Schlagwort: Dresden

Tipps für Dresden gesucht? Hier findest du Geschichten, Reisetipps und Inspirationen für die beeindruckende Stadt an der Elbe!

Mehr tolle Reiseziele innerhalb Deutschlands findest du hier: Reiseziele in Deutschland

  • Von Dresden zur Basteibrücke: Der perfekte Tagesausflug in die Sächsische Schweiz

    Von Dresden zur Basteibrücke: Der perfekte Tagesausflug in die Sächsische Schweiz

    Dresden ist eine tolle Destination, keine Frage. Aber seitdem ich Bilder vom Elbsandsteingebirge gesehen habe, wollte ich schon immer mal einen Ausflug in das Umland machen: In diesem Artikel nehme ich dich daher mit auf einen Tagesausflug von Dresden zur Basteibrücke! Ich zeige dir die schönsten Ecken rund um die Bastei, verrate dir ein paar Spots, die die meisten Besucher übersehen und sage dir ehrlich, ob und wann sich eine geführte Tour lohnt und wann du dir das Geld sparen kannst.

    Boot auf der Elbe vor Felsenlandschaft bei Sonnenuntergang

    Die schönsten Highlights rund um die Basteibrücke

    Die Basteibrücke ist DER Besuchermagnet im Nationalpark Sächsische Schweiz. Über 1,5 Millionen Besucher zählt die Brücke jedes Jahr und das ist kein Wunder: Denn die steinerne Brücke zwischen den bizarr anmutenden Felsformationen des Elbsandsteingebirges ist wirklich sehenswert.

    Basteibrücke zwischen Felsen im Elbsandsteingebirge
    Die Basteibrücke in der Sächsischen Schweiz

    1851 erbaut – als Ersatz für eine Holzbrücke, die schon seit 1826 Besucher zu den Felsen und zur damaligen Felsenburg brachte – erstreckt sie sich über 76,5 Meter und führt über eine 40 Meter tiefe Schlucht namens Mardertelle. Der Zugang ist rund um die Uhr möglich und kostenlos, wie auch der gesamte Nationalpark Sächsische Schweiz.

    Auf einen Blick:
    Tagesausflug zur Basteibrücke

    • Entfernung: ca. 40 km südöstlich von Dresden (ca. 50 Min. mit dem Auto, 35–40 Min. mit der S-Bahn bis Kurort Rathen)
    • Eintritt: Die Basteibrücke ist kostenlos und rund um die Uhr zugänglich.
    • Dauer: Ca. 4 Stunden/halber Tag für Anreise mit S-Bahn, Fähre und Wanderweg zur Brücke. Mit großer Wanderung, Schwedenlöchern und/oder kleiner Kaffeepause: ganzer Tag.
    • Anreise: S-Bahn S1 ab Dresden Hbf nach Kurort Rathen + Fähre + Aufstieg (ca. 30–45 Min. zu Fuß – meine Empfehlung!) oder mit dem Auto zum Bastei-Parkplatz
    • Geführte Tour buchen: Ab ca. 35 € pro Person, Abholung in Dresden inklusive. Meine Empfehlung: Tagestour in die Sächsische Schweiz ab Dresden*
    • Beste Zeit: Unter der Woche, früh morgens oder zum Sonnenuntergang für die besten Fotos. Achtung: Bei gutem Wetter wird es an Wochenenden und Feiertagen sehr, sehr voll.

    Übrigens ist die Basteibrücke gar nicht so lang, wie sie auf Fotos aussieht. Ich habe es erst fast gar nicht gemerkt, dass ich sie betreten habe, weil sie sich so nahtlos in die Umgebung einfügt. Dafür ist der Weg dorthin mit seinen vielen Aussichtspunkten sehr spektakulär und bietet faszinierende Ausblicke auf das Elbtal und die vielen Felsnadeln.

    Felsenburg Neurathen (aktuell gesperrt)

    Direkt vor der Brücke liegt die Ruine der größten mittelalterlichen Felsenburg der Sächsischen Schweiz, erstmals urkundlich erwähnt im 13. Jahrhundert. Normalerweise kann man dort über eiserne Stege zwischen den Felsen wandern und den Blick auf die Basteibrücke aus einer ganz anderen Perspektive genießen.

    Felsenlandschaft mit Brücke und Treppen im Wald
    Die Felsenburg Neurathen kannst du derzeit nur von außen sehen.

    Wichtig: Die Felsenburg Neurathen ist allerdings seit Herbst 2023 bis auf Weiteres gesperrt (Stand Frühjahr 2026). Bei routinemäßigen Messungen wurden Felsbewegungen im Millimeterbereich festgestellt, woraufhin die Nationalparkverwaltung den Zugang aus Sicherheitsgründen geschlossen hat. Wann die Burg wieder öffnet, ist aktuell unklar.

    Der Weg über die Basteibrücke ist davon nicht betroffen – du kannst die Brücke weiterhin ganz normal überqueren und die Aussichtspunkte nutzen. Vom Weg aus kannst ebenfalls einen Blick auf die abgesperrte Felsenburg erhaschen.

    Aktuelle Infos findest du auf der Website der Sächsischen Schweiz.

    Was ist die Bastei überhaupt?

    Die Bastei ist eine Felsformation in der Sächsischen Schweiz. Berühmt ist sie vor allem für ihre tollen Ausblicke auf das Elbtal, die markanten Sandsteinfelsen und die historische Basteibrücke, die mehrere Felsen miteinander verbindet. Die Bastei gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen der Region und lässt sich gut als Tagesausflug ab Dresden besuchen.

