Schlagwort: New York

New York gehört zu den bekanntesten Städten der Welt. Und zu meinen absolut liebsten Reisezielen. Sehenswürdigkeiten wie die Freiheitsstatue, der Central Park oder die Skyline von Manhattan bestaune ich jedes Mal auf Neues und entdecke aber auch spannende Ecken in Williamsburg oder Brooklyn.

Hier findest du noch mehr über Städte in den USA

  • Top of the Rock in New York: Tipps zum Sonnenuntergang

    Top of the Rock in New York: Tipps zum Sonnenuntergang

    Ein New-York-Sonnenuntergang musste es einfach sein. Und vom Top of the Rock im Rockefeller Center erst recht. Mit der Fotografie haben sich auch meine Reisegewohnheiten vor Ort immer mehr verändert. Auf der Suche nach dem perfekten Licht ist mir keine Uhrzeit zu skurril. Wie zum Beispiel damals, als ich um halb fünf noch im Dunkeln das Hotel verließ, um den perfekten Sonnenaufgang auf der Brooklyn Bridge in New York zu erleben. Sonnenaufgänge, aber auch Sonnenuntergänge sind ja sowieso immer großartig!

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    Top of the Rock: Beste Aussicht auf New York

    Erst recht bei einem Motiv, das so faszinierend und gleichzeitig surreal ist, hat man es von der Aussichtsplattform des Top of the Rock endlich live vor Augen. Tausende Male habe ich diese Skyline gesehen, in amerikanischen Serien, auf Postern, in Kinofilmen, auf Instagram. Jedes Kind kennt die Skyline von Manhattan und ohne Nachdenken weiß man sofort: Das ist New York.

    Top of the Rock Sonnenuntergang New York Empire State Building
    Vom Top of the Rock hat man die perfekte Postkartenaussicht auf das Empire State Building und den Süden Manhattans.

    Top of the Rock: Der schönste Sonnenuntergang in New York

    Und wenn’s am Ende einfach nur eine Ansammlung von riesigen Hochhäusern einer noch viel riesigeren Stadt ist, voller Menschen, voller Verkehr: Der Sonnenuntergang in New York auf dem Top of the Rock gehört zu den magischsten Momenten in meiner gesamten Reisekarriere.

    Top of the Rock New York Sonnenuntergang Empire State Building

    Abends auf dem Top of the Rock: Gänsehaut beim Anblick des Empire State Buildings.

    Top of the Rock Sonnenuntergang New York Empire State Building
    Sonnenuntergang über Manhattan: Magisch.

    Übrigens: In meinem New York Blog findest Du noch viel mehr Tipps.

    Infos & Tickets für Top of the Rock im Rockefeller Center

    Das Top of the Rock ist die Aussichtsterrasse des Rockefeller Centers. Auf der Fifth Avenue gelegen ist es mit der Statue des Altlas, der schwer an seiner Weltkugel schleppt, nicht zu übersehen.

    Der Eingang zum Top of the Rock ist allerdings in einer Seitenstraße (50th Street) zwischen der Fifth und Sixth Avenue versteckt. Die Tickets sind mit einem Zeitstempel versehen, d.h. man kann nur zu einer vorher festgelegten Uhrzeit hinauf.

    Im Januar war wenig los und da ich eigentlich nur zufällig vorbeikam, habe ich direkt ein Ticket gekauft und musste auch nicht lange warten. In beliebteren Monaten (in New York also so ziemlich alles außer Januar und Februar) bietet sich ein Kauf im Voraus an.

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    Top of the Rock: Tipps zum Geld sparen!

    Achtung: Vor Ort und auf der Website des Rockefeller Centers sind Tickets zum Sonnenuntergang nochmal 10 Dollar teurer! Bei Get Your Guide gibt es dafür flexible Tickets, die man dann vor Ort gegen ein Zeitticket eintauscht.

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    Bei GetYourGuide gibt es nämlich nur einen einzigen Preis, beim Top of the Rock selbst kommt bei Terminen am späten Nachmittag noch ein Sonnenuntergangszuschlag von ganzen 10 US-Dollar dazu (die wissen, warum die Leute gerne spätnachmittags kommen).

    Top of the Rock New York Sonnenuntergang Manhattan

    Wieviel Zeit muss man für den Top of the Rock einplanen?

