Von den beiden Architekten Lúcio Costa und Oscar Niemeyer komplett am Reißbrett entworfen, wurde Brasília 1960 zur neuen Hauptstadt Brasiliens. Die geplante Stadt löste damals Rio de Janeiro ab, und faszinierte schon damals durch seine futuristische Stadtplanung. Bis heute ist Brasília ein beliebtes Reiseziel unter Architektur-Fans: Die modernen Gebäude Niemeyers prägen bis heute das Stadtbild.
Zur Zeit bin ich in Brasília, ein sehr schwieriger Besuch, aus vielen Gründen. Schön empfinde ich als Halbbrasilianerin die Stimmung hier schon lange nicht mehr. Vieles ist im Wandel, und zwar in einem, der mir mehr Angst macht als Hoffnung. Und diese Unorganisiertheit! In Brasilien merke ich immer, wie sehr ich doch vom Leben in Deutschland und Mitteleuropa geprägt bin.
Mit dem Torre Digital in Brasília ist es zum Beispiel so wie mit vielen anderen Dingen in Brasilien. Die Struktur ist da, aber irgendwie interessiert es keinen. Keiner kümmert sich wirklich um dieses architektonische Kleinod. Drei Mal war ich nun schon hier oben auf der Anhöhe, außerhalb der Stadt, mitten im Nichts, extra mit dem Auto eine dreiviertel Stunde angereist. In freudiger Erwartung, endlich mal auf den Turm hinaufzusteigen. Von den Aussichtsplattformen des Torre Digital soll man eine Wahnsinnsaussicht über Brasilia haben. Und die futuristischen Glaskuppeln, unter der sich zwei Platformen befinden, sorgen sogar für ein bisschen Star-Trek-Atmosphäre. Futuristisch war Brasilias Architektur ja schon immer.
Die Glaskuppeln des Torre Digital in Brasília sind begehbar.
Lesetipp
Der Torre Digital war das letzte Projekt vom großen Oscar Niemeyer, dem Hauptarchitekten Brasílias, der 2012 im hohen Alter von 104 Jahren verstarb. Seine Bauten sind legendär und seine Visionen waren wegweisend.
Wird wegen seiner Form auch Flor do Cerrado (Blüte des Cerrado) genannt: Der Torre Digital in Brasília.Schon von der Anhöhe hat man einen guten Ausblick auf das Zentrum Brasílias, den Plano Piloto.
Torre Digital Brasília: Öffnungszeiten & schlechte Aussichten.
Vor nur wenigen Jahren eröffnet, sollte der Torre Digital nicht nur Antennenturm sein, sondern auch eine neue Attraktion der Stadt, sowohl für Touristen als auch für Einheimische. Das funktionierte anfangs ganz gut, aber irgendwann wurden die Öffnungszeiten immer skurriler. Erst nur in der Woche für Besucher geöffnet, dann nur jedes zweite Wochenende, dann wieder anders, Streiks kamen dazwischen, dann gab es Sicherheitsprobleme – brasilianisches Chaos eben.
Nur ein paar Wachmänner bewachen nun den Turm, aber wann hier mal geöffnet ist, ja, irgendwann halt, aber wann genau, auch keine Ahnung. Im Internet gibt es auf der offiziellen Seite der Tourismusbehörde außer einem schicken Bildchen nie weitere Infos. So bleibt der Besuch ein Glücksspiel – und ich denke, ich gebe langsam sowohl die Hoffnung jemals hier hochzukommen auf als auch die Hoffnung, dass sich hier grundsätzlich im Land einige Dinge ändern werden. Schade eigentlich. Für mich, für Brasilien, für den Regenwald, für die Welt.
Brasília ist wohl eine der außergewöhnlichsten Hauptstädte der Welt. Ich zeige dir, welche Sehenswürdigkeiten Brasília so besonders machen und welche Highlights du bei einer Reise dorthin sehen solltest! Und am Ende gibt’s noch ein wenig zur Geschichte Brasílias: Wie es zum Bau Brasílias kam und wann Brasília die Hauptstadt Brasiliens wurde!