    Wegweiser an Baum vor Caféterrasse in der Sächsischen Schweiz bei Dresden

    Die schönsten Aussichtspunkte rund um die Basteibrücke

    Die Basteibrücke selbst ist natürlich die eigentliche Sehenswürdigkeit, aber rundherum verteilen sich sechs Aussichtspunkte, die jeweils einen ganz eigenen Blickwinkel auf Felsen, Brücke und Elbtal eröffnen.

    Fluss Basteibrücke, Dresden windet sich durch Tal mit Felsen

    An diesen vier Aussichtspunkten kommst du beim Aufstieg von Rathen über den Basteiweg automatisch vorbei:

    Panoramaaussicht Bastei: Die unübersehbare Aussichtsplattform liegt direkt beim Berghotel und bietet den weitesten Rundblick. Über das Elbtal kannst du bis nach Wehlen, hinüber zum Rauenstein, zum Königstein, zum Lilienstein und weit hinein in die Hintere Sächsische Schweiz sehen.

    Aussichtsplattform über Flusslandschaft mit Touristen in der Sächsischen Schweiz bei Dresden
    Felsklippen mit Aussichtsplattform über Flusstal in der Sächsischen Schweiz bei Dresden
    So hoch über dem Elbtal thront die Panoramaaussicht.

    Die Ferdinandaussicht ist mein persönlicher Favorit und der Ort, von wo aus die bekannten Postkartenmotive entstehen. Sie liegt auf dem Ferdinandstein, einem kleinen Felsplateau kurz vor der Basteibrücke. Der Abzweig ist etwas unscheinbar, und tatsächlich laufen viele Besucher daran vorbei, ohne ihn zu bemerken. Allerdings waren wir an einem Sonntag hier (würde ich eigentlich vermeiden, aber es war nicht anders möglich) und so wies uns die Menschenschlange auf der Treppe schon den Weg.

    Touristen auf der Ferdinandaussicht im Elbsandsteingebirge
    Besser vermeiden: Sonntags und bei gutem Wetter ist der Besucherandrang groß.

    Schlange stehen für ein Foto ist zwar eigentlich nicht so meins, aber genau hier stehst du so, dass du die Brücke in voller Länge vor dir hast – eingebettet zwischen den Felstürmen, mit dem Lilienstein im Hintergrund. Und du hast einen einmaligen Rundumblick! Ein bisschen Warten lohnt sich hier also sehr. Morgens zum Sonnenaufgang ist dies garantiert der beste Spot für eine besonders stimmungsvolle Aussicht auf die Basteibrücke.

    Basteibrücke zwischen Felsen im Elbsandsteingebirge
    Von der Ferdinandaussicht hast du den perfekten Ausblick auf die Basteibrücke.

    Die Tiedgeaussicht und das Kanapee liegen beide auf dem Weg Richtung Rathen und gehören zu den Aussichtspunkten, die du vor allem beim Aufstieg bzw. Abstieg über den Basteiweg mitnimmst. Die Tiedgeaussicht bietet einen weiten Blick über das Elbtal – weniger dramatisch als die Ferdinandaussicht, dafür entspannter und mit einem Panorama, das zeigt, wie groß die Landschaft rund um die Bastei eigentlich ist. Das Kanapee liegt wenige Schritte weiter. Ich war von der Aussicht von beiden Punkten absolut geflasht und habe mich gefühlt, als stände ich mitten in einem Gemälde von Caspar David Friedrich. Der weite Blick und dann die Elbe, die sich wie gemalt durch die Landschaft schlängelt – absolut beeindruckend!

    Flusstal der Elbe
    Flusslauf zwischen bewaldeten Hügeln und Felsen in der Sächsischen Schweiz bei Dresden

    Die folgenden Aussichtspunkte liegen am anderen Weg ab Rathen, der etwas länger ist, aber ebenfalls zur Basteibrücke führt. Du kannst auch den Auf- bzw. Abstieg als kompletten Rundweg gestalten, dann nimmst du alle sechs Aussichtspunkte mit. (Wir sind nur den Basteiweg entlang gelaufen.)

    Pavillonaussicht: liegt oberhalb der Schwedenlöcher und zeigt die Basteibrücke nochmal aus einer komplett anderen Perspektive – eher von oben und etwas weiter entfernt, dafür mit den umliegenden Felsformationen als Rahmen.

    Wehlsteinaussicht: liegt links vor dem Berghotel. Von hier hast du einen Blick in den Wehlgrund und auf die Felsformationen „Kleine Gans“ und „Große Gans“.

    Suchst du noch mehr Tipps für deinen Trip nach Dresden?
    Hier findest du alle Artikel über Dresden

    Viele Besucher steuern nur die Brücke direkt an, machen ein paar Fotos und laufen wieder zurück zum Parkplatz. Aber die schönsten Ecken entdeckst du, wenn du ab Rathen hinauf zur Basteibrücke wanderst. Das ist ein bisschen anstregender und der Weg ist ganz schön steil, aber absolut machbar – und du wirst dafür auch mit tollen Aussichten belohnt.

    Mit der Gierseilfähre über die Elbe

    Reist du mit der S-Bahn ab Dresden an, kommst du um die Fähre sowieso nicht herum – aber auch so ist die Fahrt mit der Gierseilfähre, die beide Teile des Kurort Rathen rechts und links der Elbe verbindet, ein schönes Erlebnis. Von der S-Bahn-Station sind es nur wenige Schritte zum Fähranleger.