    Man bekommt zwar eine Zeit zugewiesen, dennoch kann es etwas dauern, bis man letztendlich oben angekommen ist. Ich war ungefähr eine Stunde vor Sonnenuntergang unten am Schalter und es passte genau. Also am besten genug Zeit einplanen, wenn man unbedingt den Sonnenuntergang von Anfang an erwischen will (Es lohnt sich!). Ist man einmal oben, kann man aber so lange bleiben, wie man will.

    Praktisch für mich, denn eigentlich wollte ich nur kurz ein Foto machen – und am Ende waren es knapp vier Stunden, bis ich mich von der spektakulären Aussicht trennen konnte. Nach dem perfekten Sonnenuntergang die Lichter Manhattans in der Dunkelheit funkeln zu sehen, war einfach zu schön. New York bei Nacht: Unbeschreiblich.

    Top of the Rock New York bei Nacht Empire State Building Manhattan
  • New York: Ausflug nach Coney Island & Brighton Beach

    New York: Ausflug nach Coney Island & Brighton Beach

    Ach, New York. Dieser Stadt werde ich wohl nie überdrüssig, sogar die frische Brise am Brighton Beach in Coney Island konnte mir nichts anhaben. Im Januar bin ich nochmal privat nach New York geflogen, wahrscheinlich auch ein bisschen aus Gründen der Aufarbeitung. In neun Monaten auf der Langstrecke war ich nämlich drei oder vier Mal dort, glaube ich. Ein besonderer Umstand, denn eigentlich habe ich immer dafür gesorgt, dass sich die Destinations in meinem Dienstplan nicht allzu sehr wiederholen. Ich wollte ja in der kurzen Zeit möglichst alles sehen, was der Flugplan hergibt.

    coney island

    Aber für New York habe ich von meinem Vorsatz eine Ausnahme gemacht. New York ist nie zuviel. Wobei die Aufenthalte immer kurz waren und ich mit meiner Mischung aus Erschöpfung und Jetlag zu kämpfen hatte, so dass am Ende von gut 24 Stunden vor Ort abzüglich langen Busfahrten zum Hotel und einer Mütze Schlaf nie viel Zeit blieb. Also war klar: Irgendwann müsste ich nochmal zurück nach New York, mit mehr Zeit. Um zu sehen, ob ich es nicht vielleicht doch vermisse, dienstlich nicht mehr regelmässig dort aufzuschlagen.

    Hier findest du übrigens noch mehr Inspirationen für deinen Trip nach New York

    Fakten zu Coney Island

    • Coney Island befindet sich im südlichen Teil vom New Yorker Stadtteil Brooklyn
    • Anfang des 20. Jahrhunderts war Coney Island für seine Vergnügungsmeile weltweit berühmt
    • Fahrgeschäfte wie das 1920 erbaute Riesenrad „Wonder Wheel“ oder die 1927 eröffnete Holzachterbahn „The Cyclone“ waren revolutionär
    • Jährlich findet die Mermaid Parade statt, ein großer Straßenumzug, der den Beginn der Sommersaison markiert

    Coney Island im Winter

    Drei Faktoren kamen dann Anfang des Jahres zusammen: Ich hatte jede Menge frei, ich hatte noch einen Urlaubsflug aus dem letzten Jahr übrig und das Beste: es gab einen Direktflug von Berlin nach New York, der immer unterirdisch leer war. Direktflüge auf der Langstrecke sind von Berlin aus ja immer eine Rarität, und viele Routen überleben auch nicht mehr als eine Saison. (Den Flug nach New York gibt’s jetzt im Sommerflugplan auch schon wieder nicht mehr.) Umsteigen ist mir nämlich immer ein Gräuel, vor allem an großen Flughäfen. Die Wege sind lang, das Drumherum stressig und laut; das macht Reisen einfach nur doof und anstrengend. Da ist ein menschenleerer Direktflug ohne viel Schnickschnack und Gerenne von einem kleineren Flughafen direkt vor der Haustür ein wahres Geschenk.

