Schlagwort: Pazifischer Nordwesten

Der Pacific Northwest im Nordwesten der USA ist bekannt für dramatische Küstenlandschaften, dichte Wälder und beeindruckende Nationalparks. Städte wie Seattle oder Portland liegen mitten in dieser außergewöhnlichen Naturregion.

  • Bainbridge Island: Tipp für einen Tagesausflug ab Seattle

    Bainbridge Island: Tipp für einen Tagesausflug ab Seattle

    Sogar im Sommer kann das Wetter im Pazifischen Nordwesten überraschen: Seattle ist zwar schon bekannt für regnerische Episoden, aber auf meiner Reise hat es mich mitten im August böse erwischt. Tagelanger Regen gepaart mit einem verrückten Temperatursturz machten Sightseeing in Seattle zu einer großen Herausforderung. Aber als dann die Sonne wieder herauskam, habe ich mich spontan zu einem Tagesausflug nach Bainbridge Island entschlossen – und dieser Ausflug gehört ab jetzt definitiv zu meinen persönlichen Tipps für Seattle.

    Drei Passagiere blicken durch Fährfenster auf das Meer
    Die Fähre nach Bainbridge Island bietet tolle Aussichten auf den Puget Sound

    Schon die Überfahrt ist ein Highlight

    Die Fähre nach Bainbridge Island gehört zum öffentlichen Personennahverkehr und transportiert täglich Hunderte Pendler mitsamt ihrer Autos hinüber nach Seattle und wieder zurück. Daneben gehört sie aber zu den schönsten Erlebnissen, die Seattle zu bieten hat. Für knapp 11 Dollar hin und zurück fährst du 35 Minuten auf dem Puget Sound und kannst dabei eine filmreife Aussicht genießen.

    Passagiere auf dem Deck einer Fähre bei blauem Himmel

    Abgelegt wird am Colman Dock, und innerhalb von Sekunden breitet sich die komplette Skyline von Seattle vor dir aus: Du siehst die Space Needle, die Skyline von Downtown, das Riesenrad an der Waterfront und an klaren Tagen kannst du sogar den Mount Rainier in der Ferne erkennen.

    Seattle Skyline vom Wasser aus mit Space Needle und Riesenrad

    Langsam wird die Skyline kleiner, und eh du dich versiehst, taucht vor dir die bewaldete Küste von Bainbridge Island auf. Ein absolutes Kontrastprogramm; perfekt, wenn du kurz dem Großstadttrubel entfliehen und die beeindruckende Natur rund um Seattle genießen willst.

    Passagiere auf dem Deck einer Fähre bei ruhigem Meer
    Blick aus Fähre auf Seattle-Skyline und Puget Sound

    Winslow: Urlaubsatmosphäre pur

    Nach der Ankunft bist du in zehn Minuten zu Fuß in Winslow, dem Ortskern von Bainbridge Island. Und irgendwie dachte ich sofort: Winslow sieht genauso aus, wie man sich eine typisch amerikanische Kleinstadt auf einer mondänen Insel vorstellt. Du findest hier eine Hauptstraße mit Indie-Läden, Galerien mit lokalem Kunsthandwerk, süße Restaurants und eine Handvoll Café in entspannter Atmosphäre.

    Küstenstadt mit Häusern und Wäldern am ruhigen Wasser

    Willst du noch mehr in kürzester Zeit von Bainbridge Island entdecken? Dann schließe dich am besten einer Tour an:
    Entdeckungstour durch Bainbridge Island

    Willkommensschild für Bainbridge Island, Washington mit Fähre

    Lust auf Nordamerika?
    Hier findest du alle Artikel über den Pazifischen Nordwesten und weitere spannende Reiseziele in den USA und Kanada

    Pickleball: Volkssport auf Bainbridge Island

    Auf Bainbridge Island dreht sich alles um Pickleball. In jedem Souvenirshop findest du alles von Schlägern, Bällen, T-Shirts und anderem Gedöns – der Sport ist hier omnipräsent. Pickleball wurde nämlich 1965 genau hier auf Bainbridge Island erfunden, und die Insel ist bis heute stolz darauf.

