konnte dich bei der Reiseplanung ein bisschen inspirieren – und wünsche uns allen, dass 2022 noch viele tolle Reiseerlebnisse bereithält!
In diesem Post spreche ich über mein Kameraequipment! Allerdings: Wenn ihr hier auf superduper technisches Gedöns und Benchmarks und Reviews hofft, dann muss ich euch leider enttäuschen. Ich fotografiere einfach supergerne und hasse technisches Fachgesimpele! Ich zeige euch hier, was ich an Fotoausrüstung auf Reisen meistens dabei habe und mit welchem Equipment ich am liebsten arbeite. Die Tipps richten sich dabei eher an Reiseblogger und Vielreisende, aber auch für „normale“ ambitionierte FotografInnen dürfte der ein oder andere nützliche Hinweis dabei sein!
Kamera-Kauf: Welche Marke ist die richtige? Canon, Sony, Nikon oder…?
Bis auf eine leidliche Episode mit einer Sony A7II* letztes Jahr fotografiere ich seit meiner ersten digitalen Spiegelreflexkamera mit Canon. Und das gerne, obwohl mein Rücken anderes erzählen würde – mehrere Kilo Kameraequipment durch die Lande schleppen, ist eben nicht jedermanns Sache. Mit der Sony Kamera, einer spiegellosen Vollformatkamera, bin ich einfach nicht warm geworden. Die Wahl der Marke ist wirklich eine persönliche Sache, am besten schaut man sich Kameras verschiedener Marken beim Fachhändler des Vertrauens an, oder leiht sich dort ein Modell für ein paar Tage zum Testen aus. Jede Marke hat ihre eigene Nutzerführung und Eigenheiten.
So sieht mein derzeitiges Equipment aus, was ich je nach Reiseziel oder Anlass anpasse und etwas reduziere.
Der Kamera-Body (plus Ersatz)
Seit diesem Jahr fotografiere ich mit einer Canon 5D Mark IV*- und wer sich jetzt fragt: ist das denn jetzt nicht ziemlich überdimensioniert in Größe, Gewicht und Preis?, dem kann ich nur antworten: JA! Aber was soll’s – mit dieser Kamera kann man einfach aaaalles anstellen, und ich bin mir sicher, sie wird mir als totales Arbeitstier noch viele Jahre gute Dienste leisten. Und es macht mir einfach Spaß mit genau dieser Kamera zu fotografieren. Ich komme einfach am besten mit Canon zurecht, und nach einer 350D*, mit der ich die Digitalfotografie vor über 10 Jahren erst so richtig entdeckt habe, und einer 70D*, die gut war, aber eben nicht Bombe, ist die 5D IV einfach perfekt. Als Ersatz habe ich immer noch meine 70D in petto, die kommt aber eigentlich nie zum Einsatz, und ich überlege, sie abzugeben. (Jemand Interesse?)
Die Objektive
EF 16-35mm f/4L IS USM
Inzwischen mein absolutes Lieblingsobjektiv. Weitwinkel ist unterwegs am praktischsten. Mit dem EF 16-35mm f/4 IS USM* lassen sich Gebäude und Landschaften einfach gut fotografieren. Die Verzerrung hält sich auch sehr in Grenzen, und es ist jeden Cent wert! Überlege derzeit, auf das lichtstärkere Modell EF 16-35mm f/2.8L III USM* zu wechseln – aber da muss noch ein bisschen gespart werden.
EF 24-105mm f/4L IS II USM
Das EF 24-105mm f/4L IS II USM* war eigentlich mein Immerdrauf-Objektiv, wegen der großen Range. Mittlerweile merke ich aber, dass ich es doch lieber gegen ein lichtstärkeres Objektiv wie das 24-70 2.8 tauschen würde. Ganz so viel Zoom brauche ich am Ende selten. Und es wäre etwas handlicher.
EF 40mm f/2.8 STM
Mein Lieblingsobjektiv, wenn ich unauffällig sein will! Außerdem auch sehr leicht! So ein schwarzes Ungetüm mit drangeschraubtem Zoom ist ja alles anderes als diskret – und ein bisschen ist es so wie mit Hunden: Wenn Du Kontakt auf der Straße suchst, schaff Dir entweder einen Hund an – oder häng‘ Dir eine teure Spiegelreflex mit Zoomobjektiv um den Hals und du wirst schneller angesprochen als du denkst.
Das EF 40mm f2.8 STM* ist schön lichtstark. Die Brennweite ist ideal für Streetfotografie und Videos: Das menschliche Auge hat ein Blickfeld, was mit 35mm Brennweite vergleichbar ist, da kommt das 40mm nah dran und sorgt für einen authentischen Blickwinkel. Und außerdem ist es erschwinglich: um die 200€.