    Wonder Wheel Schild
    Das berühmte Riesenrad Wonder Wheel ist das Wahrzeichen von Coney Island

    Brighton Beach: Der Strand von Coney Island

    Ziemlich schnell stellte sich während meiner Zeit auf der Langstrecke heraus: Ich mag New York, ich mag weit weg reisen – aber dann lieber privat als dienstlich. Zum ersten Mal wieder in Amerika mehr Zeit zu haben, nicht von totaler Erschöpfung und diversen emotionalen Nebenschauplätzen geplagt zu sein, war so entspannend und angenehm. Und die viele Zeit vor Ort! Fast einen ganzen Tag habe ich damit verbracht, nach Coney Island bis nach Brighton Beach zu fahren und einen sonnigen Tag am Meer zu genießen. Wettermäßig ein echtes Geschenk.

    coney island
    Im Sommer perfekt zum Baden: Die weiten Strände von Coney Island

    Und alles ist so nostalgisch schön. Die Strandpromenade, die Essensbuden, das bekannte Riesenrad Wonder Wheel, das zu den beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten von Coney Island zählt. Über den Winter hat alles geschlossen; kein Wunder, denn die Winter in New York sind manchmal so hart, dass man wochenlang nicht das Haus verlassen möchte. Trotzdem: An einem klaren Wintertag ist Coney Island aber die totale Abwechslung vom Großstadtdschungel Manhattans und man kann sich vom frischen Atlantikwind den Kopf frei pusten lassen.

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    Hier findest Du noch mehr Inspirationen zu Städtereisen in den USA

    Vergnügungsparks in Coney Island

    Wer Coney Island mit seinen ganzen Buden und Fahrgeschäften in Aktion erleben will, sollte von Frühjahr bis Herbst vorbeikommen: Die Saison ist in Coney Island von Ende März bis Ende Oktober. Für eine Fahrt mit dem legendären Wonder Wheel muss man in Deno’s Wonder Wheel Amusement Park, für die nostalgische Achterbahn Cyclone in den Luna Park.

    Coney Island ist irgendwie wie ein Kuriositätenkabinett aus vergangenen Zeiten: Jährlich finden vom Coney Island Art Center organisierte skurrile Veranstaltungen wie die Mermaid Parade statt. Hauptsächlich natürlich in der Saison – alle Termine gibt’s hier.

    Freak Show Plakate Coney Island New York

    Die berühmten Hot Dogs von Coney Island

    Bei Nathan’s Famous soll es die besten Hot Dogs der Stadt geben, in jeden Fall aber die bekanntesten. 1916 von polnisch-jüdischen Einwanderern gegründet, avancierte der anfangs kleine Hot-Dog-Stand zum beliebten Fast-Food-Restaurant in Coney Island.

    In den 70er Jahren wurde dann das jährliche Hot-Dog-Wettessen erfunden, das Nathan’s Famous noch mehr Popularität verschaffte. Das gut besuchte und sehr populäre Event findet jedes Jahr am 4. Juli statt, dem Unabhängigkeitstag und großen Nationalfeiertag der USA. Es wird in der großen Hauptfiliale an der Ecke von Surf und Stillwell Avenue ausgetragen.

    Aber auch wenn du es nicht zum großen Wettessen schaffst (und Fleisch magst, denn für Vegetarier gibt es leider nicht allzu viele Optionen), solltest du in jedem Fall in der Hauptfiliale vorbeischauen und einen der legendären Hot Dogs in stilechtem Ambiente probieren.

    Nathan's Famous, Coney Island
    Seit 1916 beliebt: Die Hot Dogs von Nathan’s Famous in Coney Island.

    Gleich um die Ecke befinden sich übrigens auch die Coney Art Walls. Die frei zugängliche Open-Air-Galerie besteht aus mehreren bunten Murals und hat mich ein bisschen an die Wynwood Walls in Miami erinnert. Sehr sehenswert und ein weiterer schöner Fotospot in Coney Island.

    Häufige Fragen zu Coney Island

    Planst du einen Trip nach New York? Coney Island ist bei einem Besuch in New York nicht unbedingt der allererste Anlaufpunkt, aber dennoch sehr sehenswert. Außerdem ist Coney Island relativ schnell zu erreichen. Ich beantworte dir hier die wichtigsten Fragen, damit du einen guten Überblick hast.

  • New York: Sonnenaufgang auf der Brooklyn Bridge

    New York: Sonnenaufgang auf der Brooklyn Bridge

    Richtig früh aufstehen, pünktlich zum Sonnenaufgang auf der Brooklyn Bridge sein und dann die ultimative New-York-Hymne von Frank Sinatra oder wahlweise „Empire State of Mind“ von Alicia Keys auf den Ohren zu haben: das war der Plan. Für das absolut bombastische, ultimative New-York-Feeling.