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Brasília
In den 1950er Jahren am Reißbrett von Oscar Niemeyer und Lúcio Costa geplant, ist Brasílias Architektur bis heute einzigartig. Spätestens, wenn du das erste Mal durch das Zentrum Brasílias, Plano Piloto genannt, fährst, wird dir die ungewöhnliche Stadtplanung mit ihren langen Straßen und perfekt aufgeteilten Häuserblöcken auffallen. Diese Sehenswürdigkeiten darfst du dabei nicht verpassen:
#1 Catedral Metropolitana
Für eine Kathedrale ist sie ganz schön klein, die Catedral Metropolitana. Gleichzeitig ist sie perfekter Ausgangspunkt zum Sightseeing und guter erster Eindruck, wie Architektur hier in Brasília funktioniert. Viel weiß, viele klare Linien und trotz Alter (Brasilia und damit alle Gebäude aus der Gründungsphase haben fast 60 Jahre auf dem Buckel) immer noch hypermodern.
Apropos Weiß: In Brasilia wirkt alles noch einmal weißer als sonstwo – die Sonne scheint heller, so kommt es mir immer vor. Die Stadt liegt nämlich in 1200m Höhe auf einem Plateau und bei den vielen Sonnentagen ist eine dunkle Sonnenbrille ein guter ständiger Begleiter. Man wird nämlich sonst fast ein bisschen schneeblind. Nur halt ohne Schnee, bei einer Durchschnittstemperatur von 28 Grad.
Die Kathedrale von Brasilia ist eines der Wahrzeichen der Stadt.
Der Eingang zur Kathedrale ist versteckt, eine unterirdische Treppe führt in das Innere. Und da entfaltet sich durch die bunten Glasmosaikfenster, die von außen noch so unscheinbar schienen, die ganze Pracht der Kathedrale. Die Akustik in der Kirche ist ebenfalls besonders: Stellt man sich zu zweit ganz nah an die runde Wand, hört man sogar leistes Flüstern, selbst wenn der andere auf der anderen Seite steht!
#2 Esplanada dos Ministerios & Praca dos Tres Poderes
Die Esplanada dos Ministérios beherbergt alle Ministerien des Landes und schließt ab mit der Praca dos Tres Poderes, an der sich die wichtigsten Regierungsgebäude befinden. Die ganze Politik des riesigen Brasiliens an einem Ort – und nichts anderes. Keine Geschäfte, keine Restaurants, keine Cafés. Das ist das Konzept Brasília: Alles ist nach nach Zweck fein säuberlich sortiert, mit den wichtigsten Gebäuden einer Hauptstadt genau in der Mitte.
Hier wird Großes entschieden: Im Congresso Nacional sitzen Senat und Parlament Brasiliens.
Es lohnt sich, einmal einen Blick auf die Karte von Brasília zu werfen: Der Plano Piloto, das Zentrum Brasilias sieht aus wie ein Flugzeug. In den Tragflächen befinden sich Wohngebiete, im Flugzeugrumpf Regierungsgebäude und Wirtschaftszweige wie Hotels und Banken. Genau nach Wichtigkeit angeordnet: Vorne im Cockpit treffen sich an der Praca dos Tres Poderes (Platz der drei Gewalten) der Congresso Nacional (Kongress bestehend aus Senat und Abgeordenetenhaus), der Palácio da Alvorada (Sitz des Präsidenten) und der Supremo Tribunal Federal (Oberster Gerichtshof). Alle drei Gewalten versammelt an einem Fleck. Ganz schön durchdacht!
Der Bebauungsplan von Brasília: Sieht aus wie ein Flugzeug von oben.