    Menschen besteigen Fähre in Rathen in der Sächsischen Schweiz bei Dresden
    Fähre mit Deutschlandflaggen am Elbufer

    Die Fähre in Rathen ist eine historische Gierseilfähre, die allein durch die Strömung der Elbe angetrieben wird. Du hörst also keine störenden Motorengeräusche, sondern kannst ganz entspannt die beeindruckende Landschaft auf dich wirken lassen. Am anderen Ufer angekommen, brauchst du nur den Schildern zur Basteibrücke zu folgen. Halte dich eher links, wenn du den kürzeren Basteiweg nehmen möchtest.

    Buntes Dorf mit Fachwerkhäusern am Waldrand
    Auf der anderen Uferseite in Rathen beginnen die Wanderwege hinauf zur Basteibrücke.

    Weitere Geheimtipps rund um die Bastei

    Vor meinem Ausflug habe ich außerdem noch ein paar Tipps gesammelt, die ich zwar dann doch nicht getestet, dafür aber dann für meinen nächsten Besuch vorgenommen habe:

    Elbkreuzfahrten ab Dresden

    An der Anlegestelle halten während der Saison übrigens auch Ausflugsboote, mit denen du auch von Dresden aus kleine Bootsfahrten entlang der Elbe unternehmen kannst.

    Fähre auf der Elbe in Rathen vor Felslandschaft

    Die Schwedenlöcher

    Die Schwedenlöcher sind eine enge, schattige Schlucht mit steilen Holztreppen und moosbewachsenen Felsen. Du findest hier Reste einer jahrmillionenalten Erosionslandschaft und es sieht aus wie in einem Märchenwald. Der Abstieg von der Bastei durch die Schwedenlöcher nach Rathen soll ca. 45 Minuten dauern. Feste Schuhe sind hier Pflicht.

    Der Amselsee

    Am Ende der Schwedenlöcher liegt der kleine Amselsee, auf dem du für ein paar Euro ein Ruderboot ausleihen kannst.

    Uttewalder Grund

    Vom Bastei-Parkplatz aus führt ein Weg hinunter in den Teufelsgrund und weiter zum Uttewalder Grund mit seinem berühmten Felsentor. Von hier aus kannst du über Wehlen zurück nach Rathen laufen. Diese Route nennt sich „Goldenes Dreieck“ und ist eine der beliebtesten Tageswanderungen der Region.

    Essen & Trinken an der Bastei

    An der Bastei selbst gibt es ein Panoramarestaurant – es gehört zum Berghotel Bastei, ist aber für alle Besucher zugänglich. Das Ambiente ist vielleicht etwas zu gediegen und etwas hochpreisig, aber die Aussicht über das Elbtal ist wirklich sensationell.

    Esstisch vor Panoramafenster mit Bergblick in der Sächsischen Schweiz bei Dresden
    Innenraum des Panoramarestaurants Bastei mit Weinschrank in der Sächsischen Schweiz bei Dresden

    Die Küche kann ich zwar nicht beurteilen, ich würde aber keine kulinarischen Hohenflüge erwarten. Für einen Kaffee mit leckerem Kuchen war es aber eine gute Wahl und eine schöne Möglichkeit, nochmal ganz in Ruhe das faszinierende Panorama zu genießen.

    Stück Torte mit Cremehaube auf weißem Teller im Panoramarestaurant Bastei

    Eine günstigere Möglichkeit ist der Imbiss an der Panoramaaussicht. Dort kannst du es dir an einem der großen Picknicktische gemütlich machen und Snacks wie z.b. eine Bratwurst bekommen.

    In Rathen unten im Tal findest du außerdem mehrere kleine Restaurants und Biergärten. Wenn du sowieso von unten hochwanderst oder die Schwedenlöcher als Abstieg nimmst, kannst du z.B. auch einen Stopp in Rathen einplanen.

    Biergarten mit Fachwerkhaus am bewaldeten Hang in Rathen bei Dresden

    Wie kommt man von Dresden zur Basteibrücke?

    Die Anreise von Dresden aus ist wirklich kinderleicht, auch ohne Auto. (Und eigentlich sogar die schönste.)

    Mit S-Bahn und Fähre zur Bastei (mein Tipp!)

    Die S-Bahn S1 fährt vom Dresdner Hauptbahnhof etwa alle 30 Minuten Richtung Schöna. Du kannst auch in Dresden-Neustadt oder Dresden-Mitte zusteigen – je nachdem, wo dein Hotel liegt.

    Schöne Hotels in Dresden gesucht?
    Hier findest du gute Angebote!

    Bahngleise am Bahnhof Kurort Rathen vor Felslandschaft in der Sächsischen Schweiz bei Dresden
    Bahnhof Kurort Rathen

    Nach ungefähr 35 bis 40 Minuten steigst du am Bahnhof Kurort Rathen aus, einem kleinen Haltepunkt direkt an der Elbe. Vom Bahnsteig sind es nur ein paar Schritte runter zum Fähranleger. Dort nimmst du die Gierseilfähre hinüber zum anderen Ufer, wo die Wanderwege zur Basteibrücke beginnen. Die Überfahrt dauert nur ein paar Minuten.

    Die Fähre fährt von frühmorgens bis Mitternacht – also auch, wenn du die Basteibrücke zum Sonnenauf- oder -untergang besuchen willst, kannst du problemlos mit der S-Bahn anreisen. Genaue Zeiten findest du im offiziellen Fahrplan.

    Gesamtzeit ab Dresden Hauptbahnhof: ca. 1,5 bis 2 Stunden bis zur Brücke.

    Dresdner Hauptbahnhof mit Straßenbahn und Passanten
    Vom Dresdner Hauptbahnhof kannst du direkt nach Rathen fahren.