EF 50mm f/1.8 STM
Ein Klassiker – das EF 50mm f/1.8 STM* hat wohl jeder, der mit Canon fotografiert. Weil’s einfach unschlagbar im Preis ist und dafür richtige gute Bilder macht. Kostet etwas über 100€. Ich benutze meins eher selten an der 5D, für Porträts ist mir z.B. das 85mm lieber. Meistens steckt es standardmäßig an meiner analogen Canon EOS 300.
EF 85mm f1.8 USM
Das EF 85mm f1.8 USM* habe ich mir für Porträts angeschafft, und zugegeben, ich habe es noch nicht wirklich viel benutzt. Soll sich aber ändern!
Generell: Festbrennweite oder Zoom?
Für Reisen sind Zoomobjektive wirklich praktisch. Allerdings hat man bei vielen Zoomobjektiven auch eine starke Verzerrung und bei Zoomobjektiven, die angeblich alles können, bin ich sowieso skeptisch. Außerdem habe ich gemerkt, dass ich nicht unbedingt große Brennweiten brauche – es sei denn, es steht irgendwann mal eine Safari ins Haus oder so. Daher überlege ich, noch mehr mit Festbrennweiten zu arbeiten, die sind oft viel günstiger und leichter zu transportieren.
Zubehör: Was sonst noch mit in die Kameratasche muss!
Der allerbeste Kameragurt
Ein wirklich tolles Zubehör, was ich nicht mehr missen möchte, ist mein Sun-Sniper-Kameragurt*! Seitdem ich den habe, frage ich mich, wie ich mich die ganze Zeit immer mit diesem Standard-Kameragurt im Nacken quälen konnte! Wenn das Gewicht einer DSLR für euch ein kaufrelevantes Thema ist, dann probiert mal diesen Kameragurt. Es ist erstaunlich, wie viel bequemer das Tragen dadurch wird! Außerdem ist die Kamera immer griffbereit, und wenn man sie einfach nur umgehangen trägt, wirkt sie unauffällig wie eine Cross-Body-Bag – man sieht nicht mehr gleich aus wie der dämliche Tourist mit Riesenkamera vorm Bauch! Und es ist so eine Erleichterung für Nacken und Rücken.
Das passende Stativ: der beste Kompromiss
Ein passendes Stativ für eine DSLR zu finden, das man gut auf Reisen nehmen kann, ist gar nicht so einfach. Zum einem soll’s leicht und mobil sein, zum anderen muss es aber auch mehrere Kilos an Kamera und Objektiv zuverlässig halten können, ohne dass es bei einem leichten Windstoß umkippt. Überhaupt bringt einem ein klappriges Stativ recht wenig: Dann kann man sich auch gleich die Schlepperei sparen und aus der Hand fotografieren. Ich habe mich für das Manfrotto Element Traveller aus Carbon* entschieden – das ist ein ganz guter Kompromiss zwischen stabil und leicht zu transportieren. Kommt auch in einem gepolsterten Beutel und lässt sich so gut im Koffer/Rucksack verstauen.
Gorillapod 3K – das Stativ für zwischendurch
Für längere Tage in Städten oder wenn ich weniger mitschleppen will, nehme ich statt des großen Stativs meinen Gorillapod* mit. Ich habe mich für das 3K (für Kameras bis zu 3 Kilo) entschieden, hält gut, sogar wenn man den Gorillapod um Geländer oder ähnliches wickelt. Und der Aufbau ist nicht so riesig wie mit dem Manfrotto. Ich benutze es allerdings nicht dauernd, für Vlogs o.ä. mit der 5D würde ich mich wahrscheinlich eher für das größere Gorillapod 5K entscheiden.
Speicherkarte: Größe und Format
Die Canon 5D hat zwei Speicherkartenslots: einmal für eine CF-Karte und einmal für eine SD-Karte. Ich habe eigentlich immer nur eineCF-Karte von Sandisk mit 128 GB* drin, die ist schnell, und reicht auch mal für ein paar 4K-Videos (die mit der 5D ja leider schnell riesengroß werden).
Akkus: No-Name oder original?
