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Hamburg gehört zu den spannendsten Städten Deutschlands. Die Hansestadt verbindet maritime Geschichte mit moderner Architektur, einer lebendigen Kulturszene und zahlreichen Sehenswürdigkeiten rund um Hafen, Elbe und Speicherstadt. Hier findest du meine Tipps für Sehenswürdigkeiten, Stadtviertel und besondere Orte in Hamburg.

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  • Hamburg Sehenswürdigkeiten: Die 15 wichtigsten Highlights

    Hamburg Sehenswürdigkeiten: Die 15 wichtigsten Highlights

    Mit Hamburg habe ich eine ganz besondere Verbindung (mehr dazu am Ende dieses Artikels!) und kann dir einen Trip dorthin nur empfehlen. Damit du weißt, was du in der Hansestadt nicht verpassen darfst, zeige ich dir die tollsten Sehenswürdigkeiten in Hamburg und verrate dir den ein oder anderen Geheimtipp.

    1. Speicherstadt

    Die Speicherstadt ist das größte Lagerhausensemble der Welt und UNESCO-Weltkulturerbe. In diesen massiven Backsteinbauten wurden früher die vielen Güter, die ihren Weg aus aller Welt in den Hamburger Hafen fanden, gelagert; einige Gebäude werden dafür auch heute noch genutzt.

    Hamburger Speicherstadt mit Kanal und historischen Backsteinlagerhäusern

    Am besten du spazierst selbst ein wenig durch die Speicherstadt mit ihren vielen Brücken und Kanälen. Mit etwas Glück kannst du auch eines der Häuser von innen sehen: oft finden hier Lagerverkäufe statt. Ich bin so z.B. in einen Teppichhandel hineingestolpert und so einen alten Speicher von innen zu sehen, war schon sehr atmosphärisch.

    Tipp: Die Speicherstadt kannst du sowohl zu Fuß als auch zu Wasser erkunden. Bestimmte Hafenrundfahrten führen nämlich auch durch die schmalen Kanäle, z.B. diese hier*.

    Boot auf dem Kanal in Hamburgs Speicherstadt mit Brücke

    2. Elbphilharmonie

    Die Elbphilharmonie wird oft auch nur „Elphi“ genannt und ist das wohl beeindruckendste Wahrzeichen der Moderne in Hamburg. Anfangs durch ihre astronomischen Baukosten nicht ganz unumstritten, hat sie mit ihrer gläsernen Fassade die Skyline von Hamburg maßgeblich geprägt und ist zum absoluten Publikumsmagneten geworden. Schon von außen ist die Kombination aus Backsteinspeicher und gläserner Welle beeindruckend – aber richtig besonders wird es oben.

    Elbphilharmonie Hamburg mit Glasfassade vor blauem Himmel

    Der Clou ist nämlich die um die Elbphilharmonie umlaufende Aussichtsplattform, die Elbphilharmonie Plaza, von der aus man einen fantastischen Ausblick auf den riesigen Hamburger Hafen, die Elbe und die Speicherstadt hat. Hinauf geht es durch einen spacigen Tunnel mit der längsten Rolltreppe Westeuropas. Das Beste: Der Zugang zur Aussichtsplattform ist kostenlos. Du holst dir entweder spontan vor Ort am Infopoint ein kostenfreies Ticket – oder buchst online für 3 € ein festes Zeitfenster, falls du auf Nummer sicher gehen willst.

    Besucher in modernem Tunnel mit ovalen Mustern an Wänden

    Die Konzerthalle selbst befindet sich im Inneren des Gebäudes, darüber liegt das luxuriöse Westin Hamburg, dessen Zimmer mit Aussicht auf die Elbe eine echte Attraktion sind. Wenn du dir mal etwas gönnen möchtest, solltest du hier eine Nacht verbringen.

    ➜ Mein Aufenthalt im Westin Hamburg

    Fotografin fotografiert Hamburger Hafen durch geschwungene Glasfassade

    Im Rahmen des Elbjazz Festivals war ich zu einem Konzert in der Elbphilharmonie und kann die außergewöhnliche Akustik nur bestätigen. Ich saß ziemlich weit oben und trotzdem hat es sich angefühlt, als säße ich mitten auf der Bühne. Es finden übrigens nicht nur klassische Konzerte statt, sondern auch ein richtig guter Mix aus den verschiedensten Musikrichtungen.

    ➜ Hier findest du den aktuellen Veranstaltungskalender der Elbphilharmonie

    Konzerthalle mit Bühne und Publikum aus der Vogelperspektive

    Falls du keine Lust auf ein Konzert hast oder die Abende lieber anderweitig verbringen möchtest (in Hamburg gibt es da eh so viele Möglichkeiten), dann kannst du dir den Konzertsaal auch bei einer Führung ansehen. Dabei erfährst du mehr interessante Details über das spannende Bauwerk – architektonisch ist die Elbphilharmonie nämlich einzigartig. Oder hättest du gewusst, dass der gesamte Saal auf 362 Stahlfedern montiert ist, die den Schall so gut im Saal verteilen?

    ➜ Hier kannst du deine Führung durch die Elbphilharmonie buchen

    3. HafenCity

    Direkt neben der Speicherstadt liegt mit der HafenCity Europas größtes innerstädtisches Stadtentwicklungsprojekt – ein komplett neues Stadtviertel, das auf ehemaligen Hafenflächen gewachsen ist und ein ziemlich krasses Kontrastprogramm zur historischen Altstadt liefert.

    Hafenfähre auf der Elbe im Hamburger Hafen

    Das neue Herzstück der HafenCity ist seit 2025 das Überseequartier: ein Komplex aus 14 Gebäuden mit Shops, Restaurants, Hotels, Kino und direktem Anschluss ans Kreuzfahrtterminal. Architektonisch lohnt sich besonders ein Blick auf das Bürogebäude „The Yard“, dessen Fassade vom Dogenpalast in Venedig inspiriert ist.

    Belebter Außenbereich am Miamiplatz mit modernem Backsteingebäude und weißen Bögen

    Tipp: Wenn du in der HafenCity hungrig wirst und Fisch oder Meeresfrüchte magst, probier unbedingt das Pesca aus. Das Konzept des Restaurant ist irgendwo zwischen Theater und Fischmarkt angelegt – besonders abends ein schönes Erlebnis.

    4. Landungsbrücken

    An den Landungsbrücken kommst du als Hamburg-Besucher kaum vorbei: Seit über einem Jahrhundert ist das große Gebäude am Elbufer mit seinen markanten Türmen und grünen Kuppeln eines der Wahrzeichen Hamburgs. Ursprünglich als Anlegestelle für Überseelinien-Schiffe erbaut, dienen die Landungsbrücken heute als Startpunkt für zahlreiche Erkundungstouren durch die Hafenmetropole.

    Hier beginnen in der Regel auch die zahlreichen Hafenrundfahrten, von denen du wirklich eine einmal unternommen haben solltest. Der Hamburger Hafen ist nämlich echt beeindruckend. Es gibt allerdings so viele verschiedene Anbieter und Fahrten mit unterschiedlichen Schwerpunkten, dass man schnell schon einmal den Überblick verliert.

    Hafenrundfahrt in Hamburg mit Blick auf die Elbphilharmonie

    In diesem Artikel findest du die besten Anbieter, sowie Alternativen für einen schmaleren Geldbeutel: Die besten Hafenrundfahrten in Hamburg

    Wer du es noch günstiger magst, nimmst du einfach eine HVV-Fähre (z.B. die Linie 62) und nutzt einfach ein reguläres Nahverkehrsticket. Mit einer Hamburg Card kannst du den öffentlichen Nahverkehr kostenlos nutzen.

    Außerdem findest du nahe der Landungsbrücken zwei der berühmtesten Museumsschiffe Hamburgs, die Rickmer Rickmers und die Cap San Diego.

    ➜ Tickets für die Rickmer Rickmers hier kaufen*

    ➜ Tickets für die Cap San Diego hier kaufen*

    5. Alter Elbtunnel

    Der Alte Elbtunnel ist auch nach über 100 Jahren ein architektonisches Meisterwerk. Ursprünglich wurde er für den immer größer werdenden Verkehr zwischen der City auf der einen Seite und den Hafenanlagen und Werften auf der anderen Seite der Elbe gebaut. In den 1970er Jahren wurde der Alte Elbtunnel aber durch den neueren Elbtunnel der A7 quasi abgelöst. Zwei 426,5 Meter lange Tunnelröhren liegen in 24 Metern Tiefe unter der Elbe und verbinden die beiden Ufer – mit gekachelten Wänden, Majolika-Reliefs von Seesternen und Krabben und schummrigem Licht.

    Menschen in einer U-Bahn-Station mit beeindruckender Architektur und Lichtdecke.

    Das Besondere: Der Alte Elbtunnel verfügt nicht über Zufahrten oder Rampen an den Eingängen, sondern über eindrucksvolle historische Lastenaufzüge, die alles von Fussgängern über Radfahrer bis Autos transportieren.

    Tipp: Vom Aussichtspunkt Steinwerder auf der anderen Seite des Alten Elbtunnels hast du eine tolle Aussicht auf die Elbe und die Hamburger Skyline. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist es von hier aus zudem ein Katzensprung in den neuen Trend-Stadtteil Wilhelmsburg.

    Historischer Hamburger Elbtunnel mit alten Holzaufzügen und Warnschildern

    6. Fischmarkt & Fischauktionshalle

    „Moin„, sage ich zum Busfahrer, als ich in aller Frühe zum Fischmarkt aufbreche, aber egal, wie oft ich übe, es hört sich immer ein bisschen gestelzt an. So richtig norddeutsch will es einfach nicht klingen. Umso typischer ist dafür der Fischmarkt, der jeden Sonntag in St. Pauli stattfindet – eine absolute Hamburger Institution.

    Aale-Dieter Fischstand am Hamburger Hafen mit Kränen

    Die wilden Marktschreier hier sind Kult, und man muss sich wirklich beherrschen, bei soviel Überredungskunst nicht doch noch bei einem überbordenden Obstkorb oder einem Monatsvorrat Räucheraal zuzuschlagen. Aale, Bananen und Blumensträuße fliegen in halsbrecherischer Geschwindigkeit über die Theken – das musst du einmal live erlebt haben.

    Seit 1703 findet der Altonaer Fischmarkt jeden Sonntag am Elbufer statt. Aber: Schon um 9.30 Uhr ist hier leider wirklich Schluss. Gehörst du nicht zu den Frühaufstehern, gibt es nur eine Alternative: Erst gar nicht ins Bett gehen! Denn ein morgendlicher Snack auf dem Fischmarkt nach einer langen Nacht auf der nahegelegenen Reeperbahn ist besonders in den Sommermonaten fast schon ein Muss. Auf dem Fischmarkt trifft sich nämlich eine herrlich absurde Mischung aus Frühaufstehern, Nachtschwärmern und Touristen.

    Geflochtene Hamburg-Körbe mit frischem Obst und Gemüse

    Der Fischmarkt zieht sich übrigens um die eindrucksvolle Fischauktionshalle. Jeden Sonntag von 6 bis 12 Uhr treten hier Live-Bands auf – perfekt, um sich mit einem Fischbrötchen und einem frühen Bier (oder einem späten, je nach Perspektive) durch den Vormittag treiben zu lassen.

    Tipp: Von April bis Oktober öffnet der Fischmarkt schon um 5 Uhr, im Winter (November bis März) gelten verkürzte Öffnungszeiten ab 7.30 Uhr. Schluss ist immer um 9.30 Uhr. Und: Nimm Bargeld mit.