    Von der Brooklyn Bridge hat man übrigens einen fantastischen Blick auf die Südspitze von Manhattan und man sieht die berühmtesten Wolkenkratzer New Yorks wie das Empire State Building oder das One World Trade Center. Für mich gehört die Aussicht neben dem Panorama vom Top of the Rock aus zu den schönsten in New York.

    Sonnenaufgang New York Brooklyn Bridge
    Die Brooklyn Bridge bei Sonnenaufgang: Eines der Highlights in New York!

    Sonnenaufgang New York: Von Brooklyn nach Manhattan

    Warum man auf der Brooklyn Bridge in New York keine Kopfhörer tragen darf, weiß ich auch nicht. Musik auf den Ohren lenkt wahrscheinlich zu sehr ab – der Fußgängerweg ist zu schmal für die ganzen Besucher- und Joggermassen, die täglich nach Sonnenaufgang die Brooklyn Bridge bevölkern. Und auf der Radwegseite schiessen Radfahrer nur so hin und her. Da kann Musik auf den Ohren so sehr ablenken, dass Zusammenstösse vorprogrammiert sind. Aber eigentlich hilft diese Vorschrift auch nicht viel – denn die wahre Ablenkung liefert die Aussicht von der Brooklyn Bridge selbst.

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    Mit der Musik war’s dann wohl nix, zu viele Polizisten schwirrten um und auf der Brücke herum. Und da ich in den USA immer irritiert bin, was als schwerwiegendes Verbrechen gilt und was nicht, blieben die Kopfhörer in der Tasche. Beim Rückflug nicht erscheinen, weil man in New York gerade wegen eines Verstoßes gegen das Ohrstöpsel-Verbot auf der Brooklyn Bridge im Knast sitzt, ist in einem hochseriösen Unternehmen nur semi-lustig.

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    Die Aussicht von der Brooklyn Bridge auf Manhattan

    Aber wer braucht bei diesem Anblick auf die Skyline von Manhattan schon musikalische Untermalung? Mehr New York geht nicht. Erst die spektakulären, bekannten Brückenpfeiler an sich. Die atemberaubende Konstruktion aus Stahlseilen. Unter einem, auf der zweiten Etage der Brücke der donnernde Verkehr einer Millionenstadt. In der Ferne die Freiheitsstatue auf Ellis Island.

    Je näher man sich der anderen Seite der Brücke nähert, baut sich vor einem das allerbeste Manhattan-Panorama überhaupt auf. Mit dem One World Trade Center, dem Empire State Building, dem Chrysler Building und allem, was New York zu bieten hat. Bis einem vor lauter Ehrfurcht und Faszination fast das Herz stehenbleibt. Ach ja, und alles beleuchtet vom allerschönsten Sonnenaufgang ever.

    Brooklyn Bridge New York Sonnenaufgang New York
    Bei Sonnenaufgang hat man die Brooklyn Bridge noch für sich allein.

    Tipps für den Sonnenaufgang auf der Brooklyn Bridge in New York

    So einen Sonnenaufgang in New York zu erleben, ist ein Highlight jeder New York Reise. Ist man kürzlich erst aus Deutschland oder Europa angereist, macht einem der Jetlag das frühe Aufstehen leichter. Der Zeitunterschied zwischen Deutschland und New York beträgt sechs Stunden. Während 5 Uhr Ortszeit in New York früh klingt, ist es in Deutschland bereits 11 Uhr. Verbringt ihr also längere Zeit in New York, empfehle ich euch, Aktionen wie diese zum Sonnenaufgang in New York an den Anfang eurer Reise zu legen.

    Geschichte der Brooklyn Bridge

    Die Brooklyn Bridge wurde doch tatsächlich vor über 150 Jahren von einem Deutschen erbaut, überschattet von vielen Schwierigkeiten und tragischen Zwischenfällen – und ist ein Meisterstück der Ingenieurskunst der damaligen Zeit.

    Übernachten in Brooklyn: Der Budget-Tipp für New York

    Vielleicht übernachtet ihr auch wie ich in Brooklyn, dann ist das ein perfekter Beginn für einen Sightseeing-Tag in Manhattan. In Brooklyn findest du nämlich günstigere Unterkünfte als in Manhattan. Zudem ist Brooklyn in den letzten Jahren richtig hip geworden. Die Brooklyn Bridge endet im Süden Manhattans.