    Pickleball-Zubehör mit Bällen und blauem Trikot im Korb

    Die Geschichte dahinter ist so banal wie schön: Drei Väter – Joel Pritchard, Bill Bell und Barney McCallum – suchten an einem verregneten Sommertag eine Beschäftigung für ihre gelangweilten Kinder. Sie fanden einen alten Badminton-Platz, aber kein passendes Equipment. Also nahmen sie Tischtennisschläger, einen löchrigen Plastikball und senkten das Netz ab. Die Kinder hatten so viel Spaß, dass die Väter mitmachten und anfingen, richtige Regeln aufzustellen. Heute ist Pickleball der am schnellsten wachsende Sport in den USA und seit 2022 offizieller Staatssport von Washington; das Bainbridge Island Historical Museum hat sogar eine eigene Pickleball-Ausstellung.

    Tipp: Im Battle Point Park findest du öffentliche Pickleball Courts, die jeder kostenlos nutzen darf. Mehr Infos hier.

    Pickleball-Schläger und Lichter beim Founders Tournament 2024

    Meine Tipps zum Bummeln & Shoppen

    Eagle Harbor Book Co.

    Bainbridge Island verbreitet echt irgendwie Urlaubsstimmung. Ich weiß nicht, wie es bei dir ist, aber bei mir setzt dann schnell der Wunsch ein, mich gechillt irgendwo in ein Café zu setzen und ein bisschen in einem spannenden Buch zu schmökern. Seattle ist ohnehin sehr buch- und kulturaffin, da wundert es nicht, dass du hier mit Eagle Harbor Book Co. mitten in Winslow einen tollen Indie-Buchladen findest. Mein Tipp, wenn du Lesematerial brauchst.

    Buchhandlung mit Sachbüchern und lokalen Autoren im Regal

    La Mercerie

    La Mercerie hat eine feine Auswahl an Wolle, Handarbeitszubehör und allerlei DIY-Accessoires. Wenn du gerne bastelst, strickst oder nähst und ein schönes Souvenir suchst, wirst du hier garantiert fündig.

    Schaufenster des Kurzwarengeschäfts La Mercerie mit Wollgarn

    Conservatory Coastal Home

    Wenn du dir ein Stück der Leichtigkeit von Bainbridge Island in Form vom nordamerikanischen Coastal Living Style nach Hause mitnehmen möchtest, solltest du bei Conservatory Coastal Home vorbeischauen.

    Eingang eines Ladens mit Holzveranda und Herbstbaum
    Bainbridge Apothecary & Tea Shop charmantes weißes Holzhaus mit Blumen

    Essen auf Bainbridge Island

    Proper Fish

    Falls du Fisch isst, solltest du dir an diesem maritimen Tag einen Stopp bei Proper Fish nicht entgehen lassen. Hier bekommst du Fish & Chips und Fish Tacos aus frischem, nachhaltig gefangenem Fisch. Ich habe mich für die Fish Tacos entschieden und dann war mir auch klar, warum es gar nicht einfach war, hier noch einen Platz zu finden: Knuspriger Fisch, frische Toppings und eine passende Sauce – richtig lecker. Bring ein bisschen Geduld mit, wenn du zu Stoßzeiten vorbeigehst; es lohnt sich.

    Gemütliche Außenterrasse eines Fish-Restaurants mit Gästen
    Belebtes Restaurant mit Theke, Hängeleuchten und grünen Fliesen
    Zwei Tacos mit Pommes und Gemüse neben Corona-Bier

    Bruciato

    Bruciato wäre meine zweite Adresse gewesen: Hier gibt es neapolitanische Pizza aus dem Holzofen und saisonale Küche, die auch bei den Locals auf Bainbridge Island ziemlich beliebt ist. Falls dir also lieber nach einer fisch-freien Alternative ist, bist du hier genau richtig.

    Was es sonst noch auf Bainbridge Island zu sehen gibt

    Ich gestehe: Ich war nur einen halben Tag auf Bainbridge Island (leider!) und bin irgendwie nur in Winslow hängengeblieben – es war einfach zu schön, dort entlang zu bummeln. Bainbridge Island hat aber deutlich mehr zu bieten, wenn du etwas mehr Zeit mitbringst. Die folgenden Orte standen zum Beispiel auch noch auf meiner Recherche-Liste:

    Bainbridge Island Museum of Art (BIMA)

    Das Bainbridge Island Museum of Art (BIMA) liegt direkt am Anfang der Hauptstraße Winslow Way, wenn du vom Fährterminal kommst. Das Museum zeigt zeitgenössische Kunst und Kunsthandwerk aus der Puget-Sound-Region und die Ausstellungen wechseln regelmäßig. Der Eintritt ist kostenlos.