    Alternative unter der Woche: Isemarkt

    Wenn dein Hamburg-Trip nicht über einen Sonntag geht oder du keine Lust hast, durchzumachen oder vor 6 Uhr aufzustehen: Mach stattdessen einen Abstecher zum Isemarkt im Stadtteil Eppendorf/Harvestehude (U3 zwischen Hoheluftbrücke und Eppendorfer Baum). Der Isemarkt ist dienstags und freitags von 8:30 bis 14 Uhr geöffnet und erstreckt sich auf rund einem Kilometer unter dem Hochbahn-Viadukt. Touristen findest du hier kaum, dafür echtes Hamburger Lebensgefühl.

    7. Reeperbahn

    Die Reeperbahn in St. Pauli ist die legendäre Partyzone Hamburgs und zieht jährlich Millionen von Besuchern aus aller Welt an. Ursprünglich war die Gegend um die Reeperbahn eher als zwielichtiges Rotlichtviertel mit vielen Legenden rund um Zuhälter, Drogenbarone und Kriminelle bekannt, aber heute sind Straßenzüge wie z.B. die Große Freiheit auch eine einzige Feiermeile für Jugendliche, Touristen, Junggesellenabschiede und Spaßsuchende. Du findest hier eine wirklich bunte Mischung aus den verschiedensten Bars, Clubs, Theatern, aber auch fancy Restaurants.

    Große Freiheit 36 Hamburg Reeperbahn mit Gitarren-Neonschild

    Suchst du nach Gastro-Tipps für Hamburg?
    Dann schau am besten in meinen großen Hamburg Food Guide!

    Daneben gibt es aber immer noch Lokale, die dem Rotlichtmilieu zuzuordnen sind, wie z.B. die berühmt-berüchtigte Herbertstraße. Mit einer Betonwand als Sichtschutz abgeschottet ist die Herbertstraße eine klitzekleine Straße mitten in St. Pauli, zu der als Frau keinen Zutritt haben – es sei denn, du arbeitest in einem der dortigen Etablissements.

    Tagsüber spürst du viel vom anderen Charakter von St. Pauli: ein bisschen rough, ein bisschen kreativ und sehr lebendig. Es lohnt sich, auch in die Nebenstraßen abzubiegen und sich in der besonderen Atmosphäre dieses ambivalenten Stadtteils zu verlieren.

    Graffiti-Wandbild am Hamburger Fischmarkt mit Digga-Schriftzug

    Interessierst du dich für die kleinen und großen Geschichten rund um die Reeperbahn? Es gibt thematisch tolle Touren, die dir Einblicke in das Leben in diesem speziellen Teil Hamburgs geben.

    Die besten Touren auf St. Pauli

    Sex & Crime auf St. Pauli* (ab 18)

    Kieztour mit Insidern aus der berühmten Olivia Jones Family* – Bei dieser Tour kannst du deinen Tourguide im Voraus wählen, je nachdem, welche Facette des Kiezlebens dich am meisten interessiert. Absolute Empfehlung!

    Nachtwächter-Tour durch den Kiez* – Mit einem Nachtwächter mit typisch maritim-hanseatischem Charme geht es hier weniger spicy durch den Kiez.

    Die Kiez-Kapitän Reeperbahn & Beatles Kieztour* – Jugendfreie Tour durch den Kiez, mit den wichtigsten Locations der Beatles: Wusstest du, dass die legendären Beatles ihre Karriere in Hamburg auf dem Kiez begonnen haben?

    8. Bunker Feldstraße / Grüner Bunker

    Wenn ich einen Spot in Hamburg empfehlen müsste, an dem sich in den letzten Jahren am meisten getan hat, dann würde ich wohl den Bunker an der Feldstraße in St. Pauli nennen. Der wuchtige Betonklotz aus dem Zweiten Weltkrieg wurde um einen begrünten Dachgarten erweitert. Heute findest du auf dem Dach des Bunkers zwei Restaurants, eine Bar, ein Hotel und einen Gedenkort zur Geschichte des Gebäudes.

    Um hochzukommen, läufst du über den 560 Meter langen Bergpfad einmal außen um den Bunker herum bis zum Dach auf 58 Metern Höhe. Von oben hast du dann den vielleicht spektakulärsten Stadtblick Hamburgs.

    Tipp: Der Eintritt ist frei. Bei gutem Wetter und bei Sonnenuntergang kann es zu Wartezeiten kommen.

    Mehr Infos findest du in diesem Artikel: Grüner Bunker Hamburg

    Hamburger Flakbunker mit begrünten Dachterrassen vor blauem Himmel

    9. Schanzenviertel & Karolinenviertel

    Wenn du genug von Backstein, Hafen und Hanseatik hast: ab ins Schanzenviertel. Hier zeigt Hamburg seine alternative, leicht raue, sehr lebendige Seite. Streetart, kleine Designerläden, Concept-Stores – und mittendrin die Rote Flora, das ehemalige Theatergebäude und bis heute ein Symbol der Hamburger Hausbesetzer und der linken Subkulturszene.

    Belebte Hamburger Straße mit Café, Graffiti und Geschäften

    Besonders stark ist hier die Gastro-Szene: vom langen Frühstück über Brunch-Spots, Bagel-Läden und Sourdough-Bäckereien bis hin zu kleinen Bistros, internationalen Küchen und sehr guten Bars findest du in der Schanze alles, was man sich für einen entspannten Tag oder einen langen Abend wünscht.

    Offenes Sandwich mit Rote Bete, Salat und Cappuccino

    Direkt nebenan, hinter den Messehallen, liegt das Karolinenviertel – das Karoviertel ist das kleinere, ruhigere Nachbarviertel der Schanze mit Hinterhofläden, Vintage-Stores und vielen kleinen Lokalen. Beide Viertel gehen so fließend ineinander über, dass man oft gar nicht merkt, wo das eine aufhört und das andere anfängt.

    10. Planten un Blomen

    Planten un Blomen ist die größte grüne Oase mitten in Hamburg: Hier findest du einen 47 Hektar großen Park, der kostenlos zugänglich ist. Wenn du eine Pause vom Sightseeing brauchst, ist das hier die richtige Adresse. Es gibt mehrere unterschiedlich gestaltete Bereiche, darunter einen großen japanischen Garten – einen der größten seiner Art in Europa.

    Sonniger Stadtpark mit Wasserbecken, Bäumen und Spaziergängern

    Ein Highlight im Sommer sind die Wasserlichtkonzerte am Parksee – ein kostenloses Spektakel aus tanzenden Wasserfontänen, Lichteffekten und Musik. Sie finden täglich von Mai bis September statt (im Mai/Juni um 22 Uhr, ab Juli um 21 Uhr).

    11. Binnen- & Außenalster

    Mitten in der Hamburger Innenstadt liegt mit der Alster ein wunderschönes Naherholungsgebiet. Die kleinere Binnenalster wird von der Lombards- und Kennedybrücke begrenzt – hier bist du mitten in der City und trotzdem direkt am Wasser. Die größere Außenalster zieht sich nach Norden und ist im Sommer voll mit Seglern, SUP-Paddlern, Joggern und Hamburgern, die einfach nur am Ufer sitzen und die Sonne genießen.

    Segelboote ankern an einem ruhigen See mit Bäumen

    Tipp: Plan dir Zeit für einen Spaziergang oder eine Radtour um die Außenalster ein (rund 7,5 km). Die Strecke führt durch Pöseldorf, vorbei an alten Villen und Bootsstegen. Halt machen kannst du an der Alsterperle, einem kleinen Kiosk-Café direkt am Wasser.

    12. St. Michaelis Kirche / Hamburger Michel

    Die St. Michaelis Kirche mit ihrem 132 Meter hohen Turm ist ein weiteres unübersehbares Wahrzeichen Hamburgs. Bekannt ist der Turm vor allem unter dem Spitznamen „Michel“.

    Kirchturm des Hamburger Michels mit großer Turmuhr

    Die Kirche prägt seit Jahrhunderten das Stadtbild und war für Seefahrer, die in den Hafen einliefen, oft das erste Zeichen, dass sie Hamburg erreicht hatten. Zweimal wurde der Michel jedoch durch Brände zerstört, und zweimal wieder aufgebaut – das macht ihn auch zu einem Symbol für den Durchhaltewillen der Hansestadt.

    Luftaufnahme der Hamburger Innenstadt mit Kirchturmspitzen

    Vom Michel hast du einen wirklich beeindruckenden Blick auf die City und den Hafen. Du bekommst hier ein Gefühl dafür, wie nah Innenstadt, Hafen und Elbe beieinanderliegen. Innen ist die Kirche überraschend hell und freundlich, fast schon mediterran für eine norddeutsche Hauptkirche. Hinauf geht es größtenteils mit dem Aufzug. (Du kannst aber auch den kompletten Aufstieg zu Fuß absolvieren – es sind ganze 453 Stufen.) Achtung: Oben weht je nach Wetterlage schon mal eine steife Brise – nimm dir also besser einen Schal o.ä. mit.

    Luftpanorama Hamburg mit Elbphilharmonie, Hafen und Containerschiff

    Tipp: Der Aufstieg auf den Michel kostet Eintritt, aber mit der Hamburg Card kannst du auch hier wie bei vielen anderen Sehenswürdigkeiten in Hamburg ein paar Euro sparen.

    13. Komponistenquartier & Großneumarkt

    Mitten in der Neustadt, ein paar Schritte vom Michel entfernt, liegt der Großneumarkt – ein Platz mit Charakter, der nie überlaufen ist. Rund um den Platz findest du das ein oder andere richtig süße Café (perfekt für eine Pause zwischen zwei Sightseeing-Stops) und ein paar gute Restaurants. Vom typischen Trubel der Innenstadt bist du hier komplett raus.

    Gemütliches Straßencafé mit Gästen auf dem Bürgersteig
    Das feels like Coffee & Art ist eines der cuten Cafés in der Nähe vom Großneumarkt

    Direkt nebenan liegt das Komponistenquartier: Hier stehen die Wohn- bzw. Geburtshäuser von Mendelssohn, Brahms, Telemann, Mahler, Bach (Carl Philipp Emanuel) und Hasse – heute kleine, sehr feine Museen, die zusammen das Komponistenquartier bilden. Man muss kein Klassik-Nerd sein, um das schön zu finden – allein die Atmosphäre der Gassen ist besonders.

    14. Hamburger Rathaus

    Das Hamburger Rathaus mit seiner Neorenaissance-Fassade ist einer der schönsten Kontraste zu Hafen und den Backsteinfassaden der Speicherstadt. Davor liegt der Rathausmarkt, auf dem im Sommer viele Veranstaltungen stattfinden. Im Winter ist er der Standort des Hamburger Weihnachtsmarkts, der übrigens als einer der schönsten Deutschlands gilt.

    Hygieia-Brunnen im Innenhof des Hamburger Rathauses

    Der Innenhof ist frei zugänglich und überraschend ruhig. Mit einer Führung kannst du auch das Innere das Rathauses erkunden. Tickets bekommst du vor Ort, mit einer Hamburg Card gibt’s Rabatt. Die genauen Uhrzeiten findest du hier.

    15. Stadthöfe & Stadthaus

    Nur 3 Minuten vom Rathaus liegt eine Ecke, die ich persönlich richtig beeindruckend finde, weil sie mitten in der Stadt liegt und trotzdem so wenig bekannt ist: die Stadthöfe. Sie sind Hamburgs elegante Hinterhof-Variante – und mit einem Mix aus Architektur, Passagen, Cafés und kleinen Läden perfekt für eine kleine Pause vom Sightseeing.

    Elegantes Außenrestaurant in historischem Innenhof mit Gästen

    Hier sitzt auch einiges an toller Gastronomie – u.a. die Bars und Restaurants vom Boutique-Hotel Tortue Hamburg, übrigens auch eine tolle Adresse zum Übernachten in Hamburg, wenn du dir etwas gönnen möchtest.