    Was kostet die Anreise? Die S-Bahn-Tickets fand ich schon etwas happig – wir haben uns für ein Tagesticket entschieden, derzeit 19 € pro Person. Einzeltickets sind nicht wirklich günstiger. Ohne Deutschlandticket lohnt sich eventuell das Sachsen-Ticket (ab 27 € für bis zu 5 Personen, gilt auch für Thüringen und Sachsen-Anhalt). Die Gästekarte der Sächsischen Schweiz deckt außerdem die regionalen Busse kostenlos ab.

    Die Fähre kostet 3 € für Hin- und Rückfahrt. Achtung: Das Deutschlandticket oder Tickets der öffentlichen Verkehrsbetriebe sind hier nicht gültig.

    Mit dem Auto zur Basteibrücke

    Von der Dresdner Innenstadt dauert die Fahrt zur Basteibrücke ca. 45 bis 50 Minuten. Du kommst bereits oben in der Nähe der Basteibrücke an und kannst den Wagen auf dem großen Hauptparkplatz abstellen.

    Achtung: An sonnigen Wochenenden und in den Ferien wird der Parkplatz schnell voll. Dann wirst du auf den Auffangparkplatz umgeleitet, der gut 3 Kilometer weiter zurück liegt. Von dort fährt ein Shuttlebus zur Brücke (1 € pro Strecke), oder du läufst die Strecke zu Fuß. Beide Parkplätze berechnen Parkgebühren.

    Mit dem Bus zur Bastei

    Alternativ gibt es auch Buslinien, die direkt zur Bastei fahren, wenn du dir den Aufstieg von Rathen ersparen willst. Zum Beispiel fährt die Linie 237 ab Pirna (von Dresden mit der S-Bahn S1 oder S2 erreichbar). Mit der Gästekarte der Sächsischen Schweiz fährst du kostenlos.

    Felsformationen im Elbsandsteingebirge mit Wanderern

    Selbst organisieren oder Tour buchen? Mein ehrlicher Vergleich

    Tatsächlich hatte ich nie wirklich auf dem Schirm, wie nah Dresden am Elbsandsteingebirge liegt, und dachte, es wäre schon aufwändiger, dorthin zu kommen. Allerdings ist die Anreise mit der S-Bahn dann doch super einfach und schnell.

    Einen Tagesausflug ab Dresden zur Basteibrücke selbst zu organisieren, ist daher meine absolute Empfehlung!

    Es gibt allerdings auch Gründe, sich einer Tour mit einer Gruppe anzuschließen. Verschiedene Kombi-Touren verbinden die Basteibrücke nämlich auch mit anderen Highlights wie der Festung Königstein oder der Böhmischen Schweiz. Diese Programmpunkte sind ohne Auto an einem Tag kaum zu schaffen.

    Die besten Touren von Dresden zur Basteibrücke

    Klassische Tagestour im Bus (Bastei + Königstein)

    Das ist die klassische und günstigste Tour zur Basteibrücke. Du wirst morgens in Dresden abgeholt, fährst im großen Panoramabus durch die Sächsische Schweiz, besuchst die Bastei mit einem kleinen Rundgang und wirst danach noch zur Festung Königstein gefahren. Nachmittags geht es wieder zurück nach Dresden.

    Dauer: ca. 7–8 Stunden

    ➜ Klassische Tour zur Basteibrücke hier buchen*

    Wanderer mit Rucksäcken im herbstlichen Wald

    Kombi-Tour: Sächsische + Böhmische Schweiz

    Diese Ganztagestouren kombinieren die Basteibrücke mit den Highlights auf der tschechischen Seite in der Böhmischen Schweiz – etwa dem Prebischtor (dem größten natürlichen Felsentor Europas) oder der Kamenice-Schlucht mit Kahnfahrt. Auf eigene Faust mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist diese Tour an einem Tag kaum möglich.

    Dauer: 8–10 Stunden

    ➜ Kombi-Tour Sächsische & Böhmische Schweiz hier buchen*

    Wann ist die beste Zeit für den Ausflug zur Bastei?

    Die Basteibrücke ist ganzjährig begehbar und zu jeder Jahreszeit sehenswert. Im Frühling und Herbst sind die Temperaturen milder und besser zum Wandern. Außerdem gibt es weniger Besucher und das Licht eignet sich besser für dramatische Fotos. Im Winter kann die Landschaft verschneit und richtig magisch sein – allerdings sind dann manche Wege rutschig, und die Fähre in Rathen verkehrt eingeschränkt. Der Sommer ist Hochsaison: Besonders an Wochenenden und Feiertagen ist die Basteibrücke dann sehr gut besucht.

    Flusstal mit Felsen und Dorf aus der Luft in der Sächsischen Schweiz bei Dresden

    Lohnt sich der Tagesausflug von Dresden zur Basteibrücke?

    Absolut. Die Basteibrücke gehört zu den schönsten Sehenswürdigkeiten rund um Dresden. Der Ausblick über das Elbtal ist einmalig, und die Basteibrücke selbst inmitten der Schlucht scheint wie aus einem Märchenbuch entsprungen. Von Dresden aus bist du in unter einer Stunde da – perfekt für einen kleinen Ausflug!

    Flusstal mit Felsen und bewaldeten Hügeln in der Sächsischen Schweiz bei Dresden
  • Städtereisen 2025: Diese Städte in Europa warten auf dich

    Städtereisen 2025: Diese Städte in Europa warten auf dich

    Ich will wieder mehr reisen, neue Orte kennenlernen und alte wieder entdecken. Hast du dir das auch vorgenommen? Dann ist meine Ideenliste für ein paar tolle Städtetrips in Europa bestimmt was für dich! Speichere dir diesen Post einfach irgendwo und du kannst dir im Laufe des Jahres immer wieder Ideen für die nächste spontane Städtereise holen!

