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  • Perhentian Islands: Tipps für das Schnorchel- und Strandparadies in Malaysia

    Perhentian Islands: Tipps für das Schnorchel- und Strandparadies in Malaysia

    Eigentlich hatte ich mir die Anreise auf die paradiesischen Perhentian Islands in Malaysia anders vorgestellt. Immer härter schlugen die Wellen gegen die kleine Nussschale, in der wir saßen, und ich dachte mittlerweile daran, von wieviel Kameraequipment ich mich verabschieden musste, wenn die nächste Welle ins Boot schwappte oder gar schlimmer, wir alle aus dem Boot fielen.

    Perhentian Islands Pulau Perhentian Besar Malaysia Strand
    Traumstrände direkt vor der Tür: Das Coral View Island Resort liegt am Strand.

    Angst um mein Leben oder zu ertrinken hatte ich komischerweise nicht. Das mag daran liegen, dass ich mich im Wasser immer sicher fühle und dank jahrelangem Schwimmunterricht in jungen Jahren  mich auch ganz gut darin bewegen kann (wenigstens eine Sportart, die mir leichtfällt!). Oder aber daran, dass die Überfahrt von den Perhentian Islands zurück zum Festland nur vierzig Minuten dauert und über ziemlich übersichtliche und gut befahrene Gewässer führt – irgendwer würde uns schon aus dem Wasser fischen, wenn alle Stricke reißen. Und mit Schwimmweste (die gab’s zum Glück) und bei 27 Grad Badewannen-Wassertemperatur könnte man es doch einige Zeit im Wasser aushalten.

    Die scheinbar raue See war ja auch nicht das Problem, sondern die nicht wirklich hochseetauglichen Boote, die als Wassertaxi oder Fährservice die Perhentians mit dem Festland verbinden. Auf einer großen Fähre hätte man wahrscheinlich nichts gemerkt. Aber die kommen erst gar nicht an die Perhentians ran. Denn einen Hafen gibt’s nicht. Asphaltierte Straßen? Auch nicht. Busse? Autos? Nein. Nix von alldem. Und so liegen die beiden Perhentian Islands, Perhentian Besar (die große Insel) und Perhentian Cecil (die kleine Insel), wie zwei verlorene Inseln vor der Küste Ost-Malaysias.

    Perhentian Islands Malaysia Traumstrände Perhentian Besar

    Perhentian Islands: Das Tauchparadies in Malaysia

    Laut Lonely Planet sollen die Perhentians das fünftschönste Tauchrevier der Welt sein. Das wusste ich als Tauchbanause vorher gar nicht. Überhaupt war mir Tauchen immer suspekt. Wasser an sich ist zwar mein Element, aber dann richtig abtauchen, nur mit einer Sauerstoffflasche zum Atmen, und dann noch die Sache mit dem Druck! Nachher vertrage ich den Druckunterschied nicht, kriege Probleme mit dem Druckausgleich, meine Ohren spielen verrückt, ich drehe durch, mir platzt das Trommelfell, das sich nicht mehr erholen will – und zack, hallo Fluguntauglichkeit forever.

    Ziemlich blöd als Flugbegleiterin, die eigentlich keinen Bock hat, auf ihre alten Tage nochmal umzuschulen. Gut, vielleicht jetzt dramatisch, aber so bin ich halt mit dem Tauchen. Irgendwann in den letzten Jahren habe ich mich auf Koh Phangan dem Schnorcheln genähert – und da dachte ich zum ersten Mal beim Anblick bunter Korallenriffe und süßer Fischchen: Tauchen wäre vielleicht doch was.

    Perhentian Islands Pulau Perhentian Besar Malaysia Strand
    Die Perhentian Islands haben Strände wie aus Robinson Crusoe: In der Nebensaison ist man fast allein auf Perhentian Besar.