    Direkt an die Stadthöfe angeschlossen liegt das Stadthaus – ein Ort mit einer dunklen Geschichte. Während der NS-Zeit befand sich hier das Hauptquartier der Gestapo, in dem Menschen verhört, gefoltert und in den Tod geschickt wurden. Lange Zeit blieb das im öffentlichen Bewusstsein erstaunlich unbeachtet, bis das Gebäude saniert und neu entwickelt wurde. Heute erinnert eine kleine, kostenfrei zugängliche Gedenkstätte im Erdgeschoss an die Opfer des Nationalsozialismus.

    Meine Verbindung zu Hamburg

    Falls du dich gefragt hast, woher meine besondere Verbindung zu Hamburg kommt: Ich durfte ein ganzes Jahr lang im Rahmen der Friend of Hamburg Kampagne mit Hamburg Marketing Hamburgs kulinarische Highlights auf meinem Instagram-Account @thehappyjetlagger vorstellen und habe so die Stadt noch einmal von einer ganz anderen Seiten kennenlernen dürfen.

    Hier findest du alle Artikel über Hamburg

    Elegante Teller mit Burrata und Tomaten auf Holztisch
  • Grüner Bunker Hamburg: St. Pauli’s neue Sehenswürdigkeit

    Grüner Bunker Hamburg: St. Pauli’s neue Sehenswürdigkeit

    Mitten auf St. Pauli steht ein 58 Meter hoher Betonklotz aus dem Zweiten Weltkrieg – und auf seinem Dach wächst neuerdings ein riesiger Garten! Ich bin den neuen Bergpfad hochspaziert und habe sogar oben übernachtet. Was du über den Grünen Bunker in Hamburg wissen musst, erfährst du hier.

    Bewegte Vergangenheit: Architektur & Geschichte des Feldstraßenbunkers

    Schon bevor er zu einer der gehyptesten Sehenswürdigkeiten Hamburgs in den letzten Jahren wurde, war der Bunker an der Feldstraße im Stadtbild unübersehbar. Offiziell übrigens Flakturm IV genannt, gehört der Feldstraßenbunker zu den größten Bunkern, die je gebaut wurden. Die Grundfläche beträgt ganze 75 mal 75 Meter!

    Menschen stehen auf einem Betonbalkon vor blauem Himmel

    Man kann schon ahnen, welchem Zweck der Bunker einst gedient hat: Hier suchten im Zweiten Weltkrieg bis zu 18.000 Menschen Schutz; während der schweren Luftangriffe im Sommer 1943 zeitweise sogar bis zu 25.000. Gebaut wurde er von 1942-1944 in Rekordzeit; wie so viele Bauten dieser Zeit mit der Hilfe von Zwangsarbeitern.

    Die massive Bauweise und enorme Größe übrigens der Grund, wieso der Bunker heute noch so prominent auf St.Pauli steht. Viele Bunker wurden nach Ende des Krieges in Deutschland gesprengt, aber die Sprengkraft, die hier nötig gewesen wäre, hätte die dicht bebauten Wohnviertel ringsum gefährdet. Die Außenwände sind nämlich bis zu dreieinhalb Meter dick – der Bunker ist ein echter Koloss. Heute steht er sogar unter Denkmalschutz.

    Grüner Bunker in Hamburg umgeben von Bäumen und Pflanzen.

    Danach wurde der Bunker vielfältig genutzt, viele Unternehmen aus der Kreativbranche zogen ein – aber die bekannteste Location ist wohl der Club Uebel & Gefährlich. Von 2019 bis 2024 wurde das Dach dann aufgestockt und begrünt: fünf neue Etagen, ein 560 Meter langer Bergpfad außen herum, ein 1.400 m² großer Dachgarten mit tausenden Pflanzen. Seit Sommer 2024 ist der Grüne Bunker offiziell für alle zugänglich.

    Suchst du noch mehr Tipps für deinen Trip nach Hamburg?
    Hier findest du alle Artikel über Hamburg

    Der grüne Bunker in Hamburg, eine einzigartige Sehenswürdigkeit im Stadtteil St. Pauli.

    Den Grünen Bunker besichtigen: Rauf auf den Dachgarten

    Nach oben führt der Bergpfad – ein 560 Meter langer, fünf Meter breiter Weg, der sich spiralförmig außen um den Bunker windet. Du bist allerdings schneller oben als du denkst, weil sich die Aussicht mit jeder Etage verändert und du immer andere interessante Blickwinkel findest.

    Hilldegarden Urban-Garten-Hochbeet mit Pflanzen und Graffiti
    Blick auf den grünen Bunker in Hamburg im Sonnenschein.

    Oben warten dann rund 1.400 Quadratmeter Dachgarten mit über 4.700 Pflanzen auf 58 Metern Höhe auf dich. Die Aussicht ist wirklich einmalig; von hier aus hast du einen Rundumblick über Hamburg, und kannst z.B. die Elbphilharmonie, den Michel und den Hafen sehen. Direkt unter dir siehst du das Millerntor-Stadion, das Heimatstadion des FC St.Pauli.
    Buche hier eine Führung durch das Millerntor-Stadion*

    Panoramaansicht von Hamburg mit Blick auf die Stadt und den Himmel.
    Silhouette vor Treppe mit Fernsehturm im Hintergrund

    In der obersten Etage findest du dann eine kleine Ausstellung zur Geschichte des Bunkers und die Eingänge zum Hotel und der dazugehörigen Gastronomie. Der Verein Hilldegarden setzt sich auch kritisch mit dem Erbe des Bunkers auseinander und veranstaltet einmal im Monat Führungen. Mehr Infos hier.

    Blick auf den Fernsehturm in Hamburg bei schönem Wetter.
    Blick auf Hamburg mit Fernsehturm und historische Häuser bei schönem Wetter.
    Panorama von Hamburg mit St. Michaelis Kirche im Zentrum.

    Praktische Tipps für den Besuch

    Den Dachgarten kannst du kostenlos besichtigen. Der Zugang wird aber kontrolliert, und besonders an sonnigen Wochenenden kann es hier zu Warteschlangen kommen. Essen und Trinken mitzubringen, sowie Kinderwagen und Hunde, sind nicht erlaubt.

    Es gibt etwas versteckt Aufzüge, die sind allerdings Hotelgästen vorbehalten (Schlüsselkarten werden kontrolliert); ich konnte nicht in Erfahrung bringen, ob man diese auch als Besucher mit eingeschränkter Mobilität nutzen kann.

    Am besten du kommst morgens in der Woche oder zum Sonnenuntergang, dann ist die Aussicht besonders schön.

    Zu erreichen ist der Grüne Bunker am besten mit der U3 bis Feldstraße. Achtung: Das Millerntor-Stadion ist direkt nebenan, an Spieltagen wird es in der U-Bahn voll.

    Der Grüne Bunker Hamburg ist täglich von 9 bis 22 Uhr geöffnet.

    Hamburger Flakbunker mit Bergpfad Visitor Walkway Schild
    Kunstinstallation am Grünen Bunker in Hamburg, St. Pauli, mit bunten Herz- und Tiermotiven.

    Übernachten im Grünen Bunker Hamburg & Reverb by Hard Rock

    Der größte Clou ist wohl, dass du mit der Eröffnung des Reverb by Hard Rock Hamburg jetzt sogar auf dem Dach des Grünen Bunkers übernachtest – und das ist wirklich ein einmaliges Erlebnis. Ich habe ja eine Vorliebe für ungewöhnliche Unterkünfte; und wenn du mal eine ganz besondere Übernachtungsmöglichkeit in Hamburg suchst, dann solltest du dir das Reverb mal ansehen.

    Checke hier Preise & Verfügbarkeit im Reverb by Hard Rock

    Modernes Hotelzimmer mit Balkon, Blick auf Bäume, helle Einrichtung, komfortabel.

    Übrigens ist eine Übernachtung hier wirklich nicht so teuer, wie man der Location nach meinen könnte; das Reverb ist eher ein Mittelklasse-Hotel, dass sich an eine junge Zielgruppe richtet. Leider kommt auch der Vibe des Hard Rock Franchises nicht immer so gut durch, und ich empfand das Hotel selbst aufgrund der nur wenigen öffentlichen Bereiche (im Prinzip nur die Rezeption und die Gastronomie) sehr anonym.

    Dafür hat man aus einigen Zimmern eine tolle Aussicht durch das Grün des Dachgartens hindurch. Außerdem ist die Lage wirklich einmalig: Mitten auf St.Pauli, aber dennoch sehr ruhig durch die Höhe. Allerdings ist der Weg von der Straße aus zum Zimmer trotz Aufzug schon ziemlich weit – wenn du das Zimmer verlässt, solltest du besser nichts für deine Sightseeingtour vergessen.

    Blick auf Hamburgs Stadtzentrum mit Kirche im Hintergrund, umrahmt von Bäumen.

    Essen & Trinken im Bunker

    Im Bunker gibt mehrere gastronomische Locations. Ich habe nur das Café getestet und ja, es gibt ein schönes Panoramafenster, aber ansonsten ist mir nichts in Erinnerung geblieben. Ich rate dir aber ohnehin, die Gegend rund um den Bunker gut zu erkunden, denn du befindest dich hier in einem der spannendsten Viertel Hamburgs.

    Gleich gegenüber des Bunkers findet z.B. jeden Samstag auf dem Gelände der Alten Rinderschlachthalle die Flohschanze statt, einem der schönsten Flohmärkte der Stadt.

    Gemütliches Café in Hamburg mit Fahrrädern und Außenbestuhlung.

    Nebenan im Karoviertel reihen sich kleine Boutiquen, alternative Läden und supersüße Cafés aneinander. Und die Stimmung ist immer so relaxed und angenehm, dass ich immer wieder gerne hierherkomme.

    Frischer Salat mit Karotten und Gurken auf weißem Teller, Kaffee daneben.

    Meine Tipps fürs Karoviertel:
    Café Marktstr.25 Café mit einfacher Bistroküche, und so, so gut! Probier unbedingt eines der belegten Sauerteigbrote.
    Moin Karo Eigentlich ein kleiner Bioladen – aber super für ein kleines, entspanntes Frühstück oder einen Kaffee zwischendurch.
    Tibreizh Leckere bretonische Crêpes und Galettes; schöne Plätze draußen.

    Mehr Gastro-Tipps findest du auch in meinem Food-Guide für Hamburg

    Disclaimer: Mein Aufenthalt im Reverb by Hard Rock erfolgte im Rahmen meiner Zusammenarbeit mit Hamburg Marketing.

    Belebte Hamburger Straße mit Geschäften und Graffiti
    Stadtpanorama mit Kirchturm hinter herbstlichen Bäumen und Beeren
  • Elbjazz 2024: Ein Festival-Wochenende in Hamburg

    Elbjazz 2024: Ein Festival-Wochenende in Hamburg

    Das Elbjazz Festival ist jedes Jahr ein Highlight in Hamburg, und auch 2024 war keine Ausnahme. Trotz des unbeständigen Wetters, das von Dauerregen bis zu sonnigen Momenten reichte, war die Atmosphäre auf dem Festivalgelände wirklich besonders.

    Spektakuläre Locations an der Elbe

    Überhaupt ist die Location des Elbjazz-Festivals ungewöhnlich. Oder besser gesagt, die zwei Locations – denn die beiden Hauptveranstaltungsorte befinden sich zu beiden Seiten der Elbe. Zum einen findet der Großteil des Elbjazz auf dem riesigen Gelände der Hamburger Traditionswerft Blohm+Voss statt, zum anderen gibt es an beiden Festivaltagen auch zeitgleich Konzerte in der nicht weniger spektakulären Elbphilharmonie.

    Elbphilharmonie Hamburg mit Glasfassade vor blauem Himmel

    Gut organisiert ist auch die Anreise zum Festivalgelände. Shuttlebusse und – noch spannender – Shuttlefähren bringen Festivalbesucher von der Elbphilharmonie zum Werftgelände und zurück. Mehr Elbfeeling geht kaum.