Extra-Akkus sind nie verkehrt. Unterwegs komme ich manchmal nicht zum Aufladen, da ist es immer ratsam, ein paar aufgeladene dabei zu haben. Die Akkus für die 5D halten relativ lange, auch bei Videos. (Das war bei der Sony A7II ganz anders, auch ein Grund, warum ich nicht besonders begeistert war.) Ich nutze neben dem Original-Akku der 5D und dem Original-Akku der 70D (der ist kompatibel) auch 2 No-Name-Akkus*. Das mitgelieferte Ladegerät nimmt weniger Platz weg als das Original-Ladegerät von Canon, das ist auf Reisen sehr praktisch. Die Akkuleistung ist natürlich geringer als beim Originalakku, aber bei dem Preis kann man das in Kauf nehmen.
Filter
Als Filter habe ich mir letztens diesen ND-Filter* und ein Set aus Pol- und UV-Filter* zugelegt. In 77mm, die passen dann sowohl auf das 16-35mm als auch auf 24-105mm zugelegt. Der Polfilter hat nicht wirklich überzeugt, weil er einen komischen Farbstich auf dem Bild hinterlässt. Leider sind gute Filter in der Größe nicht gerade günstig.
Fernbedienung
Ultraleicht: Die Mini-Fernbedienung RC-6 von Canon
Eine meiner Lieblingsanschaffungen: Mit der Mini-Fernbedienung Canon RC-6* kann man wunderbar Selfies, Gruppenfotos oder Nachtaufnahmen machen. Geht zwar auch mit der Handy-App von Canon, aber die frisst mitunter ordentlich Handy-Akkulaufzeit. Da ist eine Fernbedienung wesentlich praktischer. Und ist dazu noch supergünstig.
Kameratasche für Frauen
Ich bin wirklich noch auf der Suche – die perfekte Kameratasche zu finden, ist gerade als Frau nicht einfach. Rucksäcke finde ich praktisch, aber ich hatte beim Testen den Eindruck, dass die grundsätzlich für lange Männerrücken gefertigt sind – ich habe noch kein Modell gefunden, was wirklich bequem war. Derzeit liebäugele ich mit dem Lowepro ProTactic 350*. Auf Reisen nutze ich manchmal eine Lowepro Passport Sling III*, da passt gerade so eben alles rein, wenn ich ordentlich packe. Vor Ort nehme ich aber meistens nur den enthaltenen Schaumstoff-Einsatz raus oder ein Microfaser-Handtuch, wickele einfach die Kamera darin ein und packe alles in eine schwarze Longchamp Le Pliage* mit langen Henkeln. Nicht besonders professionell, aber praktisch und weniger auffällig. Hat sich bis jetzt immer bewährt.
Aus New York habe ich mir einen Tascheneinsatz von Ape Case mitgebracht, ist allerdings auch in dieser Größe ziemlich unhandlich und relativ schwer.
What to see on Route 66 in Illinois! I could have spent weeks more driving along „The Mother of Roads“ and discovering small and large towns and their stories. This trip was just full of surprises, like in Joliet, where I suddenly found myself quite unexpectedly in a fascinating lost place: the Old Joliet Prison.
Joliet, the Heritage Corridor and Route 66
Our very first stop from Chicago, where the famous Route 66 starts, was Joliet, just a few miles away. Joliet is part of the Heritage Corridor, an area around the Illinois and Michigan canal that connects the Great Lakes from Chicago to the Mississippi River. The Heritage Corridor is primarily a popular recreation area with many opportunities for outdoor activities. By the way, the Joliet Area Historical Museum and its Route 66 Welcome Center, which showcases the history of the area, are a great way to get in the mood for a drive along Route 66.
But the real attraction – and really only recently officially open to visitors at all – is the old Joliet Correctional Center (also: Illinois State Penitentiary), a prison built in 1858 that was still in operation until 2002, believe it or not. Then the new prison opened across the street, inmates and guards moved. What remained was an abandoned building, left to decay – and now a dream for all photographers in search of atmospheric lost places.
The old jail in Joliet – How to get in?
Entering without permission is, of course, strictly forbidden, but in the meantime the city administration has given in to the increasing interest and offers guided tours.
The Old Joliet Prison, however, was a popular setting even when it was in operation, not only for photos, but also for major Hollywood movies and series! Our tour guide proudly showed us John Belushi’s cell from Blues Brothers, and we were not allowed to go any further without first having a photo taken of us in the cell.
Old prison – many stories
It felt a bit macabre, because you can still sense an oppressive atmosphere somehow. Many cells are still in their original condition as they were left, with bars and the cold, metal sanitary equipment still there. A shiver ran down my spine by the thought that 20 years ago prisoners have still been incarcerated here.
The atmosphere throughout the facility is gloomy, and I wouldn’t want to know how many creepy stories these thick walls have witnessed.
Old Joliet Prison: Is it worth it?