    Frau entspannt auf weißem Hotelbett mit dekorativer Wandverkleidung
    Wieder mehr unterwegs: Es wird gereist, was das Zeug hält.

    Profi-Tipps:
    ➜ Buche früh, um dir die billigsten Tickets zu sichern: Hier findest du günstige Flüge für deine Städtetrips*
    ➜ Mit dem Zug die Städte Europas erkunden: Fahrkarte zum Super Sparpreis bei der Deutschen Bahn* rechtzeitig kaufen
    ➜ Übernachtungen am besten direkt über booking.com* buchen. Schon mit nur wenigen Buchungen rutschst du in ein höheres Genius-Level und bekommst bessere Angebote

    #1 Rom

    Was soll ich sagen? Bevor ich dir von den kleinen Geheimtipps in Rom vorschwärme, solltest du einmal auch die Klassiker in Rom gesehen haben. Diese Stadt ist einfach so bombastisch und interessant, dass man schon allein mit den üblichen Sehenswürdigkeiten wie dem Kolosseum, dem Trevi-Brunnen oder dem Petersdom gut genug beschäftigt ist.

    Spanische Treppe in Rom mit Blick auf Fontana di Trevi
    Spanische Treppe in Rom

    #2 Sevilla

    Spanier sind ja im Allgemeinen mediterran-herzlich und offen, aber Andalusier reißen da nochmal richtig was raus. “Hola reina”, “como estás reina”, “aqui tiene reina” – diese andalusische Angewohnheit, immer sehr liebevoll mit “reina”, also “Königin”, angesprochen zu werden, gefällt mir richtig gut. Wenn du Lebensfreude und positive Energie suchst, ist Sevilla jedenfalls der passende Ort für dich!

    Städtereise Sevilla Aussicht von Las Setas mit Blick auf den Alcázar von Sevilla

    Tipp: An der Plaza de España den Flamencotänzern zuschauen und sich von der leidenschaftlichen Atmosphäre einer Stadt treiben lassen, die vor Wärme nur so strotzt.

    Suchst du eine Unterkunft in Sevilla, empfehle ich dir das Boutique Hotel La Parada de Marques. Relativ neu, wirklich toll designt, nette Leute – du wirst es lieben.

    Boutique Hotel im Altbau mit Fliesenboden in Sevilla
    Stilecht im andalusischen Altbau: Mein Hotel-Tipp für Sevilla

    #3 Paris

    Oh Paris! Diese Stadt ist einfach so ein Klassiker. Auch wenn es superteuer ist und die meisten auf die unwirschen und überstolzen Franzosen schimpfen. Kann ich zwar gar nicht verstehen, weil ich Franzosen und auch Pariser selten als unhöflich empfinde (gut, ich wohne auch in Berlin, da hat man andere Relationen) und wenn ich Französin wäre – hey, ich wäre auch ziemlich stolz auf diese geile Stadt!

    Tipp: Tagsüber rauf auf den Eiffelturm (Ticket unbedingt im voraus hier kaufen*) und abends das glitzernde Wahrzeichen von Paris von unten bewundern.

    Mehr Tipps für einen Tag in Paris

    Louvre in Paris
    Falls du Zeit hast: Unbedingt in den Louvre – ebenfalls ein Must in Paris!

    #4 Zagreb

    In Zagreb habe ich wohl den einprägsamsten Museumsbesuch meines Lebens erlebt: Im Museum of Broken Relationships finden sich Fundstücke aus zerbrochenen Beziehungen. Hört sich verrückt an, und ein bisschen auch nach diesen lustig wirken sollenden Touri-Museen, in denen man sich am Ende doch nur über das rausgeschmissene Geld ärgert. Ist aber dort ganz anders, und nicht nur einmal haben mir die Ausstellungstücke die Tränen in die Augen getrieben, ob aus Freude oder aus trauriger Rührung. Unbedingte Empfehlung. Und Zagreb als Stadt eh.

    St. Markus Kirche in Zagreb mit Stadtwappen Zagrebs auf dem Dach
    An dem wunderschönen Dach der St.-Markus-Kirche in Zagreb kann man sich kaum satt sehen, oder?

    #5 Graz

    Okay, Österreicher werden jetzt mit den Augen rollen, aber für mich gehört Graz neben Salzburg zu den kleinen Schwestern von Wien. Weniger voll, weniger überfordernd, aber trotzdem ein Mix aus Tradition, Kultur und ziemlich guter Küche. Und dank der malerischen Lage an der Mur und des grünen Umfelds ist Graz perfekt für eine erholsame Städtereise! Übrigens: Richtig perfekt wird es mit einem Aufenthalt im Grand Hôtel Wiesler, das in der Stadt direkt an der Mur liegt und einfach furchtbar hübsch ist!

    Tipp: Die aktuelle Ausstellung im Kunsthaus Graz besuchen (nebenbei das beeindruckende futuristische Gebäude bewundern!) und dann bei einem Glas Wein auf dem Schlossberg das Panorama genießen.

    Städtereise Graz Aussicht vom Schlossberg
    Aussicht vom Schlossberg auf Graz

    #6 Vilnius

    Vilnius war in einem ein Jahr sozusagen meine letzte Station (hier findest du meinen Artikel über Vilnius). Als ich nach Vilnius kam, stand der Winter schon vor der Tür und das war für mich als ausgewiesene Frostbeule eine ganz besondere Challenge. Trotzdem war der Mix aus Geschichte, Kultur und junger, offener Atmosphäre sehr spannend. Und im Hotel Pacai hatte ich einen der schönsten Hotelaufenthalte seit langem. Im Winter war’s relativ ruhig, aber aus früheren Besuchen (zugegeben schon eine halbe Ewigkeit her) kann ich mich noch erinnern, wie lebhaft es hier im Sommer wird.