    Festivalgelände Blohm+Voss

    Für mich begann der erste Festivaltag auf dem Werftgelände – und leider spielte das Wetter anfangs nicht besonders mit. Wobei ich auch wieder lernen durfte, wie eine echter Hamburgerin das norddeutsche Wetter so lange zu ignorieren, bis man sich nicht mehr daran stört oder es einfach von allein besser wird. Zum Glück war letzteres der Fall und oh boy, es wurde immer besser.

    Band auf Bühne mit bunten Scheinwerfern vor Festivalpublikum

    Meine Favoriten waren The Streets und L’Imperatrice, Jungle hat mich entgegen meiner Erwartung nicht ganz so gecatcht. Aber das ist ja eigentlich das Schöne an Festivals – die Bandbreite gepaart mit der Stimmung live überrascht einfach immer wieder.

    Band performt live auf Bühne mit rotem Scheinwerferlicht
    Band performt auf Bühne mit dramatischer orangefarbener Konzertbeleuchtung

    Du liebaügelst mit einem Trip nach Hamburg?
    Hier findest du alle Artikel über die Hansestadt

    Jungle-Konzert beim Elbjazz Festival mit roter Bühnenbeleuchtung

    Elbjazz: Mehr als Jazz

    Und falls du dich jetzt fragst: hm, klingt alles aber irgendwie nicht nach Jazz – das haben viele andere sich auch gefragt. Im Vorfeld wurde kontrovers diskutiert, dass sich die Veranstaltung auch anderen Musikrichtungen geöffnet hat. Ich fand die Mischung allerdings super interessant und gelungen; man kann es wohl nie jedem recht machen.

    Konzerte in der Elbphilharmonie

    Den zweiten Festivaltag habe ich genutzt, um die Elbphilharmonie von innen zu sehen. Und ja, der große Saal hat es in sich. Die Akustik hier ist nicht von dieser Welt – und das Konzert von Shalosh, einem Jazz-Trio aus Israel, brachte den Beweis.

    Konzerthalle mit Bühne und Publikum aus der Vogelperspektive

    Ohnehin schon sehr gerührt von den vorherigen Kommentaren des Frontmannes, die um mehr Frieden und Menschlichkeit warben, erreichte meine Gänsehaut ein völlig neues Level als das gesamte Publikum eine von Shalosh’s Melodien nachsummte. Die unvergleichbare Akustik tat dann ihr Übriges.

    Tipps für ein tolles Festivalwochenende in Hamburg

    Hamburg bietet nicht nur tolle Musikevents wie das Elbjazz, sondern ist auch sonst eine Reise wert. Was liegt also näher, als ein Festivalwochenende mit ein bisschen Sightseeing und spannenden Spots in Hamburg zu kombinieren? Hier habe ich ein paar Tipps, wie du das Beste aus deinem Festivalwochenende rausholen kannst!

    Chillen im Beach Club mitten in St.Pauli

    Auch der Szene-Kiez St.Pauli verfügt über einen ziemlich großen Beach Club an der Elbe. Unweit der Landungsbrücken kannst du im StrandPauli gemütlich in Liegestühlen lümmeln, deine Füße in den Sand bohren und dich vom Festivaltreiben erholen. Von hier aus hast du übrigens eine Panoramaaussicht auf den Hamburger Hafen.

    Hamburger Landungsbrücken mit Hafenkränen und Hard Rock Cafe

    Falls du noch ein bisschen mehr Zeit hast, empfehle ich dir auch eine Hafenrundfahrt. Die sollte man echt einmal in Hamburg gemacht haben! Allerdings gibt es da so viele Möglichkeiten, daher habe ich dir hier eine Auswahl der besten Rundfahrten zusammengestellt: Die besten Hafenrundfahrten in Hamburg

    Outdoor-Bar am Hamburger Hafen mit Gästen und Hafenblick

    Durch den Alten Elbtunnel zum Festival

    In den Landungsbrücken befindet sich auch der Zugang zu einer der faszinierendsten Sehenswürdigkeiten in Hamburg: Der Alte Elbtunnel wurde Anfang des 19. Jahrhunderts und verbindet die Innenstadt bzw. St. Pauli mit den Werftgeländen auf der anderen Seite der Elbe.

    Alter Elbtunnel Hamburg

    Bis 2019 konnten sogar Autos durch den Alten Elbtunnel fahren, was auf Grund der schmalen Röhre wirklich kurios erscheint. Um in den Tunnel zu gelangen, gibt es keine Zufahrt, Autos gelangten über die historischen Lastenaufzüge hinunter – heute werden sie neben den Treppen und Rolltreppen von Radfahrern und Fußgängern genutzt.

    Historischer Hamburger Elbtunnel mit alten Holzaufzügen und Warnschildern

    Mit dem Tretboot durch die Hamburger Kanäle

    Du brauchst ein bisschen Bewegung? Im Supperclub Hamburg kannst du dir nach Belieben Tretboote, Kajak oder Stand-Up-Paddling-Boards ausleihen und die wirklich wunderschönen Kanäle in Eppendorf erkunden.

    Weißer Schwan schwimmt auf dunklem Teich vor grünem Blattwerk
    Kajakfahrer paddelt unter der Blumenstraßen-Brücke in Hamburg

    Idyllisch am Isebekkanal gelegen, kannst du im Supperclub nach deiner Erkundungstour auch gemütlich im dazugehörigen Lokal entspannen, eine kleine Lunchpause einlegen und die Atmosphäre genießen.

    Gelbe Kanus am Steg mit Café-Tisch am Stadtkanal
    Person isst frischen Salat mit Hähnchen im Restaurant
    Elegante Villen am ruhigen See mit üppigem Grün

    Aperitivo im Schanzenviertel

    Du willst erst später zum Festival oder abends ausgehen? Dann ist das Enchanté im Schanzenviertel eine gute Möglichkeit in den Abend zu starten.

    Käseplatte auf Holzbrett mit Cocktails auf Tisch

    Neben richtig guten, außergewöhnlichen Cocktailkreationen wie Wineballs gibt es auch tolle Kleinigkeiten zum Snacken unter Freunden, wie ausladenden Charcuterie-Boards mit bestem Käse oder gratinierte Sardinen.

    Wassermelonensalat mit Feta und Basilikum auf dekorativem Teller

    Mehr tolle Gastro-Tipps für Hamburg findest du übrigens auch in meinem großen Hamburg Food Guide.

    Unterwegs in Hamburg

    Unabhängig vom Festival war ich mal wieder froh über meine Hamburg Card*, die Ermäßigungen in die meisten Sehenswürdigkeiten garantiert. Zwischendurch wollte ich nämlich noch unbedingt rauf auf den Hamburger Michel, der nur einen Katzensprung vom Hotel entfernt lag und sogar bei trübem Wetter einen Mega-Ausblick über Hamburg bietet.

    Hamburger Fernsehturm mit Stadtpanorama aus erhöhter Perspektive
    Hamburger Michel Kirchturm mit großer Uhr von unten

    Mit der Hamburg Card kannst du aber auch alle öffentlichen Verkehrsmittel in Hamburg frei nutzen – und das verschafft einem in einer Großstadt schon einen enormen Bewegungsradius. Vorteil: Du brauchst nirgendwo nach Ticketautomaten suchen oder Tarife studieren, sondern kannst dich einfach beliebig in die nächstbeste Bahn oder einen Bus stürzen.

    Kaufe die Hamburg Card hier im voraus*

    Luftaufnahme der Hamburger Innenstadt mit Kirchtürmen

    Übernachten in Hamburg

    Gut übernachten ist in Hamburg nicht schwer, schwerer ist eher die Auswahl. Ich jedenfalls habe mich schon so durch einige Hotels in Hamburg geschlafen und entdecke trotzdem immer wieder neue Locations. Das Adina Hamburg Michel* hat mir ganz besonders wegen seiner außergewöhnlichen Lage in der neuerdings ziemlich trendy Neustadt gefallen.

    Stadtblick vom Balkon auf Dächer und Kirchturm
    Elegantes Hotelzimmer mit Doppelbett und weißer Bettwäsche

    Obwohl die geschäftige Reeperbahn nur zehn Minuten zu Fuß entfernt ist, liegt es in einem ruhigen Kiez mit dem ein oder anderen lauschigen Café und den Dingen, die man im täglichen Leben so braucht, wie einem Supermarkt oder einem tollen Wochenmarkt mittwochs und samtags auf dem Großneumarkt.

    Gemütliches Café mit Außenterrasse und Gästen in der Stadt

    Dazu passt, dass das Adina Michel wie alle Hotels dieser Kette über kleine Apartments verfügt, die mit einer Küche und Essecke ausgestattet sind – perfekt also, wenn man nicht immer auswärts essen möchte oder mal was kleines im Zimmer frühstücken will.

    Preise & Verfügbarkeit im Adina Hotel Michel Hamburg checken*

    Witzige Postkarten mit Sprüchen in Ladenregal mit Miniaturradsportlern

    Disclaimer: Mein Trip zum Elbjazz 2024 erfolgte auf Einladung von Hamburg Marketing.

  • Hotel Review: The Westin Hamburg

    Hotel Review: The Westin Hamburg

    Ehrlich gesagt hadere ich noch mit mir, ob ich dir wirklich das The Westin Hamburg als Hotel für einen Trip nach Hamburg empfehlen soll. Die Gefahr ist einfach sehr groß, dass du es dir nämlich in einem der tollen Zimmer mit Panoramaaussicht richtig gemütlich machst und das Sightseeing in der aufregenden Hansestadt ganz vergisst!

    Modernes Hotelzimmer mit Panoramafenster und Hafenblick

    Mehr Tipps für Hamburg:
    Hamburg Food Guide: Restaurants, Bars und Cafés
    Must-Do: Hafenrundfahrt in Hamburg

    The Westin Hamburg: Lage & Anreise

    An der Spitze der Speicherstadt gelegen, ist das The Westin Hamburg der perfekte Ausgangspunkt für einen Citytrip nach Hamburg. Von hier aus bist du schnell in der Innenstadt, aber auch in St.Pauli, den Landungsbrücken und dem Schanzenviertel. Fußläufig erreichst du eine U-Bahn- und eine Bushaltestelle, und mit einer Hamburg Card* kannst du die öffentlichen Verkehrsmittel in Hamburg kostenlos nutzen. Solltest du mit dem Auto anreisen, kannst du es ganz praktisch gegen eine zusätzliche Gebühr in der hoteleigenen Tiefgarage parken.

    Das kostet ein Aufenthalt im The Westin Hamburg*

    Hamburger Speicherstadt mit Kanal und historischen Backsteinlagerhäusern

    Tipp: Die Elbphilharmonie

    Sich auf dem Weg zum The Westin Hamburg zu verirren, ist quasi unmöglich: Das Hotel befindet sich nämlich im neuesten Wahrzeichen Hamburgs, dem Gebäude der Elbphilharmonie, das du schon von weitem erkennst.

    Elbphilharmonie Hamburg mit Glasfassade vor blauem Himmel

    Die Elbphilharmonie ist das neue Konzerthaus in Hamburg, wurde 2017 eröffnet und zählt zu den modernsten seiner Art. Die Akustik soll hier unvergleichlich sein. Leider bin ich noch nicht dazu gekommen, hier ein Konzert zu besuchen, aber das steht definitiv noch auf meiner Wunschliste. Wenn du nicht so auf klassische Musik stehst, ist das übrigens auch kein Problem: Es gibt oft auch Moderneres für die Ohren!

    Elbphilharmonie Hamburg Plaza mit geschwungenen Glaswänden und Besuchern
    Besucher in modernem Tunnel mit ovalen Aussparungen in weißer Decke
    Blick von der Elbphilharmonie auf den Hamburger Hafen

    Die Zimmer im The Westin Hamburg

    Das The Westin Hamburg* ist ein Fünf-Sterne-Hotel, das man gut und gerne luxuriös nennen kann. Da verwundert es nicht, dass die Zimmer wirklich perfekt ausgestattet sind. Hier findest du alles, was du brauchst: Mineralwasser for free, eine kleine Nespresso-Maschine für den Kaffee zwischendurch, ein gutes Dampfbügeleisen, um seine zerknüsselten Klamotten wieder aufzufrischen (da kommt die Flugbegleiterin in mir wieder durch) und viele weitere hübsche Kleinigkeiten. Vor allem aber, na klar, ein absolut perfektes Bett, in das man sich stundenlang reinkuscheln könnte.