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    Von dort aus kannst du dir Sehenswürdigkeiten wie das One World Trade Center, die Wall Street oder den Battery Park anschauen. Du kannst aber auch in die U-Bahn steigen und andere Teile Manhattans erkunden. Die New Yorker Subway wird sowieso dein praktischster Helfer beim Sightseeing in New York sein. Das Netz ist sehr gut, einfach zu durchschauen und die beste Möglichkeit, sich in New York fortzubewegen.

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  • New York zur Weihnachtszeit

    New York zur Weihnachtszeit

    Kann man eigentlich von New York (besonders vor Weihnachten) NICHT geflasht sein? Diese Riesenstadt, voller Menschen, voller Gebäude, voller Geschichten. Jede einzelne Straßenecke kommt einem bekannt vor und ist es wahrscheinlich auch, weil sie garantiert in irgendeinem Film, irgendeiner Serie, irgendeiner Nachrichtensendung vorkam. Eine Stadt, so vertraut wie ungewohnt.

    Staunend lief ich vor Weihnachten durch die Straßenschluchten, immer den Kopf im Nacken, nach links und rechts guckend. Mitunter auch fassungslos, dass mich tatsächlich mein Job als Flugbegleiterin hierhin gebracht hat. Verrückt. Nach 16 Jahren Kurzstreckenfliegerei ist es immer noch surreal, wenn man nach Feierabend aus dem Flugzeug aussteigt und plötzlich den Fuss auf einen anderen Kontinent setzt.

    Das ultimative New York Feeling vor Weihnachten

    Ich will immer neue Orte kennenlernen. Nichts, wo ich schon war. Dazu sind die paar wenigen Monate, die ich ausnahmsweise Langstrecke statt Kurzstrecke fliege, zu kostbar. Ich will was sehen. Nur in New York, da war das egal. Privat war ich schon mal dort, kannte also Sehenswertes und nicht so Sehenswertes. Ich hatte auch nur 24 Stunden Zeit zum Schlafen, Essen und Sightseeing – immer ganz schön knapp, diese Ostküsten-Layover. Und es war Adventszeit, alles rief schon nach Weihnachten und ich wollte das ultimative Weihnachten-in-New-York-Feeling! Also streunte ich durch das über und über weihnachtlich dekorierte Manhattan rund um den Times Square und die Fifth Avenue.

    Lichtermeer am Times Square

    Werbetafeln über und über. Der Times Square ist ein einziger großer Werbespot und man selbst ist mittendrin. Überall leuchtet und blinkt es, und auch wenn es im Grunde nur wirklich penetrante Werbung ist: Faszinierend sind die Lichter der Großstadt trotzdem.

    new york

    Weihnachtsshopping auf der Fifth Avenue

    Die Fifth Avenue ist eigentlich nichts Besonderes, und dann wieder doch. Der neue heimliche Präsidentensitz – der Trump Tower, die größte Victoria’s Secret Filiale überhaupt, die historische St.Patrick’s Cathedral, bekannte Wolkenkratzer wie das Empire State Building undundund… Alles sammelt sich an der Fifth Avenue. Perfekt, wenn man so wie ich eigentlich keine Zeit hat. Am Central Park starten, dann einfach die Fifth Avenue runter und schon fühlt man sich wie im Film.

    fifth avenue new york public library

    Schlittschuh laufen im Rockefeller Center

    Im Rockefeller Center wollte ich eigentlich gerne eislaufen. Aber die Preise haben mich tatsächlich etwas abgeschreckt. Und meine wahrscheinlich nicht mehr vorhandenen Eislaufkünste aus Kindheitstagen. Aber: Nirgends war mehr Weihnachten als hier!

    schlittschuhlaufen im rockefeller center

    Flatiron Building

    Mein Lieblingswolkenkratzer, das Flatiron Building. Warum? Keine Ahnung. Wahrscheinlich, weil ich mich immer frage, wie die Räume aussehen, die ganz vorne in der engen Spitze sind. Ein Alptraum für Inneneinrichter.

    flatiron building new york

    Bald geht’s übrigens wieder nach New York und ich bin mal gespannt, wohin es mich dieses Mal verschlägt.

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