Der Palácio da Alvorada als Sitz des brasilianischen Präsidenten ist nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Interessant ist aber das eingebaute Podest, das aus dem Palast hervorragt und extra für Reden zum Volk entworfen ist. Der Palast wird von den Dragões da Independência, einer speziellen Einheit des brasilianischen Militärs, bewacht, und mit etwas Glück kann man noch einen Wachwechsel beobachten.
Sitz des Präsidenten: Der Palácio da Alvorada an der Praça dos Três Poderes.
Direkt gegenüber dem Palácio da Alvorada ist der Supremo Tribunal Federal, der oberste Gerichtshof. An der Praca dos Três Poderes lässt sich ebenfalls gut das architektonische oKnzept erkennen: viel Platz, gerade Linien und viel Helligkeit. Was man unbedingt mitnehmen sollte: das Museo Histórico de Brasília und den Panteao da Patria. Der Eintritt für beide Gebäude ist kostenlos und beide liefern sehr interessante Einblicke in die Geschichte Brasilias. Tipp: An jedem ersten Sonntag im Monat wird die Flagge am riesigen Fahnenmast mit viel Tamtam feierlich gewechselt, ein Event, den auch viele Brasilienses zum Familienausflug nutzen.
#3 Torre de TV / Fernsehturm
Vom Fernsehturm Brasílias hat man den besten Blick über die Esplanada und den ganzen Plano Piloto – und das beste ist: Die Aussicht ist kostenlos. Rund um den Fernsehturm gibt es die Feira da Torre, einen ständigen Markt mit Kunsthandwerk und Street Food. Da Brasília durch seine Geschichte seit jeher ein Schmelztiegel aller Regionen Brasiliens ist, findet man hier traditionell die exotischsten Spezialitäten aus dem gesamten Land von Tacacá aus Pará bis Empadas aus Goiás. Die Feira da Torre hat täglich geöffnet, sonntags jedoch kommen zu den regulären Ständen noch weitere hinzu und dann herrscht Kirmesstimmung!
#4 Memorial JK
JK (sprich: dschotta-kaa) begegnet einem in Brasília immer wieder: Es sind die Initialen des brasilianischen Präsidenten, der das lange erträumte Projekt Brasília überhaupt ins Rollen brachte. Ungewöhnlich für einen Politiker in Brasilien, wird er bis heute vor allem in Brasília verehrt wie kein anderer. Ursprünglich Arzt, war Juscelino Kubitschek als sehr volksnah und integer bekannt – meine Tante spricht bis heute noch mit glasigen Augen voller Bewunderung von dem Tag, an dem sie mal als junges Mädchen JK für einen kurzen Moment treffen durfte. JK sorgte nicht nur in Brasília, sondern im ganzen Land für wirtschaftlichen Aufschwung und verlor während der folgenden Militärdiktatur (1964-1984) alle politischen Rechte, weil er den Militärs kritisch gegenüberstand. Er starb 1976 unter bis heute ungeklärten Umständen bei einem Verkehrsunfall.
Nach langer Verhandlung und politischem Druck gaben die Militärs schließlich nach, und gewährten 1981 den Bau des Memorial JK als Mausoleum und Museum über das Leben JKs. Die Ausstellung, die auch viel über die faszinierende Entstehungsgeschichte Brasilias enthält, ist auch für Nicht-Brasilianer empfehlenswert.
#5 Museo Nacional & Biblioteca Nacional
Das Museo Nacional Honestino Guimarães und die Biblioteca Nacional de Brasília bilden zusammen den Complexo Cultural da República João Herculino.
Weiteres Beispiel für die futuristische Architektur Brasílias: Das Museo Nacional in Brasília.
Beide Gebäude sind erst im Jahr 2006 erbaut worden und fügen sich trotzdem nahtlos in die ungewöhnliche 60er-Jahre-Architektur Brasílias. Im Museu Nacional gibt’s es hin und wieder Ausstellungen zeitgenössischer Künstler, der Eintritt ist umsonst.