    Modernes Hotelzimmer mit weißem Doppelbett und Panoramafenster

    Das absolute Highlight ist die Panoramaaussicht aus den bodentiefen Fenstern auf die Elbe und den gigantischen Hamburger Hafen, wenn du ein Zimmer nach außen hast (der Aufpreis lohnt sich!). Mein Zimmer hatte zudem noch ein großes Bad mit Dusche und Badewanne – ebenfalls mit Aussicht. Und das war wirklich spektakulär.

    Frau entspannt in Luxus-Hotelbadewanne mit Stadtpanorama
    Frau im Bademantel bereitet Badewanne in hellem Hotelbadezimmer vor
    Frau im Bademantel blickt aus Hotelbadezimmer mit Stadtpanorama
    Frau im Bademantel sitzt auf Badewanne mit Stadtblick

    Im The Westin Hamburg gibt es verschiedene Zimmerkategorien, ich habe in der Kategorie “Studio” übernachtet. Aber auch aus den Premium-Zimmern mit dem Zusatz “Blick aufs Wasser“ solltest du eine ähnliche Aussicht haben. Ich empfehle dir, den Aufpreis für eine höhere Kategorie in Kauf zu nehmen, denn die Aussicht ist wirklich unglaublich beeindruckend und umso besser, je weiter oben man wohnt.

    Raddampfer auf der Elbe im Hamburger Hafen

    In den größeren Zimmern hat man zudem die Chance auf ein nicht ganz unwichtiges Gimmick! Bei modernen Hotelgebäuden kommt es ja oft vor, dass man die Fenster nicht öffnen kann und alles klimatisiert ist. Im The Westin Hamburg verfügen einige Zimmer jedoch über ein kleines Bullauge, das raffiniert in die verspiegelten Fensterrahmen eingebaut ist. Sehr ungewöhnlich, aber so kann man selbst im 18. Stock noch frische Elbluft schnuppern!

    Preise & Verfügbarkeit im The Westin Hamburg checken*

    Blick durch Elbphilharmonie-Fenster auf Hamburger Hafen bei Regen
    Fotografin fotografiert Hamburger Hafen durch geschwungene Glasfassade

    Essen & Trinken

    Nah am Hotel gibt es sicherlich die eine oder andere Option, aber ich habe nur uninspirierte Touristenfallen gesehen, was Cafés und Restaurants anging. Die Speicherstadt ist eher touristisch angelegt und wenig belebt, was das Alltagsleben angeht. Dafür bist du aber im The Westin Hamburg selbst gut versorgt!

    Gedeckter Frühstückstisch mit Saft, Speisen und Blumenvase

    Das Frühstücksbüffet ist reichhaltig und wirklich gut, und es gibt sogar eine komplett separate Ecke mit veganen Optionen. Der Frühstücksbereich ist im unteren Teil des Gebäudes untergebracht, und ich denke, es ist der architektonischen Gegebenheit als ehemaliges Speichergebäude geschuldet, dass man hier leider keinen Rundumblick mit riesigen Fensterfronten findet. Es gibt aber eine kleine Außenterrasse mit Ausblick, also am besten zu den unbequemsten Frühstückszeiten kommen, damit du dort einen Platz ergattern kannst.

    Frische Backwaren und Muffins in Holzkorb Bäckerei

    Übrigens: Frühstück gibt es hier bis 11 Uhr, am Wochenende sogar bis 12 Uhr. Schaffst du es aber trotzdem nicht aus dem gemütlichen Bett, kannst du dir über den Roomservice auch deine persönliche Frühstücksauswahl aufs Zimmer bestellen; das ist zwar sündhaft teuer, aber so kannst du deine tolle Zimmeraussicht noch länger genießen und vermeidest den Trubel im Frühstücksbereich bei höherer Auslastung des Hotels.

    Geröstetes Brot mit Räucherlachs und Dill im Restaurant

    Für einen Drink oder Kaffee bietet sich die Blick Bar in der Lobby des Hotels an. Hier befindest du dich auf derselben Ebene wie die Aussichtsplattform der Elbphilharmonie, die du auch als Nicht-Hotelgast besuchen kannst (dann aber ggf. mit Wartezeit). Empfehlen kann ich dir hier den hauseigenen Cocktail Elphi Spritz sowie das Signature Duo aus einem Glas Champagner und einem Fischbrioche.

    Für den großen Hunger im eleganten Ambiente gibt es noch das Restaurant Fang und Feld.

    Rosafarbener Cocktail mit Eiswürfeln im Weinglas mit Strohhalm

    Spa & Wellness

    Wie es sich für ein Westin gehört, gibt es auch hier in Hamburg einen recht großen Wellnessbereich im unteren Bereich des Gebäudes. Ausgestattet mit Pool, Saunabereich und kleinem Gym kannst du nach Herzenslust relaxen. Selbst ausprobiert habe ich den Spabereich zwar nicht, habe aber einen kurzen Blick hineingeworfen und ihn sehr ansprechend gefunden.

    Service

    Berufsbedingt habe ich immer ein Auge auf Kleinigkeiten, die guten Service einfach ausmachen. Und natürlich gibt es in der Größenordnung eines solchen Hotels nichts zu bemängeln, der Service läuft in allen Bereichen wie auf Schienen. Dennoch gibt es ein paar kleine Details, die sich positiv einprägen, zum Beispiel den obligatorischen Aufdeckservice am Abend mit Schokoherzen auf dem Bett oder die aufmerksame Crew der Blick Bar.

    Weiße Westin-Hotelschlappen auf weißem Badematte

    Alles in allem ist das The Westin Hamburg eine perfekte Wahl, wenn du eine komfortable Unterkunft mit hohen Standards suchst und jemanden anderen (oder auch dich selbst) mit einer spektakulären Aussicht auf Hamburg beeindrucken willst!

    The Westin Hamburg hier buchen*

    Transparenz: Das The Westin Hamburg hat mich zu diesem Aufenthalt eingeladen.

  • Hamburg Food Guide: Meine Tipps für Restaurants, Bars & Cafés

    Hamburg Food Guide: Meine Tipps für Restaurants, Bars & Cafés

    Hamburg als pulsierende Metropole hat gastronomisch gesehen einiges auf dem Kasten, klar! Du findest hier eine fulminante Mischung aus exotischen Küchen, neuen Konzepten und unendlicher Kreativität. Das einzige Problem: Das Angebot ist einfach sehr, sehr groß! Um dir die Auswahl für deinen nächsten Hamburg-Trip zu erleichtern, stelle ich dir in diesem Food Guide meine derzeit liebsten Restaurants, Bars und Cafés in Hamburg vor.

    Pasta Autentica by Jill

    Direkt um die Ecke vom Hamburger Rathaus, aber dennoch versteckt in einer kleinen Nebenstraße, liegt das Pasta Autentica by Jill – der perfekte Spot für einen City-Lunch zwischen Shopping und Sightseeing. Der Laden selbst ist nicht besonders groß (Reservieren ist eine gute Idee!), die Küche wohl auch nicht: Die namensgebende frische Pasta wird nämlich im Schaufenster auf gefühlt einem halben Quadratmeter in einer Ecke des Gastraumes hergestellt!

    Produktion von frischer Pasta in Restaurant in Hamburg
    Pasta Produktion bei Pasta Autentica by Jill in Hamburg
    Frischer geht Pasta nicht: Die kleine Pastaecke im Pasta Autentica by Jill

    Nach Belieben kannst du hier den fröhlichen Pastafeen zuschauen, wie eine Ravioli nach der anderen liebevoll befüllt wird und nur wenig später auf den Tellern der Gäste landet. Allein dieser Umstand (und die Tatsache, wie unglaublich ordentlich die beiden auf so engem Raum arbeiten) hätte dem Pasta Autentica by Jill schon einen Spot in meinem Food Guide verschafft – aber es kam, wie es kommen musste: Meine Lachs-Ravioli in Pistazienbutter waren so lecker, dass ich restlos begeistert war. Absolute Empfehlung!

    Pasta Autentica by Jill, Börsenbrücke 5/7, 20457 Hamburg (Innenstadt)

    Frische Pasta im Restaurant in Hamburg
    Bei meinen Lieblingsrestaurants in Hamburg weit vorne: Pasta Autentica by Jill

    Frau Dr Schneider’s Grilled Cheese Wonderland

    Brot, Käse und ein Grill: Die leckersten Dinge können so einfach sein! Im pinkfarbenen Frau Dr. Schneider’s Grilled Cheese Wonderland bekommen Grilled Cheese Sandwiches aber nochmal das gewisse Extra verpasst! Mein Favorit war das Bacon Jam Grilled Cheese – der Bacon Jam nach eigener Rezeptur war so lecker! Übrigens: Bringt Hunger mit, so ein Sandwich ist wirklich eine ganze Mahlzeit!

    Frau Dr. Schneider’s Grilled Cheese Wonderland, Seilerstraße 40, 20359 Hamburg (St.Pauli)

    Grilled Cheese Sandwiches in St.Pauli
    Grilled Cheese Sandwiches in Perfektion auf St.Pauli

    Hilfreiches für deinen Trip nach Hamburg

    Zum Lesen:
    Alle Blogartikel über Hamburg
    Übernachten in Hamburg:
    Hier findest du die besten Hotel Deals*
    Must-Do:
    Hafenrundfahrt in Hamburg
    Kostenlos Bus und Bahn fahren & Rabatte für Sehenswürdigkeiten:
    Hamburg Card*

    Marshall Street Coffee

    Zugegeben, ich bin kein sehr großer Fan von French Toast: zu buttrig, zu monoton. Keine Ahnung, was mich an diesem Tag geritten hat, bei Marshall Street Coffee eben einen French Toast zu ordern. Möglicherweise war es aber auch die Vorahnung, dass es hier wirklich schwierig werden würde, etwas zu finden, was mich nicht begeistert.

    French Toast mit Obst und Detox Saft in Café in Hamburg
    Nicht nur lecker, sondern auch perfekt angerichtet: French Toast bei Marshall Street Coffee in Hamburg

    Zusammengefasst: French Toast war toll, der frische Saft auch & sowieso toller Laden! Tipp: Nicht von Warteschlangen vor der Tür abschrecken lassen. Es lohnt sich!

    Marshall Street Coffee, Schopenstehl 30, 20095 Hamburg (Innenstadt)

    Elbgold

    Als Hafenstadt war Hamburg schon vor Jahrhunderten der erste Anlaufpunkt für exotische Waren aus Übersee. Da ist es nicht verwunderlich, dass guter Kaffee leicht zu finden ist: In der Rösterei im Schanzenviertel kann man nicht nur den hauseigenen Kaffee probieren, sondern auch gleich für zu Hause mitnehmen.

    Elbgold, Lagerstraße 34c, 20357 Hamburg (Schanzenviertel)

    Kaffee Rösterei im Schanzenviertel in Hamburg
    Die Elbgold Rösterei im Schanzenviertel

    Mutterland

    Ins Mutterland bin ich eigentlich nur durch Zufall gestolpert, weil ich einige Stunden am Hamburger Hauptbahnhof totschlagen musste – und der ist ja nicht wirklich einladend. Ganz im Gegensatz zum Mutterland, einer echten Hamburger Institution.