    Aber es brauchte noch einmal Schnorcheln auf den Perhentians, um mir wirklich sicher zu sein – ich komme wieder, und dann mit mehr Zeit zum Tauchen! Leider habe ich unter Wasser keine Bilder gemacht. Dafür habe ich die schönsten in meinem Kopf, und das ist ja auch was wert: Auf unserem Schnorchelausflug haben wir so ziemlich alles an Unterwasserleben gesehen, was die Riffe direkt vor Perhentian Besar zu bieten haben: leuchtende Clownfische, riesige und unfassbar schnelle Meeresschildkröten und anderthalb Meter lange Haie.

    Und da gerade Saisonende war, waren wir eh nur zu dritt auf dem Boot. Man hatte auch nicht das Gefühl, überfallartig die Unterwasserwelt zu stören, sondern konnte sich einfach an der Natur erfreuen. Leider heißt Saisonende auch beginnende Regenzeit, und so war das Wetter nicht mehr ganz so strahlend und unser Guide versicherte uns, dass das für mich schon spiegelglatte Wasser in der Saison noch glatter, klarer und überhaupt toller wäre. Das muss ich mir wohl doch nochmal selbst anschauen. Denn sogar mit schlechtem Wetter waren die Perhentians doch schon ganz schön beeindruckend.

    Auch eine komplette Malaysia Rundreise lohnt sich!
    Mehr Reiseberichte findest du im Malaysia Blog

    Perhentian Kecil oder Perhentian Besar? Große oder kleine Insel?

    Die Wassertaxis fahren beide Inseln an, und auf Grund der beschränkten Kapazitäten vor Ort bietet es sich auf den Perhentians entgegen der allgemeinen Reisegewohnheiten in Südostasien an, sich schon im voraus um eine Unterkunft zu bemühen. Relativ teuer ist es auch, Malaysia ist sowieso nicht das Unterkunftsparadies Thailand, aber hier auf den Inseln ist Übernachten nochmals etwas teurer. Dazu kommt auch, das man sich essenstechnisch nicht wirklich selbst versorgen kann, außer ein paar kleinen resorteigenen Buden mit Chips und Kräckern habe ich nicht viel gesehen. Einsame Insel halt.

    Ich hatte übrigens ja das Vergnügen, Unterkünfte auf beiden Inseln zu testen. Eigentlich war ich ja nur auf Perhentian Besar und habe einen Tag Bekannte auf der Nachbarinsel Perhentian Kecil besucht – und gemerkt, das das mit den Wassertaxis, die die Insel verbinden, gegen Saisonende gar nicht so einfach ist. Oder auch mal komplett nicht funktioniert, weil der Wellengang zu hoch ist. So habe ich dann eine ungeplante Nacht auf der anderen Insel einlegen müssen – mit nix als meinem Strandbeutel. Aber so entstehen ja die schönsten Geschichten, nicht wahr? Jedenfalls hat die spontane Strandparty unter Einheimischen mit ein paar verlorenen Touristen wie uns, die jetzt schon eindeutig in der Minderheit waren, es wieder rausgerissen. Und ein bisschen Abenteuer im Paradies ist nie verkehrt.

    Auf welcher Insel bleiben? Perhentian Besar oder Perhentian Kecil?

    Mein Tipp ist also: Unbedingt Unterkünfte vorher auskundschaften und reservieren. Frage dich dann, was du eher möchtest: Ruhe und eine familienfreundlich Umgebung? Dann empfehle ich dir eine Unterkunft auf Perhentian Besar. Oder ist dir eher nach entspanntem Hippie-Style und Backpacker-Atmosphäre mit gelegentlichen nächtlichen Feuershows am Strand bei billigem Fusel aus der improvisierten Kühlbox-Strandbar? Dann lieber Perhentian Kecil. Mir hat übrigens beides gefallen!

    Perhentian Islands Long Beach Pulau Perhentian Kecil Malaysia
    Kurz vor Saisonende auf den Perhentian Islands kann das Wetter schon mal umschlagen. Die Farben des Wassers am Long Beach auf Perhentian Kecil sind trotzdem genial.