Unique as a photo backdrop anyway, the visit to Joliet Prison was absolutely worth seeing. Due to the dilapidated condition and the unclear further use of the huge area, be sure to inquire about the current state of affairs beforehand. And: Don’t get any stupid ideas to visit the prison on your own, the area is monitored by the local police. You don’t want to end up in the other prison across the road 🙂
Auf Reisen suche ich gerne auf Airbnb nach Unterkünften. Allerdings ist Airbnb nicht ohne Grund umstritten. Ich zeige euch hier in diesem Artikel ein paar Dinge, auf die ich immer beim Buchen auf Airbnb achte. Die Grundidee von Airbnb, bei Einheimischen in Privantwohnungen zu übernachten nd so die Möglichkeit zu bekommen, Land und Leute noch viel besser kennenzulernen als vielleicht nur in einem anonymen Hotel, reizt mich noch immer. Dieses Jahr habe ich z.b. auf Sylt und im Januar in New York meine Unterkunft über Airbnb gefunden.
Überblick: Was ist Airbnb überhaupt?
Für alle, denen Airbnb neu ist, ein kurzer Abriss der Grundidee: Wenn du ein Zimmer in deiner Wohnung übrig hast oder kurze Zeit in den Urlaub fährst, kannst du dein Zimmer/deine Wohnung/dein Häuschen bei Airbnb (unter)vermieten. So kann man sich ein kleines Taschengeld verdienen und nebenher Leute aus aller Welt kennenlernen. Für Reisende ist Airbnb so die optimale Möglichkeit, in das Leben der Leute vor Ort einzutauchen. Man übernachtet nicht einfach in einem fantasielosen Hotel, sondern wohnt ganz authentisch bei seinem Gastgeber und bekommt so einen Einblick in die Alltagskultur.
Warum sollte man Airbnb kritisch betrachten?
Der Grundgedanke ist toll. Dennoch muss man aufpassen, was man auf Airbnb bucht. Denn zum einen geht die Idee von Wohnen in Privatunterkünften immer mehr unter und zum anderen tut man mitunter etwas, was dem eigentlichen Ansinnen, nämlich der Unterstützung von Einheimischen und dem Kontakt zur lokalen Kultur, komplett entgegenwirkt. Einen guten Einblick darüber, was so mit Airbnb in die falsche Richtung läuft, zeigt eine Dokumentation des WDR:
Trotzdem nutze ich Airbnb nach wie vor, allerdings mit Vorbehalt und unter bestimmten Bedingungen!
Worauf ihr daher bei einer Buchung über Airbnb achten solltet, damit euer Aufenthalt eine echte Airbnb-Erfahrung wird und ihr kein schlechtes Gewissen haben müsst, verrate ich euch hier in diesem Post! Und ich erkläre euch, warum man bestimmte Angebote auf Airbnb kritisch sehen und sich vielleicht am Ende sogar lieber für eine „herkömmliche“ Unterkunft in einem Hotel/Pension/Hostel entscheiden sollte.
Problem Nr.1: Airbnb beeinflusst den Mietmarkt für Einheimische
Zu sagen Airbnb wäre schuld, dass es in manchen Städten mittlerweile schwer ist, eine Wohnung zu finden, ist nicht ganz korrekt. Schliesslich gehören Airbnb die vermieteten Wohnungen oder Zimmer ja nicht. Aber wer sich in Städten wie Berlin oder München mal nach einer Wohnung umgesehen hat, wird festgestellt haben, dass der ohnehin angespannte Mietmarkt immer kleiner wird.
Reguläre Vermietung vs. Vermietung über Airbnb
Das liegt auch daran, dass es Wohnungseigentümer gibt, die ihre Wohnungen gar nicht mehr auf dem regulären Mietmarkt anbieten, sondern es bevorzugen, sie über Airbnb an Mieter auf Zeit oder Touristen anzubieten. Weil es einfach mehr Geld bringt.
Dann gibt es auch noch pfiffige Geschäftsleute, die entweder eine größere Anzahl Wohnungen ankaufen oder auch anmieten, nur zu dem Zweck, sie nachher auf Airbnb anzubieten. Vom viel beworbenen „Wohnen bei Freunden“ bleibt dann nicht mehr viel übrig, wenn dann doch niemand wirklich dort wohnt.
Airbnb in Berlin: Ein Beispiel
Ich habe selbst meine aktuelle Wohnung in Berlin nur durch Zufall und einer absolut goldigen Vermieterin bekommen, die selbst beinahe auf einen professionellen Airbnb-Anmieter reingefallen wäre: Sie hätte ihre Wohnung (zum sehr fairen Preis) vermietet, im guten Glauben, es wäre ein netter Mieter. Dieser wiederum hätte die Wohnung aber mit den wichtigsten Einrichtungsgegenständen ausgestattet und sofort für ein Vielfaches auf Airbnb angeboten. Und schwups – eine Wohnung weniger für Ganzjahresberliner.