    Schild mit Öffnungszeiten im Restaurant im Mutterland Stammhaus in Hamburg
    Bar im Mutterland Stammhaus in Hamburg

    Eigentlich ein Feinkostgeschäft: Es gibt hier neben Delikatessen aus heimischen Manufakturen auch eine tolle Gastronomie. Zum einen gibt es hier einen Take-Away-Bereich mit Sitzplätzen (gute Gelegenheit zum Arbeiten), zum anderen ein wirklich gutes Restaurant, das ziemlich gut besucht ist – unbedingt ausprobieren! Es gibt außerdem vier weitere Standorte, u.a. in Eppendorf.

    Mutterland Stammhaus, Kirchenallee 19, 20099 Hamburg (St.Georg)

    Bowl mit Müsli und frischen Beeren im Mutterland Stammhaus
    Feinkostgeschäft im Mutterland Stammhaus in Hamburg
    Delikatessen shoppen im Mutterland Stammhaus

    Mimosas Brunch Club

    Die Wexstraße ist so oder so ein guter Anlaufpunkt, wenn du ein bisschen heimelige Atmosphäre in der Hamburger Innenstadt suchst. Hier findest du süße Shops, kleine Restaurants und so tolle Locations wie den jüngst eröffneten Mimosas Brunch Club.

    Der Mimosas Brunch Club ist, wie der Name schon ahnen lässt, eine gute Idee für ein ausgiebiges Brunch zu zweit oder mit Freunden, aber auch für eine kleine Kaffeepause mit leckeren Waffeln. Und wenn du von den fruchtigen Mimosas nicht genug kriegen kannst, gibt es sogar eine Mimosas-Flatrate!

    Tipp: Trotz Neuereröffnung sehr beliebt, am Wochenende solltest du reservieren!

    Mimosas Brunch Club, Wexstraße 27, 20355 Hamburg (Innenstadt)

    Waffeln mit Obst im Mimosas Brunch Club in Hamburg
    Mimosas Brunch Club in der Wexstraße

    La Casita

    Mit Tacos ist das ja so eine Sache, finde ich. Ganz tropf- und kleckerfrei Tacos zu essen, will mir einfach nicht gelingen. Mit den Tacos von La Casita erst recht nicht, denn die sind so gut und lecker gefüllt, dass ich mich gerne bekleckere.

    Tipp: Die Tacos sind der perfekte Snack, wenn hier rund um das kleine Imbisshäuschen samstags die Flohschanze stattfindet, ein richtiger guter Flohmarkt mit vielen Vintageschätzen.

    La Casita, Neuer Kamp 30, 20357 Hamburg (Schanzenviertel)

    Mexikanischer Taco mit Pulled Pork, Jalapeños, Salat, Koriander und Limette bei La Casita in Hamburg

    Blick Bar

    Falls dir die typischen Fischbrötchen zu profan sind, oder wenn du einmal neugierig auf eine ganz andere Variante bist, dann empfehle ich dir einen Besuch in der Blick Bar. Nicht nur kannst du hier einen schönen Blick auf die Hamburger City genießen, sondern du kommst so auch ohne Wartezeit auf die Aussichtsplattform der Elbphilharmonie – denn die Blick Bar ist eigentlich die Hausbar des The Westin Hamburg, dessen Zimmer sich über dem Konzerthaus befinden.

    Fischbrioche als Fischbrötchen in der Blick Bar in Hamburg

    Probiere unbedingt das Signature Duo aus einem Glas Champagner und einem Fischbrioche und gönne dir einfach eine Auszeit vom Sightseeing. Und keine Sorge, in der Blick Bar geht es trotz allem Luxus herrlich unprätentiös und entspannt zu!

    Blick Bar, Platz d. Deutschen Einheit 2, 20457 Hamburg (Innenstadt)

    Wenn du Lust auf eine ziemlich außergewöhnliche Unterkunft hast: Buche hier deinen Aufenthalt im The Westin Hamburg*

    Elphi Spritz in der Blick Bar in Hamburg
    Auch zu empfehlen: Der Signature Drink Elphi Spritz
    Elbphilharmonie Hamburg mit Glasfassade vor blauem Himmel

    Vielen Dank an Hamburg Tourismus und The Westin Hamburg bei der Unterstützung zur Recherche für diesen Artikel!

  • Hafenrundfahrt Hamburg: Die besten Tipps

    Hafenrundfahrt Hamburg: Die besten Tipps

    In Hamburg solltest du dir eine Hafenrundfahrt nicht entgehen lassen! Der Hamburger Hafen ist der drittgrößte Seehafen Europas und prägt seit vielen Jahrhunderten das Stadtbild. Der Hafen ist wirklich beeindruckend und eine Rundfahrt ist die perfekte Gelegenheit, Hamburg vom Wasser aus kennenzulernen. In diesem Artikel verrate ich dir Tipps für die beste Hafenrundfahrt!

    Der Hamburger Hafen: Das Tor zur Welt

    Unzählige Male war ich schon in Hamburg, aber eine Hafenrundfahrt stand trotzdem noch auf meiner To-Do-Liste. In einer Stadt wie Hamburg, deren Geschichte massgeblich vom Hafen geprägt wurde, gehört eine Hafenrundfahrt natürlich zu den beliebtesten Touristenattraktionen. Verschiedene Reedereien bieten solche Rundfahrten an, mitunter mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Fahrten starten meist an den Landungsbrücken.

    Hafenrundfahrt in Hamburg mit Blick auf die Elbphilharmonie
    Bei einer Hafenrundfahrt eröffnen sich ganz andere Perspektiven auf die Stadt, wie hier auf die Elbphilharmonie.

    Hafenrundfahrt in Hamburg: Mein Tipp!

    Per Zufall stolpere ich auf eine kleine Barkasse zu, vor der der Kapitän selbst noch die Tickets kontrolliert. “Tickets gibt’s aber nur online” ruft er mir kurz zu und “Fünf Minuten haste noch, dann fahre ich los”; ich fummele wild auf meinem Handy herum und noch bevor ich nur einen Gedanken an die Frage verschwenden kann, ob eine Hafenrundfahrt bei dem sich über mir zusammenbrauenden Wetter wirklich eine so gute Idee ist, sitze ich schon auf dem Boot.

    Hotels in Hamburg
    Suchst du eine Unterkunft für deinen Trip? Das kann in Hamburg schnell teuer werden! Buche daher rechtzeitig im voraus!
    Die besten Hoteldeals für Hamburg*

    Hafenkräne bei einer Hafenrundfahrt in Hamburg
    Auch bei Regenwetter beeindruckend: Der Hamburger Hafen mit seinen riesigen Anlagen.

    Wir legen ab und just in diesem Moment regnet, stürmt und schneit es gleichzeitig. Wer in Hamburg unterwegs ist, muss eben auf jedes Wetter gefasst sein. Mir als ausgewiesene Schönwetterliebhaberin macht es erschreckend wenig aus: Vom Boot aus hat man durch das große Panorama-Dach auch bei Schneeregen eine gute Sicht. Und überhaupt bin ich mit dem Ausblick auf die vielen Container, die riesigen Hafenkräne und die schiere Größe des Hafens beschäftigt. Durch die niedrige Höhe der Barkasse sitzt man fast auf Augenhöhe mit der Wasserlinie, was die Aussicht umso beeindruckender macht.

    Hafenanlagen bei einer Hafenrundfahrt in Hamburg

    Unser Kapitän ist nicht nur Ticketkontrolleur, sondern auch Tourguide, und belustigt uns mit launigen Anekdoten in Hamburger Schnack. “Habt euch auch immer gefragt, wo hier in Hamburg denn dieses ominöse Tor zur Welt sein soll?” Das Boot dreht sich, und genau vor mir breitet sich die Elbe in ihrer vollen Breite aus. Am Horizont ist kein Ende zu sehen, und es fühlt sich wirklich für einen Moment so an, als würde sich vor mir die Welt öffnen.

    Hamburger Hafen mit Kränen bei stürmischem Wetter auf der Elbe
    Auf der weiten Elbe fühlt man sich fast schon ein bisschen wie auf hoher See und das rauhe Wetter machte es nochmal extra dramatisch.

    Ich empfehle dir übrigens nach einer Rundfahrt Ausschau zu halten, die auch in die Speicherstadt fährt (abhängig vom Wasserstand). Zwischen den massiven Backsteinbauten mit dem Boot hindurch zu gleiten ist einfach ein beeindruckendes Erlebnis.

    Hafenrundfahrt in Hamburgs Speicherstadt mit historischer Brücke
    Das Regenwetter verfliegt manchmal so schnell wie es kommt: Bei Sonnenschein schippern wir durch die Speicherstadt.
    Ausflugsboot auf dem Fluss mit Hafen und Kränen im Hintergrund

    Die Rundfahrt wird veranstaltet von der Reederei Abicht, diese spezielle anderthalbstündige Hafenrundfahrt mit Abstecher in die Speicherstadt ist aber nur online buchbar:

    1 1/2 stündige Hafenrundfahrt mit Speicherstadt hier buchen*

    Welche Hafenrundfahrten gibt es?

    Generell lassen sich die Hafenrundfahrten in 4 Kategorien einteilen:

    1. 1-stündige Hafenrundfahrt Auf diesen Hafenrundfahrten siehst du die Basics, die man im Hamburger Hafen gesehen haben sollte. Allerdings ist eine Stunde auch wirklich schnell herum!
    2. Große Hafenrundfahrt (ca. 1 1/2 bis 2 Stunden) Bei den längeren Fahrten ist mehr Zeit für eine großzügige Runde: Du hast hier viel mehr Möglichkeiten, die Größe des Hamburger Hafens zu überblicken und erfährst in der Regel noch mehr über Geschichte und Bedeutung des Hafens.
    3. Lichterfahrten Am Abend finden die sogenannten Lichterfahrten* statt. Nach Einbruch der Dunkelheit kannst du so den Hamburger Hafen und insbesondere die Speicherstadt bei Nacht erleben. Achtung: Möglicherweise ist die Beleuchtung durch das derzeitige Energiesparkonzept der Stadt Hamburg nicht ganz so spektakulär wie üblich.
    4. Themen- und Sonderfahrten Für spezielle Anlässe oder wenn es einfach etwas Besonderes sein soll, gibt es auch Hafenrundfahrten mit speziellen Themenschwerpunkten. So gibt es z.B. Fahrten Samstag nachts mit DJs an Bord* oder Hafenrundfahrten mit Olivia Jones und ihrer Crew* (Achtung: immer schon Monate im voraus ausverkauft!!).

    Tipp: Achte darauf, dass es sich bei dem Boot um eine Barkasse handelt, die sind nämlich niedrig genug, um bei entsprechendem Wasserstand auch in die Speicherstadt hineinfahren zu können.

    Barkasse Hansa III im Hamburger Hafen mit Kränen

    Welche Sehenswürdigkeiten sieht man bei einer Hafenrundfahrt in Hamburg?

    Eine Hafenrundfahrt ist auch eine gute Möglichkeit, viele Hamburger Sehenswürdigkeiten auf einmal zu sehen. Besonders, wenn du nur wenig Zeit hast, ist eine Hafenrundfahrt daher besonders praktisch! Folgende Sehenswürdigkeiten kannst du vom Wasser aus sehen und mit einer Hafenrundfahrt verbinden:

    Speicherstadt: Die Speicherhäuser aus dem 19. Jahrhundert aus rotem Backstein sind der größte historische Lagerhauskomplex der Welt! Die gesamte Speicherstadt steht unter Denkmalschutz und gehört zum UNESCO Weltkulturerbe. Zum Teil werden die Häuser immer noch als Lager von Händlern genutzt (z.B. Teppiche), aber du findest hier auch viele interessante Museen wie z.B. das Speicherstadtmuseum, das Hamburger Gewürzmuseum*, das Dialoghaus Hamburg* (hier führen Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen durch eine ganz besondere Sinneserfahrung – spannend!) oder das Miniatur Wunderland.

    Hamburger Speicherstadt Kanal mit historischen Backsteinlagerhäusern


    Elbphilharmonie: Das Konzerthaus wurde auf einem alten Kaispeicher errichtet und wurde mit seinen spektakulären Fassaden schnell zu einer der beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten Hamburgs. Vom Wasser aus kann man die Elbphilharmonie besonders schön bewundern.