    Grundsätzlich sind aber beide Inseln sehr ruhig, es gibt nicht viel außer Strand, Schnorcheln und Tauchen – Essen gehen beschränkt sich meist auf die resorteigenen Lokale, die aber frei zugänglich sind. Und leider meist nicht besonders gut, wie ich fand. Aber wahrscheinlich war ich einfach nur noch vom Foodiehimmel in Georgetown verwöhnt, wo ich vor den Perhentians war.

    Anreise & Tipps

    Wie kommt man auf die Perhentian-Inseln?

    Die famosen Wassertaxis bringen einen vom Anleger in Kuala Besut auf die Inseln. Kommt man mit dem Flugzeug wie ich, ist der nächste Flughafen Kota Bharu, der von Kuala Lumpur und Penang direkt angeflogen werden kann.

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    Von dort aus dauert es noch eine etwa einstündige Taxifahrt, um den Bootsanleger zu erreichen. Direkt am Gepäckband steht auch sofort ein Stand, an dem Taxitickets verkauft werden. Es gibt bestimmt auch noch günstigere Lösungen, aber meist findet sich jemand, mit dem man sich ein Taxi teilen kann. Trotz der relativ langen Strecke kostet es in meiner Erinnerung nicht die Welt. Flüge finden sich immer wieder auch spontan zu guten Preisen.

    Perhentian Islands Malaysia Traumstrände Perhentian Besar

    Übernachten auf den Perhentians

    Unterkünfte sind so eine Sache auf den Perhentians. Malaysia gehört grundsätzlich nicht zu den günstigsten Ländern für Budget-Traveller. Auf den Perhentian-Inseln ist das Preisniveau noch einmal etwas höher. Und die Kapazitäten sind limitiert.

    Hotels auf den Perhentians am besten im Voraus buchen!
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    Gerade in der Hochsaison, dem europäischen Sommer, bietet es sich an, seine Unterkunft im Voraus zu buchen. Mir persönlich fällt das in Südostasien immer schwer; ich buche selten weit im Voraus, aber auf den Perhentians können die besseren Optionen schnell ausgebucht sein. Man darf sich allerdings keine Illusionen machen, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist nicht besonders.

    Vor allem die Essenssituation auf Perhentian Besar fand ich schwierig, ich habe außer einem kleinen Shop im Perhentian Islands Resort mit einsamen Chipstüten keine Möglichkeit gefunden, mich auch mal selbst zu versorgen. So ist man rund um die Uhr auf die Restaurants der Resorts angewiesen, die leider nicht besonders gut sind. Klar, ist ja auch eine Insel, zu der alles extra angeliefert werden muss. Auf Perhentian Kecil schien mir die Situation etwas besser, dafür ist es dort nicht ganz so ruhig und beschaulich wie auf Perhentian Besar.

    Meine Hotel-Tipps für die Perhentian Islands

    Ich habe im The Barat Perhentian übernachtet, einfache Hütten in Strandnähe. Wer keinen Luxus braucht, sollte zufrieden sein. Auf Perhentian Kecil wurde zu meinem Aufenthalt sehr viel am Long Beach gebaut, dort habe ich spontan eine Nacht im Rock Garden Resort verbracht. Das ist wirklich mega basic, aber durch die Hanglage irgendwie auch sehr hübsch. Das ist allerdings nur etwas für dich, wenn dir Treppensteigen nichts ausmacht, denn die Hütten befinden sich auf einem steilen Hang. Rundherum befinden sich neue und bessere Anlagen. So wie es mir aber schien, könnte es in Zukunft auch etwas zu viel werden.

    Beste Reisezeit für die Perhentian Islands

    Unbedingt zu beachten ist die Saison auf den Perhentian-Inseln, die nur von März bis Oktober dauert – ich war gegen Ende Oktober dort und während die Hinfahrt noch okay war, war die Rückfahrt mit dem Boot doch schon um einiges abenteuerlicher als oben beschrieben. Außerhalb der Saison schließen alle Resorts, und es wird monsunbedingt ungemütlich – die Perhentians sind also kein Ganzjahresparadies.

    Wenn du aber auf paradiesische Strände und eine tolle Unterwasserwelt stehst und dich mal so richtig entspannen möchtest, dann kann ich dir einen Trip auf die Perhentians nur empfehlen.