#6 Parque da Cidade
Wer genug von Architektur hat, der kann sich nebenan im Parque da Cidade erholen. Der ist im Grunde genommen kein Park mehr, sondern ein riesiges Freizeitareal, das komplett eigentlich nur per Auto durchfahren werden kann. Wie alles in Brasília ist der Parque da Cidade sehr weitläufig, ein bisschen so wie in den USA: Ohne Auto geht nix. Selbst an Wochenenden wird es hier nie voll, obwohl halb Brasília herströmt.
Stadt der Autofahrer: Der Parque da Cidade (Stadtpark) in Brasilia ist so riesig, dass er mit dem Auto befahren werden kann.
Hilfreiches für den Aufenthalt: Tipps für die Reise nach Brasília
An-/Abreise von/nach Brasília
Wenn du innerhalb einer größeren Brasilienreise einen Abstecher nach Brasília machst, bietet sich die Anreise mit dem Flugzeug an. Nach Brasília fliegen alle großen brasilianischen Fluggesellschaften wie Latam, GOL, Avianca und Azul. Internationale Flüge gibt für eine Hauptstadt auffällig wenige, es gibt ein paar Direktflüge in die USA und Nachbarländer wie Paraguay oder Chile. Was Sicherheitsstandards angeht, hatte ich nie bei keiner der genannten Bedenken – sicherlich läuft einiges anders als bei europäischen Airlines, aber ich würde von keiner abraten. Der Bordservice und Sitzabstand wurde in den letzten Jahren reduziert, trotzdem sind viele Europäer überrascht über das Bordangebot der in Brasilien als Billigflieger geltenden Airlines wie z.B. GOL. Tickets können auch kurzfristig zu günstigen Preisen gekauft werden – vorausgesetzt, es ist nicht gerade Hauptreisezeit (Weihnachten bis Karneval bzw. Osterwoche).
Von der Rodoviária in Brasilia, dem zentralen Busbahnhof, fahren Busse in alle Teile Brasiliens von Belém bis São Paulo ab.
Zwar gibt es innerhalb Brasiliens ein gut ausgebautes Linienbusnetz mit Bussen in allen erdenklichen Ausstattungen (es gibt sogar reine Schlafbusse mit richtigen Betten), aber die Fahrt kann sich ziehen wie Kaugummi. Die Straßen sind unterwegs nicht immer gut und die Entfernungen groß. Allein von Sao Paulo aus ist man nach Brasília gut 20 Stunden unterwegs, in den Nordosten hinauf auch mal anderthalb Tage. Nicht außer Acht lassen sollte man den Sicherheitsaspekt: Hin und wieder werden Busse auch unterwegs ausgeraubt.
Zugfahren ist keine Alternative: Das Schienennetz in Brasilien ist quasi nicht existent, es gibt nur einige wenige Güterzugverbindungen.
Fortbewegung innerhalb Brasílias – Öffentliche Verkehrsmittel oder Auto?
Öffentliche Verkehrsmittel sind innerhalb Brasilías leider nicht zu empfehlen. Brasília ist keine fußgängerfreundliche Stadt und der öffentliche Nahverkehr ist schlecht organisiert. Zum Busnetz sind vor einigen Jahren zur Freude der Brasilienses noch zwei Metrolinien dazugekommen, die vor allem Satellitenstädte wie Samambaia, Guará oder Taguatinga mit dem Plano Piloto verbinden. Für Besucher sind diese nur wenig geeignet. Generell gilt in Brasília für den öffentlichen Nahverkehr: Wer es sich nur irgendwie leisten kann, fährt mit dem Auto, weil es wesentlich zeitsparender ist.
Weite Straßen, viel Beton: Brasilia wurde konzipiert für Autofahrer. Fußgänger wurden irgendwie bei der Planung oft vergessen.
Ich würde zu einem Mietwagen raten: Was den Verkehr angeht, ist Brasílias Verkehr durch die Größe und den Platz auf den Straßen noch wesentlicher zivilisierter als in anderen brasilianischen Großstädten, so dass man auch als Europäer dort zurechtkommt.