    Übrigens: Den sensationellen Ausblick aus dem Gebäude auf die Elbe kannst du aus den Zimmern des The Westin Hamburg genießen.

    Elbphilharmonie in Hamburg vom Wasser aus


    St. Pauli Landungsbrücken: Die Landungsbrücken sind nicht nur Abfahrtsort für die meisten Hafenrundfahrten, sondern auch eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten an der Elbe. Der historische Anlegesteg ist nämlich über 100 Jahre alt und ein beliebter Treffpunkt. Außerdem findest du hier den Zugang zum Alten Elbtunnel – ebenso sehenswert!

    Menschen spazieren durch den historischen Hamburger Elbtunnel


    Containerterminals im Hafen: Hamburg ist einer der größten Containerhäfen der Welt, und du kannst während deiner Hafenrundfahrt hautnah erleben, wie Container geladen und entladen werden – und über die unfassbare Größe der Containerschiffe staunen!

    Container im Hamburger Hafen

    Tipps für die Planung einer Hafenrundfahrt in Hamburg

    In Hamburg gibt es eh schon so viel zu sehen – da ist Organisation gefragt! Um die Planung deiner Hafenrundfahrt zu erleichtern, habe ich hier noch ein paar wertvolle Tipps für dich:

    • Buche im Voraus: Besonders in der Hochsaison, bei gutem Wetter und am Wochenende kann es auf den Hafenrundfahrten schnell mal voll werden. Vor allem die kleinen Boote, die auch durch die Speicherstadt waren, haben nur begrenzt Platz. Buche daher am besten im voraus, damit deine Planung nicht durcheinander geworfen wird.
    • Achte auf die richtige Kleidung: Hamburger Wetter ist schon sehr wechselhaft, und auf dem Wasser kann es schon mal frischer werden. Viele Schiffe sind zwar klimatisiert, aber es empfiehlt, doch vielleicht einen extra Pulli o.ä. dabei zu haben. Auf meinem Boot gab es z.B. die Möglichkeit, an Deck zu gehen und da wehte schon eine steife Brise.
    • Route: Wenn du spezielle Teile des Hafen sehen möchtest oder ein besonderes Interessensgebiet hast, kannst du das bei der Wahl deiner Rundfahrt berücksichtigen. Ich wollte z.B. unbedingt durch die Speicherstadt fahren und habe mich deshalb für diese Rundfahrt entschieden.
    • Richtiges Timing: Du kannst eine Menge Zeit sparen, wenn du deine Hafenrundfahrt richtig einplanst. Willst du z.B. sonntags auch den Fischmarkt besuchen, würde ich dir empfehlen, erst morgens zum Fischmarkt zu gehen und danach Richtung Landungsbrücken zu schlendern. Dort kannst du dann z.B. noch den Alten Elbtunnel besuchen und dann mittags die Hafenrundfahrt machen. Einige Rundfahrten bieten auch andere Ausstiegspunkte an, z.B. an der Elbphilharmonie. So kannst du dann dort direkt deinen Sightseeingtag fortsetzen.
    • Dauer: Es gibt Hafenrundfahrten in verschiedenen Längen, von einer Stunde bis zu mehreren Stunden. Überlege im Voraus, wie viel Zeit du hast und welche Sehenswürdigkeiten du sehen möchtest, um die passende Hafenrundfahrt auszuwählen.
    Barkasse mit Dach bei einer Hafenrundfahrt in Hamburg

    Was kostet eine Hafenrundfahrt?

    Eine Hafenrundfahrt in Hamburg kostet je nach Dauer und Anbieter zwischen 15 und 40€. Speziellere Bootstouren, z.B. mit Abendprogramm wie diese hier*, können auch schon mal mehr kosten.

    Hier findest du die Preise verschiedener Hafenrundfahrten auf einen Blick*

    Hamburger Hafen mit Schiffen und Michel im Hintergrund

    Budget-Tipp: Wenn du Geld sparen willst und es dir nichts ausmacht, eine Route selbst auszutüfteln, kannst du dir einfach auch ein HVV-Tagesticket kaufen und damit die regulären HADAG-Fährlinien nutzen. Dort gibt es dann nur keine speziellen Infos und du musst dir selbst überlegen, wohin du fahren willst.

    Extra-Tipp für Sparfüchse: Die reguläre Tageskarte für den Tarifbereich Hamburg AB (ist so ziemlich ganz Hamburg) kostet 8,40 €. Es gibt allerdings noch eine günstigere 9-Uhr-Tageskarte, bei der die Rush Hour von montags bis freitags von 0 bis 9 Uhr ausgenommen ist. Kaufst du diese dann noch online (entweder auf der Website oder in der HVV-App), gibt es dann noch mal extra Rabatt und du zahlst nur 6,60 €!

    Willst du aber auch noch viele Sehenswürdigkeiten besuchen, lohnt sich der Kauf der Hamburg Card: Hiermit bekommst du für eine Dauer von einem bis zu fünf Tagen nicht nur freie Fahrt rund um die Uhr mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln, sondern auch viele Vergünstigungen in über 150 Hamburger Sehenswürdigkeiten!

    Hamburg Card hier im voraus kaufen*

  • Städtereisen 2025: Diese Städte in Europa warten auf dich

    Städtereisen 2025: Diese Städte in Europa warten auf dich

    Ich will wieder mehr reisen, neue Orte kennenlernen und alte wieder entdecken. Hast du dir das auch vorgenommen? Dann ist meine Ideenliste für ein paar tolle Städtetrips in Europa bestimmt was für dich! Speichere dir diesen Post einfach irgendwo und du kannst dir im Laufe des Jahres immer wieder Ideen für die nächste spontane Städtereise holen!

    Frau entspannt auf weißem Hotelbett mit dekorativer Wandverkleidung
    Wieder mehr unterwegs: Es wird gereist, was das Zeug hält.

    Profi-Tipps:
    ➜ Buche früh, um dir die billigsten Tickets zu sichern: Hier findest du günstige Flüge für deine Städtetrips*
    ➜ Mit dem Zug die Städte Europas erkunden: Fahrkarte zum Super Sparpreis bei der Deutschen Bahn* rechtzeitig kaufen
    ➜ Übernachtungen am besten direkt über booking.com* buchen. Schon mit nur wenigen Buchungen rutschst du in ein höheres Genius-Level und bekommst bessere Angebote

    #1 Rom

    Was soll ich sagen? Bevor ich dir von den kleinen Geheimtipps in Rom vorschwärme, solltest du einmal auch die Klassiker in Rom gesehen haben. Diese Stadt ist einfach so bombastisch und interessant, dass man schon allein mit den üblichen Sehenswürdigkeiten wie dem Kolosseum, dem Trevi-Brunnen oder dem Petersdom gut genug beschäftigt ist.

    Spanische Treppe in Rom mit Blick auf Fontana di Trevi
    Spanische Treppe in Rom

    #2 Sevilla

    Spanier sind ja im Allgemeinen mediterran-herzlich und offen, aber Andalusier reißen da nochmal richtig was raus. “Hola reina”, “como estás reina”, “aqui tiene reina” – diese andalusische Angewohnheit, immer sehr liebevoll mit “reina”, also “Königin”, angesprochen zu werden, gefällt mir richtig gut. Wenn du Lebensfreude und positive Energie suchst, ist Sevilla jedenfalls der passende Ort für dich!

    Städtereise Sevilla Aussicht von Las Setas mit Blick auf den Alcázar von Sevilla

    Tipp: An der Plaza de España den Flamencotänzern zuschauen und sich von der leidenschaftlichen Atmosphäre einer Stadt treiben lassen, die vor Wärme nur so strotzt.

    Suchst du eine Unterkunft in Sevilla, empfehle ich dir das Boutique Hotel La Parada de Marques. Relativ neu, wirklich toll designt, nette Leute – du wirst es lieben.

    Boutique Hotel im Altbau mit Fliesenboden in Sevilla
    Stilecht im andalusischen Altbau: Mein Hotel-Tipp für Sevilla

    #3 Paris

    Oh Paris! Diese Stadt ist einfach so ein Klassiker. Auch wenn es superteuer ist und die meisten auf die unwirschen und überstolzen Franzosen schimpfen. Kann ich zwar gar nicht verstehen, weil ich Franzosen und auch Pariser selten als unhöflich empfinde (gut, ich wohne auch in Berlin, da hat man andere Relationen) und wenn ich Französin wäre – hey, ich wäre auch ziemlich stolz auf diese geile Stadt!

    Tipp: Tagsüber rauf auf den Eiffelturm (Ticket unbedingt im voraus hier kaufen*) und abends das glitzernde Wahrzeichen von Paris von unten bewundern.

    Mehr Tipps für einen Tag in Paris

    Louvre in Paris
    Falls du Zeit hast: Unbedingt in den Louvre – ebenfalls ein Must in Paris!

    #4 Zagreb

    In Zagreb habe ich wohl den einprägsamsten Museumsbesuch meines Lebens erlebt: Im Museum of Broken Relationships finden sich Fundstücke aus zerbrochenen Beziehungen. Hört sich verrückt an, und ein bisschen auch nach diesen lustig wirken sollenden Touri-Museen, in denen man sich am Ende doch nur über das rausgeschmissene Geld ärgert. Ist aber dort ganz anders, und nicht nur einmal haben mir die Ausstellungstücke die Tränen in die Augen getrieben, ob aus Freude oder aus trauriger Rührung. Unbedingte Empfehlung. Und Zagreb als Stadt eh.

    St. Markus Kirche in Zagreb mit Stadtwappen Zagrebs auf dem Dach
    An dem wunderschönen Dach der St.-Markus-Kirche in Zagreb kann man sich kaum satt sehen, oder?

    #5 Graz

    Okay, Österreicher werden jetzt mit den Augen rollen, aber für mich gehört Graz neben Salzburg zu den kleinen Schwestern von Wien. Weniger voll, weniger überfordernd, aber trotzdem ein Mix aus Tradition, Kultur und ziemlich guter Küche. Und dank der malerischen Lage an der Mur und des grünen Umfelds ist Graz perfekt für eine erholsame Städtereise! Übrigens: Richtig perfekt wird es mit einem Aufenthalt im Grand Hôtel Wiesler, das in der Stadt direkt an der Mur liegt und einfach furchtbar hübsch ist!

    Tipp: Die aktuelle Ausstellung im Kunsthaus Graz besuchen (nebenbei das beeindruckende futuristische Gebäude bewundern!) und dann bei einem Glas Wein auf dem Schlossberg das Panorama genießen.

    Städtereise Graz Aussicht vom Schlossberg
    Aussicht vom Schlossberg auf Graz

    #6 Vilnius

    Vilnius war in einem ein Jahr sozusagen meine letzte Station (hier findest du meinen Artikel über Vilnius). Als ich nach Vilnius kam, stand der Winter schon vor der Tür und das war für mich als ausgewiesene Frostbeule eine ganz besondere Challenge. Trotzdem war der Mix aus Geschichte, Kultur und junger, offener Atmosphäre sehr spannend. Und im Hotel Pacai hatte ich einen der schönsten Hotelaufenthalte seit langem. Im Winter war’s relativ ruhig, aber aus früheren Besuchen (zugegeben schon eine halbe Ewigkeit her) kann ich mich noch erinnern, wie lebhaft es hier im Sommer wird.

    Tipp: Vilnius ist die einzige Stadt in Europa, in der du mit dem Heißluftballon über die Innenstadt schweben kannst.

    Bar im Lukiskies Gefängnis in Vilnius
    Verrückt: Das ehemalige Lukiskies-Gefängnis in Vilnius beherbergt heute einen Event-Space

    #7 Venedig

    Venedig geht immer, und auch wenn Venedig im Sommer von Touristen gekapert wird – es ist immer noch eine unglaublich faszinierende Stadt. Die Lage in der Lagune, die alten Palazzi, die viele Kunst: Ich war tatsächlich erst einmal dort, aber bestimmt nicht das letzte Mal!