    Perhentian Islands Malaysia Sonnenuntergang Moschee Perhentian Kecil
  • New York: Ausflug nach Coney Island & Brighton Beach

    New York: Ausflug nach Coney Island & Brighton Beach

    Ach, New York. Dieser Stadt werde ich wohl nie überdrüssig, sogar die frische Brise am Brighton Beach in Coney Island konnte mir nichts anhaben. Im Januar bin ich nochmal privat nach New York geflogen, wahrscheinlich auch ein bisschen aus Gründen der Aufarbeitung. In neun Monaten auf der Langstrecke war ich nämlich drei oder vier Mal dort, glaube ich. Ein besonderer Umstand, denn eigentlich habe ich immer dafür gesorgt, dass sich die Destinations in meinem Dienstplan nicht allzu sehr wiederholen. Ich wollte ja in der kurzen Zeit möglichst alles sehen, was der Flugplan hergibt.

    coney island

    Aber für New York habe ich von meinem Vorsatz eine Ausnahme gemacht. New York ist nie zuviel. Wobei die Aufenthalte immer kurz waren und ich mit meiner Mischung aus Erschöpfung und Jetlag zu kämpfen hatte, so dass am Ende von gut 24 Stunden vor Ort abzüglich langen Busfahrten zum Hotel und einer Mütze Schlaf nie viel Zeit blieb. Also war klar: Irgendwann müsste ich nochmal zurück nach New York, mit mehr Zeit. Um zu sehen, ob ich es nicht vielleicht doch vermisse, dienstlich nicht mehr regelmässig dort aufzuschlagen.

    Hier findest du übrigens noch mehr Inspirationen für deinen Trip nach New York

    Fakten zu Coney Island

    • Coney Island befindet sich im südlichen Teil vom New Yorker Stadtteil Brooklyn
    • Anfang des 20. Jahrhunderts war Coney Island für seine Vergnügungsmeile weltweit berühmt
    • Fahrgeschäfte wie das 1920 erbaute Riesenrad „Wonder Wheel“ oder die 1927 eröffnete Holzachterbahn „The Cyclone“ waren revolutionär
    • Jährlich findet die Mermaid Parade statt, ein großer Straßenumzug, der den Beginn der Sommersaison markiert

    Coney Island im Winter

    Drei Faktoren kamen dann Anfang des Jahres zusammen: Ich hatte jede Menge frei, ich hatte noch einen Urlaubsflug aus dem letzten Jahr übrig und das Beste: es gab einen Direktflug von Berlin nach New York, der immer unterirdisch leer war. Direktflüge auf der Langstrecke sind von Berlin aus ja immer eine Rarität, und viele Routen überleben auch nicht mehr als eine Saison. (Den Flug nach New York gibt’s jetzt im Sommerflugplan auch schon wieder nicht mehr.) Umsteigen ist mir nämlich immer ein Gräuel, vor allem an großen Flughäfen. Die Wege sind lang, das Drumherum stressig und laut; das macht Reisen einfach nur doof und anstrengend. Da ist ein menschenleerer Direktflug ohne viel Schnickschnack und Gerenne von einem kleineren Flughafen direkt vor der Haustür ein wahres Geschenk.

    Wonder Wheel Schild
    Das berühmte Riesenrad Wonder Wheel ist das Wahrzeichen von Coney Island

    Brighton Beach: Der Strand von Coney Island

    Ziemlich schnell stellte sich während meiner Zeit auf der Langstrecke heraus: Ich mag New York, ich mag weit weg reisen – aber dann lieber privat als dienstlich. Zum ersten Mal wieder in Amerika mehr Zeit zu haben, nicht von totaler Erschöpfung und diversen emotionalen Nebenschauplätzen geplagt zu sein, war so entspannend und angenehm. Und die viele Zeit vor Ort! Fast einen ganzen Tag habe ich damit verbracht, nach Coney Island bis nach Brighton Beach zu fahren und einen sonnigen Tag am Meer zu genießen. Wettermäßig ein echtes Geschenk.