Problem Nr.2: Wenn keine Einheimischen mehr da sind – wie wohnt man dann bei ihnen?
Mit Airbnb leben wie ein Local?
Ich fange mal mit einem Beispiel aus dem Fußball an, da ja gerade WM war. Zusammen die Spiele schauen, im Biergarten, beim Public Viewing – seit der WM 2006 in Deutschland gehört das dazu. Und am besten ist die Stimmung ja bei Fans, die so richtig mit ihrer Nationalmannschaft mitfiebern. Wie zum Beispiel unter Brasilianern (und da bin ich als Halbbrasilianerin auch immer mit Enthusiasmus dabei). Also sucht man sich eine brasilianische Bar/Restaurant/Treffpunkt, um ein bisschen Stimmung abzubekommen, wenn die Brasilianer ihre unendliche Partylaune mit Musik, Geschrei und Tanz auspacken.
Nicht nur einmal habe ich erlebt, dass sich dann bestimmte Locations schnell herumgesprochen haben: Da muss man hin, bei den Brasilianern ist immer gute Stimmung, das ist toll anzusehen. Nur – wenn dann plötzlich mehr Leute da sind, die ein bisschen Atmosphäre schnorren wollen und zugucken, anstatt der Leute, die wirklich Stimmung machen – ja, dann wird’s schon wieder langweilig.
Die Locals verschwinden immer mehr
Mit Airbnb ist es ein bisschen ähnlich: Wie will man unter Einheimischen wohnen, wenn keine mehr da sind? Wie oben beschrieben, beeinflusst Airbnb die Verfügbarkeit von Wohnraum. Was in besonders beliebten touristischen Ballungszentren wie zum Beispiel Venedig, oder bestimmten Stadtteilen in Rom oder Barcelona dazu führt, dass es immer weniger Einheimische gibt, die das ganze Jahr über dort wohnen. Dort zu mieten, ist mangels verfügbarem Wohnraum kaum möglich.
Die Infrastruktur richtet sich nach den neuen Bewohnern
Und diejenigen, die Eigentum dort haben, nutzen lieber die Verdienstmöglichkeiten als ganzjährig in einer touristischen Phantasialand-Version ihrer Stadt zu wohnen: Denn verschwinden die Bewohner, verschwindet auch deren Infrastruktur mit ihren Supermärkten, Schulen, Kindergärten, Tante-Emma-Läden und normalem Stadtleben. Übrig bleibt ein Abziehbild für Touristen, aber das echte Leben sucht man in solchen Gegenden vergebens. Die ganze Problematik hat in manchen Städten schon so viel Fahrt aufgenommen, dass die letzten Anwohner auf die Straße gehen und protestieren. Gegen die Gesamtsituation, aber auch explizit gegen Wohnungsvermittler wie Airbnb.
Was du dagegen tun kannst – ein Leitfaden für die Buchung über Airbnb
Die gesamte Idee zu verteufeln, halte ich aber für ungerecht. Schliesslich gibt es sie immer noch, die tollen Übernachtungsmöglichkeiten bei authentischen Gastgebern. Und Airbnb ist eine einfache Möglichkeit, den Kontakt zu Menschen herzustellen, die man sonst nie kennengelernt hätte. Im Januar zum Beispiel habe ich mir in New York für ein paar Tage eine Unterkunft in Williamsburg herausgesucht, bei einer Set-Designerin für Fotoshootings, die ein Zimmer ihrer Wohnung untervermietet. Nicht nur, dass das Zimmer perfekt war, die Begegnung war auch so interessant und inspirierend, dass ich total froh war, mich nicht für ein beliebiges Hotel entschieden zu haben.
Ich achte beim Buchen immer auf folgende Punkte (und vielleicht hilft dir das ja auch, dich in dem ganzen Angebotsdschungel zurecht zu finden):
#1 Wie viele Angebote hat der Anbieter?
Wenn jemand in der gleichen Stadt mehrere Unterkünfte an verschiedenen Orten anbietet, ist das wohl kaum privat. In Südostasien ist es mir außerdem zunehmend verstärkt aufgefallen, dass sogar reguläre Hostels und Hotels ihre Zimmer auf Airbnb anbieten. Dazu noch zu einem höheren Preis als bei anderen Buchungsseiten wie Booking.com oder Expedia. Doppelter Beschiss sozusagen!