    Mein persönlicher Tipp: Zum Sonnenuntergang auf die Terrasse des Fondaco dei Tedeschi & in der Libreria Acqua Alta durch die Regale stöbern.

    Aussicht über den Canal Grande von der Dachterrasse des Fondaco dei Tedeschi in Venedig bei Sonnenuntergang
    Traumhafte Aussicht über den Canal Grande von der Dachterrasse des Fondaco dei Tedeschi

    #8 Prag

    Letztes Jahr bin ich ganz unverhofft mal wieder in Prag gelandet und war einfach super happy über den Tag, den ich dort verbracht habe. Prag ist einfach eine dieser Städte voller Glanz und Gloria aus alten Tagen und hat einen ganz besonderen Vibe.

    Tipp: Über die Karlsbrücke spazieren und bei Glühwein und Keksen eine Bootsfahrt über die Moldau machen*.

    Touristen spazieren über die Karlsbrücke in Prag
    Auf der Karlsbrücke kann’s im Sommer schon mal eng werden, obwohl sie so breit ist!

    #9 London

    Ich weiß nicht, ob es an der anstehenden Krönung von King Charles III. liegt oder überhaupt am Hype um Harry und Meghan, aber London beherrscht neuerdings meinen Instagram-Feed, was Großstädte in Europa angeht! Naja, London geht ja eigentlich sowieso immer – also warum nicht mal ins Auge fassen für dieses Jahr?

    Tipp: Am Gleis 9 3/4 im Bahnhof Kings Cross das Londoner Harry-Potter-Feeling abholen & danach gleich nebenan im Bahnhof St.Pancras an der Bar Champagner schlürfen.

    Champagner-Bar im Bahnhof St. Pancras London
    Très chic: Die Champagner Bar im Bahnhof St.Pancras

    #10 Danzig

    In Danzig war ich ein paar Mal und habe dort einiges an tollen Locations neu entdeckt. Ich war zum Beispiel zum ersten Mal auf dem Gelände der alten Danziger Werft – und das war so spannend! Ich hoffe, dass ich im Frühjahr oder im Sommer nochmal hinkomme. Dann ist nämlich auch der riesige Kran geöffnet, von dem man eine richtig gute Sicht über die Stadt hat.

    Mehr Tipps & Sehenswürdigkeiten in meinem Danzig Guide

    Städtereise nach Danzig an der Moldau
    Besonders im Sommer ist die Lage an der Ostsee Gold wert: In Danzig kannst du Sightseeing & einen Strandtag perfekt an einem Wochenende verbinden

    #11 Palma de Mallorca

    Eigentlich ist meine zweite Heimat, Palma, im Sommer schon gut genug besucht. Jedes Jahr gibt es aufs Neue Diskussionen darüber, dass die Zahl der anlegenden Kreuzfahrtschiffe und damit auch die Menschenmassen, die tagsüber die Straßen der Altstadt fluten, begrenzt wird.

    Wie dem auch sei, die Kreuzfahrttouristen strömen meist in die gleiche Richtung und ich habe noch so viele Tipps für tolle Locations in Palma (wie z.B. mein Lieblingsstadtteil Molinar), die der Mainstream nicht kennt. Also mach dich gefasst auf mehr Geheimtipps für Palma hier auf dem Blog!

    Hier findest du alle Tipps für Mallorca

    Städtereise Palma Strand in Molinar
    Mein absoluter Lieblingsstrand in Palma, aus Gründen 🙂

    #12 Hamburg

    Hamburg ist von Berlin aus nur eine ICE-Fahrt entfernt. Mit der Bahn fahre ich ja ohnehin gerne, und da lasse ich mich auch von dauernden Verspätungen oder einer unterirdischen Servicekultur nicht abhalten! (Übrigens gibt es mit dem Flixtrain aber in Berlin noch eine gute Alternative zur Deutschen Bahn; auch nicht immer perfekt, aber mal was anderes.)

    Mein Tipp für Hamburg: Hafenrundfahrt machen & die Gastroszene erkunden – lese dazu am besten meinen Hamburg Food Guide

    #13 Madrid

    Ein Madrid-Fan war ich nie. Aber nachdem ich von meiner Bloggerbestie Sandra das ganze letzte Jahr von so vielen Tipps in Madrid vorgeschwärmt bekommen habe, sollte ich der Stadt doch mal wieder eine Chance geben und selbst auf die Suche nach den besten Tortillas in Madrid gehen.

    Gran Vía Madrid mit Schweppes-Gebäude und belebter Stadtstraße

    #14 Dresden

    Mein Geheimtipp für Dresden: Das Bio-Café im Japanischen Palais, mit eigenem kleinen Garten im Innenhof!

    Semperoper Dresden
    Semperoper in Dresden
    Café im Japanischen Palais in Dresden mit GArten im Innenhof
    Kleine Oase: Das Café im Japanischen Palais in Dresden

    Dresden ist eigentlich schon immer ein schönes Reiseziel. Ich empfehle dir neben den üblichen Sehenswürdigkeiten wie Zwinger, Semperoper und Frauenkirche einen Abstecher in die Neustadt: Dort ist Dresden ein bisschen wilder und alternativer.

    #15 Timisoara

    Zugegeben, Timisoara und ich sind nicht wirklich Freunde. Ich war wahrscheinlich zu oft dort und das schon zu einer Zeit, in der Timisoara und eigentlich auch der Rest von Rumänien alles andere als hip und trendy waren. Oder aber es lag an der ziemlich freizügigen Nachtklub-Werbung im Aufzug unseres Crewhotels, die Gäste in die Hotelbar im Untergeschoss locken sollte. Und ich wette, viele (zumeist männliche) Gäste auf Geschäftsreise haben sich sehr über den Hinweis gefreut. Schon ein sehr ungewöhnliches Flair für eines der besseren Hotels der Stadt. Wie dem auch sei, in den letzten Jahren wurde Timisoara richtig herausgeputzt, und vielleicht verschwinden bald auch die letzten windigen Glücksritter.

    #16 Lissabon

    Mit Schrecken ist mir aufgefallen, wie lange ich schon nicht mehr in Lissabon war. Dabei ist die portugiesische Hauptstadt mein absoluter Kraftort; vor allem im Winter, wenn es in Deutschland grau und trist ist, ist ein sonniger Tag in Lissabon Gold wert. Ich weiß nicht, was es ist, aber das Licht, das Wasser drumherum, der Wind des Atlantiks machen die Stadt zu einer meiner Lieblingsstädte in Europa. Und natürlich die Portugiesen, das leckere Essen, die tolle Altstadt und, und, und.

    Mehr über Lissabon

    Städtereise Lissabon
    Von den vielen Miradouros in der Stadt kann man Lissabon am besten überblicken

    #17 Faro

    Nach meiner Algarve-Reise wäre ich doch beinahe in Faro hängengeblieben. Ich wollte einfach nicht mehr zurück nach Berlin. Woran es liegt, keine Ahnung, aber möglicherweise ist Faro einfach die perfekte Mischung aus portugiesischer Lebensart, relaxten Cafés und atemberaubenden Stränden vor den Toren der Stadt.

    Mehr über Faro erfährst in meinem Artikel auf Travellers Insight

    Städtereise Faro mit Strandurlaub
    Vor Faro findest du paradiesische Strände!

    #18 Manchester

    Ich denke bei Manchester und Englisch immer nur an die heiße Kartoffel, die wohl jeder Mancunian beim Sprechen im Mund hat. Der breite Akzent ist einfach zu abgefahren! Und überhaupt fühle ich mich in Manchester ein bisschen wie zu Hause, wohl auch, weil es da zwischen Manchester als alter Industriestadt und meiner ursprünglichen Heimatregion, dem Ruhrgebiet, ziemliche Parallelen gibt. Und hey, da labern wa oft auch wat komisch, ne?

    Experten-Tipp für Manchester: Tib Street im hippen Northern Quarter mit Street Art, Specialty Coffee Cafés und Craft Beer Pubs bis zum Umfallen

    #19 Basel

    Okay, Basel liegt in der Schweiz, das macht es nochmal extra teuer, und überhaupt muss man sich in Schweizer Städten immer fragen, ob es das wert ist, bei jeder Rechnung im Café einen halben Herzinfarkt zu erleiden. Aber Basel im Sommer ist einfach allein schon wegen seines Rheinschwimmens geil: Klamotten in den Wickelfisch (ein wasserdichter Plastikbeutel), Badesachen an, ab in den Rhein gehüpft und sich auf dem Wickelfisch mit der doch recht flotten Strömung treiben lassen. Immer wieder genial!

    Rhein in Basel mit Frachtschiff, Brücke und Münster
    Wenn man nicht schwimmen will: Am Rhein kann man in Basel auch bestens so chillen
    Rheinschwimmen in Basel mit Wickelfisch
    Rheinschwimmen in Basel: Nur echt mit Wickelfisch 🙂

    #20 Poznan

    Eigentlich hatte ich in den letzten Jahren eine ziemliche Überdosis an Aufenthalten in Polen, denn beruflich bedingt bin ich dort immer wieder. Aber das heißt auch, dass sich eine beträchtliche Anzahl an Tipps angehäuft hat, die ich noch unbedingt mit euch hier auf dem Blog teilen muss – von den besten Martinshörnchen bis zum echten Dschungel habe ich für Poznan noch einiges auf Lager. Und wenn du nach einem schönen und gut zu erreichenden Ziel für einen Kurztrip suchst, das dir nicht gleich ein riesiges Loch in die Reisekasse reisst, dann ist Poznan perfekt!

    Bunte historische Bürgerhäuser am Marktplatz in Poznań
    Schöne Fassaden: Der Marktplatz in der Altstadt von Poznan

    #21 Turin

    Omg ich vermisse einfach Overnights in Norditalien, Mann! Mittlerweile habe ich die Hoffnung aufgegeben, doch mal wieder beruflich nach Mailand, Bologna oder auch Turin zu kommen. Ob zum lässigen Cappuccino oder Tangotanzen unter Arkaden – irgendwie muss ich dann wohl privat hin.

    Mehr Reisetipps für Bella Italia findest du hier

    #22 Reus

    Reus war letztes Jahr neben Tarragona eine meiner Neuentdeckungen in Spanien! Nur hundert Kilometer von Barcelona entfernt, lässt es sich für einen Tagesausflug von dort aus perfekt mit dem Zug erreichen! Was du alles dort erleben kannst, erfährst du in meinem Travel Guide für Reus!

    Tipp: Überhaupt lohnt sich ein Trip nach Katalonien. Hier findest du meine Katalonien Geheimtipps!

    Städtereise Reus in Spanien mit Casa Navas
    Die Casa Navas in Reus ist so wunderschön – eine absolute Entdeckung!

    #23 Berlin

    An meiner derzeitigen Heimatstadt, mit der ich zwar ständig hadere, aber die auch in vielen Dingen einfach einmalig ist, scheiden sich die Geister. Berlin ist laut, chaotisch und dreckig – trotzdem solltest du dich von solch banalen Kleinigkeiten nicht abhalten lassen!

    Außerdem gibt es in Berlin so viel zu sehen, da ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich groß, dass es noch genug zu entdecken gibt. Wenn ich mit Leuten spreche, denen die Stadt nicht so gut gefallen hat, merke ich oft, dass sie einfach in den falschen Ecken unterwegs waren. Damit dir das nicht passiert, habe ich mir vorgenommen, dieses Jahr auch mehr Tipps für Berlin hier auf dem Blog zu teilen!

    Zum Beispiel wie dieser hier: Frühstücken im Reichstag

    ➜ Hier direkt deinen Tisch auf der Dachterasse des Reichstags reservieren*

    Reichstag besuchen in Berlin
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