    Tipp: Vilnius ist die einzige Stadt in Europa, in der du mit dem Heißluftballon über die Innenstadt schweben kannst.

    Bar im Lukiskies Gefängnis in Vilnius
    Verrückt: Das ehemalige Lukiskies-Gefängnis in Vilnius beherbergt heute einen Event-Space

    #7 Venedig

    Venedig geht immer, und auch wenn Venedig im Sommer von Touristen gekapert wird – es ist immer noch eine unglaublich faszinierende Stadt. Die Lage in der Lagune, die alten Palazzi, die viele Kunst: Ich war tatsächlich erst einmal dort, aber bestimmt nicht das letzte Mal!

    Mein persönlicher Tipp: Zum Sonnenuntergang auf die Terrasse des Fondaco dei Tedeschi & in der Libreria Acqua Alta durch die Regale stöbern.

    Aussicht über den Canal Grande von der Dachterrasse des Fondaco dei Tedeschi in Venedig bei Sonnenuntergang
    Traumhafte Aussicht über den Canal Grande von der Dachterrasse des Fondaco dei Tedeschi

    #8 Prag

    Letztes Jahr bin ich ganz unverhofft mal wieder in Prag gelandet und war einfach super happy über den Tag, den ich dort verbracht habe. Prag ist einfach eine dieser Städte voller Glanz und Gloria aus alten Tagen und hat einen ganz besonderen Vibe.

    Tipp: Über die Karlsbrücke spazieren und bei Glühwein und Keksen eine Bootsfahrt über die Moldau machen*.

    Touristen spazieren über die Karlsbrücke in Prag
    Auf der Karlsbrücke kann’s im Sommer schon mal eng werden, obwohl sie so breit ist!

    #9 London

    Ich weiß nicht, ob es an der anstehenden Krönung von King Charles III. liegt oder überhaupt am Hype um Harry und Meghan, aber London beherrscht neuerdings meinen Instagram-Feed, was Großstädte in Europa angeht! Naja, London geht ja eigentlich sowieso immer – also warum nicht mal ins Auge fassen für dieses Jahr?

    Tipp: Am Gleis 9 3/4 im Bahnhof Kings Cross das Londoner Harry-Potter-Feeling abholen & danach gleich nebenan im Bahnhof St.Pancras an der Bar Champagner schlürfen.

    Champagner-Bar im Bahnhof St. Pancras London
    Très chic: Die Champagner Bar im Bahnhof St.Pancras

    #10 Danzig

    In Danzig war ich ein paar Mal und habe dort einiges an tollen Locations neu entdeckt. Ich war zum Beispiel zum ersten Mal auf dem Gelände der alten Danziger Werft – und das war so spannend! Ich hoffe, dass ich im Frühjahr oder im Sommer nochmal hinkomme. Dann ist nämlich auch der riesige Kran geöffnet, von dem man eine richtig gute Sicht über die Stadt hat.

    Mehr Tipps & Sehenswürdigkeiten in meinem Danzig Guide

    Städtereise nach Danzig an der Moldau
    Besonders im Sommer ist die Lage an der Ostsee Gold wert: In Danzig kannst du Sightseeing & einen Strandtag perfekt an einem Wochenende verbinden

    #11 Palma de Mallorca

    Eigentlich ist meine zweite Heimat, Palma, im Sommer schon gut genug besucht. Jedes Jahr gibt es aufs Neue Diskussionen darüber, dass die Zahl der anlegenden Kreuzfahrtschiffe und damit auch die Menschenmassen, die tagsüber die Straßen der Altstadt fluten, begrenzt wird.

    Wie dem auch sei, die Kreuzfahrttouristen strömen meist in die gleiche Richtung und ich habe noch so viele Tipps für tolle Locations in Palma (wie z.B. mein Lieblingsstadtteil Molinar), die der Mainstream nicht kennt. Also mach dich gefasst auf mehr Geheimtipps für Palma hier auf dem Blog!

    Hier findest du alle Tipps für Mallorca

    Städtereise Palma Strand in Molinar
    Mein absoluter Lieblingsstrand in Palma, aus Gründen 🙂

    #12 Hamburg

    Hamburg ist von Berlin aus nur eine ICE-Fahrt entfernt. Mit der Bahn fahre ich ja ohnehin gerne, und da lasse ich mich auch von dauernden Verspätungen oder einer unterirdischen Servicekultur nicht abhalten! (Übrigens gibt es mit dem Flixtrain aber in Berlin noch eine gute Alternative zur Deutschen Bahn; auch nicht immer perfekt, aber mal was anderes.)

    Mein Tipp für Hamburg: Hafenrundfahrt machen & die Gastroszene erkunden – lese dazu am besten meinen Hamburg Food Guide

    #13 Madrid

    Ein Madrid-Fan war ich nie. Aber nachdem ich von meiner Bloggerbestie Sandra das ganze letzte Jahr von so vielen Tipps in Madrid vorgeschwärmt bekommen habe, sollte ich der Stadt doch mal wieder eine Chance geben und selbst auf die Suche nach den besten Tortillas in Madrid gehen.

    Gran Vía Madrid mit Schweppes-Gebäude und belebter Stadtstraße

    #14 Dresden

    Mein Geheimtipp für Dresden: Das Bio-Café im Japanischen Palais, mit eigenem kleinen Garten im Innenhof!