#2 Bewertungen bzw. Angebote gut durchlesen
Oft verraten es Kleinigkeiten, dass es sich um ein seelenloses gewerbliches Angebot handelt. Zum Beispiel erwähnen diese Anbieter dann, dass sie unglaublich selten zu Hause sind (wenn die Anzeige den Eindruck erwecken soll, dass die Wohnung ganzjährig bewohnt ist, z.B. aufgrund örtlicher rechtlicher Begrenzungen zur Untervermietung). Oder in den Bewertungen steht: „XY war supernett, wir haben sie/ihn leider nur zur Schlüsselübergabe/gar nicht getroffen.“
#3 Bei Zimmern: Wer wohnt noch in der Wohnung?
In New York bin ich bei Airbnb auf viele Zimmerangebote in schönen Apartments gestossen, bei denen sich bei näherem Hinschauen herausgestellt hat, dass man sich das komplette Apartment mit anderen Airbnb-Mietern teilt, d.h. die komplette Wohnung wird in Airbnb-Angebote gesplittet und der „Host“ wohnt gar nicht vor Ort. In Städten wie New York lässt sich da der Profit noch doller maximieren. Man selbst wohnt also nur mit anderen Touristen zusammen: Von Kontakt mit Locals also keine Spur. Und auf dem regulären Mietmarkt verschwindet wieder eine komplette Wohnung. Da kann man sich auch echt in einem guten Hostel/Boutiquehotel einmieten, da findet man auch schnell Kontakt zu anderen Touristen und man macht nicht bei fragwürdigen Airbnb-Maschen mit!
In Großstädten wie New York ist Airbnb eine beliebte Option für Unterkünfte – aber nicht immer die beste Wahl.
#4 Zimmer vor Wohnung
Ich schaue bei Airbnb meist eher nach Zimmern. Bei Wohnungen denke ich oft, dass man die problematische Mietsituation in vielen Städten zu sehr unterstützt – viele Wohnungen verschwinden ja durch die Vermietung auf Airbnb vom regulären Mietmarkt (siehe oben, Problem Nr.2). Als Berlinerin, die hautnah erlebt, wie sich so das Gesamtbild einer Stadt ins Negative verändert, möchte ich dazu selbst nicht beitragen. Ausnahme sind für mich Untervermietungen der eigenen Wohnung auf Zeit.
Alternativen zu Airbnb
Wem das jetzt alles zu kompliziert ist oder endgültig Airbnb abschwört: Alternativen zu Airbnb gibt es nach wie vor jede Menge. Nämlich stinknormale Hotels, Hostels oder Pensionen. Hier muss sich keine moralischen Fragen stellen, ob dass denn nun politisch korrekt ist, dort zu übernachten – und man unterstützt direkt einen natürlichen Wirtschaftskreislauf vor Ort! Es lohnt sich auch hier, Preise zu vergleichen. Manchmal wundert man sich – Airbnb ist nicht immer die günstigste Alternative, gerade für Alleinreisende! Hotels haben auch manchmal kleinere Einzelzimmer oder reduzieren den Preis ein wenig bei Einzelbelegung.
Finde ich nichts auf Airbnb, ist meine nächste Anlaufstelle Booking.com*. Hier findest du „klassische Unterkünfte“ wie Hotels und Hostels, aber mittlerweile auch sehr viele Ferienwohnungen und Zimmer. Hört natürlich viel weniger hip an, als Airbnb. Aber du wirst überrascht sein, wie viele ach so privaten Airbnb-Unterkünfte auch hier auftauchen. Oft zu günstigeren Preisen!
An sich habe ich das Fliegen immer dafür geliebt, dass es eine der letzten mobilfunkfreien Bastionen war. Kein WLAN, kein WiFi im Flugzeug. Auf Langstreckenflügen mal über Stunden hinweg gezwungenermaßen kein Internet zu haben und einfach zu entspannen, ohne immer aufs Handy zu glotzen – das hat unheimlich entschleunigt. Allerdings: Wann lassen sich besser gemütlich und in Ruhe Mails schreiben (und auch abschicken) oder Blogs lesen, wenn nicht 10 Stunden im Sitz herumlümmelnd?
Gibt es überall WLAN an Bord?
Nicht alle Airlines bieten WLAN an Bord an, und nicht auf allen Flugzeugen. Und manchmal ist es ziemlich teuer, manchmal aber auch umsonst. Um ein bisschen Licht ins Dunkel zu bringen, habe ich daher eine Liste von Airlines zusammengestellt, bei denen du an Bord ins Internet kommst.