    Außenansicht des Bainbridge Island Museum of Arts mit buntem Wandgemälde

    Pia the Peacekeeper

    Im Sakai Park steht eine 5,5 Meter hohe Trollfigur aus recyceltem Holz, geschaffen vom dänischen Künstler Thomas Dambo. Pia the Peacekeeper gehört zur Installation „Way of the Bird King“, einer Serie von sechs Riesentrollen im pazifischen Nordwesten. Der Park liegt ungefähr eine Meile vom Fährterminal entfernt und ist über den Sound-to-Olympics Trail auch zu Fuß gut erreichbar.

    Bloedel Reserve

    Wenn du Gärten liebst wie ich und etwas mehr Zeit hast, solltest du einen Abstecher ins Bloedel Reserve machen. Auf dem 57 Hektar großen Anwesen im Norden der Insel findest du einen Japanischen Garten, einen Moosgarten, ein Arboretum und viele verschlungene Waldwege. Allerdings liegt es etwa 15 Autominuten vom Fährterminal entfernt und Uber ist auf Bainbridge Island eher schwach vertreten. Alternativ kannst du ein lokales Taxi nehmen oder mit etwas Glück fährt gerade eine der Buslinien 390 oder 391 in die Richtung.

    Fahrpläne für die öffentlichen Busse findest du hier

    Gelbe Blumen im Topf neben Eingangstür mit Push-Schild

    Übernachten auf Bainbridge Island

    Wenn du aus dem Tagesausflug ein Wochenende machen willst – und ich war ehrlich gesagt versucht –, findest du auf Bainbridge Island ein paar richtig schöne Unterkünfte.

    Das Eagle Harbor Inn liegt mitten in Winslow, ein paar Gehminuten vom Fährterminal, den Restaurants und der Winslow Way entfernt. Das kleine Boutique-Hotel hat individuell eingerichtete Zimmer mit viel Liebe zum Detail, einen lauschigen Innenhof und eine Atmosphäre, die eher an eine kleine Pension in Italien erinnert als an ein amerikanisches Motel. Es gibt klassische Hotelzimmer, größere Suiten und sogar Townhouses für Familien oder längere Aufenthalte.

    Preise und Verfügbarkeit für das Eagle Harbor Inn

    Wenn du es etwas komfortabler magst: Das Inn at Pleasant Beach auf der Südseite der Insel ist eine Art Boutique-Resort mit Pool, Spa, eigenen Restaurants und Blick auf den Puget Sound. Um dort hinzukommen, brauchst du ein Auto oder du nutzt den kostenlosen Hotel-Shuttle ab dem Fährterminal.

    Ruhige Stadtstraße mit Bäumen und Backsteingebäuden im Sommer

    Praktische Tipps

    Wie komme ich nach Bainbridge Island?

    Die Washington State Ferry verkehrt regelmäßig zwischen dem Colman Dock am Pier 52 in Downtown Seattle und dem Bainbridge Island Ferry Terminal. Die Überfahrt dauert ca. 35 Minuten und die Fähre fährt je nach Tageszeit alle 40 bis 70 Minuten. Als Walk-on-Passagier zahlst du nur auf der Hinfahrt ab Seattle – aktuell ca. 11 US$ für Erwachsene, unter 19 Jahren ist die Fahrt komplett kostenlos. Die Rückfahrt von Bainbridge nach Seattle ist für Fußgänger gratis.

    Das macht die Fähre zu einem der besten Budget-Tipps für Seattle überhaupt: Für kleines Geld bekommst du eine 35-minütige Bootsfahrt mit Traumblick auf die Skyline und landest dabei noch auf einer süßen Insel, wo du herrlich die Zeit verbummeln und die Natur rundherum genießen kannst.