    coney island
    Im Sommer perfekt zum Baden: Die weiten Strände von Coney Island

    Und alles ist so nostalgisch schön. Die Strandpromenade, die Essensbuden, das bekannte Riesenrad Wonder Wheel, das zu den beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten von Coney Island zählt. Über den Winter hat alles geschlossen; kein Wunder, denn die Winter in New York sind manchmal so hart, dass man wochenlang nicht das Haus verlassen möchte. Trotzdem: An einem klaren Wintertag ist Coney Island aber die totale Abwechslung vom Großstadtdschungel Manhattans und man kann sich vom frischen Atlantikwind den Kopf frei pusten lassen.

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    Hier findest Du noch mehr Inspirationen zu Städtereisen in den USA

    Vergnügungsparks in Coney Island

    Wer Coney Island mit seinen ganzen Buden und Fahrgeschäften in Aktion erleben will, sollte von Frühjahr bis Herbst vorbeikommen: Die Saison ist in Coney Island von Ende März bis Ende Oktober. Für eine Fahrt mit dem legendären Wonder Wheel muss man in Deno’s Wonder Wheel Amusement Park, für die nostalgische Achterbahn Cyclone in den Luna Park.

    Coney Island ist irgendwie wie ein Kuriositätenkabinett aus vergangenen Zeiten: Jährlich finden vom Coney Island Art Center organisierte skurrile Veranstaltungen wie die Mermaid Parade statt. Hauptsächlich natürlich in der Saison – alle Termine gibt’s hier.

    Freak Show Plakate Coney Island New York

    Die berühmten Hot Dogs von Coney Island

    Bei Nathan’s Famous soll es die besten Hot Dogs der Stadt geben, in jeden Fall aber die bekanntesten. 1916 von polnisch-jüdischen Einwanderern gegründet, avancierte der anfangs kleine Hot-Dog-Stand zum beliebten Fast-Food-Restaurant in Coney Island.

    In den 70er Jahren wurde dann das jährliche Hot-Dog-Wettessen erfunden, das Nathan’s Famous noch mehr Popularität verschaffte. Das gut besuchte und sehr populäre Event findet jedes Jahr am 4. Juli statt, dem Unabhängigkeitstag und großen Nationalfeiertag der USA. Es wird in der großen Hauptfiliale an der Ecke von Surf und Stillwell Avenue ausgetragen.

    Aber auch wenn du es nicht zum großen Wettessen schaffst (und Fleisch magst, denn für Vegetarier gibt es leider nicht allzu viele Optionen), solltest du in jedem Fall in der Hauptfiliale vorbeischauen und einen der legendären Hot Dogs in stilechtem Ambiente probieren.

    Nathan's Famous, Coney Island
    Seit 1916 beliebt: Die Hot Dogs von Nathan’s Famous in Coney Island.

    Gleich um die Ecke befinden sich übrigens auch die Coney Art Walls. Die frei zugängliche Open-Air-Galerie besteht aus mehreren bunten Murals und hat mich ein bisschen an die Wynwood Walls in Miami erinnert. Sehr sehenswert und ein weiterer schöner Fotospot in Coney Island.

    Häufige Fragen zu Coney Island

    Planst du einen Trip nach New York? Coney Island ist bei einem Besuch in New York nicht unbedingt der allererste Anlaufpunkt, aber dennoch sehr sehenswert. Außerdem ist Coney Island relativ schnell zu erreichen. Ich beantworte dir hier die wichtigsten Fragen, damit du einen guten Überblick hast.

  • Essaouira: Der Strand von Marrakesch

    Essaouira: Der Strand von Marrakesch

    Was? Marrakesch hat ’nen Strand? Nicht ganz. Aber Essaouira ist nur gut zweieinhalb Autostunden von Marrakesch entfernt – für ein weitläufiges Land wie Marokko also um die Ecke. Und nach einem aufregenden und mitunter anstregenden Aufenthalt in Marrakesch war ich bereit für ein bisschen Entspannung.

    Lohnt sich ein Ausflug nach Essaouira?