Fluggesellschaften mit Internetzugang im Flugzeug
Air Canada
In welchen Flugzeugen: CRJ705, Embraer 175/190, A319/320/321 (nur auf Nordamerika-Flügen) Preise: 6,50 CAD/h oder 21 CAD/Flug, Monatspass im Abo 65,95 CAD$
unbegrenztes Datenvolumen, Kauf von Pässen im voraus hier
Air France
In welchen Flugzeugen: 90% aller Flugzeuge, darunter Boeing 777/787, Airbus A318, A319, A330, A350, A220, A320, A321 Preise: keine Angabe
American Airlines
In welchen Flugzeugen: auf fast allen Flügen Preise: pro Flug 10 USD oder Monatspass 49,95 USD, für 2 Geräte 59,95 USD (Monatspass nur mit amerikanischer Kreditkarte + Mitgliedschaft im Vielfliegerprogramm)
unbegrenztes Datenvolumen
Austrian Airlines
In welchen Flugzeugen: nur auf einigen Strecken mit A320 (Kurz- und Mittelstrecke) Preise: 3, 5 oder 7, 10 oder 12 € pro Flug (je nach Geschwindigkeit und Flugzeit)
Streaming im teuersten Tarif möglich
Cathay Pacific
In welchen Flugzeugen: A350, A321neo, z.T. Boeing 777, A330 Preise: Flugzeit <6h 3,95 USD (nur Nachrichten) oder 12,95 USD, >6h 19,95 USD oder 9,95 USD/h
Delta
In welchen Flugzeugen: alle Preise: Monatspass Inlandsflüge 49,95 USD, Monatspass weltweit 69,95 USD
kostenloses Messaging-Angebot zusätzliche Pass-Angebote auf dem jeweiligen Flug möglich
In welchen Flugzeugen: k.A. Preise: Messaging 2,99-5,99 USD/Flug Surfen 9,99-19,99 USD/Flug in bestimmten Regionen 9,99 USD/30min ohne Datenlimit
Messaging kostenlos für Skywards-Mitglieder in der Business Class und für Gold-Mitglieder in der Economy Class Surfen kostenlos für Skywards-Mitglieder in der First Class oder für Platinum‑Mitglieder in einer beliebigen Flugklasse
In welchen Flugzeugen: teilweise nicht verfügbar in A319, A320, A321, A333, A343, B737 Preise: nur Messaging 2,90-3,90€/Flug Surfen 3,90€/30min, 6,90€/60min, 7,90-9,90€/Flug
Finnair
In welchen Flugzeugen: Airbus innerhalb Europas, Langstrecke Preise: kostenlos für Vielflieger Finnair Plus Platinum Lumo (immer), Finnair Plus Platinum (30 min/Kont, ganzer Flug/Langstrecke), Finnair Plus Gold (30 min/Kont, 60 min/Langstrecke), Business Class Flex und Classic (30 min/Kont, 60 min/Langstrecke)
alle Langstreckenmuster: A330, A340, A350, A380, Boeing 747 sowie einige A319/A320/A321 (Kurz- und Mittelstrecke)
Kurz- und Mittelstrecke: 3/7/12€ für den gesamten Flug, je nach Geschwindigkeit Langstrecke: 1 Std. – 9€ 4 Std. – 14€ Ganzer Flug – 17€
unbegrenztes Datenvolumen Achtung für Umsteiger: Kurz-und Langstreckenangebot nicht miteinander kombinierbar Langstrecke: als Telekom-Kunde auch Abrechnung über die Monatsrechnung möglich Telefonieren (FaceTime,Skype etc.) nicht erlaubt
Norwegian
auf europäischen Strecken, nicht auf allen Flugzeugen
kostenlos, wenn verfügbar
komplett kostenloser Zugang
Oman Air
A330, Boeing 787
Economy Class: ab 10US$
Roaming mit Abrechnung über den eigenen Anbieter möglich (Achtung: Roaminggebühren werden fällig!)
Qantas
A380, Boeing 747
nur Roaming mit Abrechnung über den eigenen Anbieter (Achtung: Roaminggebühren werden fällig!) zusätzlicher SMS-Service vom Handset des Sitzes: 1,90 US$/SMS
nur Roaming mit Abrechnung über den eigenen Anbieter (Achtung: Roaminggebühren werden fällig!)
Qatar Airways
A380, A350, B787, A319 (alle) auf ausgewählten A320, A321 und A330-200
Abrechnung über Roaming
durch die Abrechnung über den eigenen Mobilfunkanbieter können enorm hohe Kosten entstehen, je nach überflogenem Gebiet und eigenem Anbieter/Vertrag!