    Semperoper Dresden
    Semperoper in Dresden
    Café im Japanischen Palais in Dresden mit GArten im Innenhof
    Kleine Oase: Das Café im Japanischen Palais in Dresden

    Dresden ist eigentlich schon immer ein schönes Reiseziel. Ich empfehle dir neben den üblichen Sehenswürdigkeiten wie Zwinger, Semperoper und Frauenkirche einen Abstecher in die Neustadt: Dort ist Dresden ein bisschen wilder und alternativer.

    #15 Timisoara

    Zugegeben, Timisoara und ich sind nicht wirklich Freunde. Ich war wahrscheinlich zu oft dort und das schon zu einer Zeit, in der Timisoara und eigentlich auch der Rest von Rumänien alles andere als hip und trendy waren. Oder aber es lag an der ziemlich freizügigen Nachtklub-Werbung im Aufzug unseres Crewhotels, die Gäste in die Hotelbar im Untergeschoss locken sollte. Und ich wette, viele (zumeist männliche) Gäste auf Geschäftsreise haben sich sehr über den Hinweis gefreut. Schon ein sehr ungewöhnliches Flair für eines der besseren Hotels der Stadt. Wie dem auch sei, in den letzten Jahren wurde Timisoara richtig herausgeputzt, und vielleicht verschwinden bald auch die letzten windigen Glücksritter.

    #16 Lissabon

    Mit Schrecken ist mir aufgefallen, wie lange ich schon nicht mehr in Lissabon war. Dabei ist die portugiesische Hauptstadt mein absoluter Kraftort; vor allem im Winter, wenn es in Deutschland grau und trist ist, ist ein sonniger Tag in Lissabon Gold wert. Ich weiß nicht, was es ist, aber das Licht, das Wasser drumherum, der Wind des Atlantiks machen die Stadt zu einer meiner Lieblingsstädte in Europa. Und natürlich die Portugiesen, das leckere Essen, die tolle Altstadt und, und, und.

    Mehr über Lissabon

    Städtereise Lissabon
    Von den vielen Miradouros in der Stadt kann man Lissabon am besten überblicken

    #17 Faro

    Nach meiner Algarve-Reise wäre ich doch beinahe in Faro hängengeblieben. Ich wollte einfach nicht mehr zurück nach Berlin. Woran es liegt, keine Ahnung, aber möglicherweise ist Faro einfach die perfekte Mischung aus portugiesischer Lebensart, relaxten Cafés und atemberaubenden Stränden vor den Toren der Stadt.

    Mehr über Faro erfährst in meinem Artikel auf Travellers Insight

    Städtereise Faro mit Strandurlaub
    Vor Faro findest du paradiesische Strände!

    #18 Manchester

    Ich denke bei Manchester und Englisch immer nur an die heiße Kartoffel, die wohl jeder Mancunian beim Sprechen im Mund hat. Der breite Akzent ist einfach zu abgefahren! Und überhaupt fühle ich mich in Manchester ein bisschen wie zu Hause, wohl auch, weil es da zwischen Manchester als alter Industriestadt und meiner ursprünglichen Heimatregion, dem Ruhrgebiet, ziemliche Parallelen gibt. Und hey, da labern wa oft auch wat komisch, ne?

    Experten-Tipp für Manchester: Tib Street im hippen Northern Quarter mit Street Art, Specialty Coffee Cafés und Craft Beer Pubs bis zum Umfallen

    #19 Basel

    Okay, Basel liegt in der Schweiz, das macht es nochmal extra teuer, und überhaupt muss man sich in Schweizer Städten immer fragen, ob es das wert ist, bei jeder Rechnung im Café einen halben Herzinfarkt zu erleiden. Aber Basel im Sommer ist einfach allein schon wegen seines Rheinschwimmens geil: Klamotten in den Wickelfisch (ein wasserdichter Plastikbeutel), Badesachen an, ab in den Rhein gehüpft und sich auf dem Wickelfisch mit der doch recht flotten Strömung treiben lassen. Immer wieder genial!

    Rhein in Basel mit Frachtschiff, Brücke und Münster
    Wenn man nicht schwimmen will: Am Rhein kann man in Basel auch bestens so chillen
    Rheinschwimmen in Basel mit Wickelfisch
    Rheinschwimmen in Basel: Nur echt mit Wickelfisch 🙂

    #20 Poznan

    Eigentlich hatte ich in den letzten Jahren eine ziemliche Überdosis an Aufenthalten in Polen, denn beruflich bedingt bin ich dort immer wieder. Aber das heißt auch, dass sich eine beträchtliche Anzahl an Tipps angehäuft hat, die ich noch unbedingt mit euch hier auf dem Blog teilen muss – von den besten Martinshörnchen bis zum echten Dschungel habe ich für Poznan noch einiges auf Lager. Und wenn du nach einem schönen und gut zu erreichenden Ziel für einen Kurztrip suchst, das dir nicht gleich ein riesiges Loch in die Reisekasse reisst, dann ist Poznan perfekt!

    Bunte historische Bürgerhäuser am Marktplatz in Poznań
    Schöne Fassaden: Der Marktplatz in der Altstadt von Poznan

    #21 Turin

    Omg ich vermisse einfach Overnights in Norditalien, Mann! Mittlerweile habe ich die Hoffnung aufgegeben, doch mal wieder beruflich nach Mailand, Bologna oder auch Turin zu kommen. Ob zum lässigen Cappuccino oder Tangotanzen unter Arkaden – irgendwie muss ich dann wohl privat hin.