    In vielen Marrakesch-Reiseführern ist Essaouira übrigens als Tagesausflug erwähnt. Ein Tag in Essaouira soll vollkommen reichen, mehr gäbe es eh nicht zu sehen. Allerdings sitzt man dann an einem Tag mindestens fünf Stunden für Hin- und Rückfahrt im Bus, und zum anderen ist ein halber Tag viel zu kurz für diesen schönen Ort. Falls du aber wenig Zeit hast, gibt es organisierte Touren; das nimmt dir wenigstens ein bisschen die Planung ab:

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    4 Dinge, die man in Essaouira sehen muss: Sehenswürdigkeiten in Essaouira

    In Essaouira weht einfach ein anderer Wind. Uah. Was für ein Wortspiel. Aber es stimmt. In Essaouira ist es wesentlich frischer als in Marrakesch, aber die Seeluft ist einmalig. Sie fährt einem durch alle Poren, wischt den roten Staub der Altstadt von Marrakesch mit Inbrunst weg – und vor sich sieht man dieses Küstendorf, was nicht mehr nach rauem Meer und steifer Atlantikbrise aussehen könnte. Nicht ohne Grund trägt Essaouira auch den Spitznamen „Stadt der Winde„.

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    Tipp #1: Der Hafen von Essaouira – Mogador in Essaouira

    Ein bisschen fühlt man sich wie bei Hitchcock’s „Die Vögel“, wenn gierige Möwenschwärme über einem kreisen; hungrig, zuweilen biestig und laut kreischend. Es ist Mittag. Die Fischer sind gerade im Hafen angekommen, breiten ihre frisch gefangene Ware auf improvisierten Tischen und manchmal auch nur auf einer Plastiktüte auf dem nackten Boden aus. Und was für Fische es gibt. Für Liebhaber von Meeresgetier ist das hier ein wahres Fest, frischeren Fisch bekommt man nirgendwo –  aber überhaupt kann man in Essaouira gut und für kleines Geld essen.

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    Die Stimmung am Hafen ist wirklich besonders, und wenn man so auf einem der riesigen Felsen in der Bucht sitzt und sich so den Atlantikwind um die Ohren blasen lässt, fallen einem die kleinen Schönheitsfehler drumherum wie der leider gelegentlich aus den Wellen auftauchende Plastikmüll gar nicht auf.

    Die beste Aussicht auf Altstadt und Meer hat man übrigens vom Mogador:

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    Tipp #2: Die Gassen der Altstadt

    Essaouira ist recht übersichtlich, das stimmt. Dennoch kann man sich gut und gerne einen ganzen Tag nur durch die Gassen der Altstadt treiben lassen – und sich an Essaouiras Charme erfreuen. Überall gibt es kleine hübsche Details zu entdecken. Wenn Du Interesse am Fotografieren entwickeln willst oder Motive suchen üben möchtest – dann fahr‘ nach Marokko!

    Noch mehr Reiseinspiration gesucht?
    ➜ Alle Marokko Artikel findest du hier

    Tipp #3: Souvenir Shopping in Essaouira

    Nachdem ich in Marrakesch bitter übers Ohr gehauen wurde, hier der ultimative Shoppingtipp für Dich: Vergiss Marrakesch! Alles, was es dort an schönen Lampen, Decken, Teppichen und anderem Schnickschnack gibt, findest Du auch in Essaouira – dann oft zu festen Preisen, die aber wirklich realistisch sind.