    Schlepper am Hafen Seattle mit Riesenrad bei Sonnenuntergang
    Blick aus Fähre auf Segelboote im goldenen Abendlicht
    Riesenrad am Hafen von Seattle bei Sonnenuntergang

    Tipp: In Seattle erreichst du das Fährterminal bequem zu Fuß vom Pike Place Market und kannst so auch die Gelegenheit nutzen, die Seattle Waterfront entlang zu spazieren. Den aktuellen Fahrplan findest du auf der Website der Washington State Ferries. Tickets kannst du vor Ort im Fährterminal kaufen.

    Übrigens: Die Sicht auf die Skyline Seattles vom Wasser aus bekommst du auch bei der Argosy Harbor Cruise, der klassischen einstündigen Hafenrundfahrt, die unter anderem im Seattle CityPASS enthalten ist.

    Orion-Kranschiff im Hafen bei goldenem Sonnenuntergang

    Wie ist das Wetter?

    Seattle hat den Ruf, zuweilen ziemlich regnerisch zu sein, und mich hat es bei meinem Trip voll erwischt. Ob der August eigentlich sommerlich warm ist, durfte ich mehrere Tage übelstes Regenwetter und einen massiven Temperatursturz erleben. Das war aber schon sehr ungewöhnlich.

    Normalerweise ist der Sommer in Seattle (Juni bis September) mild und überwiegend trocken. Aber das Wetter in der Region ist launisch, und es kann trotzdem vorkommen, dass eine Kaltfront durchzieht. Pack dir also besonders für die Fähre eine extra Lage an Kleidung ein, damit du die Fahrt auch ohne zu frieren auf dem Außendeck genießen kannst.

    Bainbridge Tea Shop Schild an charmanter Einkaufsstraße

    Wie viel Zeit musst du für Bainbridge Island einplanen?

    Für Winslow und die Fähre reicht ein halber Tag locker aus. Ich bin ja eher spontan dorthin gefahren; vormittags war ich sogar noch auf der Space Needle. Allerdings würde ich dir raten, lieber gleich morgens die Fähre zu nehmen. Die Insel ist nämlich wirklich schön, und ich hätte dort gerne noch ein paar Stunden länger verbracht. Mit einem ganzen Tag kannst du dann auch noch z.B. das Bloedel Reserve oder die Strände im Norden der Insel sehen. Oder du planst gleich eine Übernachtung hier ein.

    Hier findest du Unterkünfte auf Bainbridge Island

    Himbeer-Softeis in Waffelbecher an sonnigem Tag

    Hinweis: Ich war im Auftrag von Travellers Insight, dem Online-Reisemagazin des Flughafen München im Pazifischen Nordwesten unterwegs. Ich habe u.a. Vancouver, Vancouver Island mit der Hauptstadt Victoria und Seattle erkundet – und unterwegs die Lufthansa Business Class mit ihrer neuen Allegris-Kabine getestet. Schaut mal rein, dort findet ihr noch viele weitere schöne Tipps für eure Reise!

  • Günstig nach Seattle: Lohnt sich der Seattle CityPASS?

    Günstig nach Seattle: Lohnt sich der Seattle CityPASS?

    Werbung. | Seattle – eingebettet zwischen dem Pazifik und majestätischen Bergen – ist die große Metropole im Pazifischen Nordwesten. Klar, dass ich auf meiner Westküsten-Reise dort ein paar Tage verbringen musste. Aber wie viele Großstädte in den USA ist Seattle unglaublich teuer und eine Sightseeingtour kann schon zu einem kleinen Investment werden.

    Der Seattle CityPASS* verspricht dabei eine Reihe von Ersparnissen bei den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Ob das wirklich stimmt und für wen sich so ein Ticket wirklich lohnt, habe ich in Seattle für dich recherchiert.

    Space Needle in Seattle von unten an einem sonnigen Tag.
    Auch die berühmte Space Needle ist im Seattle CityPASS enthalten.

    Was ist der Seattle CityPass?

    Der Seattle CityPASS* ist im Grunde ein Sammelticket, mit dem Du Zugang zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt erhältst. Statt dir jedes einzelne Mal wieder neue Tickets kaufen zu müssen (und oft auch insgesamt mehr zu bezahlen), kannst Du Dir mit dem CityPASS ein individuelles Paket aus Eintrittstickets zusammenstellen, das viele Highlights auf einmal abdeckt.