Gewöhnungsbedürftig sind oftmals fehlende Straßenschilder (das hat sich mit der Ausrichtung der Fußball-WM 2014 etwas, aber noch nicht genug verbessert) und die Tatsache, dass nur die größeren Straßen benannt sind.
In Wohn- und Geschäftsviertel sind nur die jeweiligen Häuserblöcke nach einen bestimmten System nummeriert, das von Viertel zu Viertel bzw. von Stadt zu Stadt variiert.
Achtung: In Brasilien musste früher zusätzlich zum deutschen Führerschein ein internationaler Führerschein mitgeführt werden. Das ist mittlerweile nicht mehr nötig, ein gültiger deutscher Führerschein (+Reisepass) reicht mittlerweile in Brasilien: https://infraestrutura.gov.br/carteira-internacional.html
Wer sich nicht traut, selbst zu fahren, kann in Brasília neben regulären Taxis mittlerweile auch auf Uber zurückgreifen.
Übernachten in Brasilia
Da in Brasília alles fein säuberlich in Nutzungszwecke eingeteilt ist, befinden sich die meisten großen Hotels im sogenannten Setor Hoteleiro (Hotelsektor) nahe der Esplanada. Der Großteil sind Bettenburgen größerer Ketten ohne wirkliche Atmosphäre.
Daher hier 3 Tipps für etwas außergewöhnlichere Unterkünfte, die zum Flair von Brasilia passen:
Brasilia Palace Hotel Von Oscar Niemeyer, dem Architekten Brasílias geplant. Außerdem findet man hier auch die typischen Fliesenmuster von Athos Bulcao – also typisch Brasília! Direkt am See in der Nähe des Palacio da Alvorada gelegen.
Hotel Nacional* Das erste große Hotel Brasílias, eröffnet 1961, und einst übernachteten hier alle hochrangigen Staatsgäste. Die Zeiten sind lange vorbei, aber trotzdem bekommt man hier ein Gefühl für das Flair Brasílias in der damaligen Zeit.
Hotel Diplomat Ebenfalls eines der ältesten Hotels in Brasília, fast schon ein Relikt. Einfach, aber sehr zentral.
Auf Airbnb findest du eine Reihe von Zimmern in privaten Unterkünften, schaue dort am besten nach Unterkünften in den Stadtteilen Asa Norte oder Asa Sul in typischen älteren Wohnhäusern Brasílias. Dort kannst du ebenfalls echtes Brasília Flair erleben.
Die Retortenstadt Brasilia: Geschichte und Bau der brasilianischen Hauptstadt
Brasília ist eine auf dem Reißbrett geplante Stadt. Durch und durch. Daran hat sich bis heute nicht viel geändert. Neue sogenannte Satellitenstädte siedelten sich um das eigentliche Brasília, dem Plano Piloto, im Laufe der Jahre an – aber alle folgen einem eigenen, bestimmten stadtplanerischen Schema. 1960 wurde Brasília nach nur fünf Jahren Bauzeit als Hauptstadt eingeweiht, ganz schön heftig, wenn man bedenkt, was vorher auf diesem weiten Land stand: Nichts. Nichts außer Cerrado, der brasilianischen Savanne.
Das Leben konzentrierte sich auf Städte wie Rio oder auch Sao Paulo, in der Mitte Brasiliens spielte sich so gar nichts ab. Das sollte sich mit Brasília ändern. Genau in der geographischen Mitte des Landes planten die Architekten Lucio Costa und Oscar Niemeyer eine visionären Ort. Und bis heute kenne ich keine Stadt, die auch nur ansatzweise Brasília ähnelt. Die Architektur ist einmalig und der Grund, warum Brasília immer einen besonderen Platz unter allen brasilianischen Städten und wohl auch unter allen Retortenstädten der Welt einnehmen wird. Seit 1987 ist Brasília UNESCO-Weltkulturerbe.
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