    Mir hat in Marrakesch ein windiger Berber 40 Euro für ’ne olle Tagesdecke abgeknöpft! Das klang zwar zuerst nach einem guten Preis, hatten wir doch das scheinbar typische Berber-Verhandlungsritual mit viel Chi-Chi, warmen Worten und tränenreichen Stories von alten Frauen, die sich im kargen Atlasgebirge für einen Hungerlohn die Hände an den Decken wund weben, bei sagenhaften 250 Euro begonnen. Zwei-hundert-fünfzig!! Von 250 runter auf 40, das ist ja schon eine fast obszöne Spanne. Aber mein Gesicht, als ich die genau gleiche Decke für zehn (!) Euro in Essaouira gesehen habe, war unbezahlbar. Wir lernen also: Nix in Marrakesch kaufen! (Und ich bin mir sicher: Andere Städte, die noch weniger touristisch als Essaouira sind nochmal ’ne Runde attraktiver zum Einkaufen.) Weiterer Pluspunkt: Was nervige Verkäufer angeht, ist Essaouira das absolute Gegenteil von Marrakesch! Man wird nicht belästigt, viel seltener angesprochen und im allgemeinen ist die Stimmung diesbezüglich in Essaouira wesentlich entspannter.

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    Tipp #4: Die Strandpromenade von Essaouira

    Außerhalb des Altstadtkerns befindet sich der lange, weite Strand von Essaouira. Zum Baden fand ich’s nicht besonders spannend, das Wasser ist relativ kühl und so richtiges Miami-South-Beach-Feeling will in Marokko als muslimischem Land einfach nicht aufkommen. Wassersportler allerdings werden begeistert sein, nicht umsonst ist die ganze Ecke hier ein totaler Hotspot für Surfer.

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    Abends und vor allem am Wochenende mutiert die Strandpromenade zur „Ausgehmeile“ von Essaouira mit Popcornwägen und Schneckenverkäufern, bei denen man sich direkt am Stand die frisch gekochten Minischnecken aus ihren Schneckenhäusern popeln und essen kann. Wer’s mag. Gute Gelegenheit jedenfalls, um ein bisschen originales Leben mitzubekommen – die Promenade ist auch für einheimische Familien ein beliebtes Ausflugsziel. Und es gibt die ein oder andere Lounge Bar, in der man wunderbaren Minztee bekommt: Pappsüß, aber lecker.

    essaouira

    Praktische Tipps für Essaouira

    Anreise: Wie kommt man von Marrakesch nach Essaouira?

    Es gibt mehrere Möglichkeiten, von Marrakech nach Essaouira zu kommen:

    a) Privattaxi (am teuersten)

    b) Im Rahmen eines gebuchten Ausflugs mit oder ohne Programm:
    Manche Touren machen dann noch unterwegs an Arganbäumen halt, auf denen Ziegen auf der Suche nach den Arganfrüchten in den Baumwipfeln hocken. Sieht lustig aus, aber seitdem ich mal gerüchteweise gehört habe, dass die Ziegen dort extra für die Touristen festgebunden werden, fand ich das auch nicht mehr spannend.

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    c) Mit dem Linienbus:
    Ab dem Bahnhof in Marrakesch fahren auch die Überlandbusse ab, die direkt nach Essaouira fahren und dort total praktisch vor den Toren der Altstadt halten. Die Tickets sind günstig, und der VIP-Bus am Vormittag ist mit WLAN und bequemen Sitzen sehr komfortabel.

    Unterkunft in Essaouira

    Im Maison du Sud schläft man in einem alten, verwinkelten Riad mitten in der Altstadt. Die Zimmer sind schon ziemlich abgewohnt, nichts Schönes, aber die Lage ist fantastisch und das Frühstücksambiente im Riad-typischen Innenhof einmalig.

    Die richtige Kleidung

    Pulli oder Jacke nicht vergessen! In Essaouira ist es um einige Grad kälter als in Marrakesch, und die steife Brise ist echt nicht zu unterschätzen, auch wenn die Wetter-App was von 30 Grad erzählt!

    essaouira
  • Es Trenc: Karibikfeeling auf Mallorca

    Es Trenc: Karibikfeeling auf Mallorca

    Bin ich etwa in der Karibik gelandet? Das frage ich mich jedes Mal, wenn ich am Strand von Es Trenc auf Mallorca liege. Nach einer abenteuerlichen Anfahrt über einen mehrere Kilometer langen Feldweg, der gerade mal so breit ist wie ein Mittelklasseauto, aber durch den der Gegenverkehr auch noch hindurch muss, erreicht man den Parkplatz von Es Trenc. Einmal an Salzbecken vorbei und durch Dünen hindurch, die so oder ähnlich auch in Norddeutschland stehen könnten, wird man schon von weißestem Sand und helltürkisfarbenem Meer geblendet.