    Mehr Reisetipps für Bella Italia findest du hier

    #22 Reus

    Reus war letztes Jahr neben Tarragona eine meiner Neuentdeckungen in Spanien! Nur hundert Kilometer von Barcelona entfernt, lässt es sich für einen Tagesausflug von dort aus perfekt mit dem Zug erreichen! Was du alles dort erleben kannst, erfährst du in meinem Travel Guide für Reus!

    Tipp: Überhaupt lohnt sich ein Trip nach Katalonien. Hier findest du meine Katalonien Geheimtipps!

    Städtereise Reus in Spanien mit Casa Navas
    Die Casa Navas in Reus ist so wunderschön – eine absolute Entdeckung!

    #23 Berlin

    An meiner derzeitigen Heimatstadt, mit der ich zwar ständig hadere, aber die auch in vielen Dingen einfach einmalig ist, scheiden sich die Geister. Berlin ist laut, chaotisch und dreckig – trotzdem solltest du dich von solch banalen Kleinigkeiten nicht abhalten lassen!

    Außerdem gibt es in Berlin so viel zu sehen, da ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich groß, dass es noch genug zu entdecken gibt. Wenn ich mit Leuten spreche, denen die Stadt nicht so gut gefallen hat, merke ich oft, dass sie einfach in den falschen Ecken unterwegs waren. Damit dir das nicht passiert, habe ich mir vorgenommen, dieses Jahr auch mehr Tipps für Berlin hier auf dem Blog zu teilen!

    Zum Beispiel wie dieser hier: Frühstücken im Reichstag

    ➜ Hier direkt deinen Tisch auf der Dachterasse des Reichstags reservieren*

    Reichstag besuchen in Berlin
  • Dresden: Ein Abend in der Semperoper

    Dresden: Ein Abend in der Semperoper

    Letztens war ich in Dresden. Und da fiel mir ein, dass ich immer schon mal die Semperoper Dresden von innen sehen wollte, statt nur von außen – etliche Male war ich schon in Dresden, sowohl beruflich als auch privat, aber an der Semperoper bin ich bisher nur vorbeigelaufen. Nicht, dass ich normalerweise ein großer Operngänger wäre. Irgendwie gehört das zu den Dingen, was man von zu Hause mitbekommen haben muss – aber in meiner Familie hat sich niemand so recht für Opern interessiert. War auch nicht schlimm. In die Oper gehen, das war nur für Besserverdiener.

    Semperoper Dresden Theaterplatz
    Semperoper Dresden mit König Johann Denkmal auf Theaterplatz

    Semperoper Dresden: Beste Plätze für kleines Geld

    Eigentlich Quatsch. Oper ist für alle da. Sogar für kleines Geld. Und es muss auch kein feiner Smoking oder die schönste Abendrobe sein. Ein bisschen hübsch machen tut’s auch, irgendwas Schwarzes hat man ja immer im Schrank. Dann gehört etwas Glück dazu: In der Semperoper Dresden gibt’s an der Abendkasse zu jeder (auch zu ausverkauften!) Vorstellung Karten. Für die billigen Plätze. Im wahrsten Sinne des Wortes. 22 Euro, ganz oben rechts in der Ecke – und mit ein bisschen Recken und Strecken waren es richtig gute Plätze. Die Story von Carmen kannte ich nur so ungefähr, machte aber nichts, war trotzdem beeindruckend schön. Das Bühnenbild, die Musik, die Kostüme, der Gesang. Ich war fasziniert. Klassik muss eben nicht langweilig sein.

    Semperoper Dresden Ränge Innenraum Bühne
    Ränge und Sitzplätze in der Semperoper Dresden

    Noch mehr Ideen für Reiseziele innerhalb Deutschland findest du hier

    Führung durch die Semperoper Dresden

    Vom Drumherum nicht zu schweigen: Die Semperoper gehört zu den markantesten Gebäuden Dresdens. Und die Säulengänge innen sind traumhaft schön! Die Decken sind komplett filigran bemalt und man möchte sich gar nicht ausmalen, wie lange es wohl gedauert, die Verzierungen so hinzubekommen.

    Semperoper Dresden Führung Besichtung Innen

    Wer die Semperoper noch besser erkunden will, kann vor der Aufführung noch an einer Führung teilnehmen – wobei es dann aber knapp wird, wenn man noch einen der günstigen Plätze an der Abendkasse ergattern will. Aber man kann sich auch die Semperoper ohne Oper anschauen, tagsüber gibt es ebenso Führungen. Es lohnt sich wirklich, die Semperoper von innen zu sehen!

    ➜ Buche hier deine Führung durch die Semperoper

    Übernachten in Dresden

    Von unserem Hotel am Altmarkt war es bis zur Semperoper nicht weit, das kann ich sehr empfehlen: Zentraler geht’s nicht. Ansonsten gibt es auf Seiten wie booking.com immer wieder gute Angebote – wenn nicht gerade Großevents wie der Dresdener Striezelmarkt vor Weihnachten ins Haus stehen.

    ➜ Hier findest Du günstige Hotels in Dresden

    Budgettipp für Dresden

    Spare bares Geld & profitiere von vielen Vorteilen mit der Dresden City Card*! Mit der City Card bekommst du einige Vergünstigungen in Museen, Ausstellungen & für Touren. Und das Beste: Du hast freie Fahrt in allen öffentlichen Verkehrsmitteln und kannst ganz Dresden nach Lust und Laune erkunden! Für 1 bis 3 Tage.

    ➜ Dresden City Card online kaufen*

This site is registered on wpml.org as a development site. Switch to a production site key to remove this banner.