    Du sparst also Zeit an den Kassen – und in den meisten Fällen auch Geld, da diese Kombi-Tickets insgesamt günstiger sind und/oder weitere Extras beinhalten, die in Einzeltickets nicht inkludiert sind.

    Menschen schauen auf den Puget Sound von der Aussichtsplattform der Space Needle in Seattle.
    Allein schon wegen der atemberaubenden Aussicht auf den Puget Sound lohnt sich ein Besuch der Space Needle in Seattle.

    Was ist im Seattle CityPass enthalten?

    Mit dem Seattle CityPASS kannst Du fünf Attraktionen besuchen. Standardmäßig dabei sind:

    • Space Needle – Wahrzeichen von Seattle und absolutes Must-See. Von der Aussichtsplattform hast du einen atemberaubenden Blick auf Seattles Skyline, den Puget Sound und die umliegenden Berge.
    • Seattle Aquarium – Direkt an der Waterfront gelegen, erlebst Du hier die faszinierende Unterwasserwelt des Pazifiks.

    Außerdem bekommst du Zutritt zu 3 weiteren Attraktionen deiner Wahl. Du musst dich übrigens nicht gleich beim Kauf festlegen, sondern kannst spontan vor Ort entscheiden, welche der drei folgenden Sehenswürdigkeiten du noch besuchen willst:

    • Chihuly Garden and Glass
    • Argosy Cruises Harbor Tour Eine Bootstour durch den Hafen von Seattle, bei der Du die Skyline vom Wasser aus siehst.
    • Museum of Pop Culture (MOPOP)
    • Woodland Park Zoo
    • Pacific Science Center

    Sobald du den Pass zum ersten Mal benutzt, ist er neun aufeinanderfolgende Tage gültig. Damit hast Du genug Zeit, um dir alle Sehenswürdigkeiten in Ruhe und stressfrei anzuschauen.

    Bestelle hier den Seattle CityPASS*

    Hängende Installation aus orange-gelben Glasblumen in Glashaus im Chihuly Garden, Seattle.
    Das Chihuly Garden and Glass mit den beeindruckenden Skulpturen des Glaskünstlers Dale Chihuly befindet sich direkt gegenüber der Space Needle.

    Vorteile des Seattle CityPASS

    • Preisersparnis: Kaufst Du jede Attraktion einzeln, kann das richtig ins Geld gehen. Der CityPASS bündelt alles zu einem günstigeren Gesamtpreis.
    • Planungskomfort: Wenn Du weißt, dass Du bestimmte Highlights sehen willst, hast Du mit dem CityPASS alles an einem Ort. Du brauchst nicht dauernd nach einzelnen Tickets zu suchen.
    • Bevorzugter Einlass und weniger Schlangestehen: An einigen Attraktionen ist der Einlass mit dem CityPASS etwas beschleunigt, sodass Du weniger Zeit in Warteschlangen verbringst.
    • Planungshilfe: Du sparst nicht nur beim Anstehen, sondern bekommst auch eine gute Übersicht, was Du in Deiner Zeit in Seattle sehen kannst. Ich persönlich finde das oft sehr praktisch, um die Tage vor Ort besser zu strukturieren.
    • Perfekt für Erstbesucher: Wenn Du neu in Seattle bist und möglichst viel sehen willst, deckt der Pass die absoluten Highlights ab.

    Nachteile des Seattle CityPASS

    • Zeitdruck: Auch wenn Du neun Tage hast, können diese schnell vergehen. Wenn Du zu viel anderes Programm planst (Restaurants ausprobieren, Tagesausflüge, Bummeln durch verschiedene Viertel), kann es passieren, dass Du nicht alle CityPASS-Attraktionen schaffst.
    • Eingeschränkte Auswahl: Vielleicht interessieren Dich gar nicht alle Attraktionen, oder Du möchtest etwas ganz anderes sehen. Wenn Du eher auf kleine Szene-Viertel oder andere Museen stehst, lohnt sich der Pass möglicherweise weniger.
    • Vorausplanung: Natürlich musst Du ein bisschen im Voraus wissen, wann Du welche Sehenswürdigkeit besuchst. Spontan nur einen Teil zu machen, lohnt sich oft nicht so sehr, weil der Ticketpreis dann vielleicht nicht voll ausgenutzt wird.
    • Alternative Rabatte: Manche Attraktionen bieten eigene Aktionen an, z. B. kombinierte Tickets für Familien oder reduzierte Eintrittskarten bei bestimmten Tageszeiten. Wenn Du gerne flexibel bist und verschiedenste Optionen mischst, könnte das im Einzelfall günstiger sein als der CityPASS.
    Aussichtsplattform auf der Space Needle in Seattle, USA.