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    Es Trenc: Der Traumstrand von Mallorca bei Colonia Sant Jordi

    Tage zuvor gab es auf der Insel leider ein schweres Unwetter. Die mallorquinischen Strandaufräumer waren noch nicht durch, als wir da waren, daher trieben noch Algen an den Strand. Das ist aber in der Regel kein Problem, das Wasser am Es Trenc ist eigentlich immer glasklar. Da es zudem besonders salzhaltig ist, fühlt man sich beim Schwimmen mindestens genauso fluffig wie auf dem weißen Sandstrand.

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    Einer der schönsten Strände Mallorcas & Naturschutzgebiet

    Es Trenc ist schon seit Ewigkeiten kein Geheimtipp mehr. Zum Glück ist das gesamte Areal um den Strand herum ein riesiges Naturschutzgebiet, touristische Großbebauungen sind also gar nicht erlaubt. Aber gerade deswegen zieht Es Trenc viele Menschen an, die auf der Suche nach einem besonderen Strand sind – eine frühe Anreise lohnt sich also.

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    Am besten unter der Woche, denn am Wochenende kommen auch viele Einheimische her. Und dann wird’s kuschelig am Strand. Trotzdem: Es Trenc ist auf Mallorca einfach schwer zu toppen. Wem’s am Strand zu voll wird, der flüchtet einfach ins Wasser, bis einem Schwimmhäute wachsen: man kann ewig weit ins Wasser reinlaufen (super für Kinder) und irgendwann wird’s ruhiger. Und im Hochsommer wird das Wasser so warm, dass man eh nicht mehr raus möchte.

    Es Trenc, Mallorca

    Wie kommt man am besten nach Es Trenc?

    Am einfachsten kommst du mit dem Auto oder einem Mietwagen an den Es Trenc, und ich fahre am liebsten früh am Vormittag los – dann ist der Parkplatz noch entspannt und der Strand gehört fast dir allein.

    Du hältst dich zunächst bis Campos, ab dort ist alles gut ausgeschildert. An der Abzweigung hast du die Wahl zwischen Es Trenc/Ses Salines und Es Trenc/Ses Covetes; ich nehme eigentlich immer die Richtung Ses Salines, das ist meine Lieblingsecke.

    Hier findest du günstige Mietwagen für Mallorca

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    Wie teuer ist Es Trenc?

    Der Parkplatz an den Ses Salines kostet 6 € pro Tag, und eine kostenlose Alternative gibt es an dieser Ecke nicht. Den ersten Parkplatz rechts kannst du getrost ignorieren – fahr stattdessen den schmalen Feldweg weiter bis ganz ans Ende.

    Eine Warnung habe ich allerdings: Wenn du dich hinterm Steuer eines Mietwagens unwohl fühlst oder mit einem riesigen SUV unterwegs bist, wird dieser Weg zur Geduldsprobe. Er bleibt über eine lange Strecke sehr schmal, und sobald dir jemand entgegenkommt, beginnt das große Rangieren.

    Dazu kommen noch Leihgebühren für Schirme und Liegen, falls gewünscht. Es gibt allerdings auch Strandabschnitte, an denen man eigenes Equipment aufstellen kann.

    Mehr Tipps für Mallorca findest du auch auf meinem
    ➜ Mallorca Blog

    Essen und Trinken lässt sich ganz gut in den Chiringuitos (Beachbars), aber hier kann man ebenfalls weder gastronomische Höhenflüge noch Schnäppchenpreise erwarten. Ich bin immer Selbstversorger, was das Essen angeht, und hole je nach Laune das ein oder andere kühle Getränk an der Bar. 

    Übernachten in Es Trenc

    Direkt am Strand von Es Trenc gibt es keine Hotels, aber im nahegelegenen Colonia Sant Jordi gibt es viele schöne Unterkünfte und Es Trenc ist ganz um die Ecke!

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