SAS
alle Langstreckenmuster sowie auf 10 Boeing 737-300
Europa- und Skandinavienflüge 6€ Rest der Welt 15€
kostenloser Zugang: EuroBonus Gold/Diamond Mitglieder, SAS Plus/SAS Business auch Nutzung von 3G mit Roaming über den eigenen Anbieter möglich
Saudia
A330, bald Boeing 777-300
Roaming über 3G mit Abrechnung über den eigenen Anbieter möglich (Achtung: Roaminggebühren werden fällig!)
Singapore Airlines
z.T. A380, A350, Boeing 777-300ER
wechselnde Anbieter je nach Gebiet, Preise können variieren
unübersichtliche Preisstruktur aufgrund wechselnder Anbieter
alle (Boeing737 und z.T. 757-300 nur über den USA; auf regionalen Mustern nur über den USA und Kanada)
kein Video-Streaming möglich (Netflix, Youtube, Amazon Prime etc.) VoIP nicht erlaubt (FaceTime, Skype etc.)
Stand: Januar 2018
Tipps zur Nutzung von WLAN an Bord von Flugzeugen
Viele Airlines bieten nur ein begrenztes Datenvolumen an, also vor dem Verbinden unbedingt alle automatischen Updatefunktionen und Hintergrundaktualisierungen bei Apps deaktivieren!
Vorsicht bei Flügen, bei denen man das Roaming des eigenen Netzanbieters nutzt (also kein WLAN). Das kann sehr schnell richtig teuer werden!
Habt ihr einen Vielfliegerstatus? Überprüft, ob es für euch nicht ein spezielles Angebot gibt.
Bei Anschlussflügen: Oft gilt der gekaufte Pass nur für einen Flug.
Bei den meisten Airlines kann man vor Antritt des Fluges auf der jeweiligen Website oder in der App checken, ob das eingesetzte Flugzeug einen Internetzugang anbietet. Je näher der Abflug, desto zuverlässiger.
(Video-)Telefonieren ist theoretisch oft möglich, aber meist zum Komfort der Mitreisenden nicht erlaubt.
Bezahlen lässt sich z.T. auch mit Meilen aus dem jeweiligen Meilenprogramm der Airline.
Das liebe Geld. Ohne Geld unterwegs zu sein, geht gar nicht. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, in denen ich mit Bündeln voller Bargeld und Travellerschecks verreist bin – weil das die beste Möglichkeit war, auch unterwegs an Geld zu kommen. Zum Glück gibt’s jetzt Reise Kreditkarten für jedermann und auch im hinterletzten Urwalddorf findet sich immer noch ein Geldautomat, der gegen internationale Kreditkarten die Kröten springen lässt. Eine Kreditkarte muss auf Reisen also immer mit! Nur gibt es mittlerweile so viele… und es lohnt sich zu vergleichen, damit die Reisekasse nicht schon allein von Bankgebühren geleert wird!
Welche Kreditkarte ist die beste Kreditkarte auf Reisen?
Mittlerweile gibt es ein schier riesiges Angebot an Kreditkarten: mit oder ohne Jahresgebühr, mit oder ohne Meilensammelprogramm, mit umsonst Geld abheben oder nicht… Ich habe mich mal intensiv mit dem Thema beschäftigt, denn mir ist aufgefallen, wieviel Gebühren ich Banken geschenkt habe, nur weil ich die falsche Karte am falschen Automaten benutzt habe. Und da ich viel in der Weltgeschichte unterwegs bin, war schnell klar: Ich muss die beste Kreditkarten zum Reisen suchen.
Brauche ich mehrere Kreditkarten auf Reisen?
Auch wenn man gar nicht so viele Kreditkarten haben möchte: Ich empfehle eine Kombination aus mindestens zwei verschiedene Kreditkarten, am besten einmal MasterCard und einmal Visa. So ist man für alle Eventualitäten gerüstet, sollte einen von beiden einmal nicht akzeptiert werden.
Meine Empfehlung für Reise-Kreditkarten:
Ich persönlich habe mich für eine Kombination von zwei bzw. drei Kreditkarten entschieden!
Schneller Service bei Kreditkartenbetrug: Ich wurde bereits mehrfach im Vorfeld bei verdächtigen Transaktionen von der Betrugsabteilung kontaktiert – auch bei bereits erfolgten Belastungen war die Rückabwicklung schnell und problemlos!
Meist benutze ich die DKB Kreditkarte* zum Geldabheben und die Barclaycard Visa* zum Bezahlen in Geschäften oder online. Für mich die perfekte Kombination!
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