    Für wen lohnt sich der Seattle CityPASS?

    • Erstbesucher: Grundsätzlich liebe ich Städte-Cards, wenn ich zum ersten Mal in einer Stadt bin. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind so schon einmal abgedeckt und ich muss mich nicht mit dem Kauf von einzelnen Eintrittstickets befassen.
    • Familien und Gruppen: Gerade wenn Du mit mehreren Leuten unterwegs bist, können die Kosten schnell ausarten. Mit dem CityPass ist die Ersparnis bei mehreren Personen noch größer, außerdem lassen sich Besuche in Gruppen bei viel frequentierten Sehenswürdigkeiten leichter organisieren, wenn jeder schon sein Eintrittsticket parat hat.
    • Kurzzeit-Reisende: Wenn Du nur wenige Tage in Seattle hast und sicher sein möchtest, dass Du die Hauptattraktionen mitnimmst, sind solche Kombi-Tickets Gold wert.
    Blick auf die Space Needle und Skyline von Seattle in der Dämmerung

    Suchst du Inspiration für deine nächste Reise in die USA?
    Hier findest du alle meine Artikel über US-Reiseziele

    Alternative zum Seattle CityPASS: Seattle C3

    Falls dich gar nicht so viele Sehenswürdigkeiten auf der Liste des Seattle CityPASS interessieren, oder du gar nicht so viel Zeit in der Stadt hast, gibt es eine super Alternative!

    Mit einem Seattle C3 Ticket kannst du dir einfach aus folgender Liste drei Sehenswürdigkeiten herauspicken:

    • Space Needle
    • Chihuly Garden and Glass
    • Seattle Aquarium
    • Argosy Cruises Harbor Tour
    • Museum of Pop Culture (MOPOP)
    • Woodland Park Zoo
    • The Museum of Flight
    • Sky View Observatory
    • Seattle Art Museum
    • Pacific Science Center

    Die Space Needle ist so oder so ein absolutes Must-See und auch das Museum of Flight und das Seattle Art Museum kann ich dir sehr empfehlen. Mit einem C3 Ticket hast du eine noch größere Auswahl und kannst dich aber auf wirklich ausgesuchte Spots konzentrieren. Außerdem ist das C3 Ticket noch einmal ganze 30 Euro günstiger.

    Vorteile von Seattle C3

    • mehr Auswahl
    • gut 30 Euro günstiger
    • keine Tierattraktionen (im Seattle CityPASS dagegen ist immer das Seattle Aquarium enthalten)
    Menschen in einer Kuppel vor einem Aquarium
    Das Seattle Aquarium kannst du mit einem C3 Ticket gegen eine andere Sehenswürdigkeit tauschen.

    Achtung: Das Seattle C3 Ticket bekommst du nur auf der Website von CityPASS. Hier kannst du das Seattle C3 Ticket kaufen*

    Lohnt sich der Seattle CityPASS?

    Meiner Meinung nach ja, wenn du sowieso vorhast, dir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Seattles anzuschauen. Vor allem bei deinem ersten Besuch in Seattle sparst du Geld und Zeit – und die Space Needle ist sowieso ein Muss. Außerdem fand ich es super angenehm, mich gar nicht mehr vor Ort mit dem Kauf von Eintrittstickets auseinandersetzen zu müssen.

    Möchtest du flexibler sein, würde ich dir zumindest den Seattle C3 empfehlen – die Space Needle und zwei weitere Sehenswürdigkeiten wirst du garantiert besuchen!

    Der CityPASS lohnt sich übrigens auch für andere Städte in den USA: Hier habe ich den Chicago CityPASS für dich getestet


    Seattle habe ich im Rahmen einer Recherchereise für Travellers Insight, den Reiseblog des Flughafen München, besucht. Meinen Artikel über Seattle kannst du hier lesen. Der Seattle CityPASS wurde mir von CityPASS zur Verfügung gestellt.

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